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Hochtonhorn aus Kunststoff oder Alu ?

  • ulf jantke
  • 27. Januar 2008 um 21:38
  • ulf jantke
    Beiträge
    42
    • 27. Januar 2008 um 21:38
    • #1

    Hallo

    Gibt es einen Unterschied zwischen Hochtonhorn aus Alu oder Kunststoff ?
    Da sich der Treiber erwärmt könnte man sich vorstellen das ein Horn aus Alu mit zur Kühlung beiträgt .

    Beispiel:

    P.Audio PH220 , 1-Zoll Horn mit 220 x 220 mm
    AußenabmessungHornmaterial: Aluminium

    Oberton H 975
    1-Zoll-Horn aus ABS-Kunststoff.

    In einem anderen Beitrag schrieb Jobsti84:
    P.Audio ist aber aus Metall, somit sollte Bitumen hinten dran .
    Wieso?

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 27. Januar 2008 um 23:18
    • #2

    Wenn das Horn freisteht kann es klingeln.

    Ist es am Rand eingespannt (auf Holz mit Dichtband montiert), dann tritt das bei dickwandigen Hörnern (so ab 2 mm Alu) nicht mehr auf. Schlimmster Fall, den ich kenne ist das Original 8 HD von EV, das ist so dünnwandig, das klingelt auch dann wenn man es einspannt. Bei diesem Horn habe ich einfach den Hornkasten mit Montageschaum ausgeschäumt --> ruhe :wink: .

    Ebenfalls nach Montage ruhig, obwohl dünnwandig ist das stark verrippte Alu-Horn von 18s.

    Da meist im Spritzguß gefertigt, sind Aluhörner deutlich maßhaltiger, hinzu kommt die gute Kühlung des Treibers --> ich bevorzuge eben Maschinenbau :grin:

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Januar 2008 um 10:39
    • #3

    Bin ein GFK Fan - die Limmer hörner sind klasse.


    und das bischen "kühlung" eines Aluhorns SRAM ich bitte Dich.

    das wirkt sich doch nicht wirklich aus.

    Die Treiber sind doch so gross bis sich die erwärmen muss man schon sehr sehr viel gas geben oder in der Wüste eine Beschallung machen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 29. Januar 2008 um 15:48
    • #4

    Die Kühlwirkung eines Aluhorns ist enorm. Einfache Rechnung: alpha so ca. 15 Watt/m^2/k, roundabout 1/15 Quadratmeter ist bei einem 300er Horn drin (nur außen, innen zähle ich mal nicht), macht pro Grad zur Umgebung etwa ein Watt dissipierte Leistung.

    Und daß Treiber nicht heiß werden ist ein Märchen, offenbar forderst Du Material nur bei Messungen: nach etwa einer Stunde sind Magnet und Polplatten eines 1824M oder TW100 bei ordentlich Gas auf deutlich über 60°C (hinten offene Hornkästen sind ganz praktisch zwecks Fühlprobe :wink: ).

    Gruß SRAM

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  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 29. Januar 2008 um 16:36
    • #5

    Gibt es zwischen der (warmen) Magneteinheit und dem Horn ein wärmeleitende (metallische) Verbindung?

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 29. Januar 2008 um 18:38
    • #6

    Bei den Schraubhörnern stellt sich die Frage nicht.

    Bei den Flanschhörnern hab ich mal den Einsatz von Wärmeleitpaste erwogen. Nach dem ich abgeschätzt hatte, daß der ungünstige fall einer 1 mm dicken Gummidichtung in eingebautem Zustand (den normalen Mossgummi komprimiert sich deutlich stärker), einen Wärmedurchgangswiderstand ergibt, der um Faktor zehn unter dem des Hornes an die Umgebung liegt, habe ich mir das geschenkt, lohnt nicht, das bringt auch so nur eine kleine Verschlechterung.

    Gruß SRAM

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  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 30. Januar 2008 um 09:09
    • #7

    In dem beschriebenen Fall sind wahrscheinlich die Schrauben mit ihrem metallischen Kontakt auf beiden Seiten die massgebliche Grösse in Sachen Wärmeleitung.

    Alu-Schrauben benutzzen... :wink:

    Schraubgewinde-Driver, yo, müsste man sich ankucken.
    Die Fläche für den Wärmeübergang dürfte nicht klein sein, wenn man das Gewinde abwickelt.

  • adval
    Beiträge
    113
    • 30. Januar 2008 um 10:24
    • #8

    Interessante Fragestellung (Kontaktfläche beim Gewinde):
    Der Kontakt ist ja nicht vollflächig, der Reibschluss wird nur auf den ersten mm des Gewindes erzeugt.
    Aber der Abstand der Flanken ist ja klein, das wirkt sich wahrscheinlich nicht aus und man kann schon mit der gesamten abgewickelten Länge rechnen.

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 30. Januar 2008 um 12:57
    • #9

    Man könnte das Gewinde mit Wärmeleitpaste einschmieren, wobei ich mir nicht sicher bin das, Gewinde beidseitig metallisch blank ist.
    Wenn da irgendeine Art von Beschichtung im Sinne von Farbe drauf ist, macht eine Überlegung in Richtung Temperaturableitung wenig Sinn.

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 1. Februar 2008 um 00:09
    • #10

    also ich kann die aluhörner auch aus dem grund gut leiden, weil sie am hals/flansch-übergang ziemlich knickfest/bruchfest sind...
    ähnliche vorteile ergeben sich bei gedankenspielen bzgl. "herunterfallende teile im brandfall".

    mit dem 1086 habe ich jedenfalls keinerlei akustische oder anderweitige schwierigkeiten.

    gruss wolfgang

    Gruss
    Wolfgang

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