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Billigsdorfer Bässe :-)

  • martin
  • 19. Dezember 2006 um 23:12
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 8. April 2007 um 21:20
    • #41

    haha, hab beim Aufräumen der Festplatte grad was gefunden :)

    Wer jetzt meint, ich bastle so schlecht wie ich zeichne - der mag wohl recht haben :)
    Is wurscht, fuer die fertigen Gehäuse muss ich eh jemanden engagieren. Da tummeln sich ja mittlerweile einige Holzwürmer hier...

    so schaut das dann in natura aus.

    cu
    martin

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 10. März 2008 um 00:35
    • #42

    N'abend,

    Ja, nochmal von vorn.

    So den Arschtritt den ich will bringen die Bässe in der kleinen Version nicht. Offensichtlich hab ich hier die Eckports ueberschaetzt, sie doch zu kurz gemacht und damit zu hoch getuned. Ganz interessant - MLS messen sie sich dabei brav, nach ein paar sweeps buckeln sie bei 65Hz und fallen dann recht steil nach unten ab. nach oben allerdings auch. Schaut nicht schoen aus. Klingt dann auch suboptimal, deshalb auch die nochmalige Messerei.

    War ich beim Top noch recht waehlerisch (sieht man vom hochtoener mal ab), so bin ich mittlerweile bei den Bässen bereit ein paar Schweinereien einzubauen um aus möglichst wenig Geld möglichst viel Output zu holen. Also etwas mehr Volumen, Tuning runter, Portfläche vergrössern.
    Hab heut mal angefangen einen neuen Prototypen mit 150l, Fb 42Hz und 800cm² Portfläche (single) zu basteln. Mit einer Trennfrequenz von 120Hz, der Portreso bei knapp 300hz mit etwa 2-3db hoff ich, dass sich die nicht zu sehr bemerkbar macht. Ich geh immer noch von zumindest 60° VC Temp aus, da verschwindet laut Simu auch der Buckel bei der Tuningfrequenz. Schauen wir mal, ich hoffe morgen wirds fertig und messen dann am Dienstag.

    War ansonsten ein schoener basteltag. Etwas rustikal, aber hat funktioniert. Am Foto wird grad die doppelte Schallwand zusammengeklebt :grin:

    cu
    martin

  • daniel dräger
    Beiträge
    145
    • 10. März 2008 um 10:18
    • #43

    Cooles Foto!

    Du hast ganz zu Anfang geschrieben, dass der Korrekturfaktor der Ecktunnellänge zwischen Simu und Realität 1,9 bis 2,6 ist! Macht das wirklich soo viel aus? Also bei 42 cm Portlänge in der Simu soll ich beim Proto 20cm machen und dann messen?

    Gruß Daniel

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 10. März 2008 um 11:10
    • #44

    Tja, DAS ist etwas ueber das ich offenbar gestolpert bin, aehnlich ging es glaube ich schon mal dem Thomas, der bei einem sehr kleinen Volumen ebenfalls daneben landete.

    Bisher, bei goesserem Volumen kam ich bei Unibox mit 2,3 fast punktgenau fuer Eckports hin. Bei den kleinen Baessen stimmt es allerdings garnicht.
    Generell mach ich es bei Eckports so, dass ich beim proto lieber zu kurz anfange, einfach weil sich leichter etwas dranleimen laesst als wegschneiden :)
    geht halt auch nur begrenzt, weil du ja das Volumen mit beeinflusst.

    Jetzt probier ich es mit einem simplen rechteckigen Port in Gehäusebreite, den ich bei den ersten Kleinsignalmessungen nur halbherzig fixiere, damit ich schnell kuerzen kann. Und wenns gar zu grauslich klingt, auch verkleinern 8)

    cu
    martin

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 10. März 2008 um 20:07
    • #45

    Moin,

    Zitat von "Daniel Dräger"

    Du hast ganz zu Anfang geschrieben, dass der Korrekturfaktor der Ecktunnellänge zwischen Simu und Realität 1,9 bis 2,6 ist! Macht das wirklich soo viel aus? Also bei 42 cm Portlänge in der Simu soll ich beim Proto 20cm machen und dann messen?

    Darüber bin ich auch mal gestolpert, und musste fragen. Antwort: Der Korrekturfaktor ist eine Variable in diversen Programmen, und hat nichts mit einem direkten Multiplikator der Portlänge zu tun.

    @ Martin: den Aufbau der Versteifung als Diffusor finde ich spannend :wink:

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 11. März 2008 um 07:22
    • #46

    Martin geht wohl von Unibox aus, mit welchem ich auch simuliere.
    Und wie Martin schon sagte hab ich mich beim letzten 15" sub auch ordentlich daneben gelegt.
    Bei größeren Volumina kommt man mit den 2,2-2,3 gut hin, aber sobald es unter ca 80-100 Liter geht passt das leider gar nicht mehr :(
    Auch entscheidend ist wohl die Länge des Ports und die hinter dem Port noch weitergehende "Wandlänge".

    Als Faustregel: bei wenig Volumen und oder sehr kurzen Ports kann man mit 2,2-2,3 definitiv nicht mehr rechnen. Da muss man deutlich kleinere Werte herranziehen.
    Beim 15" Sub z.b. mit 60 Litern waren die Eckports hinterher nur noch wenige cm kürzer als mit standard Korrekturfaktor.

  • daniel dräger
    Beiträge
    145
    • 11. März 2008 um 10:08
    • #47

    Puuh, ich geb euch mal was konkretes und ihr schätzt mir Pi mal Daumen,ok?

    ULB-PRO12BR Sub, 12"er, 70l netto,
    Abstimmfrequenz 48Hz,
    innen 43cm*43cm und 47cm tief,
    Eckportgehäuse, Portfläche 242 cm² (4*60,5cm² als Dreiecke),
    Portlänge laut Hornresp: 35cm ohne irgendeine Korrektur!

    Wie lang soll ich den Proto ansetzen?

    Vielen Dank Daniel

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 11. März 2008 um 10:19
    • #48

    Hey Daniel.

    Das kann keiner genau sagen. Solange nicht zufällig jemand ziemlich genau so ein Gehäuse aufgebaut hat und die Tuningfrequenz wirklich nachgemessen hat (was die wenigsten machen, die meisten simulieren und denken dann "stimmt so"), wird es im Zweifel eben nicht stimmen, was man zusammenorakelt...

    Ich würde mir selbst den Gefallen tun und es einfach nachmessen, im Zweifel eben den Port dann nachträglich anpassen bevor ich aufgrund einer Vermutung aufwendig eine Kiste zusammenbastel, die schön fest verleime usw.. und es dann hinterher doch nicht stimmt.

    Um so was nachzumesse ist es IMHO legitim den Port erst mal nur provisorisch zu befestigen (z.B. mit Heisskleber) - solange es dicht ist. Das reicht dicke aus um die Tuningfrequenz zu überprüfen. Wenns dann stimmt wird richtig verleimt.

    hornresp

  • daniel dräger
    Beiträge
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    • 11. März 2008 um 10:24
    • #49

    Hey Sabbel,

    es soll mir ja auch keiner genau sagen und ich mach das alles so (ungefähr) ;) Will mir nur einmal Treiber de-/montieren sparen, weil ich total falsch liege. Also Sabbel 20cm oder 30cm für den ersten Versuch?

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 11. März 2008 um 10:49
    • #50

    Ok, Startwert Suche:

    Gehäuse 10% Größer machen wenn möglich (falls der Port wider erwarten doch größer wird und dann ja Volumen schluckt - Volumen wieder wegnehmen ist einfacher in einem Proto) und dann mit nem kurzen Port (20cm) starten, ankleben is einfacher als wegnehmen (hm, das hat Thomas doch irgendwo genau so geschrieben? :) )... Dann bei Bedarf verlängern.
    Schneid doch die Eckport-Brettchen in der max Länge zu und schneid dann ein 20cm Stück ab... Dann Stückchenweise wieder dran kleben.

    hornresp

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 12. März 2008 um 01:58
    • #51

    Moin,

    ein guter Prototypenkleber ist "Terodicht Scheibendichtmasse schwarz" mit dem Zusatz "abtupfbar" (Autozubehör, Carglass hat das als Hausmarke, Würth hats auch). Du kannst die Gehäuse fertig zusammenleimen, wenn Du die Dreiecke in der Frontplatte genauso groß wie die Portfläche machst, daß die Eckbrettchen diese Dreiecklöcher dann innen verlängern. Dann klebst Du die ersten Versuchsbrettchen mit Terodicht ein und testest. Das Zeug bleibt wie Kaugummi, ist mit einem Klumpen gebrauchtem Terodicht wieder wegzutupfen, und man kann es gebraucht weiterverwenden. So brauchst Du erst zu leimen wenn alles getestet ist.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • daniel dräger
    Beiträge
    145
    • 12. März 2008 um 08:35
    • #52

    Terodicht, wie? Guter Tip, danke! Aber beim MPX Gehäuse mach ich so Experimente nicht. Die 20€ für nen OSB Prototyp geb ich aus, da kann ich dann mit Terodicht rumsauen :grin: . Allein schon aus dem Grund, weil alle sagen man würde den Unterschied im Gehäuse zwischen billig (Span, OSB) zu Multiplex hören! :? skeptisch! Das probier ich aus!
    wie gesagt VIEELEN DANK an alle hier...
    Gruß Daniel

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 12. März 2008 um 09:03
    • #53

    Morgen,

    Was das Holz angeht wuerd ich sagen, dass es voellig wurscht ist, ob MPX oder OSB. Da bringt ein Versteifungsbrettchen an der richtigen Stelle mehr, als das tollste Holz fuers Gehäuse. Problem bei OSB ist halt das Finish.

    Was den Tunnel angeht weiss ich jetzt auch nicht. Hab da gestern rumgemessen und war einerseits ueberrascht dass minimaler Hub der Membran (36Hz) und max Pegel am Port (46Hz), irgendwie so garnicht zusammenpassen.
    Jetzt muss ich doch mal schauen, dass ich ne Impedanzmessung mache 8)
    Keine Ahnung also, ob und wieviel der Port gekuerzt werden muesste.

    Weiss zufaellig wer, warum mir die beiden Punkte soweit auseinanderlaufen, wo sich die Box ansonsten fast 1:1 an die Unibox Simu haelt?

    danke
    martin

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 12. März 2008 um 11:34
    • #54
    Zitat von "martin"

    Hab da gestern rumgemessen und war einerseits ueberrascht dass minimaler Hub der Membran (36Hz) und max Pegel am Port (46Hz), irgendwie so garnicht zusammenpassen.

    das ist ja auch ein gerücht, dass sich hier schon länger hält... richtig ist hingegen, dass der punkt der kleinsten auslenkung der membran mit der unteren impedanzspitze, nicht aber mit der tuningfrequenz, zusammenhängt.

    "Must be..."

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 12. März 2008 um 11:41
    • #55

    Wenn das so stimmt hast du mir grad den Tag gerettet. :grin:

    danke
    martin

    Nachtrag, ich werd wohl doch die Impedanz nochmal anschauen. Zwar haette ich ja den maximalen pegel des ports dort wo ich ihn haben will, aber 36 Hz als untere Impedanzspitze scheint mir dann recht hoch?

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 12. März 2008 um 15:51
    • #56
    Zitat von "martin"

    Wenn das so stimmt hast du mir grad den Tag gerettet.


    kontrollier´s halt durch elektrische messung.

    Zitat von "martin"

    aber 36 Hz als untere Impedanzspitze scheint mir dann recht hoch?


    nö.

    "Must be..."

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 12. März 2008 um 15:57
    • #57

    Das war ernstgemeint! Ganz ohne Ironie.
    Dann haett ich ne Punktlandung geschafft was das Tuning angeht und ich spar mir grosse Umbauten am Proto.

    Ich haette nur die untere Spitze tiefer vermutet. Zugegeben - auch von diversen Simus beeinflusst, die alle unter 30Hz anzeigen.

    cu
    martin

  • lextrax
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.506
    • 12. März 2008 um 18:16
    • #58

    hi,

    interface ist fertig, diese woche gibts noch eine impendanzmessung und ein probehören von mir ewigem nörgler!

    angestossen hat die neuentwicklung übrigens ein festl, bei dem ich c7 gedryhired hab und da haben martin und meine wenigkeit festgestellt, dass der c7sub zwar für uns nicht tief genug spielt, sonst aber durchaus vorteile hat....

    naja, ich denke, martin hält euch auf dem laufenden! zusätzlich wirds diesmal einen cad-plan geben, damit ist die kiste dann für nachbauer 100% sicher, sofern das richtige chassis verwendet wird.

    liebe grüsse aus wien, alex

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 12. März 2008 um 21:54
    • #59
    Zitat von "fladdi-for-president"

    das ist ja auch ein gerücht, dass sich hier schon länger hält... richtig ist hingegen, dass der punkt der kleinsten auslenkung der membran mit der unteren impedanzspitze, nicht aber mit der tuningfrequenz, zusammenhängt.

    Die kleinste Membranauslenkung markiert nicht die Helmholtzreso :?:

    Martin hat wohl eher das Problem, daß sich ein Port überhaupt nicht getrennt vom Membranschall messen lässt. Zudem ist ein Meßmikro ein Druckempfänger, im Port ist Wind. Da ist ein nasser Finger genauer... .

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 13. März 2008 um 02:30
    • #60

    @ martin

    Ich hab's wohl nicht mitbekommen - die Helmholtzresonanz laesst sich aus dem Impedanzfrequenzgang ableiten; an der Resonanz ist die Impedanz rein reell. Ist (wahrscheinlich) die genaueste Hausfrauenmethode. Wenn deine Resonanz stimmt, die Gipfelwerte des Impedanzfrequenzganges aber deutlich abweichen, hast du entweder die Parameter des Treibers falsch gemessen, oder das Volumen falsch zusammengezimmert.

    [OT] Die Gattung "Tontechniker mit Hang zur homoeopathischen Dosierung des Tieftonbereiches" scheint recht verbreitet zu sein. Ich wuerde zur Beschreibung der Gattung gern beifuegen, dass Exemplare beobachtet wurden, welche sich zudem ueber den "spitzen" Klang einer Anlage echauffieren. [/OT]

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