Hallo liebe Forengemeinde!
Nachdem in dem Mini-Line-Array Tread (http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=53545&start=165) der Startschuss zum Line Array Hype fiel, will ich mit diesem Tread weitermachen.
Natürlich nicht das gleiche Zielgebiet wie in dem oben beschriebenen Beitrag, sondern etwas kleiner, oder sagen wir billiger.
Bevor ich viel schreibe ein Art von Pflichtenheft gefolgt von einer Erklärung warum das Ganze.
„Pflichtenheft“:
Preislich nicht über 30Euro pro Modul bzw. sogar etwas weniger um gesamt bei 250Euro für 8 Module zu bleiben.
Trapetzform mit einer Größe von ca. 180mm vorne, 100mm hinten, max.400mm breit und 300mm tief.
Flyware übernehme ich, sollte DAU sicher sein, auch wenn es nur ich aufbauen werde. (Keine schlechten Witze Bitte)
Bestückung 2Stk. Irgendwas mit 145mm Durchmesser und in der Mitte 1-2Stk. nochmal Irgendwas für Hochton.
Sollte recht tief gehen damit kein extra Bass notwendig ist.
! Der Cassis-Durchmesser richtet sich nur nach den max. Gehäuseabmessungen, wenn sich was kleineres, lauteres finden lässt, dann gerne.
Treiber sollten nicht günstig sondern saugünstig sein, z.B. von Pollin (Thorsten, könntest du was besorgen?). Ca. 10 Euro pro Modul!
Max. Leistung 40W bis 80W wenn Aktiv, wenn passiv ist der Punkt noch offen, Endstufe sollte aber mit ins Budget. Aktiv wird bevorzugt.
Nachdem Aktiv einen fetten Pluspunkt gibt, muss man sich natürlich auch das Amping im Modul überlegen, ich hätte da momentan den TDA8560Q in der näheren Wahl. Die ersten 40Watt bekommt der interne Teil und der zweite ist für ein weiteres Modul. Somit kann man halbaktiv (2Stk. Aktiv und 2Stk. Passiv pro Seite) fahren, und der Kostenfaktor bleibt auch noch im grünen Bereich.
Bleibt noch die Frage zur Stromversorgung für 12V. Meine 2 Ideen:
1.) PC Netzteil (Pollin) auf Passivkühlung umbauen und mit Kühlkörper ausstatten und rein damit.
2.) Trafos (kann man die parallel hängen für doppelten Strom?) und dann über Gleichrichter (und welche anderen nötigen Bauteile?) in die Endstufen SB Platine.
Gerade der Punkt ist mit meinen Kenntnissen nur sehr wage zu bewältigen.
Nach Möglichkeit eher laut als klang (hätte nicht gedacht das ich das mal schreib).
Die unterschiedlichen möglichen Kombinationen:
8 Module Trapezgehäuse damit man mit allen 8 180° zusammenbekommt, für ein großes Center Cluster horizontal.
4 Module je links und rechts vertikal als „Banane“, 2 davon auf jeder Seite Aktiv.
2 Module gemeinsam, um eine Art 4 Punkt Beschallung zu ermöglichen. (1xAktiv 1xPassiv)
Relativ Originalgetreues Design wie bei den „Großen“.
Und warum das Ganze?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade bei den kleineren Festen/Feiern/Partys der Anspruch eher selten in Richtung Klangqualität geht. Jedoch sehr auf das Optische. Nachdem ich aber keine Lust habe riesige Kisten durch die Gegend zu schleppen („boa ey sind die fett“) will ich nun auf eine andere Art und Weise die Blicke auf meine Boxen ziehen. Solange ich die Bananen nicht rosa oder passend gelb lackiere, werden die meisten Besucher auf diesen Placebo-Effekt reinfallen und das System dementsprechend bewerten.
Ob da nun die Höhen in diesem und jenem Frequenzbereich Einbrüche haben oder der Hochdöner zum kreischen ist, interessiert eher Wenige, so meine Erfahrung.
Also nochmals, es ist wichtig, dass das Aussehen stimmt und da jede Menge „Müll“ herauskommt. Klangqualität steht (leider) hinter Preis und Output. Mehr möchte ich auch nicht ausgeben, wenn das ganze Zeug für 30-50 Euro am Abend Geld verdient ist es perfekt.
Wenn es größer wird kommen die 1x12" oder die 2x12" + Bässe. Super wäre ein fließender Übergang zu den 1x12".
Ich hoffe ich hab nichts vergessen.
Schöne Grüße, Christian