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lohnen sich 18zöller

  • artischocker
  • 23. Juni 2006 um 21:34
  • artischocker
    Beiträge
    59
    • 23. Juni 2006 um 21:34
    • #1

    Hab mal ne Frage. wie ist das eigentlich mit den ach so tollen 18" subs.
    kenne jemanden, der 2 doppel 18er von dynacord hat. sind zwar 5-7 jahre alt, wummern aber natürlich auch noch, wenn man 50m weg steht.
    reichen 15" nicht normalerweiße auch aus. auch von wegen tiefbass, besonders bei house oder hiphop. für so 200-300 leute hätte ich 4 15er zu hause, aber wenn mann so richtig druck braucht??? location meistens drinnen.

    Hoffe ihr könnt mir ein paar Argumente für 15" und 18" woofer geben.

    damke im voraus

    Gruß Artischocker

  • elmstreet77
    Beiträge
    365
    • 23. Juni 2006 um 22:11
    • #2

    Hi!
    Also ich denke kommt immer darauf an worauf du stehst! Musikrichtung ect..
    Würde sagen die 18er haben im Gegensatz zum 15er etwas mehr Tiefgang.
    Es gibt auch ne Menge 15er die das gut schaffen.
    Du hast beim 18er ja mehr Membranfläche also wird auch mehr Luft bewegt.
    Ich glaube man sagt auch 1x 18er ersetzen 2x 15 Zoll!
    Ich habe selber 8x 15 Zoll und bin damit sehr zufrieden, für Techno ,Trance
    sind die Teile super.
    Hip Hop, RNB eher vielleicht 18"
    Falls ich was vergessen habe bitte ergänzen...
    Gruß Markus

  • cox
    Beiträge
    223
    • 23. Juni 2006 um 22:56
    • #3

    Hey!
    Also das kann man so alles garnicht sagen :shock:
    Das

    Zitat

    mit den ach so tollen 18" subs


    ist schon der falsche ansatz.

    Zitat

    Würde sagen die 18er haben im Gegensatz zum 15er etwas mehr Tiefgang.


    Auch das ist so der falsche Gedankenansatz.

    Man kann prinzipiell in gewissen - durch die Physik aber auch das Budget vorgegebenen - Grenzen Lautsprecher jeder Größe durch ihre mechanische Konstruktion und den elektrischen Antrieb dazu bringen, tiefe Frequenzen wiederzugeben.
    Ich baue beispielsweise kleine Regalboxen mit nem 10cm Tieftöner, die locker unter 60Hz wiedergeben.

    Warum nun keine PA-Subs mit 10cm-Treiber?
    Richtig, der produzierbare Schalldruck.
    Mit einer größeren Membran kann man bei gleichem Hub mehr Luft bewegen also auch höheren Schalldruck erzeugen.
    Prinzipiell ist es einfacher, mit einem relativ großen Treiber tiefe Frequenzen laut wiederzugeben.
    Das heißt nicht, dass es nicht viele 10", 12" oder 15" Chassis gibt, die in sinnvoller Abstimmung locker mehr Tiefgang erreichen, als so mancher 18-Zöller.

    Natürlich haben größere Treiber auch Nachteile, wie etwa partialschwingungsanfälligere Membranen etc.

    Trotz des etwas größeren Materials ist ein 18er als Bassreflex eine günstige Variante, lauten, tiefen Bass zu erzeugen.
    Ein gleichteurer 15er wird im Regelfall Vor- und Nachteile haben. Typischerweise natürlich weniger Bass aber geringere Größe usw.

    Ein grundsätzliche Debatte welche Treibergröße sinnvoller ist, selbst unter dem Gesichtspunkt "Für welche Musik" halt ich für unsinnig, da die Größe 15" oder 18" ein relativ kleines Unterscheidungskriterium ist.
    Anders als beispielsweise bei 1" oder 2" Hochtönern, die folgen allein aufgrund der Größe strenger gewissen Charakteristiken.

    MfG

    cox

  • viruzz
    Beiträge
    769
    • 24. Juni 2006 um 10:46
    • #4

    Aber wenn 3" doch ein so geringer Unterschied sind,
    warum sagt man dann, man nehme lieber 12" als 15" für Techno?

    :) huhu :>

  • cox
    Beiträge
    223
    • 24. Juni 2006 um 11:19
    • #5

    Nich alles was so gesagt wird muss auch stimmen.

    Die Aussage bezieht sich außerdem wohl eher auf TMT und nich auf reinen Bass. Der durchschnittliche 12er mag etwas knackiger zu Werke gehen als der durchschnittliche 15er.
    Bei impulslastiger Musik nicht unvorteilhaft.

    Kann man aber keinenfalls so verallgemeinern....

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 24. Juni 2006 um 15:16
    • #6

    Halt!
    Nicht 3"...
    Geht besser von der Fläche aus.
    Schalldruck = Luftverdrängung = Fläche mal Hub

    Gruß
    Thomas

  • cox
    Beiträge
    223
    • 24. Juni 2006 um 15:21
    • #7

    Richtig!
    Ein 1" hat nur 1" weniger als ein 2". Aber wenn man nur nochmal 1" abzieht, hat man schon einen 0". 0" sollen ja unglaublich Impulstreu sein, sagt man...

  • Freizeichen
    Beiträge
    322
    • 24. Juni 2006 um 16:10
    • #8

    Meiner Erfahrung nach gibt es zwischen Bass-Durchmesser und Musikrichtung schon eine gewisse Abhängigkeit.
    Kleine Anekdote:
    Bei einem Tekkno-Event hat unser Kunde bei der Bestellung explizit auf 18"-Bässe(Bassreflex) bestanden und war nach der Installation so unglücklich damit, dass er das Setup kurzfristig vor Veranstaltungbeginn mit 15nern erweitern liess.
    Mit den 18ner liess sich einfach kein anständigen Kick rüberbringen. Dafür waren die 18ner einfach zu träge. Sie waren zwar tief, aber was bringts, wenn kein anständiger Impuls dahintersteckt.
    Die Erweiterung mit den 15nern machte die Geschichte dann rund.

    Hat hier jemand ähnlich Erfahrungen gemacht ?

    FREIzeichen

    Bist du deprimiert, weil du einen zu kleinen P**** hast ? Möchtest du dir "PHATE" Boxen kaufen, um die Mädels zu beeindrucken ?
    Dann tu uns bitte allen den Gefallen und lies DAS bevor du dumme Posts erstellst:
    http://www.paforum.de/buecher_index.html

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. Juni 2006 um 16:31
    • #9
    Zitat von "Freizeichen"

    Dafür waren die 18ner einfach zu träge.

    das kann man auch so formulieren: Über den 18ern war ein Loch. :grin:
    Wenn die Lo Mids nicht geboten werden baut man also den Bass aus, dann stimmts wieder.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cox
    Beiträge
    223
    • 24. Juni 2006 um 16:39
    • #10

    Wenn man über dem 18er kein passendes Top stehen hat, kann das schnell passieren. Oder wenn man einfach keinen passenden Bass hat, für die Aufgabe. Dann muss es aber nicht an den 18" gelegen haben...
    Aber es gibt durchaus auch 18er, die Euren Kunden garantiert befriedigt hätten. :lol:

  • cox
    Beiträge
    223
    • 24. Juni 2006 um 16:40
    • #11

    manuela: :grin:
    Ja, man kanns auch böse formulieren :twisted:

  • Freizeichen
    Beiträge
    322
    • 24. Juni 2006 um 18:40
    • #12

    Obenrum hatte er Tops mit 2x 12" + Horn.
    Für meine Verständnisse eigentlich ein guten Setup, aber für Tekkno...

    Bist du deprimiert, weil du einen zu kleinen P**** hast ? Möchtest du dir "PHATE" Boxen kaufen, um die Mädels zu beeindrucken ?
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  • cox
    Beiträge
    223
    • 24. Juni 2006 um 20:56
    • #13

    Ums ein letztes Mal zu sagen:

    Ob ein Lautsprecher gut ist und wofür er geeignet ist, hängt nicht zu 100prozent von der Größer der verwendeten Treiber ab.

    Es gibt unter den Doppel-12er Sch... und Killer. Es gibt Fullranger und Boxen, die ohne Sub untergehn. Und n Horn sollte in jedem Fall drin sein :shock:

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 25. Juni 2006 um 02:11
    • #14

    Das Chassis alleine macht kein Bass - es kommt doch sehr auf das Gehäuse an. Darum kann man kein Pauschalurteil fällen.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 28. Juni 2006 um 19:58
    • #15

    Hi artischocker !

    Mal nur zu Bässen mit Hörnern: :grin:

    Die Bässe hängen gerade bei Hörnern denen man allgemein eine grosse Reichweite nachsagt sehr von der Konstruktion und extrem von der Abstimmung der Komponenten ab.

    Meine 18"-Hörner mit den Massen ca. 75x75x65cm sind nur etwas über 1m lang und keine Tiefbasskünstler, aber unglaublich wirkungsstark im oberen Bassbereich, mit den jetztigen SAMMI SR18AW500G Chassis (Faltung Eliminator4 - ähnlich).

    Sie fallen im Tiefbass vergleichsweise sanft ab, da sie eine grosse Rückkammer besitzen, was den früheren RCF 18/854KN 6kW-Bässen massive Probleme bereitete. Das heisst in der jetztigen Version kann man Bässe per Klangeinsteller gefahrlos anheben, in Grenzen.

    Martin 115 Basshörner sind mit Beyma 15G450-N vom Wirkungsgrad einzeln schwächer (stackinghorn, ab 3 Stück gut zu betreiben) und bringen "tiefen" Bass im Rudel gut.
    Sie klingen bedeutend besser, fallen aber zum Tiefbass mit ihrer kleinen Rückkammer (unter 30 l) steiler ab.

    Rog Mogale (http://www.speakerplans.com) benutzt "amtliche" 18er Chassis in seinen diversen Hörnern, es gibt ein Layout das bis 200 Hz verfärbungsarm spielen soll (er meint vermutlich es ist mit dem Martin 115-Horn vergleichbar gut), richtig Tiefbass bringen aber auch diese nur in grösseren Mengen laut zustande.

    EM Acoustics produziert diesen Quake 18" horn subwoofer mit über 2,7m langem Horn. Der soll auch einzeln schon zu sehr tiefen Bässen fähig sein, ebenso wie die 21"-Hörner von Opus Audio, die 24"-Hörner von Turbosound.
    Tom Danleys Basshorn und das Lab-Horn sind ebenfalls in diese Kategorie zu rechnen, haben aber 12" Super-Langhub-Chassis. Bei diesen extrem langen Hörnern hat man Tiefbass in der "Menge"/hoher Lautstärke dann auch erst bei mehreren Hörnern, nur ist er eben schon bei Einzelbetrieb da. Heisst aber auch 85 .. 120 kg per Box.

    Mike Severloh.

  • jokerface18
    Beiträge
    11
    • 2. Juli 2006 um 18:52
    • #16

    Gibts von der Quake einen Plan?
    Ich kombinier am liebsten 18" und 15" (für Tekkno).
    Unten W-bins mit 2x18" drauf eliminators mit 1x15 und drauf C4 Bässe auch mit 15".

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