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Flachdübelfräse T-Verbindung

  • michael trojanek
  • 20. Dezember 2007 um 18:17
  • michael trojanek
    Verifiziert
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    66
    • 20. Dezember 2007 um 18:17
    • #1

    Hallo,
    ich habe mir mal eine Flachdübelfräse aus der Heimwerkerliga gekauft. Ferm FBJ-710, bitte nicht hauen :lol: .
    Die L-Verbindung zwischen 2 Brettern ist gut machbar, ich habe nur noch nicht herausgefunden, wie ich passgenau eine T- Verbindung hinkriege. Mehrere Anfragen in Heimwerker- und Holzbearbeitungsforen waren nicht wirklich erfolgreich. Hat jemand das Teil und kann mir ein paar Tipps geben? Gerne auch per PN, ich will ja nicht, dass sich hier jemand outet und dann von allen gesteinigt wird. Das Handbuch, die Firmenvertretung und der Händler waren übrigens nicht sehr hilfreich, ich denke schon über die "Ikea-Klausel" nach :?

    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • tamaris-pa / mts
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    • 20. Dezember 2007 um 19:10
    • #2

    Wo ist das Prob?
    Linien Abzeichnen und fräsen....

  • michael trojanek
    Verifiziert
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    • 20. Dezember 2007 um 20:01
    • #3
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Wo ist das Prob?
    Linien Abzeichnen und fräsen....

    Kennst Du diese Fräse? Das Problem ist, wenn der Anschlag parallel zum Fräserblatt läuft gibt es keine Schwierigkeiten, also bei der normalen L-Verbindung. Wenn man aber in der Fläche aufsetzen will, z.B. bei Versteifungen oder zurückgesetzten Schallwänden und den Anschlag um 90° schwenkt, hat man IHMO keine Kante mehr, die man an einem Lineal oder einer Hilfsleiste anlegen kann. Vielleicht übersehe ich ja was ganz einfaches? :?

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • FF
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    • 20. Dezember 2007 um 21:54
    • #4
    Zitat von "Michael Trojanek"

    ..., hat man IHMO keine Kante mehr, die man an einem Lineal oder einer Hilfsleiste anlegen kann. Vielleicht übersehe ich ja was ganz einfaches? :?


    In solchen Fällen musst du ein Brett/eine Latte als Anschlag auf dein Werkstück zwingen bzw. schrauben. Die Fräse steht dann senkrecht auf dem Werkstück/der Platte, die Unterseite der Fräse liegt an der Anschlagsleiste an.

    Gruß FF

  • michael trojanek
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    • 21. Dezember 2007 um 16:19
    • #5

    Also im Moment bin ich ca. 300 km von der Fräse entfernt, ich musste Resturlaub nehmen. Wie es theoretisch gehen müsste, kann man bei anderen Fräsen auf den Internetseiten sehen, teilweise sogar als Video (Lamello). Es scheint mir ein spezielles Problem dieses Fräsentypes zu sein. Wenn ich die Anschlagplatte um 90° geschwenkt habe, hängt die Platte ca. 1cm über dem Fräsenfuß in der Luft und die Kante unten an der Fräse ist weder rechtwinklig noch gerade genug, um sie an einer Leiste oder an einem Lineal anlegen zu können. Sie ist auch nicht an der Position (in dem Abstand zum Fräserblatt) in dem vorher der Parallelanschlag war. Falls jemand hier die gleiche Fräse hat, kann er oder sie mir ja mal einen Tipp geben, ansonsten mache ich im Januar mal ein paar Fotos, die das Problem eventuell verdeutlichen.
    Ansonsten erstmal schöne Feiertage.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • morethanmusic
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    • 24. Dezember 2007 um 12:18
    • #6

    :grin:

    Du hast irgendein anderes Problem, also irgendeine Kleinigkeit stimmt an deiner Fräse nicht oder es liegt ein riesiges Missverständnis vor. :wink:
    Ich hab jetzt zufällig die gleiche Fräse hier im Zimmer nebenan und hab sie mir jetzt gerade angeschaut. Die funktioniert eigentlich wie jede andere übliche Lamellofräse. :? Ich mach mal Fotos wie du das ganze am besten machst, aber jetzt gleich geht leider nicht, evtl. heute Nachmittag.
    Schöne Grüße,
    Sebastian

  • michael trojanek
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    • 24. Dezember 2007 um 13:26
    • #7
    Zitat von "MoreThanMusic"

    :grin:

    Die funktioniert eigentlich wie jede andere übliche Lamellofräse. :? Ich mach mal Fotos wie du das ganze am besten machst, aber jetzt gleich geht leider nicht, evtl. heute Nachmittag.
    Schöne Grüße,
    Sebastian

    ich sehe die Fräse erst am 7.1. 08 wieder. Aber nochmal: Es geht mir um die passgenaue T- Verbindung, z. B wie bei einer zurückgesetzten Schallwand oder einer Versteifung, die mitten in der Fläche sitzt, die normale Winkelverbindung, 2 Bretter auf Kante geht problemlos.
    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • morethanmusic
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    • 25. Dezember 2007 um 19:26
    • #8

    So hier mal der Versuch der Problemlösung, so schwer kanns ja nicht sein :wink:


    Hier kann man sehen wie es werden soll

    Zuerst machst du dir einen Riss, auf der Linie wo das Brett angebracht werden soll


    dann fräst du dein waagerechtes Teil, du legst die Lamellofräse wie auf dem Foto an. Das helle Brettchen dient dir als Anschlag den du auf das waagerechte Teil mit Zwingen(auf dem Foto nicht angebracht) festspannst

    dann fräst du dein senkrechtes Teil, du legst die Lamellofräse wie auf dem Foto an.

    Falls du das eh alles genau so gemacht hast könnte das Problemchen auch noch durch folgende Sache entstanden sein. Auf dem folgenden Bild siehst du die Fräse mit Plastikanbau, diesen darfst du hier nicht verwenden, also bitte abmachen. Dieser ist für den normalen Betrieb nicht vorgesehen, nur bei speziellen Arbeiten wird er notwendig. Auf dem zweiten siehst du wie das ohne Anbau aussieht.

  • michael trojanek
    Verifiziert
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    • 26. Dezember 2007 um 12:51
    • #9

    hätte ich sicher nicht gefragt. Die Methode auf den Fotos funktioniert nämlich nur bei passender Plattenstärke, so bei ca. 20mm. Man sollte ja möglichst das Holzplättchen mittig in der Schmalseite des Bretts einfräsen, wegen der Stabilität. Bei 15mm Plattenstärke ist man schon deutlich aus der Mitte, bei 12mm fast draußen. Die Kante, die Du an den Anschlag anlegst, ist nämlich die, die zum Fräser einen festen Abstand hat. Die verstellbare ist die Andere. In den Videos zur T-Verbindung auf der Lamello- Homepage sieht man, dass die immer am verstellbaren Anschlag anlegen. Ich hatte gehofft, dass das mit der Ferm auch irgendwie so einfach geht. Wahrscheinlich werde ich die Fräsung in der Schmalseite mit dem verstellbaren Anschlag machen müssen, die auf der Fläche dann vom festen Anschlag her ausmessen. Irgendwo muss der minimale Preisunterschied ja herkommen. Trotzdem danke für die Fotos. Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • morethanmusic
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    • 26. Dezember 2007 um 13:21
    • #10
    Zitat von "Michael Trojanek"

    In den Videos zur T-Verbindung auf der Lamello- Homepage sieht man, dass die immer am verstellbaren Anschlag anlegen. Ich hatte gehofft, dass das mit der Ferm auch irgendwie so einfach geht.

    Das geht auch mit der Lamello nicht. Wie sollte es auch?

    Jetzt verstehe ich dein Problem, du willst T-Verbindungen mit dünnen Platten herstellen, das hättest du evtl. etwas früher sagen sollen. Da hast du mit einer orig. Lamello die gleichen Probleme. Der Lamello (Flachdübel) wird nicht in der Mitte sein. Das ist auch gar kein Problem, du musst beim fräsen allerdings darauf achten das immer die gleiche Seite zur Unterseite Lamellofräse zeigt, sonst wird dein Bauwerk schief.

    Wenn deine Teile so dünn sein sollten das sie auf einer Seite der Lamello zum Vorschein kommen sollte, dann geht das auf genau die gleiche Weise, allerdings musst du Hilfsmittel verwenden. Beim fräsen des waagerechten Teils musst du deinen Anschlag versetzt auzwingen. Genau diesen Versatz legst du dann auch beim fräsen des senkrechten Teils unter das senkrechte Teil. Wie dick sind deine Bauteile?

    Das klappt zu 100%, Millionen von Schreinern die seit der Erfindung der Lamello-Fräse so vorgehen können nicht irren.

    edit: hab mir auch gerade die Videos angeschaut und muss sagen das ist doch super erklärt, der Herr macht es genau wie in meiner ersten Erklärung. Im zweiten Video geht er genau wie in in meiner zweiten Erklärung vor, er nutzt einen Versatz. Nur das er im Gegensatz zu mir den verstellbaren Anschlag verwendet und dunter diesen unterlegt. Ich habe dafür unter das Werkstück untergelegt. Genau so kannst du auch mit der Ferm vorgehen.

  • michael trojanek
    Verifiziert
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    • 27. Dezember 2007 um 16:44
    • #11

    ...ich werde das im Januar mal ausprobieren. Die dünnsten Materialien, die ich zur Zeit verarbeiten will, sind 12mm MPX. Ich hatte mich nur bei den Lamello- Filmen gewundert, wie der immer genau in der Mitte des Bretts herausgekommen ist, egal wie dick das Material ist. Bei dem Film zur T- Verbindung (0) sieht man aber dann, dass er einmal den Anriss versetzt anzeichnet und dann in der anderen Richtung eine Platte unterlegt. Da sollte ich mir doch für die gängigen Materialstärken 18, 15 und 12 mm was basteln können :) . Manchmal denkt man einfach zu kompliziert, ein Glück, wenn man dann das richtige Forum findet. Also nochmals vielen Dank.
    Gruß Micha

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