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Einfluss des CD-Players auf den Klang

  • dj_evil_h
  • 28. Mai 2006 um 11:06
  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Juni 2006 um 22:23
    • #21

    Gut, mit dem Einwand hab ich gerechnet.
    Die Daten auszulesen an sich wäre kein Problem.
    Nur sind diese natürlich nicht immer genau konze trisch zur Bohrung aufgepresst, es gibt Kratzer etc.
    Für die dan nötige Fehlerkorrektur benötigen die Positionierungsmotoren schnell hohe Ströme, wobei wir bei einem wichtigem Knackpunkt wären - der Stromversorgung.
    Behringer baut überhaupt keine CDP, aber an deiner Aussage sieht man sehr schön, wie pauschalisiert wird.

    Ich hab hier auch noch sone Hollywood Schüssel stehen.
    Problem ist nichtmal der "Klang" (Eigentlich soll er ja nicht klingen), mit dem könnte man noch leben, vielmehr die Zuverlässigkeit und Verarbeitung ist das große Problem.
    Erschreckend, wie sowas zusammengekloppt wird. :shock:

    Hörtest unter kontrollierten Bedingungen fände ich mal hochinteressant.

    Gruß
    Thomas

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 6. Juni 2006 um 14:11
    • #22

    Ich weiß jetzt nicht genau, wo das Problem liegt...

    Eine CD kann nicht perfekt gepreßt werden. Auch ohne Kratzer und mit tadelloser Pressung zum Zentrierloch hin ist es unmöglich, eine perfekte CD zu pressen.

    Wer hat was hier von Behringer-CD-Playern geschrieben? Und hier wird überhaupt nichts pauschalisiert!

    Am 03.06. habe ich folgendes geschrieben:
    "...Amtliche Geräte gibt es von Technics, Pioneer und Denon. Den Unterschied zwischen den Einsteiger- und den Profigeräten merkt man hauptsächlich in der Verarbeitung und der Robustheit!..."

    Also, was wird hier zusammengekloppt?

    Du solltest erst mal die Beiträge lesen, bevor du mitdiskutierst!

    Gruß Tom

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 6. Juni 2006 um 17:02
    • #23

    So ein CD-Player-Vergleich hinsichtlich Klang, Verarbeitung und Robustheit wäre doch mal echt interessant. Einige Leute hier bescheinigen ja teureren Playern einen besseren Klang. Vielleicht lässt sich dieses ja auch durch Betrachtung der techn. Daten belegen. Stichwort Abtastung, hier gibts ja bis zu 8-fach Oversampling oder mehr?!? Habe grad keine Daten vorliegen.....
    Hinzu kommen die eventuell höherwertigen Bauteile mit entsprechenden geringeren Toleranzen. Aber alles nur Mutmaßungen meinerseits.

  • Tomahok
    Beiträge
    500
    • 6. Juni 2006 um 18:09
    • #24

    Also bei einem CD player ist meiner meinung nach der unterschied so egal, das es schon fast keinen Unterschied mehr gibt. Das hört dann wirklich nur noch der Tonmensch selber. (Sofern er weiß was er macht :roll: ) Viel dramatischer sind doch die unterschiede von Billig, zu Qualitäts Plattenspielern bzw Tonabnehmersystemen.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. Juni 2006 um 21:08
    • #25
    Zitat

    Bei CD-Playern gibt es teilweise sogar große Unterschiede im Klang. Allerdings kann ich hier nur meine Erfahrung aus dem Hifi-Sektor einfließen lassen. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß bei hohen Lautstärken diese Fehler durchaus hörbar werden, z. B. übermäßiges Rauschen.


    Na, irgendwie hab ich da nen "B." zuviel gesehen. :shock: :?:

    Gruß
    Thomas

  • FF
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.870
    • 6. Juni 2006 um 22:15
    • #26

    Schließt mal zum Vergleich einen Discman und einen HIfi-Player an eure Stereoanlage an, zumindest bei mir ein deutlicher Unterschied zugunsten des Hifi-Players (beides Durchschnitts-Geräte, Discman ein 5-jähriger Panasonic, CD-Player ein 17 Jahre alter Sony). Mein recht billiger DVD-Player von JVC klingt nochmal eine ganze Ecke besser als der Sony. Warum? Keine Ahnung, ist halt so...

    Ansonsten noch ein Zitat zu dem Thema. Die Quelle verschweige ich mal - ob das alles tatsächlich so stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest ist es nachvollziehbar:

    Strom ist alles
    Um gezielte Verbesserungen durchzuführen, müssen als Erstes die Schwachstellen von Großserienprodukten bekannt sein. Grundsätzlich trifft in 99 Prozent aller Fälle zu, dass die Stromversorgung von Abspielgeräten und leider oft auch Verstärkern gnadenlos unterdimensioniert ist. Die Netzteile stellen in der Regel gerade das Potenzial bereit, dass das Gerät im Normalbetrieb benötigt. Dynamikspitzen fallen einfach unter den Tisch.

    „Das ist doch im CD-Player alles digital, das bringt doch gar nichts?!" Korrekt ist, dass CD-Laufwerke und die dahinter liegenden Wandler unter Standardbedingungen grundsätzlich die Fähigkeit besitzen, die auf den Silberscheiben abgespeicherten Daten hundertprozentig auszulesen und der analogen Verstärkerkette zur Verfügung zu stellen. Die digitalen Bausteine nehmen im Betrieb einen weitgehend konstanten Strom auf, fordern das Netzteil also kaum. Doch auch in einem digitalen Gerät gibt es Ecken, in denen ganz klassische Analogtechnik arbeitet.

    Jedem wird nun die Verstärkerstufe einfallen, die hinter dem D/A-Wandler die noch schwachen Signale aufpeppelt. Richtig, das ist ein Punkt, doch wem fällt in diesem Zusammenhang das Laufwerk selbst ein?

    Gerade das verbraucht aber in einem CD-Player den meisten Strom. Der Antriebsmotor selbst verschlingt den Löwenanteil, doch auch der Abtastkopf leistet eine immense Arbeit. Lange nicht auf jeder CD liegen die Bits auf absolut runden Spuren nebeneinander, noch öfter kommt es vor, dass die Tracks nicht vollständig konzentrisch zur Bohrung aufgepresst zur Verfügung stehen. Die Positionierungsmotoren des Lasers arbeiten in solchen Fällen fortlaufend, benötigen kurzzeitig und schnell relativ hohe Ströme mit wechselnden Polaritäten. Wenn das Netzteil nun schon im Normalfall an der Grenze seiner Kapazität arbeitet, bleiben die Steuerströme zu gering - der Positioniervorgang gerät zu langsam, die Fehlerrate steigt, die Fehlerkorrektur muss eingreifen, und die Klangqualität sinkt.

    Gruß FF

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 7. Juni 2006 um 09:54
    • #27

    FF:
    Der DVD-Player klingt besser, als die CD-Player? Das wundert mich aber, da habe ich vollkommen andere Erfahrungen gemacht :shock: !

    @all:
    Nun, daß CD-Player in der Lage sein sollen, Daten auf einer CD zu 100% auszulesen, halte ich weiterhin für ein Gerücht.

    Das mit den Positionierungsmotoren mag ja stimmen, allerdings wird das meines Wissens nach nicht als "Fehlerkorrektur" umschrieben:

    Folgendes ist im Internet zu finden:

    "Da die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, daß z. B. durch Kratzer oder Schmutz eine CD nicht mehr korrekt gelesen werden kann, ist im Red Book eine Fehlerkorrektur enthalten. Diese Fehlerkorrektur benutzt CIRC (Cross-Interleaved-Reed-Solomon-Code). Die Daten werden in Blöcke zusammengefaßt und von jeder Zeile und Spalte eine Checksumme gebildet. Tritt ein Fehler auf, so kann anhand der falschen horizontalen und vertikalen Checksumme der Fehler lokalisiert und korrigiert werden."

    Die Blöcke sehen folgendermaßen aus:

    Wie es technisch funktioniert, weiß ich nicht, bin kein Elektrotechnik-Ingenieur. Deutlich zu sehen ist, daß die 4 als falsch erkannt wird, da diese ja auch falsch ist (da von oben links nach unten durchgezählt wird).
    Diese Fehlerkorrektur, die ich gemeint habe, hat also nichts mit Positionierungsmotoren zu tun.

    Gruß Tom

  • FF
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.870
    • 7. Juni 2006 um 10:00
    • #28
    Zitat

    FF:
    Der DVD-Player klingt besser, als die CD-Player? Das wundert mich aber, da habe ich vollkommen andere Erfahrungen gemacht :shock: !


    Gewundert hat es mich auch...

    Gruß FF

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