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Sub +/- Pol vertauschen - was passiert?

  • Martin Krenn
  • 27. September 2007 um 07:41
  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 27. September 2007 um 07:41
    • #1

    Hallo!

    Wie schon in einem anderen Thread geschrieben, hab ich mir jetzt für meine Subs (ARLS) eine gebrauchte Crest CPX-1500 zugelegt.

    Möchte die beiden Subs in Brücke an der Crest laufen lassen - aber die Schraubklemmen die für den Brückenbetrieb vorgesehen sind, sind beide mit + gekennzeichnet! Jetzt hab ich leider überhaupt keinen Plan, wie ich die Subs richtig anschließe :oops:

    Hab gestern mal bei geringer Lautstärke ein wenig mit den Polen der Subs rumgespielt, aber keinen hörbaren Unterschied feststellen können.

    Nimmt der Sub Schaden (zu wenig Belüftung etc.) wenn er verpolt angeschlossen wird - oder anders: Wie schließe ich die Subs richtig an??

    ein etwas planloser

    Mörti

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 27. September 2007 um 07:58
    • #2

    bei einem sub sollte eigentlich nicht sonderlich viel passieren. die Membran schwingt ja immernoch in beide richtung.


    wenn du 2 stück allerdings gegeneinander verpolt anschließt erzeugen sie zwei um 180° gedrehte signale und heben sich auf.

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 27. September 2007 um 08:16
    • #3

    OK, dass ich die Subs nicht gegeneinander verpolen darf war mir schon klar 8)

    nur eben diese andere Sache hat mir etwas Kopfzerbrechen bereitet...

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 27. September 2007 um 11:23
    • #4

    Folge der Beschilderung deines AMP´s.
    Wobei der + des Kanal A normalerweise der + deiner Speaker sein sollte.
    Sollte aber auch in der Anleitung oder auf dem Amp ersichtlich werden.

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 27. September 2007 um 13:49
    • #5

    Tja leider steht am Amp nur das, was auch auf der Grafik ersichtlich ist - in der Bedienungsanleitung steht nur folgendes:

    Zitat

    For BRIDGE mode operation, only the red binding
    posts are used and the associated loudspeaker load is connected between the
    two red posts.

    Also leider auch nix über die Pole der Schraubanschlüsse. Auf die Pole wird nur in der Beschreibung der Speakons etwas eingegangen:

    Zitat

    For the BRIDGE Speakon, CHANNEL
    A appears on pins 1+ and 2+, and CHANNEL B appears on pins 1- and 2-.
    Always check the Speakon connector wiring carefully before using.

    Aber ich werds jetzt mal mit Sub+ an Amp Kanal A+ und Sub- an Amp Kanal B+ versuchen - ist ja auch bei anderen Herstellern so 8)

    Greetz

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 27. September 2007 um 14:11
    • #6

    Musst nur ma gucken ... wenn die Membranen bei jeden Bassschlag nach hinten gehn, ergibts kein schönen Kick und Druck. Dann andersrum anschließen.

    PS: Kann man halt nur schwer erkennen bei normaler Musik, das ist das Problem :grin:

  • maccaldres
    Profi
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    2
    • 27. September 2007 um 15:46
    • #7

    warum nimmst du nicht den speakon? dann ist gleich alles richtig

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 27. September 2007 um 15:46
    • #8

    an die Membranbewegung hätte ich auch schon gedacht - aber genau wie du schreibst: mit normaler Musik fast nicht zu erkennen, in welche Richtung sich die Membran bewegt.
    Würde es sich mit einem Sinuston erkennen lassen?

    @ maccaldres

    1. hab ich keinen Speakon-Stecker mehr - ok, einen solchen zu besorgen kann wohl kein allzu großes Problem sein
    2. Wenn ich nach der Bedienungsanleitung gehe und auch richtig deuten kann, dann weiß ich ja erst wieder nicht welchen Pol ich wo anklemmen soll (sh. Auszug weiter oben: CH A an 1+ und 2+ und CH B an 1- und 2-), da mir pro Kanal jeweils wieder nur 2 gleiche Pole am Stecker zur Verfügung stehen :?: :?

  • ewok
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    7
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    2.541
    • 27. September 2007 um 15:58
    • #9
    Zitat

    Musst nur ma gucken ... wenn die Membranen bei jeden Bassschlag nach hinten gehn, ergibts kein schönen Kick und Druck. Dann andersrum anschließen.

    AUA!! :shock:

    Bei Wechselstrom (und somit auch bei einem Musiksignal) gibt es kein "vorne" und "hinten"!

    Es ist für den Betrieb eines einzelnen Lautsprechers völlig egal, wie rum + und - angeschlossen werden, da das Signal immer einen Ausschlag in beide Richtungen hat. Der Lautsprecher muss, um korrekt zu funktionieren, abwechselnd aus seiner Mittellage heraus nach vorne und hinten ausgelenkt werden.

    Eine Signal, dass nur eine Auslenkung nach vorne verursacht wäre quasi Gleichspannung mit welchselnder Amplitude... für den Betrieb eines lautsprechers sicherlich nicht förderlich :)

    Erst wenn mehrere Lautsprecher zusammen spielen sollen, müssen sie gleichsinnig ausschlagen. Ob sie nun bei positivem Signal nach vorne oder nach hinten ausschlagen ist egal... hauptsache, sie tun es alle gleich.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • p@
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    • 27. September 2007 um 16:52
    • #10

    Naja wie du meinst, aber für mich muss, wenn man z.B. die Basedrum tritt, die Pappe einen Sprung nach vorne machen und nicht nach hinten.
    Klar wabbelt die auch hin und her, aber hauptsächlich müsste die sich bei ner Basedrum erstmal nach vorne bewegen.

  • Thomas Koch
    Gast
    • 27. September 2007 um 17:16
    • #11

    p@, deiner Meinung nach müsste dann eine Glühlampe schwarz leuchten, wenn man die verpolt.

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 27. September 2007 um 17:46
    • #12
    Zitat von "p@"

    Klar wabbelt die auch hin und her, aber hauptsächlich müsste die sich bei ner Basedrum erstmal nach vorne bewegen.


    Denn man tau.
    Woher weisst du denn, wie sich die Microfonmembrane verhält, wenn du in die Kick trampelst?
    Da gibt es so einige Arten zu microfonieren: dicht am Fell, von vorne, von hinten, am Pedal, weit davon entfernt, am Reso-fell, im Loch, vor oder hinter dem Loch, mit Grenzfläche etc. pp

    Und in allen diesen Fällen soll die Druckwelle zuerst als Berg ankommen?

    Ausserdem, was machst du bei "stehenden Wellen"?

    Rausspringen soll die Pappe nur, wenn der Plus des Speakers am + der Spannungsquelle angeschlossen ist.
    Der Rest ist WUMMpe.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • ewok
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    • 27. September 2007 um 20:55
    • #13

    @ P@:

    Lustig, dann schwingt die Pappe also erstmal nach vorne.... und was macht die Pappe 1/50 Sekunde nachdem du auf die Bassdrum geknüppelt hast: Richtig, sie ist schon wieder hinten... und weitere 1/50 Sekunde später - man ahnt es schon - ist sie schon wieder vorne, schaut kurz, wie das Wetter ist und - jippiiiiee - ist sie wieder hinten....

    ...Jetzt bist du dran: Woher merkt dein Ohr bei den nun folgenden 10 Durchgängen, ob die Pappe zuerst vorne oder hinten war ?!? :grin:

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Dominik Nathaus
    Beiträge
    234
    • 27. September 2007 um 21:12
    • #14

    Ich kann es mir auch nur schwer vorstellen, da meine Elektrokenntnisse eigentlich sagen, dass es egal sein müsste.
    Allerdings sind einige Hifi-Verrückte (Jaja, falsches Gebiet ich weiß...) der Meinung, man könnte das doch raushören. So geschult sind meine Ohren (noch) nicht. Ich habs mal mit Lautsprechern ausprobiert, konnte allerdings bei normaler Musik keinen Unterschied feststellen. Nu weiß ich aber auch nicht auf was man achten müsste.

    Grüße,
    Dominik

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 27. September 2007 um 21:36
    • #15

    Sollte mann nicht bei Gitarrenamps darauf achten, wie die Speaker gepolt sind??
    Schließlich erzeugt der Lautsprecher eine positive Druckänderung mit einer anderen Linearität, als er das bei einer Negativen tut.
    Wenn nun durch den Amp (oder andere Faktoren) das Signal zur Null verschoben / verzerrt ist, sollte das schon einen Unterschied machen.

    BSP: man baut eine Diode zw. Signal und Masse ein :grin:


    Gruß Simon

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 28. September 2007 um 10:52
    • #16

    Tja, das sind ja einige ganz interessante Ansichten - nur leider gehen sie für mich genau in 2 verschiedene Richtungen :wink:

    Wie gesagt - vom Klang/Bass kann ich keine hörbaren Unterschiede feststellen - nur hab ich in 2 Wochen meine erste VA mit dem neuen (gebrauchten) AMP und ich möchte dabei wenns irgendwie möglich ist, meine Kappas nicht six feet under schicken :grin:

    naja, falls sich bis dort hin keine Lösung findet, verwende ich eben die American Audio V3001 als Bassamp - mit der kenn ich mich nämlich aus :grin:

    Greetz, Mörti

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 28. September 2007 um 12:45
    • #17

    Junge, es is doch kein Problem und vorallem Sche**egal wie du das anschließt.
    Es läuft, egal wie rum die Kiste schwingt.... Manchmal müssen Subs sogar verpolt werden!

    Ch A + CH B -
    Ab gehts....

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 28. September 2007 um 19:20
    • #18

    ok, so hab ichs jetzt - und so lass ichs auch: Kanal A + und Kanal B -

    Danke für eure Hilfe!

    lG
    Mörti

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