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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Selbstbau - Flugbügel (Diskussion)

  • manuela
  • 15. September 2007 um 07:50
  • Mechwerkandi
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    • 16. September 2007 um 11:42
    • #21

    Bevor man über aufwändige Schweisskonstrukte nachdenkt, ist es vielleicht sinnvoller, sich zunächst mal über die Einleitung der entstehenden Kräfte in's Gehäuse Gedanken zu machen.

    Aufhängung im Schwerpunkt ist Zwang. Nichts ist lästiger als eine Box, die beim Lösen der Knebelschrauben ein Eigenleben entwickelt.
    Schwerpunkt ermitteln:
    Die Box auf ebenem Boden auf einem Rohr oder dicken Rundholz ausbalancieren, Position markieren.
    Gleiches Spiel in Rückenlage, in dem Punkt, in dem sich die gedachten Achsen schneiden, muss die Aufhängung hin.

    Statt irgendwelcher angeschweisster Muttern (es gibt übrigens extra Anschweissmuttern..) lieber ein quer durchgehendes Rohr oder Rundmaterial mit Innengewinde. Darauf zwei Flansche, von innen mit dem Gehäuse verschraubt.

    Vorteil:
    >> Wesentlich leichter.
    >> Funktioniert auch bei Käseecken.
    >> Keine Löcher in den Boxen, die man bei Nichtbenutzung mit Blindstopfen verschliessen muss.
    >> Wesentlich längerer Hebelarm zur Krafteinleitung, ein Ausbrechen des Laschings ist fast unmöglich.
    >> Die Sicherheitsexperten können den Korb an dem Rohr safen.
    Dann kann das Gehäuse nach einer vorsätzlich erzeugten thermo-nuklearen Explosion (Straftatbestand nach § 328, Abs. 2.3 StGB) als Asche aus dem Rigg rieseln, der Rest hängt immer noch oben.

    Probleme entstehen dann, wenn im Schwerpunkt ein Chassis montiert ist.
    Schlechte Konstruktion... :grin:

  • tthorsten
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    17.024
    • 16. September 2007 um 11:58
    • #22

    Hier meine Lösung zum Thema

    druch die Rasterung ist es möglich einfach nen exakten winkel einzustellen.

    http://www.tb-audio.de/index.php?id=108

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • manuela
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    • 16. September 2007 um 11:59
    • #23

    Andi: guter Vorschlag.

    Allerdings ohne die von Jobsti angesprochene Verbindung zur Frontplatte.
    Also gehn wir mal davon aus dass während der Explosion die Front runterfliegt, der Rest bleibt hängen. Einverstanden ? :grin:

    ich dacht an sowas, innen:


    ziemlich einfach zu machen. Was sagt der Sprengmeister zu dieser Idee?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    • 17. September 2007 um 09:29
    • #24

    Wenn Du noch einen zusätzlichen Hängepunkt "hinten" unterbringen willst, wird es komplizierter.

    Ich war bis jezzt lediglich von einem ape hanger mit zwei Drehpunkten ausgegangen, die im CG der Box liegen, ähnlich wie an der 402, oder dergl.

    Deine Konstruktion kann ich "irgendwo oben" in der Box montieren, Schwerpunktlage ist dann unwichtig, dritter Hängepunkt notwendig, wenn angewinkelt werden soll.

  • treibsand
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    • 17. September 2007 um 09:52
    • #25
    Zitat von "Jobsti84"

    Ich werde meine Böxlis demnächst auch mit FLugpunkten ausrüsten,
    dazu werde ich quasi nen "U" machen, was von der Seitenwand über deck- bis zur nächsten Seite geht.


    Mal eine Frage zum statischen Verständnis:
    Wäre es hier nicht sinnvoller, das U untenrum gehen zu lassen?
    Wenn was runterkommt, wird die Kopfplatte jedenfalls immer als letztes fallen. Man sollte IMHO eher verhindern, dass sich Speaker, Front oder Bodenplatte dem newtonschen Apfel folgend veranschieden...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wiethaler wolfgang
    Beiträge
    417
    • 17. September 2007 um 14:36
    • #26

    Hallo,
    hab nicht gewust wo ich sonst posten soll, hab sonst nix gefunden Bilder etc.

    Wie bauen den die Namhaften Hersteller in ihre 30 kg Lautsprecher Flugpunkte ein?

    Baun die da auch Eisengerüst usw. rein ?

    Könnte da jemand vielleicht ein Bild posten, hab leider keins gefunden.

    Danke

    Gruß

  • Pysos
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    217
    • 17. September 2007 um 14:53
    • #27

    Eigentlich ist es genau anders rum, die Bodenplatte trägt im geflogenen zustand
    quasi nur ihr eigengewicht, die Kopfplatte die komplette Box.

    Also ganz klar, wenn U dann obenrum. :wink:

    Das Problem an obenrum ist definitiv der Griff! (bei U-Form)
    Griffe seitlich geht nicht, weil da soll ja der flugbügel sein...

    Also das riecht nach L-Winkel... Ist ja auch am flexibelsten was
    unterschiedliche Gehäuseabmessungen anbelangt.
    Für das letzte quäntchen Sicherheit kann man dann die beiden L-winkel
    mit sowas wie Stahlsave über die Kopfplatte verbinden.
    Zusätlich noch Stahlkabel zu den Treibern.

    Um den Schwerpunkt der Bügelaufnahme verschieben zu können, kann man
    ja sowas wie nen Reiter machen.

    so in etwa:

    >> Keine Löcher in den Boxen, die man bei Nichtbenutzung mit Blindstopfen verschliessen muss.

    Die Idee finde ich klasse, kann man dann ja so lösen, dass die gewindebohrungen
    nicht durchgehen, sondern nur ca. 8mm in material gehen.

    A&O Audio und Showtechnik
    http://www.ao-audio.de

    Einmal editiert, zuletzt von Pysos (17. September 2007 um 16:53)

  • tamaris-pa / mts
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    • 17. September 2007 um 16:23
    • #28

    Melde auch Interesse, währe dann aber eher für schwerere Tops(53Kg).
    Und ev für 2-4 PAS212

  • manuela
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    • 17. September 2007 um 17:53
    • #29

    Pysos wir denken aber bitte stets daran daß zuviele Löcher einen Leerdammer-Effekt zur Folge haben :oops: Das Material hält stets nur soviel wie die schwächste Stelle.
    Das muß also sehr gut ausgeknobelt sein.

    Ein Top im Trusstisch fliegen hat erstmal die Grundfrage vorweg: wierum hätten Sie`s gerne ?
    Bei drehbarem Horn a la Monitorboxen keine Frage, ansonsten:

    a.) hochkant , = 60x40° (Trapezform macht die Bastelei noch interessanter 8) )
    b.) quer liegend, = 40x60° (grottige Coverage, dafür problemlose Innenbügel)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tamaris-pa / mts
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    • 17. September 2007 um 17:59
    • #30

    hochkant und Trapez:)

  • Pysos
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    • 17. September 2007 um 18:13
    • #31

    der Leerdammer-Effekt:

    *lol* schönes Wortspiel :wink:

    Trotzdem technisch kein argument.
    Wenn man anstannt Käse mal St37 zur berrechnung hernimmt,
    errechne ich eine Festigkeit bei 4mm Material und 70mm breite
    von 6912 kg einfach. Ich glaube das tuts...

    A&O Audio und Showtechnik
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    Einmal editiert, zuletzt von Pysos (17. September 2007 um 18:17)

  • manuela
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    • 17. September 2007 um 18:16
    • #32

    das war mir klar :P

    Jetzt konstruier ich mal den Einsatz:

    diagonal in die Ecke, abwärts geneigt, hochkant.
    Als Beispiel eure PS12.

    wer malt das mal auf ?

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  • Pysos
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    • 17. September 2007 um 18:31
    • #33

    - 2 Flugpunkte oben parallel zur schallwand etwa im forderen Drittel,
    - 1 Flugpunkt an der Rückseite oben zum "kippen"

    oder die deluxe version:

    - Flugbügel
    - 1 Flugpunkt an der Rückseite zum Saven

    A&O Audio und Showtechnik
    http://www.ao-audio.de

  • manuela
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    • 17. September 2007 um 18:47
    • #34

    Ok, gesetzt den Flugbügel.

    Den Savepunkt oben, weil gefordert, sie darf nicht mehr als 20cm fallen. Das wär von hinten schwer umsetzbar.

    Nun hast du einen Lift oder eine senkrechte 4-Punkttraverse, und obendrauf den Rahmen, genaugesagt die Ecke. Diagonal ist "oben" aber nichts. Wodran also den Flugbügel ? (Wir brauchen ja eine Komplettlösung)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tamaris-pa / mts
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    • 17. September 2007 um 19:16
    • #35

    Dann oben einhängen und nach vorne kippen, nicht optimal, aber funktioniert.

    Wie schauts mit nem größeren Top aus, wird das auch funktionieren?

  • manuela
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    • 17. September 2007 um 19:35
    • #36

    ist doch nur eine Frage der Materialstärke, genau wie bei PA. :grin:

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  • treibsand
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    • 18. September 2007 um 09:37
    • #37
    Zitat von "Pysos"

    Eigentlich ist es genau anders rum, die Bodenplatte trägt im geflogenen zustand
    quasi nur ihr Eigengewicht, die Kopfplatte die komplette Box.

    Also ganz klar, wenn U dann obenrum. :wink:

    Hä?!?
    Warum sollte die Kopfplatte das gesamte Gewicht der Box halten?
    Wenn sie das tut, ist die Konstruktion falsch... :wink:
    Das hiesse nämlich, dass die Flugpunkte in der Kopfplatte wären - ausschliesslich dort.

    Die Kräfte sollen ja auch durch das U aufgenommen, bzw. aus der Box in die Flugpunkte eingeleitet werden.
    Dazu ist es aber IMHO doof, die Kraftüberleitung über die Deckplatte zu machen, da dann die Leimverbindungen innerhalb der Box auf Zug belastet werden.

    Nicht, dass ich einer vernünftigen Verleimung nicht vertrauen täte - aber im Budget-bereich sind das halt auch mal Schwachstellen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • manuela
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    • 18. September 2007 um 18:17
    • #38

    die logische Konsequenz daraus wäre ein Kreuz aus 2 solcher Bügel wie ich das gemalt habe, das hält dann alle Wände.
    Man denke aber auch an das daraus resultierende Gewicht.

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  • ljbigfish
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    • 18. September 2007 um 21:34
    • #39

    Abend,

    das Kreuz aus den 2 U's wäre aber recht schwer an die Box anzupassen. (besonders bei den schönen Trapezboxen. (von denen ich 4 Stück besitze)).
    Dann würde ich lieber auf beide Seiten ein U schrauben. (die auch Boden und Deckplatte zusammenhalten). Zusätzlich nach vorne ein Blech, das die Frontblende hält. Der Schnittplan sieht dann aus wie ein Breitgezogenes T, wenn man alles aus einem Teil fertigt.


    Als Material könnte mann natürrlich auch Alu nehmen. Mann muss aber auf ausreichend Festigkeit achten. Und sicherstellen, dass es aufgrund der Spannungsreihe nicht zu Korrosion kommen kann. Also Alu-Schrauben :?
    >> eher schlecht.


    MFG Simon

  • manuela
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    • 18. September 2007 um 21:44
    • #40

    ok, jetzt mal frech und frei:

    Wenn das Kreuz 3 kg wiegt und das Top 30kg, ist es dann wirklich wesentlich schwerer oder sinds nur 10% ?

    lG Manu

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