1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Hochpass nich drin- Power drauf - Membranknick - Reparatur?

  • sabbelbacke
  • 20. Januar 2007 um 01:08
  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 20. Januar 2007 um 01:08
    • #1

    So was passiert eben, wenn man vergisst bei nem ventilierten System den Hochpass mit einzuschalten. Habe einen Proto mit 12er Bass verliehen, um mal eine zweite Meinung zu bekommen, der Gute hat ihn schön "getreten" und hinterher ist ihm aufgefallen, dass er den Hochpass nicht drin hatte.

    Das sieht dann so aus :)


    Auf dem Foto sieht das ganz schön übel aus, in Real gar nich so sehr... Die Auslenkung war hier wohl schon ziemlich weit vortgeschritten, geknallt hat nix, der Speaker geht nach wie vor noch und laut Aussage des "Leihers" waren auch keine Verzerrungen warzunehmen... Ich traue seinen Ohren nicht :) Nun denn, die Sicke wollte nicht weiter nach vorne, die Membran schon - Knick..

    Wenn man das ganze von der Seite anschaut, sieht man, dass die Knicke aber sehr "flach" sind, die Membran an sich hat noch Ihre leicht gewölbte Oberfläche, im VErlauf der Wölbung an sich ist kein Knick.

    Zum weiter rumtesten tuts das noch grad so, reconen lohnt nicht (ist ein älteres EP12-200 von Eminence) und ich hab davon eh noch welche im Schrank...

    Jetzt kommt mir aber die Idee, die ich aus dem Hifi-Bereich kenne:

    Dort gibt es diverse "Membranlacke" und andere Beschichtungsmittel, die die Membran von Resonanzen befreien oder härter machen. Wer hat ne Idee, was man da draufschmieren könnte, um die Knickstellen wieder zu stabilisieren? Richtig hart darf es nicht sein, da es sonst brechen würde. Ich dachte schon an elastischen Tiefgrund, der ins Material einzieht und selbst bei starker VErbiegung nicht bricht aber trotzdem die Stabilität erhöht (An dickem Papier ausprobiert). Oder Kunstharzlacke?
    Dass die Membran dadurch schwerer wird, wär egal, immer gut zum testen und es geht ja ums rumprobieren :)

    Also her mit den Ideen :)

    hornresp

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 20. Januar 2007 um 09:07
    • #2

    Wie ist das eigentlich, wieviel schwerer wird die Membran dann, wird das schon kritisch, so dass man die TSPs neu bestimmen muss, ich mein die untere Frequenz verschiebt sich ja nach unten, und obenrum dürfte er auch nichmehr so flott spielen...

    Denke bei SubwooferTreiber wird das eher weniger das Problem sein.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 20. Januar 2007 um 17:27
    • #3

    ALso je nachdem wie viel man von welchem Material drauf hat, dürfte das so zwischen 5 und 20g werden. Klar ändern sich damit auch die TSP und er wird allein schon aufgrund des höheren Gewichts träger, das stimmt völlig. Auch CMS, Pegel, etc.. ändern sich. Sollte aber in dem Rahmen einfach dazu führen, dass der Treiber etwas tiefer spielt, dafür etwas leiser. Natürlich kann man das einfach durchsimulieren, ich hab auch schon Zusatzgewichte abgewogen, ums mal zu messen... Ohne aber zu wissen welche BEschichtung ich jetzt draufmache und wie dick, ist das erst mal Rumraten. Ich erwarte aber auch wie Du keine all zu großen Probs bei der Aktion.

    Hauptsächlich gehts mir ja darum, dass die Materialschwäche durch den Knick kompensiert wird und die Membran nicht zu sehr in Partialschwingungen aufbricht. Korrekt betrieben, ist der Hub ja moderat, ich habe nicht vor da nochmal ohne Hochpass dran zu gehen :)

    Und ausserdem isses mal spannend :)

    Hat keiner Erfahrungswerte oder nen Tipp? Dann werde ich mal veschiedene Beschictungen auf Papier aufbringen, mal sehen was rauskommt :)

    hornresp

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 23. Januar 2007 um 11:12
    • #4

    Ähm, ist es nicht billiger dem Teil ne neue Pappe zu spendieren?

    ...Sebastian

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 23. Januar 2007 um 11:38
    • #5

    Hallo,

    Epoxyharz mit Aceton verduennt.
    Das geht sich mit 5g fuer die komplette Fläche aus.
    Ich beschichte damit auch Papierrohre fuer Modellraketen und die muessen mehr aushalten.

    Muss ja auch nicht die genaze membran beschichtet werden, es wuerd auch reichen, wenn man den Knickbereich gut durchtraenkt.
    Um ganz sicher zu gehen, koennte man auch eine Lage Glasgewebe (25g/m2) ringfoermig dort drauflaminieren. Dann kann nachher alles andere reissen. Der Bereich garantiert nimmer.
    Bei Epoxy allein is die Frage wie stark die Fasern der Pappe geschaedigt sind und ob das noch fest genug wird.
    Material gibts fuer ein paar Euros beim Conrad.
    Macht in etwa 1g fuer das gewebe und 2-3g fuers harz. Wenn ich einen 2,5cm breiten Gewebering hernehme.

    cu
    martin

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 23. Januar 2007 um 12:20
    • #6

    Die Idee gefällt mir, das werde ich wohl mal ausprobieren. Ich habe mit dem Material früher meine Flugzeugchenflügel gebastelt, das bekomme ich dann wohl hoffentlich noch hin. Ich nehme mal an, dass das Zeugs akustisch eher bednklich ist, was sich aber beim reinen Subwoofer Betrieb als EGAL darstellen dürfte.
    Danke für den Hinweis mit den Gewichtsangaben, das hilft weiter :)

    hornresp

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 23. Januar 2007 um 12:46
    • #7

    Ich glaub ehrlich gesagt nicht mal, dass das akustisch bedenklich ist.
    Im gegenteil hab ich schon oft drueber nachgedacht eine Subwoofermembran komplett damit zu behandeln. Das versteift schon ganz ordentlich. Das weisst aber eh selbst von den Modellflugzeugen :)

    Mittelton weiss ich nicht. Da sollte die Membran ja durchaus sich ein bissl durchbiegen koennen.

    cu
    martin

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 23. Januar 2007 um 12:54
    • #8

    Nein, im Bass glaub ich auch nicht, dass das was klanglich macht - im Gegenteil. Im Mittelton könnte ich mir aber schon vorstellen, dass es einen Einfluss hätte, aber das ist im meinem Fall zum Glück nicht wichtig :)

    hornresp

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 23. Januar 2007 um 13:01
    • #9

    nachtrag - falls du mit Aceton verduennst, pass halt im bereich der Sicke auf :)

    Wobei es, wenn du mit Gewebe arbeitest dann eh besser waere das Harz ohne Lösungsmittel zu nehmen. Das R&G Harz vom Conrad is ohnehin recht duenfluessig.
    Zum Pappentraenken verduenn ich halt immer, weils besser einzieht.

    cu
    martin

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 23. Januar 2007 um 13:07
    • #10

    Mir schwebt auch vor, dass das Harz dann richtig einzieht, daher werd ich wohl verdünnen. Hab mir aber ebenfalls schon Sorgen um die Sickenverklebung gemacht, evtl. werd ich vorher mal an einer alten EVM15B Memrabn rumprobieren, die da ohne Magnet rumgammelt und mit durchgekknallter Spule Ihrer BEstimmung harrt....

    hornresp

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 23. Januar 2007 um 23:20
    • #11

    Hi,
    ich hatte mal in meinem 10-er Top ein Loch reinbekommen. Das habe ich mit verdünntem Leim wieder festgemacht. Ging wunderbar. Keine Klangveränderungen festgestellt.
    Nur wird dann die Membran an der Stelle härter, was wieder neue Schwachstellen hervorruft. ( und zwar an den Rändern der Frickelkunst )

    Vor Allem Mitten können dann die Papierfasern langsam zerreißen, da hier hohe Geschwindigkeitswechsel herrschen, und sich die Membran vom Biegungsverhalten her inhomogen wird. Irgendwann, vermute ich, wird es die Pappe dann an bestimmten Linien und Verwerfungen zerreisen.

    Hatte mal bei einen Hifi - Mitteltöner die Staubschutzkalotte eingedrückt. Mit den Jahren hat sich der Knick richtig aufgelöst und ausgefranst und nun schnarrt das Chassis bei hoher Lautstärke ( aber nur bei Mitten )

    Ich würde daher vollflächig die ganze Membran behandeln

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 23. Januar 2007 um 23:41
    • #12

    Ja, Epoxy wird ja recht hart, da will ich erst mal antesten, ob das verdünnt und dünn aufgetragen ncoh eine gewisse Elastizität mitbringt. Wenns Bretthart wird, muss ich wahrscheinlich wirklich alles machen oder doch noch mal nach Alternativen schauen :) Danke für Eure Hinweise!

    hornresp

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 23. Januar 2007 um 23:47
    • #13

    Na von bretthart kann keine Rede sein. In vernuenftigen Maß aufgetragen hat das schon eine ausreichende Elastizität. Ausser das chassis hat ne sehr weiche membran oder man setzt es falsch ein (Horn) und die membran biegt sich wie wild. Ansonsten kannst du duenne Schichten schon ganz gut biegen.

    cu
    martin

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 23. Januar 2007 um 23:51
    • #14

    Ok, klingt gut, da bin ich schon wieder zuversichtlicher :)
    Ich habs halt nur von damals in Erinnerung, als ich die Flügel damit beschichtet habe, da nimmt man ja dann doch etwas mehr Material, legt Fieberglas drunter und dann hat der Flügel noch verstrebungen, das wurde ja schon ziiieemlich hart.

    hornresp

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 24. Februar 2007 um 19:39
    • #15

    Hm, hab bei LIDL gerade aus der Grabbelgrube "Epoxydharz-Kleber - 2 Komponenten" gefischt (Will ne Porzelantasse kleben). Ob da das gleiche Epoxy drin is von dem wir gesprochen haben? SInd so 34g, sollte ja mal reichen :)

    hornresp

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 25. Februar 2007 um 13:29
    • #16

    beschichten kannste das mit GFK harz

    www. r-g.de R&G aus Waldenbuch.

    die konstruktion scheint mir etwas gewagt zu sein , wenn das derart zerstört wird.

    viel boost unten bestimmt auf der party gewesen.


    kunde zahlt logischer weise einen neuen delta 12lf oder so also 100euro würd ich sagen.


    den das hört man definitiv. bzw sieht es tiefrotes DJ pult.


    übrigens einmal angeknickt dann ist es ruckzug vorbei mit dem chassis.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 25. Februar 2007 um 14:19
    • #17
    Zitat von "tthorsten"

    beschichten kannste das mit GFK harz

    www. r-g.de R&G aus Waldenbuch.


    Danke, das erwähnte Martin bereits.

    Zitat

    ... das Harz ohne Lösungsmittel zu nehmen. Das R&G Harz vom Conrad is ohnehin recht duenfluessig.

    Zitat von "tthorsten"


    die konstruktion scheint mir etwas gewagt zu sein , wenn das derart zerstört wird.


    Es geht mehr darum mal auszutesten, wie weit man ein derart repariertes Chassis noch einsetzen kann. Dass das nicht wie neu wird is klar... Wie schon geschrieben - Chassis reconen lohnt nicht, ist ein älteres EP12-200, da kostet der Nachfolger weniger als das Recone-Kit.

    Zitat von "tthorsten"


    viel boost unten bestimmt auf der party gewesen.


    Nö, Hochpass war komplett aus und der Gute hatte ne LDPA 1600 dran. Spricht auf der einen Seite für das Chassis (hat immerhin ne 76er Schwingspule), dass es noch nich durchgegrillt ist, aber spricht auf jeden Fall gegen den "Betreiber", der wohl ohne jegliches Feingefühl am Werk war.

    Zitat von "tthorsten"


    kunde zahlt logischer weise einen neuen delta 12lf oder so also 100euro würd ich sagen.


    Ist ein EP12-200 gewesen, kein Delta12LF.

    Zitat von "tthorsten"


    übrigens einmal angeknickt dann ist es ruckzug vorbei mit dem chassis.


    Genau darum gehts ja: Ausprobieren, ob man es mit geringem Aufwand und "Hausmittelchen" noch halbwegs reparieren kann (es geht ums Prinzip und um den Forschergeist.... Der Treiber ist schon längst durch einen neuen ersetzt worden....)

    Ok, zurück zur Ausgangsfrage:
    Denkt Ihr, dass das LIDL Epoxid-Zeugs genau so geht?

    hornresp

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 10. November 2007 um 17:32
    • #18

    aloha,

    wie hattest du den knick bei deinen speakern repariert ?

    bei mir ist das nicht vollflächig, sondern nur ca. 1/3....

    mfg der Peer

    http://www.ae-rental.de

  • veritas33
    Beiträge
    228
    • 10. November 2007 um 18:10
    • #19

    Also zu dem Zeugs vom LIDL kann ich sagen, dass das a) erstmal wie Hölle stinkt (da hält nur guter Chemieunterricht mit^^) und b) wird das sehr heiß, wenn man es vermischt, aber das hast du ja nicht vor. Ansonsten (als Kleber verwendet) ist es so ziemlich das beste was ich kenne^^ Klebt innerhalb von ~2Minuten so gut, dass man selsbt schwere Teile nicht lange andrücken muss. Allerdings sollte man es nach Anbruch innerhalb von einer Woche aufbrauchen . . .danach stinkts nur noch mehr und brauch ewig um festzuwerden =/ OK ich hoffe das war jetzt nicht allzu OT^^

    Gruß,
    Veritas

    Kann man das auch leiser stellen!?!?! - Nö, das sind LAUTSPRECHER keine LEISESCHWEIGER! ;)

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™