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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Kennt jemand Polyurethan Struckturlack?

  • karlheins
  • 1. Dezember 2006 um 15:14
  • karlheins
    Beiträge
    114
    • 1. Dezember 2006 um 15:14
    • #1

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach Polyurethan Struckturlack.Es handelt sich bei diesem Lack um einen 2 K Lack der nach dem aushärten eine sehr harte und kratzfeste Oberfläche hat.Ich habe diesen Lack bis jetzt nur auf den neuen NOVA Lautsprechern gesehen.Habe aber keine Ahnung welche Firma diesen Lack vertreibt.Vielleicht kann mir von euch jemand weiterhelfen. :grin:

    Gruß Karlheins

  • apollo-soundsystems
    Beiträge
    228
    • 1. Dezember 2006 um 16:01
    • #2

    die PU Lacke gibtsbei viel Boxenherstellern, die kannst du aber nicht einfach aufspritzen, dafür braucht man ne Anlage die dafür ausgelegt ist, die Düsen sind beheitzt usw. mit Absaugung usw....

    http://www.apollo-soundshop.de

  • karlheins
    Beiträge
    114
    • 1. Dezember 2006 um 16:33
    • #3

    Beheitzte Düsen?Wo gibts denn sowas?
    Ich weiss auch das man zum Struckturlacken spezielle Düsen haben muss die einen grösseren durchmesser haben als die handelsüblichen.Habe schon öffters den 2 K Lack ohne Strucktur verwendet und das hat ohne Probleme funktioniert.
    Weisst du denn wer diesen Lack herstellt?

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 1. Dezember 2006 um 17:06
    • #4

    das ist ja auch eine Beschichtung und keine Lackierung im üblichen sinne

    PU= Kunsstoff

    oder wie eloxieren und pulverbeschichten oder beflocken auch andere und alternative verfahren sind.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • stevenqmax
    Beiträge
    107
    • 1. Dezember 2006 um 18:24
    • #5

    Hi Paler,
    wir verwenden PU bei uns in der Polyesterabteilung. Allerdings in einer Ausführung, die eine glatte Oberfläche erzeugt.
    Der Aufwand ist allerdings nicht gerade gering. Nicht nur die Düse, sondern die komplette Anlage und der Schlauch ist beheizt!
    Das Ding ist extrem teuer, da du dann auch Dosierpumpen etc brauchst. Für den Hobby-Boxenbauer also komplett unwirtschaftlich.

    Hab einmal mit dem Zeug gearbeitet! Geht nur mit einer speziellen Maske, die mit Überdruck arbeitet, da der Nebel sich sonst in den Lungen absetzt und aushärtet.
    Dafür ist das Zeug innerhalb von spätestens 30 Sekunden komplett ausgehärtet.
    Wir nutzen das Hauptsächlich, um unsere Dekostücke und Holzaufbauten unempfinlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit zu machen, und um die vorschriftmässige schwere Entflammbarkeit zu gewährleisten.

    Ich denke, im Hobbybereich wirst du so etwas nicht nutzen können.
    Ich habe auch darüber nachgedacht, das Zeug für meine Boxen zu verwenden, allerdings ist die Oberfläche relativ ungleichmäßig und die Materialkosten sind höher, als bei Warnex!!!

    Wenn's euch interessiert, mach ich mal ein Foto von dem Gerät.

    Gruß StevenQMax

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 1. Dezember 2006 um 18:45
    • #6

    mach mal auch vom ergbniss.


    wenn das ca 100% mehr als warnex kostet und man es nie weider nachlakieren muss dann ist es dcoh preiswerter als warnex

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tamaris-pa / mts
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    Marktplatz Einträge
    3
    • 1. Dezember 2006 um 18:55
    • #7

    Man kann seine Boxen mit PU beschichten lassen. Kostet ca. 150-250.- Adresse ist über Jürgen Enders(Audio Zenit) zu beziehen.

    Kratzer bekommt man schwerer rein, das große AZ Hornsystem ist mit dem Zeug beschichtet.


    Weiterhin kann man sich auch Kunstoff zum rollen ansehen, etwas teuerer als Lack, aber gibt eine sehr feste Oberfläche.

  • karlheins
    Beiträge
    114
    • 1. Dezember 2006 um 21:18
    • #8

    Dann ist es doch schwieriger als ich gedacht habe.Und wenn sich das Zeug durch einatmen auf der Lunge absetzt sollte man vorsichtig damit umgehen.
    Da wäre es natürlich eine bessere alternative den Lack zu rollen.Nur wie sieht es dann mit der Strucktur aus?

  • stevenqmax
    Beiträge
    107
    • 1. Dezember 2006 um 22:33
    • #9

    Meinst du mit "Lack" das PU?
    Also, das PU, dass ich kenne, hat beim spritzen einen Austrittstemperatur von geschätzten 100-150°C. Sobald es abgekült ist, ist es vollständig ausgehärtet.
    Mit einer Rolle hättest du da keine Chance.

    Aber vielleicht gibt es auch noch eine andere Art von PU, die man anders verarbeiten kann. So richtig viel Ahnung davon hab ich nicht. Für Details müsste ich erst mal unseren Polyester-Menschen ausquetschen.

    Gruß SQM

  • ukw
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    • 2. Dezember 2006 um 00:26
    • #10

    Oje :roll:

    Strukturlack gibt es von Hesse Lignal. => Effektlacke Perlstruktur (DB48*) mit Grob- Mittel- oder Feinstruktur. :D
    ebenso gibt es dort einen Überzugslack, der extrem Widerstandsfähig ist. mit der Produktbezeichnung "Diamantsigel" ( DU 59*)

    Verarbeitung mit Becherpistole oder Airless

    Beheizte Düsen oder so ein Quatsch braucht man da nicht. :idea:

    Die Lacke sind nicht im Baumarkt erhältlich und auch keine 5 Liter Töpfchen. Aber vielleicht kennt jemand einen größeren Innenausbau Betrieb in der Nähe . Die dürften Hesse Lacke haben.

    ... for a few dB's more . . .

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  • Online
    FF
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    • 2. Dezember 2006 um 11:04
    • #11

    Ich habe selbst zwar noch nicht mit den folgenden Produkten gearbeitet, aber es gibt doch einige weitere Möglichkeiten als die o.g., wie ukw ja schon angedeutet hat:

    Arti liefert Lacke von sehr guter Qualität, da arbeitet unser Schreiner gerne mit. Die haben z.B. Articryl-Struktur-Color im Programm, Kontaktadresse hier
    Weiteres gibt es von den Firmen Knuchel oder von Festa

    Erfahrungen bitte posten (bei mir wird es erst wieder nach dem Diplom im Februar was mit Projekten) :wink:

    Gruß FF

  • apollo-soundsystems
    Beiträge
    228
    • 2. Dezember 2006 um 11:16
    • #12
    Zitat von "ukw"

    Oje :roll:


    Beheizte Düsen oder so ein Quatsch braucht man da nicht. :idea:

    Das ist dann aber KEINE PU-Beschichtung, höchstens Lack der PU-Anteile enthält!

    Aber nicht zu vergleichen mit einer PU-Beschichtung, da dieser bei Zimmertemeratur hart ist und erst durch Hitze spritzbar wird.

    http://www.apollo-soundshop.de

  • Online
    FF
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    • 2. Dezember 2006 um 11:23
    • #13
    Zitat von "Apollo-Soundsystems"

    Das ist dann aber KEINE PU-Beschichtung, höchstens Lack der PU-Anteile enthält!

    Zitat von "Karlheins"

    Hallo,
    ich bin auf der Suche nach Polyurethan Struckturlack...
    Gruß Karlheins


    Genau das war doch auch gefragt :wink:

    Gruß FF

  • ukw
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    1.566
    • 2. Dezember 2006 um 18:23
    • #14

    Polyurethan ist vieles. Siehe Wiki
    Es gibt 1 Komponenten- und 2 Komponenten Systeme und letztendlich kommt es auf die chemische Beschaffenheit des Endproduktes bzw der Isocyanate an.

    Die Frage nach der Viskosität beim Verarbeiten hängt natürlich mit dem Auftragverfahren zusammen. Spritzen, Gießen, Walzen, Streichen usw.

    Die Frage nach 1K oder 2 Komponenten beantwortet sich in der Trockengeschwindigkeit und der Topfzeit => in welcher Anlage wird das Material verarbeitet. Hier rede ich nicht von Industrieanwendungen, bei denen gerne auf Lösemittel verzichtet wird - weil feuergefährlich - und eine UV Trocknung eingesetzt wird - weil sehr schnell und kostengünstig - sondern von einer Verarbeitungstechnik, wie sie in Handwerksbetrieben normalerweise durchgeführt wird.

    ... for a few dB's more . . .

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