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Was konkret bei Brummen einsetzen?

  • norbert jersch
  • 17. Mai 2006 um 10:41
  • norbert jersch
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    518
    • 17. Mai 2006 um 10:41
    • #1

    Hallo,

    habe in verschiedenen Beiträgen das Thema Brummen/Knistern von PC-basierten PA-Anlagen gelesen. Als Lösungen wurden DI-Boxen und Line Isolatoren vorgeschlagen.

    Ich habe folgenden "Tonweg": Notebook -> Firewire-> Firewire in m-audio audiophile cinch out -> cinch in Mischpukt Behringer MV 300 (Überlege mir gerade Denon DX-800) cinch out -> Klinke in - T.amp 2400.

    Nach meinen Erfahrungen ist das Brummen sehr stark von den eingesetzten Kabeln und deren Verlegung (Abschirmung) abhängig, manchmal suche ich aber sehr lange nach dem Problem, da man nicht unendliche Freiheitsgrade hat.

    Gibt es 1 oder 2 Standardlösungen, die man dabei hat und wahrscheinlcih erfolgreich sind?

    Gruß Loddy-Lo

  • Fornax
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    • 17. Mai 2006 um 11:51
    • #2

    1. prinzipiell immer wo es geht statt unsymmetrischen (Chinch) symmetrische Kabel (XLR, symm. Line [Stereo Klinke]) verwenden
    2. u.U. bei unsymmetrischen Verbindungen DI-Boxen zwischenschalten
    3. am Groundlift (z.B. Enstufe, Pult usw.) spielen
    4. andere Steckdosen / Verteiler verwenden
    5. Brummschleifen vermeiden

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • norbert jersch
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    • 17. Mai 2006 um 12:59
    • #3

    So müsste ich dann die DI-Box zwischen Mischpult und Endstufe schalten, solange ich einen cinch-Mixer habe, später ggf. zwischen externer Soundkarte und (Klinken-)Mixer?

    Als DI-Box käme da Behringer DI 100 (2x) in Frage oder z.B. eher Palmer 2-Kanal passiv?

  • Fornax
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    • 17. Mai 2006 um 14:22
    • #4
    Zitat von "Loddy-Lo"

    So müsste ich dann die DI-Box zwischen Mischpult und Endstufe schalten, solange ich einen cinch-Mixer habe, später ggf. zwischen externer Soundkarte und (Klinken-)Mixer?

    Wäre schon angebracht, denke ich. Kann man aber nicht pauschal sagen, dass mußt Du selber vor Ort ausprobieren.

    Zitat von "Loddy-Lo"

    Als DI-Box käme da Behringer DI 100 (2x) in Frage oder z.B. eher Palmer 2-Kanal passiv?

    Ich persönlich würde zur Behringer ULTRA-DI PRO DI800 tendieren, alles drin, alles dran und viel falsch kann man bei den Teilen nicht machen.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • Schrumpeln
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    • 17. Mai 2006 um 14:53
    • #5

    FÜr BRummprobleme würde ich immer auf passive DI Boxen setzen, da die aktiven keine richtige galvanische Trennenung ermöglichen. Oder alternativ auf Line-Isolatoren.

    Brummen tritt immer dann auf wenn es zu einer geschlossenen Masseschleife kommt. Das ist immer dann gegeben wenn mehrerer Geräte miteinander verbunden werden und nirgenwo ein Groundlift gesetzt werden kann.
    Ein Groundlift trennt dann die Signalmasse von der Gehäusemasse (PE).

  • norbert jersch
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    • 17. Mai 2006 um 17:32
    • #6

    Hallo,

    jetzt bin ich genau an der typischen Problematik angekommen: Im Prinzip eine Lösung - DI-Box (verstehe ich so). Aber widersprüchliche Empfehlungen: aktiv (Behringer DI 800) oder passiv?.

    Ich nutze die Anlage ausschließlich für PA, nicht für live Instrumente.

    Loddy-Lo

  • gezz-abba
    Gast
    • 18. Mai 2006 um 04:46
    • #7

    guten morgen,

    das brummen tritt mit laptops nahezu generell auf, wenn der rechner ein schaltnetzteil mit schutzleiter am stecker hat. Dies ist zum beispiel bei vielen älteren Books , wie auch bei meinem Thinkpad der fall. Da reicht es schon , wenn ich meinen testmixer an meinem Zuhauseverstärker anschliesse und der rechner auf einem anderen eingang am Verstärker liegt. Es sirrt sofort los. Einstreuungen kommen z.b. vom Inverter des Displays oder durch oberflächenspannungen am gehäuse. Zieh mal das Netzteil raus und hör mal ob es auch im akkubetrieb noch noch rumnervt. Nein ? Dann entweder Lineüberträger zwischen Lappi und Pult ODER besorge dir ein anderes Netzteil mit eurostecker. Das sollte vielleicht helfen.


    gruss,
    arnt

  • norbert jersch
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    • 18. Mai 2006 um 08:21
    • #8

    Moin, moin

    das Brummen kommt i.d.R. nicht vom Notebook: die mickrige Klinke -> Cinch zum Mixer stört zwar häufig, wenn ich zusätzlich diesen Ausgang benutze, ist aber leicht rauszufinden. Das Netzteil hat Eurostecker. Meistens liegt es an den Cinch-Kabeln/Steckern - drehen, anders verlegen oder austauschen hilft da meistens, aber auch oft nicht vollständig und ist zeitaufwendig. Kammfilter habe ich auch schon probiert, manchmal geht's, manchmal nicht. Die beigelegten dünnen Kabel sind am schlimmsten > weg damit.

    Ich habe es auch wegen des mobilen Einsatzes lieber, ein festes Set zu haben, statt meine Zeit dauernd mit Fehlersuche zu vergeuden.

    Ich meine, dass die Kammfilter (für's Auto) ähnlich den Line-Filtern funktionieren. Ich würde es somit erst mit den DI-Boxen probieren, weiß aber imme rnoch nicht ob aktiv oder passiv. Aktive können viel, sollen aber nicht immer genau in meinem Fall optimal sein (s.o.).

    Gruß Loddy-Lo

  • Schrumpeln
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    • 18. Mai 2006 um 12:03
    • #9

    Um auf die Frage zurückzukommen:

    Zitat

    jetzt bin ich genau an der typischen Problematik angekommen: Im Prinzip eine Lösung - DI-Box (verstehe ich so). Aber widersprüchliche Empfehlungen: aktiv (Behringer DI 800) oder passiv?.

    Ich empfehle da eine passive, da es bei ihnen sichergestellt ist dass eine galvanische trennung zwischen Ein- un Ausgang besteht.

    Das ist bei aktiven Modellen (v.a. den billigen) nicht immer der Fall. Auch ist dein Verwendungszweck genau richtig für eine passive DI.
    Aktive würde ich nur einsetzten wenn es die Eingangsimpedanz ervordert, oder ich keine weitere pasive da habe. Also z.B. bei Akkustik Gitarre nehme ich gerne eine Aktive ider bei Geige mit Piezo-Tonabnehmer u.ä.

  • norbert jersch
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    • 18. Mai 2006 um 14:03
    • #10

    Vielen Dank für die Antworten.

    Also, ich fange dann mal mit einer passiven DI-Box an. Komme in ca. 1,5h auf meinem Rückweg zuerst am Music Shop in München und in ca. 3h dann ggf. bei Soundland in Stuttgart vorbei und schau mal was verfügbar und preislich OK ist. Könnte wohl PALMER PAN 04 DI-Box werden - wenn niemand noch Einwände hat.

  • Schrumpeln
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    • 18. Mai 2006 um 15:04
    • #11

    Wenn Du was billiges brauchst schau dir auch mal die neuen passiven vom Ohr an die sind noch günstiger als die Palmer.

    die ULTRA DI 400p 22,-- UVP link di400
    und die UltraDI 600p für 34,-- UVP link di600

    Sehen recht stabil aus.

    Edit:ergänzt

  • RolfJ
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    • 28. Mai 2006 um 14:32
    • #12

    Hallo,

    Da es sich hier ausschließlich um Line-Signale handelt, ist eine DI-Box nicht der richtige Weg.

    Um zwischen Line-Ausgang und Line-Eingang galvanisch zu trennen wird sinnvollerweise ein Line-Transformator verwendet.

    Gruß
    Rolf

  • Stich
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    • 28. Mai 2006 um 18:21
    • #13

    Irgendwo im Internet hab ich mal gelesen, daß ein optischer Übertrager auch sehr gut sein soll, und dort war der Link angegeben: http://www.elv-downloads.de/service/manual…OptTrenn_km.pdf Das ganze ist ein Stereo-Übertrager mit optischer Strecke, die Werte klingen recht gut.

    Das ganze trennt also die Masseschleife, sowas hilft am ehesten zwischen Soundkarte und Pult, weil dort ja Doppelerdung bestehen könnte.

    "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht 5 Computer gibt." Thomas Watson, CEO von IBM, 1943
    "Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben wollte." Ken Olson, Präsident von Digital Equipment Corp., 1977

  • norbert jersch
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    • 28. Mai 2006 um 22:50
    • #14

    Vielen Dank für die weitere Diskussion.

    Aaaaalso: wollte nur kurz auf meinem Weg beim Music Shop Station machen und bin dann dort bei einer fast 1-stündigen Beratung versackt. Die Empfehlung am Ende war ebenfalls, keine DI-Box (sei eigentlich für Instrumentenanschluss vorgesehen) und doch eine Line Isolation Box zu nehmen. Die gibt's billig (cinch) und teuer (Klinke/XLR) -> habe mich für die teure entschieden, da ich nicht noch mehr cinch haben wollte.

    Habe mir also den Palmer PLI-02 bestellt - war leider nicht vorrätig, sollte aber diese Woche kommen.

    Wenn's doch schiefgehen sollte... es gibt da noch Rückgaberecht oder einen bekannten Versteiger mit e....

    Gruß Loddy-Lo

  • Stich
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    94
    • 5. Juni 2006 um 01:40
    • #15

    Soweit ich sehe ist das genau das richtige für dich. Damit wirst du dein Brummen wohl in den Griff bekommen.

    Falls sich jemand über DI Boxen informieren will:
    http://www.tools4music.de/archiv/vgl_diboxpassiv.doc
    http://www.tools4music.de/archiv/vgl_diboxenaktiv.doc

    "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht 5 Computer gibt." Thomas Watson, CEO von IBM, 1943
    "Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben wollte." Ken Olson, Präsident von Digital Equipment Corp., 1977

  • norbert jersch
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    • 9. Juni 2006 um 12:23
    • #16

    Hallo an alle Tipgeber,

    habe gestern den Line Isolator Palmer 02 angeschlossen. Funktioniert prächtig ':)'.
    SmileGibt sehr klaren klang, man kann m.E. dann sogar XLR-Kabelunterschiede feststellen (habe billigste Chinaware und Klotz verglichen). Auf einem Kanal blieb noch ein zweites Brummen, das dann einfach zu lokalisieren war (Kabeldefekt).

    Übrigens: die KFZ-Kammfilterlösung, die bei meiner Stereoanlage funktiniert und ich auch hier dann zuerst testete, ging nicht.

    Gruß Loddy-Lo

  • LJ Bush
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    3.953
    • 9. Juni 2006 um 12:29
    • #17

    Also bisher konnte ichs immer lösen wenn man alles einfach an eine Sicherung gehängt hat. Sollte dann immer noch was brummen, tja.. :grin:

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • norbert jersch
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    • 9. Juni 2006 um 12:40
    • #18

    Sound ist bei mir immer an einem (1) Stromkreis, meistens sogar an einer (1) Steckdose mit Verteiler.
    Licht geht i.d.R über 1-2 separate Stromkreise, je nach eingesetztem Material.

  • Fornax
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    957
    • 9. Juni 2006 um 13:22
    • #19

    Gibts noch Alternativen (170€ für so ein kleines lustiges Kästchen von Palmer sind schon ganz schon fett)?

    Ich habe bis jetzt nur gefunden:

    OMNITRONIC LH-080 (symm. Klinke in/out, ~40€)

    und

    Oehlbach Ground Loop Isolator (Chinch in/out, ~60€)

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • norbert jersch
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    518
    • 10. Juni 2006 um 20:06
    • #20

    Es gibt von Palmer auch eine Billligversion für ca. 70 EUR, hat aber nur cinch auch zum zum Amp, was nicht notwendigerweise wirlich sinnvoll ist.

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