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Feedbackdistroyer im Monitorweg

  • ostpunki
  • 30. April 2006 um 16:32
  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 30. April 2006 um 16:32
    • #1

    Hallo Leute.

    Was haltet ihr von Feedbackdistroyer im Monitorweg?
    Ist soetwas eine sinnvolle Investition, oder kann einem son Teil den Monitorsound vermiesen? (weil man sieht ja nich, was er gerade genau macht)

    Und wenn die Antworten positiv ausfallen, was würde es da für brauchbare Geräte geben, die sich in der Mittelklasse (bzw. mindestens in der unteren Mittelklasse befinden >preislich<)?


    MfG.
    Benni.

  • soundhit
    Beiträge
    223
    • 30. April 2006 um 16:45
    • #2

    hi ostpunki!
    ich würde keine feedbackdestroyer in die monitorwege einbringen! es ist das selbe wie auf der summe die dinger regeln irgendwas runter, und gerade beim monitor ist es sehr wichtig ein klares definiertes klangbild zu haben! ich würdes sein lassen und lieber anständige monitore mit evtl. den systemcontrollern dazu hohlen, dann pfeifts auch nich!
    bsp.: nexo PS15 da kannstes mikro vor die membran halten und nichts tut sich ;)
    mfg
    chris

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 30. April 2006 um 18:47
    • #3
    Zitat

    bsp.: nexo PS15 da kannstes mikro vor die membran halten und nichts tut sich


    :roll: Ohne Worte :roll:
    Auch eine PS15 kann man ohne weiteres zum Koppeln bringen.

    Ich Pfeife die Monitrwege eben kurz mittem EQ ein, das hat den gleichen Effekt, aber ohne das störende runtergeregel, wenn das Ding irgendwas als Feedback erkennt....
    Der Sound ist dann im Eimer. Imho eine günstige Möglichkeit für Anfänger, aber mich persönlich stört es.

    Gruß
    Thomas

  • dagobert
    Beiträge
    810
    • 1. Mai 2006 um 08:58
    • #4
    Zitat von &quot;dj-tower&quot;


    bsp.: nexo PS15 da kannstes mikro vor die membran halten und nichts tut sich ;)

    Man merkt schon das wir in Party Pa sind! Ich glaub du hasst noch nie mit PS15 gearbeitet, sonst kann man so nen scheiß ned behaupten!

  • soundhit
    Beiträge
    223
    • 1. Mai 2006 um 10:34
    • #5

    Oo war kacke beschrieben ich meinte mit dem systemcontroller dazu :oops:

  • outliner
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    3.031
    • 1. Mai 2006 um 11:01
    • #6

    ps15 werden sowieso mit controller betrieben.der unterschied zu anderen boxen ist,dass sie eben besonders laut pfeifen können. :grin:
    hatte mich mal über die teile von SABINE informiert,sind etwas :wink: teuer,(graphi-q) aber machen einen tauglichen eindruck.
    generell allerdings bin ich aber von geräten,wo ich nicht weiss,was sie gerade machen,nicht so angetan.monitore einpfeifen und gut.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Wulfson
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 1. Mai 2006 um 12:26
    • #7

    eigentlich nein...es ist wirklich nur eine notlösung. ich selbst setze, wenn überhaupt, sabine ein. und auch nur dann, wenn sehr laute kapellen in nem kleinen club anrücken. da sind schon mal ~4kw monitor auf ner 4x5m bühne. da wird einem das leben nicht leicht gemacht.
    die andere fraktion sind mir die liebsten (meißt ultracoole rapper :evil: ), die schon mal nen mic in die membran stecken. das sind dann die, die ohne monitor "arbeiten" müssen... :twisted:

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 1. Mai 2006 um 15:13
    • #8

    Um das mit der Nexo PS15 mal aufzugreifen, es gibt Monitormischer die ganz schön das Gesicht verziehen wenn da Nexos auf der Bühne liegen, den selbst mit Controller muß man da ganz schön arbeiten um dem Lautsprecher genügend Leistung bevor Feedback anzueignen, aber es geht und das Ergebniss kann sich sehen lassen. Es gibt wesentlich einfachere und von Grund aus Feedback sicherere Monitorlautsprecher auf dem Markt.

    Zu eigentlichen Frage, Feedbackdistroyer ansich machen in ihrer automatischen Funktion keinen Sinn, aber sie können eine Hilfe sein und man kann sie ganz gut als EQ ansich gebrauchen. Hier zum Beispiel eine Arbeitsweise mit dem Behringergerät, alle Filter bis auf einen auf manuell setzen, dann beabsichtigt Feedbacks erzeugen und schauen was das Gerät anzeigt, auf diesem einen Filter, Frequenz auf einen manuellen Filter übernehmen und fest absenken, das Spiel kann man so dachte ich 4 mal treiben, dann bleibt noch dieser automatische Filterkanal, bei dem man nun die letzte Feedbackfrequenz suchen kann, auch diesen manuell schaltet und auch diese letzte Frequenz, soweit den überhaupt noch nötig, absenkt. Sozusagen ein technisch versiertes Auspfeifen der Monitore mit Anzeige. Ich mache das sonst mit Ohr und EQ playing, aber seit neustem, der Bequemlichkeit halber mit Messsystem.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 1. Mai 2006 um 15:52
    • #9

    Was für ein Messsystem nutzt du denn? (bzw. welche sind gibt es, und welche sind die gebräuchlichsten?)

    MfG.
    Benni.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 1. Mai 2006 um 16:18
    • #10

    Geben tut es da viele, von Smaart über Kircher usw. ich habe das Satlive vom Tomy, und bin damit sehr zufrieden. Wenn du ein Laptop besitzt und ein günstiges Messmikro sowie USB Soundinterface wo du das dran anschließen kannst ist das kleine JANA vom Tomy wohl interessant. Aber im normalfall braucht man das alles nicht. 31 Band EQ, 1 Mikrofon auf der Bühne, Feedback erzeugen, wieder zurückdrehen bis ganz knapp vor Feedback und die einzelnen Fader anheben um zu sehen wo die Feadbackfrequenzen sitzen. Dabei mmer wieder schauen das du immer kurz vor Feedback stehst. Dann geht das auch so, mit etwas Trainig schneller ansonsten halt langsamer.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 1. Mai 2006 um 16:56
    • #11

    Ja, so mach ich das ja zur Zeit immer.
    Ich hab, um nich einzurosten immer nen Feedbacktrainer da.


    MfG.
    Benni.

  • wauzer
    Beiträge
    268
    • 1. Mai 2006 um 20:13
    • #12

    Also jetzt habt ihr mich doch neugirieg gemacht.
    ich dachte eigentlich immer das die Feedbackanfälligkeit nur vom Mikrofon abhängt.

    Auf was für Kriterien muss man den bei Lautsprechern achten um eine hochst möglice Feebacksicherheit zu haben?

    Heute ist morgen schon gestern
    Es lebe der Leistungszwang
    Keine macht für niemand

    das hat tiefgang :P

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 8. Mai 2006 um 03:51
    • #13

    Ich verwende den Peavey Feedback Ferret II. Ich halte das Teil schon für eine ziemliche Arbeitserleichterung. Vor dem Soundcheck kurz die Monitore damit einpfeifen, dann auf Normal-Modus stellen, zur Sicherheit noch einen 31-Bänder dahinter und gut ist. Die Automatik ist beim Gig dann aus, nur die stark rückkoppelnden Frequenzen sind von vornherein gebändigt.

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 8. Mai 2006 um 08:10
    • #14

    Wenn man sich regelmäßig mit dem Feedbacktrainer beschäftigt klappt das einpfeifen ohne Probleme auch ohne messen und Feedbackdestroyer.
    Gute Mics und kopplungssichere Monitore vorrausgesetzt reciht es, dort zwei bis drei anfällige Frequenzen runterzuregeln um genug Gain before Feedback zu schaffen.

    Zur PS15 gab es letztens vom Fabian interessante Messungen mit und ohne Controller...
    Der Hauptsinn liegt wohl im Schutz des Lautsprechers und der genauen Anpassung der Verstärkerleistung in jeder Lebenslage. Am Frequenzgang hat der Controller nicht viel geändert.
    Vom Sound kenne ich bessere Monitore aber nur wenige, die genauso laut können wie die PS15.

    Gruß
    Thomas

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. Mai 2006 um 09:46
    • #15

    Wenn mann weißt was man tut, geht mit nem Feedbackdestroyer manchmal besser als mit EQ. Der soll aber auf manuel stehen. Die anfällige Frequenzen suchen und unterdrücken. Mit EQ tut man das ziemlich Breitbändig Q4,3 mitm Feedbackdestroyer dagegen schmäler Q60.

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 8. Mai 2006 um 14:12
    • #16
    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    Mit EQ tut man das ziemlich Breitbändig Q4,3 mitm Feedbackdestroyer dagegen schmäler Q60.


    Eben deswegen nehme ich lieber den Feedback Ferret II zum einpfeifen. Der Sound im Monitor ist hinterher immer noch besser, als wenn ich ihn mit dem 31-Bänder einpfeife. Und der 31er hängt immer noch zur Sicherheit im Signalweg dahinter (nicht, dass ich das mit dem 31er nicht könnte, aber - wie gesagt - der Sound wird halt daduch stärker beeinflusst).

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. Mai 2006 um 23:21
    • #17

    Nochmal was hier dazu, eigentlich bin ich erklärter Fan von Handarbeit und somit auch von graphischen Equalizern, nachdem ich nun aber immer öfter das Bedürftnis habe das ich einfach präziser auf Feedback eingreiffen möchte, bin ich ganz klar zum erklärten Freund des Parametrischen EQ geworden und werde darum auch in absehbarer Zeit vollkommen umstellen. Feedbackdestroyer sind ja nichts wirklich anderes und darum würder ich das genaus wie Georg_Koeln sehen und machen, das macht dann wirklich Sinn und ist mit etwas probieren easy zu händeln.

    Aber zur Frage was die Grundvorraussetzung für größtmöglichen Gain bevor Feedback ist, ein Möglichst Liniares Lautsprechersystem, bei dem keine Frequenz in irgendeinerweise überspricht und gute Mikrofone die von sich aus schon sehr Feedbacksicher konstruiert sind.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    Rosenstr.6
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  • gezz-abba
    Gast
    • 9. Mai 2006 um 19:20
    • #18

    chefchen brachte mal ganz stolz solch seltsame feedbeckdestroyer von roland an.... nachdem ich sie dann mehrmals aus den insert elimiert hatte und weiterhin per hand und ohr einpfeife sind die dinger zum glück kein thema mehr..... Gut gemeint für EIN konferenzmicro mit kugelcharakteristik , aber nicht für ernsthafte konzertbeschallung, weder in der Summe noch im Monitorweg. Egal, ob Sabine, Ohr oder Fickdiekatzewas... Bei zu vielen feedbacks stimmt insgesamt im System, mit dem raum und/oder mit dem "künstler" etwas nicht.

    gruss,
    arnt

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