Ich stelle mir zur Zeit eine Frage:
"Mit wievielen kg sind Boxenflansche normalerweise belastbar?"
Es interessiert mich hauptsächlich der Flansch in einem Sub um eine Distanzstange aufzunehmen. Also viele kg kann ich oben auf die Stange packen?
Ich stelle mir zur Zeit eine Frage:
"Mit wievielen kg sind Boxenflansche normalerweise belastbar?"
Es interessiert mich hauptsächlich der Flansch in einem Sub um eine Distanzstange aufzunehmen. Also viele kg kann ich oben auf die Stange packen?
Was willste da draufstellen??? Keine Ahnung was so nen Flansch aushält, aber wenn das Teil oben schwerer ist als unten, ist es doch nur ne Frage der Zeit bis das ganze Teil umkippt und auseinander bricht.
Das hängt auch von der Distanzstange ab!
Pauschal würde ich aber sagen dass man nicht mehr als 30-40kg drauf stellen sollte. Allerhöchstens vielleich 50kg. Es kann gut sein, dass das Metall des Flansches deutlich mehr aushällt, aber wie oben schon gesagt, wackelt das ganze dann sehr und wird insgesamt instabil!
Hast du nen normalen Boxenflansch oder einen mit Gewinde?
letzteres sollte die 50 Kg denk ich schonmal aushalten. In nen normalen Flansch würd ich aber auch so max 30-40 kg sagen
Markus
Gewagte These: wieviel hält das Gehäuse aus? Je nach Material würde ich danach die maximale Belastung festlegen - oder versuchen, festzulegen.
Entscheident ist viel mehr die Querkraft (Hebelwirkung) - also das was passiert, wenn die ganze Sache Kraft von der Seite erfährt (Wind, Betrunkene, wasauchimmer)
Und: Warum sollte der Flansch mit Gewinde höher belastbar sein als der Klassiker? Der Durchmesser der Einbauplatte ist meist gleich - wenn ich mich nicht irre.
Kurz überlegen: Durchschnittliche Tiefe des Einsteckrohres sind 100 mm, Querlast dürfte da wahrscheinlich ehr den ganzen Turm umwerfen oder den Flansch aus der Box reißen.
Bei der Schraubvariante liegt die durchschnittliche Tiefe der Befestigung in der Größenordnung einer Mutter M20 (oder was das auch immer ist) - also rund 20 - 30 mm. Zudem ist an dieser Stelle eine Schweißnaht - ich würde also bei Querkraft ehr den Einsteckrohren vertrauen. Vorausgesetzt, der Bass ist stabil gebaut und die Grundfläche groß genug.
CU SKY
Ich schätze auch das "umkippen" des Turm's als größeres Problem ein. So ein Flansch selbst kann deutlich mehr als 50 kg tragen. Wenn man diesen in eine Metallplatte einlassen würde und mit einer 30 cm langen Stange belastet welche mit 100 kg bestückt ist wird da auch nichts passieren. Das Problem wird wirklich das "taumeln" der Konstruktion sein. Der Flansch selbst liegt ja auf dem Bassgehäuse auf. Von daher besteht dort auch kein Problem. Bevor die schrauben dort ausreißen kippt die Sache eher um. ->Vorausgesetzt es wurde mit Einschlagmuttern gearbeitet.
Danke schonmal für die Antworten!
Ich verrate auch einmal was ich mir überlegt hatte:
Eine Distanzstange und oben drauf einen Querträger um 2 Boxen drauf zu stellen.
Aber ich glaube aufgrund der erwähnten Kippgefahr lasse ich es lieber sein!
Meinst Du so etwas: klick
Mußt halt wie schon gesagt bedenken, dass die Kippgefahr deutlich ansteigt. Sollte also ein möglichst großer (Standfläche) und schwerer Sub sein!
Zitat von "antek"Meinst Du so etwas: klick
Mußt halt wie schon gesagt bedenken, dass die Kippgefahr deutlich ansteigt. Sollte also ein möglichst großer (Standfläche) und schwerer Sub sein!
Genau die meinte ich!
Bei einem bestimmtes Modell von KME (15" Sub) neigt die Decke der Box einzubrechen, wenn man oben eine 30kg Box drauf stellt mit einer Distanzsstange dazwischen.
Je nach Aufbau kann man auch eine durchgehende Stange in der Box machen, so dass sie richtig Halt hat....
Kleine Geschichte zum Thema vertikale vs. horizontale Belastung:
Auf nem Fest bei uns hat sich mal eine junge, natürlich betrunkene Dame gedacht, auf den Sub zu steigen und sich mit mehr oder weniger attraktiven Bewegungen an der Distanzstange zu schlängeln. Mit dem Top und ihr gut und gerne 75 kg, hat augenscheinlich weder dem Holz noch dem Flansch was ausgemacht. Als sie sich dann aber nur ein bisschen zur Seite gelehnt hat, ist natürlich alles gekippt...der normale Mensch hätte ja die Stange noch losgelassen, aber sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht. Das Ende der Geschichte, ein gebrochenes Gehäuse von nem Seeburg-Top und ein gebrochener Arm des Mädchens.
2 Wochen später stand der selbe Sub bei ner anderen VA, ich hatte nachgefragt und es musste nichts repariert werden, Flansch und Holz waren noch ok
Ich bevorzuge die Variante, in denen die Tops unter der Querstange hängen - passende Flugrahmen etc. vorausgesetzt. Macht auch die Ausrichtung einfacher und drückt den Schwerpunkt der ganzen Konstruktion.
BTW - ein durchgehendes Rohr hilft gegen den Druck von Oben, gegen Querkräfte ist auch sowas machtlos.
CU SKY
VORSICHT mit den billigen Boxenflanschen ![]()
Ich hatte neulich das vergnügen mit einer bassbox und 20 kilo Top auf Stange , das spontan zusammengebrochen ist. Beim verrücken der boxen ist durch die neigekraft die hülse vom flansch gerissen. Das darf nicht passieren. Ein kollege hatte in seinen bass billige stangenaufnahmen eingeschraubt, in denen die hülse am flansch mit nur 4 niedlichen schweisspunkten angeheftet war . Diese hatte er allerdings in einem sonst recht guten geschäft gekauft. Gute Boxenflansche sind RUNDUM nahtverschweisst !! Ich kann mir vorstellen, dass diese Dinger auch in der einen oder anderen low-budget kiste verbaut sind. Es wäre dringend ratsam , sowas zu kontrollieren !!
Zum glück ist das vor der VA passiert .
arnt
Also scheint vorallem die Gewichtsverlagerung der Distanzstange mit samt Tops und je nach dem auch ein billiger Flansch urheber solcher Unfälle zu sein...
Wie sieht es denn mit der Belastung von Boxengehäusen aus ? Ich hatte bisher noch nie Angst wenn da mal Jemand auf unsere Gehäuse geklettert ist und getanzt hat...
Meint ihr das ist eh ungefährlich oder sollte man da eher vorsichtig sein ???
Mit Top drauf ist das schon etwas gefährlicher, sonst sehe ich da keine weiteren Bedenken. (also reines Bassstack)
@ skyworker: Bitte lasse zukünftig Aussagen die Statik betreffen. Der Schwerpunkt ist wohl kaum davon abhängig ob die Topteile auf nem Flansch oder in nem Hängegeschirr fest sind sondern einzig von den Einzelschwerpunkten und den "Strecken" dazwischen! Daraus kann man dann den Gesamtschwerpunkt der Anordnung bestimmen und wenn man will sogar den Kipppunkt und die dazu nötige Kraft. Ach ja da zählt nicht nur das Gewicht des Subs sondenr auch die Größe der Standfläche (Abstand Kipppunkt zu Schwerpunkt...)!
Also M20 Flansch kann man ganz einafach ultra stabil machen
1. komplett geschweisst
2. MPX Platte hinterlegen.
die Stativ flansche im topteil
1. Stahl nehmen
2. flansche mit Holz und gegendruckplatte auffüttern bzw sichern
dann bricht da nix.
wobei ich das alles unter extrem belastung sehe.
Gäste die am Stack strippen naja
da ist dann leider auch hopfen und malz verloren.
So was kann man ja gar nicht verhindern oder da sorge tragen.
Hier forderts dann doch jemand vorsätzlich herraus das was passieren kann.
ZitatPuma schrieb
Wie sieht es denn mit der Belastung von Boxengehäusen aus ? Ich hatte bisher noch nie Angst wenn da mal Jemand auf unsere Gehäuse geklettert ist und getanzt hat...
Meint ihr das ist eh ungefährlich oder sollte man da eher vorsichtig sein ???
da dort i.d.R. nur eine(r) bis zwei draufpassen, dürfte das kein problem sein. mind 15mm Wandstärke und bei 50cm Spannweite sollte schon eine Strebe drin sein, sonst schwingt das zu sehr mit.
Es sei denn du hast bedenken, weil selbst gebaut und Holz zu dünn / nicht versteift. Dann ist es aber besser daraus ein Lagerfeuer zu machen.
Von Beschädigung Kippen und Absturz reden wir mal nicht.
Gruß UweS.
Ich kann euch als Erfahrungsbericht beisteuern das die Normalen K&M Boxenflansche ( Nicht die mit Gewinde) Bei Seitenlast wie zum Beispiel in Unserem Fall: Fasching auf Umzugswagen mit leicht b...tem Fahrer der mit 30 Kmh über kurvigen Feldweg rast einfach Abbrechen.
Wobei ich sagen muß das die schon Glück hätten das nicht noch mehr passiert ist es waren schließlich auch noch Leute darauf.
Gruß Matthias