So was passiert eben, wenn man vergisst bei nem ventilierten System den Hochpass mit einzuschalten. Habe einen Proto mit 12er Bass verliehen, um mal eine zweite Meinung zu bekommen, der Gute hat ihn schön "getreten" und hinterher ist ihm aufgefallen, dass er den Hochpass nicht drin hatte.
Das sieht dann so aus ![]()
Auf dem Foto sieht das ganz schön übel aus, in Real gar nich so sehr... Die Auslenkung war hier wohl schon ziemlich weit vortgeschritten, geknallt hat nix, der Speaker geht nach wie vor noch und laut Aussage des "Leihers" waren auch keine Verzerrungen warzunehmen... Ich traue seinen Ohren nicht
Nun denn, die Sicke wollte nicht weiter nach vorne, die Membran schon - Knick..
Wenn man das ganze von der Seite anschaut, sieht man, dass die Knicke aber sehr "flach" sind, die Membran an sich hat noch Ihre leicht gewölbte Oberfläche, im VErlauf der Wölbung an sich ist kein Knick.
Zum weiter rumtesten tuts das noch grad so, reconen lohnt nicht (ist ein älteres EP12-200 von Eminence) und ich hab davon eh noch welche im Schrank...
Jetzt kommt mir aber die Idee, die ich aus dem Hifi-Bereich kenne:
Dort gibt es diverse "Membranlacke" und andere Beschichtungsmittel, die die Membran von Resonanzen befreien oder härter machen. Wer hat ne Idee, was man da draufschmieren könnte, um die Knickstellen wieder zu stabilisieren? Richtig hart darf es nicht sein, da es sonst brechen würde. Ich dachte schon an elastischen Tiefgrund, der ins Material einzieht und selbst bei starker VErbiegung nicht bricht aber trotzdem die Stabilität erhöht (An dickem Papier ausprobiert). Oder Kunstharzlacke?
Dass die Membran dadurch schwerer wird, wär egal, immer gut zum testen und es geht ja ums rumprobieren ![]()
Also her mit den Ideen ![]()