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Lüsterklemmen, gibt es eine bessere Alternative?

  • 6oi9
  • 26. Dezember 2006 um 21:55
  • 6oi9
    Beiträge
    101
    • 26. Dezember 2006 um 21:55
    • #1

    Da ich mir 2x2 ACL-Bars bauen möchte hat sich mir die Frage gestellt ob es eine bessere/sicherere Alternative zur Verwendung von Lüsterklemmen und Aderendhülsen für die interne Verkabelung gibt?

    Möglich wäre auch eine saubere Verlötung der Kontaktstellen und ein passender Schrumpfschlauch darüber.

    Was gibt es noch, oder ist die erste eh die beste Lösung?

    Schöne Grüße!

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 26. Dezember 2006 um 22:28
    • #2

    Wagoklemmen und starre (massive) Kupferkabel, beispielsweise.

    Am besten gefällt mir die Lösung mit festmontierten Lüsterklemmen und sauber gebogenenen Massivleitungen - ist zwar etwas aufwendiger, aber bei Reparaturen eine Freude. :)

    Ob das im mobilen Bereich (Erschütterungen und so) zulässig ist, davon habe ich leider keine Ahnung.

  • 6oi9
    Beiträge
    101
    • 26. Dezember 2006 um 22:40
    • #3
    Zitat von "ohu"

    Wagoklemmen und starre (massive) Kupferkabel, beispielsweise.

    Am besten gefällt mir die Lösung mit festmontierten Lüsterklemmen und sauber gebogenenen Massivleitungen - ist zwar etwas aufwendiger, aber bei Reparaturen eine Freude. :)

    Ob das im mobilen Bereich (Erschütterungen und so) zulässig ist, davon habe ich leider keine Ahnung.

    Danke für die Antwort,
    die Verwendung von "massiven" Kupferleitungen funktioniert aber leider gerade bei diesem Zweck gar nicht. Die Bar bekommt keine Buchsen um die Kabel der einzelnen Scheinwerfer anzuschließen, sondern die Anschlusskabel sollen direkt durch die Wand über Kabeldurchführungen zum Scheinwerfer gehen.

    edit: Wagoklemmen denk ich dürften hier auch nicht zulässig sein

    Schöne Grüße

  • partymucke
    Verifiziert
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    1
    • 26. Dezember 2006 um 23:38
    • #4

    eventuell richtige klemmleisten auf hutschiene? da gibt es auch kleine (auf kleiner hutschiene :grin: )
    Ich denke, das ist auf jedenfall mal bessere Qualität, ob das nun erlaubt ist, da habe ich keine ahnung.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • dennis hilgers
    Beiträge
    253
    • 26. Dezember 2006 um 23:46
    • #5

    Hallo,
    soweit ich das im Kopf habe dürfen die garnicht gelötet sein, da das Lötzinn schmelzen kann und sich die Kabel dadürch lösen. Geh einfach mal in den Baumarkt und schau dich dort mal um. Da gibt es Kabelschuhe die gecrimped werden und die beim sich beim zusammenstecken verhacken, so das sie sich nicht mehr lösen können und den vorteil bieten das sie direkt eine Gummuumantelung mit sich bringen. Meiner Meinung nach eine schöne Lösung

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 27. Dezember 2006 um 10:38
    • #6

    ....such bei Reichelt unter "Verbindungsdosenklemme" dann haste das richtigen.

    oder einfach unter WAGO, dann bekommste auch die "Klemmen" für Hutschienen

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • 6oi9
    Beiträge
    101
    • 27. Dezember 2006 um 12:22
    • #7

    du meinst diese Klemmen wie auf dem Foto unten. Da die Bars nicht festinstalliert werden sondern oft unterwegs sind stellt sich halt die Frage ob solche Klemmen zulässig sind. Wer hat denn schonmal die Verkabelung einer fertigen ACL-Bar gesehen, was wurde verwendet? Vermutlich normale Lüsterklemmen, oder?

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 27. Dezember 2006 um 12:31
    • #8

    ich meinte diese......

    halten sehr gut; in meinem Bass halten sie auch

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • audienceblinder
    Beiträge
    420
    • 27. Dezember 2006 um 21:24
    • #9

    was spricht gegen diese Klemmen + Kabel mit aufgecrimpten Aderendhülsen?

  • stevenqmax
    Beiträge
    107
    • 27. Dezember 2006 um 21:40
    • #10

    Wenn ich das Datenblatt richtig im Kopf habe, dann darf man Wago-Klemmen auf gar keinen Fall in Kombination mit Adernendhülsen einsetzen!

    Sind zugelassen für starres und Litzenkabel, ich meine 1-2,5mm².

    Wenn es jemanden Interessiert, schau ich morgen im Geschäft mal ins Datenblatt rein. Wir nutzen die 3er und 5er-Versionen. Ich finde die klasse und die kommen bei uns auch oft zum Einsatz.
    Wago Klemmen haben schon enorme Klemmkräfte, da reißt man nicht so schnell das Kabel raus, außer man macht vorher das orange Hebelchen hoch :grin:

    Gruß StevenQMax

  • 6oi9
    Beiträge
    101
    • 27. Dezember 2006 um 22:59
    • #11
    Zitat von "audienceblinder"

    was spricht gegen diese Klemmen + Kabel mit aufgecrimpten Aderendhülsen?

    das sich unter Umständen der Hebel lösen könnte und das Kabel freigeben würde. Ob das möglich ist oder gar vernachlässigt werden kann (bei den Wago-Klemmen oder normalen Lüsterklemmen) darum gehts mir ja gerade mit diesem Thread. Nicht vergessen, es handelt sich um um einen mobilen Gebrauchsgegenstand der ständig Erschütterungen und Vibrationen ausgesetzt ist und um keine eingemörtelte Unterputzdose.

  • pkoeper
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    631
    • 28. Dezember 2006 um 03:09
    • #12

    Das System versteh ich noch nicht ganz,
    liegt das an der späten Stunde oder an mir?

    Ich stell mir das ganze so vor:

    Scheinwerfer -> Silikon-Kabel -> an die Bar, feststrapsen
    -> Wiska-Dose -> Zuleitung und Silikon-Kabel mit
    Quetschverbindern vercrimpen -> Zuleitung irgendwohin,
    Dimmercity oder SchuKo Dose

    Dann verschwindet die Crimpung in der Wiska-Dose,
    IP54 sollte in Ordnung gehen.

    Oder:

    Multiplexer-Box von der Hartingkupplung -> Silikonkabel
    -> Kabel an der Bar angestrapst -> Scheinwerfer

    Das letztere ist die praktikabelste Lösung, habe ich bei den Verleihern, die ich betreue, immer so gebaut.

    Aber kommt ganz auf den Einsatzzweck drauf an, ob mit Harting-Verbindern und Multicore oder über SchuKo und einzeln
    angeschlossen.

    Also, in diesem Sinne und eine gute Nacht

    pille

  • 6oi9
    Beiträge
    101
    • 28. Dezember 2006 um 10:50
    • #13
    Zitat von "P!LL3"

    Das System versteh ich noch nicht ganz,
    liegt das an der späten Stunde oder an mir?

    Ich stell mir das ganze so vor:

    Scheinwerfer -> Silikon-Kabel -> an die Bar, feststrapsen
    -> Wiska-Dose -> Zuleitung und Silikon-Kabel mit
    Quetschverbindern vercrimpen -> Zuleitung irgendwohin,
    Dimmercity oder SchuKo Dose

    Dann verschwindet die Crimpung in der Wiska-Dose,
    IP54 sollte in Ordnung gehen.

    Oder:

    Multiplexer-Box von der Hartingkupplung -> Silikonkabel
    -> Kabel an der Bar angestrapst -> Scheinwerfer

    Das letztere ist die praktikabelste Lösung, habe ich bei den Verleihern, die ich betreue, immer so gebaut.

    Aber kommt ganz auf den Einsatzzweck drauf an, ob mit Harting-Verbindern und Multicore oder über SchuKo und einzeln
    angeschlossen.

    Also, in diesem Sinne und eine gute Nacht

    pille

    Alles anzeigen

    sei mir nicht böse, aber ich kann dir jetzt gerade im zweiten Teil nicht folgen...dir ist klar das bei ACLs 8 Stück in Reihe geschaltet werden?

    eine Wiskadose soll wohl einfach ein Kunststoff-Gehäuse sein, oder lieg ich da falsch? Ist wohl nicht ganz einfach ein Kunststoff-Gehäuse zu finden das in einem 50mm Rohr Platz findet, dafür wäre es aber eigentlich eine schöne ordentliche Lösung. Bei mir wären die Verbindungen einfach in der Bar gelegen, links und rechts auf die Öffnungen kämen Stutzen drauf.

  • pkoeper
    Reaktionen
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    Beiträge
    631
    • 29. Dezember 2006 um 16:37
    • #14

    Guten Morgen Pille! ....

    Stimmt ja, ich sollte einfach früher zu Bett gehen,
    und nicht noch im Halbschlaf irgendwelche Beiträge schreiben.

    Ich ging von normalen 6er PAR-Bars aus.....
    aber stimmt schon, könnte eng werden....

    Ich würd die Leitungen zusammencrimpen und Schrumpfschlauch drüber ziehen.
    Dann ab ins Rohr damit und gut ist. Aber Silikonkabel auch im Rohr, wegen Vibration,
    Hitze, etc....

    In diesem Sinne

    Pille

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 7. Januar 2007 um 23:51
    • #15

    Die ACLs, die mir bislang untergekommen sind, waren in einem Harting Aufbaugehäuse verdrahtet. An der Bar war ein Gehäuse mit Stiftleinsatz befestigt, wo jede Lampe auf ein Stiftpaar geklemmt war. Auf der Buchsenseite war die Reihenschaltung dann direkt auf dem Buchseneinsatz verdrahtet.

    So konnte man bei Ausfall des Systems auch ratzfatz mit dem Durchgangsprüfer auf dem Stifteinsatz die schuldige Lampe finden.

    Außerdem gehört das hier eigentlich ins Strombrett...

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 8. Januar 2007 um 07:57
    • #16
    Zitat von "Eliminator"

    Außerdem gehört das hier eigentlich ins Strombrett...

    vom PA-Forum, yo ...

    Zu diesen Quetschklemmen:
    unabhängig davon ob die zulässig sind trau ich diesen Dingern nicht.
    Hab schon zuviel Mist gesehn, meiner Ansicht nach ist eine zuverlässige Verbindung stets Metall auf Metall, Plastik ist ....
    Und bei Lüsterklemmen am liebsten solche die kein Unheil anrichten wenn es anfängt zu kokeln, das ist ja mit etwas Feuer einfach überprüfbar. Ich bin total verliebt in Keramikprodukte, es gibt auch so beigefarbene aus einem Bakelitmaterial daß beim Kokeln einfach ganzbleibt. Das sind Sachen denen man vertrauen kann.
    Auch in der professionellen Elektrik gibts Dinge die ich nur ungern sehe, wie zB Aderendhülsen aus Aluminium die auf eine Kupferlitze gequetscht werden (die beiden Metalle sind unverträglich zueiander). so ähnlich ist es auch mit Klemmen, die die Leiter mit Plastikstückchen zusammendrücken, das mag ein Jahr halten, dann wirds knusprig 8)

    Elektriker befragen, im Zweifelsfalle richtige Schrauben und hitzefest.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Eliminator
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    • 9. Januar 2007 um 00:01
    • #17
    Zitat

    Auch in der professionellen Elektrik gibts Dinge die ich nur ungern sehe, wie zB Aderendhülsen aus Aluminium die auf eine Kupferlitze gequetscht werden (die beiden Metalle sind unverträglich zueiander).

    Das macht der Ekeltriker, der nicht aufpaßt, was er kauft. Die normalerweise zu verwendenden Endhülsen sind aus verzinntem Kupfer. Die anderen sind für Aluleitungen.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • DJheini
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    • 9. Januar 2007 um 11:08
    • #18
    Zitat von "Manuela"


    Zu diesen Quetschklemmen:
    ....meiner Ansicht nach ist eine zuverlässige Verbindung stets Metall auf Metall, Plastik ist ....

    Woran erkennt man denn bei diesen Klemmen, das der Plastikhebel auf
    den Leiter drückt? Vielleicht wird mit dem Plastikhebel ja ein Blech auf
    den Leiter gedrückt. Habe bei WAGO leider keine Explosionszeichnung
    oder ähnliches gefunden, aber vermute ich mal ganz stark, da dieses bei
    den anderen Klemmen von denen auch so gehandhabt wird.

    Edit

    Habe jetzt zu der Klemmtechnik, die sich "Cage Clamp" nennt, was gefunden:

    http://www.harkis.harting.com/WebHelp/EHan/W…mp_terminal.htm

    Ist zwar nicht von den besagten Klemmen, aber die Bilder zeigen das
    Prinzip des Leiterfestklemmens ganz gut. Der Plastikhebel bei den Wago-Klemmen
    ersetzt wahrscheinlich den, auf den Bildern im Link zu sehenden, Schraubenzieher.
    Im übrigen wird diese Anschlusstechnik im Bereich von Haus- und Industrieinstallationen
    schon seit Jahren praktiziert.

    Im übrigen sind die Klemmen, laut Datenblatt , für eine Dauertemperatur
    von 85°C ausgelegt und zugelassen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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