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Optimales Gehäuse für B&C 18ps76

  • manuel berger
  • 18. April 2008 um 15:53
  • manuel berger
    Beiträge
    100
    • 18. April 2008 um 15:53
    • #1

    Hallo liebe Forumgemeinde, :)

    ich stehe vor folgendem problem :

    ich wollte mir selbst einen 18" BR sub mit 18ps76 bauen, da ich nach langem überlegen zu dem entschluss gekommen bin, dass das die beste lösung für mich wäre.

    Vorweg : Brauche das gute stück um kleinere Feten mit 50 bis max. 70 Pax zu beschallen. Musikrichtung -> Housige Musik, Techno, aktuelle Charts, ab und zu Hip Hop.

    Bin kein Tiefgangfanatiker, der bass sollte nur eben gut "kicken".

    Habe 2 solide 10" Tops, die auch eigentlich für den reinen Topbetrieb gedacht sind, reichen mir auch vollkommen. Es geht mir jetzt nur um den sub, also bitte nicht vom thema abweichen ;)


    nun zum eigentlichen Thema : Wollte den 18ps76 in das obere 120L gehäuse von jobst-audio (KLICK) bauen (es hieß, das untere würde den gleichen effekt erzielen). Mir wurde auch von seiten jobstis gesagt, die 120L version würde schon recht gut kicken.

    Andererseits habe ich mir zu Ohren kommen lassen, dass 120L für den PS76 einfach zu wenig seien , sprich : er würde doch nicht so gut kicken. Optimal seien 180 oder eher 190L.

    Nun steh ich vor dem problem, dass ich nicht weiß, was ich jetzt machen soll, da sich beide aussagen eigentlich widersprechen. :?

    So wollte ich euch nach eurer persönlichen meinung und gegebenfalls nach eigener erfahrung fragen.

    Was soll ich nun tun ? wäre ein komplett anderes chassi für die Paxzahl von oben besser oder ist der gewählte speaker passend ? wollte für Chassi & Gehäuse nicht mehr als 330€ ausgeben.

    PS: was ich vielleicht noch erwähnen sollte: ich habe nicht so viel ahnung von PA technik, also bitte nicht so viel fachchinesisch :)

    mit freundlichen grüßen :)

    Einmal editiert, zuletzt von manuel berger (18. April 2008 um 16:15)

  • Jobsti
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    7.942
    • 18. April 2008 um 16:03
    • #2

    Um so mehr Liter um so tiefer spielt die Kiste, um so leiser (in der Regel) wird aber der Pegel.
    Kommt die Kiste tiefer, spielt sie normal net soo knackig.


    Mehr Liter heißen aber auch mehr Auslenkung, somit LowCut wieder höher,
    mehr Power Compression da mehr Wärme entsteht und weniger Max Pegel.
    Dafür gibts mehr Tiefgang.


    120L f3 46Hz maxSPL 124dB
    190L f3 33Hz, maxSPL 121dB

    Da mit mehr Liter der Pegel mit steigender Frequenz aber stark zunimmt,
    muss man die Kiste wieder tiefer als das Top trennen (Controller ist dann ein MUSS) oder sogar mit dem Controller entzerren obenrum, wenn man sie höher trennen will!


    Von 50-70 Pax sollte aber auch nen potenter 15er ausreichen, wie LMB-115 oder wenns mini sein darf MB-115, Achenbach 15, PS-Bass.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • manuel berger
    Beiträge
    100
    • 18. April 2008 um 16:25
    • #3

    also du würdest dem 120L gehäuse mit PS76 noch einen guten kick zusprechen ?


    der LBB-115 mit Kappa 15 LF wäre auch eine schöne lösung, da der chassi schon günstig zu erwerben ist. Die Leistung scheint mir auch kaum schlechter als die des LMB-118 - oder wie siehst du das ?

    apropos : wo liegt eigentlich der unterschied zwischen Kappa 15 LF und 15 Pro LF ?

    Einmal editiert, zuletzt von manuel berger (18. April 2008 um 17:04)

  • martin
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    3.234
    • 18. April 2008 um 16:39
    • #4

    Hallo,

    Von mir is dem manuel zu Ohren gekommen, dass die 190l Version deutlich mehr Punch macht. Und weil ich da nicht per PN ueber Jobstis Bauplan diskutieren wollt und damit der manuel das mal alles uebersichtlich zum lesen hat, meinte ich er solls öffentlich zur Diskussion stellen.

    Ich hatte ja bisher den PS76 in 140l 42Hz, das is power hifi. Tief, recht hohe Auslenkung, Kick gibts nicht.
    Dann 120l bei 48Hz, hat mich auch nicht umgehauen.

    Im Hinterkopf hatte ich immer eine BR die ich 2002 gebaut hab und die recht heftig zur Sache ging.
    Die hatte aber auch die doppelte Portfläche.

    Also hergegangen und ein bissl simuliert. Gelandet bin ich bei 180l und 42Hz. Bei 800cm² Portfläche. Aber Hallo. Plötzlich gibts heftig was auf die Brust und die Nasenhaare flattern (naja, die meisten hier haben sowas noch nicht :grin: )
    Und zu guter Letzt - 190l 48Hz mit 850cm² Portfläche. Durchs grosse Volumen bleibt der Port kurz und die Reso ist handelbar. Und ja, jetzt kracht es, dass wir zuerst mal zum Controler gingen, weil wir glaubten da ist irgendwo per EQ angehoben. Wars aber nicht.

    Fakt ist, die jetzige 190l 48Hz Version ersetzt tasaechlich fast 2 Stueck meiner 120l versionen.
    Ueber mangelnden Kick kann ich mich keineswegs beklagen, das ganze klingt im gegenteil deutlich wuchtiger und das bis in den grundtonbereich.
    Ein anwesender Laie meinte, vorher hats gemuetlich gebrummelt, jetzt knurrt er ganz böse.
    Auslenkung bis 600W OK, und plötzlich klingts nicht mehr nach nem Riesen Loch im Uebergangsbereich, sondern mit ausreichend Grundton.

    Habs kurz versucht zu messen:

    Impedanz

    Und 2 addierte Nahfeldmessungen mit entsprechendem PIR Scaling des Ports (850/1210)^0,5

    Is fuer mich die Ideallösung, beim ersten Anhoeren vor dem messen, hats mich schon umgehauen.
    Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass das Gehäuse jetzt fast genauso aussieht wie eine C7...
    Dort ist ja auch der Port gross und kurz, das Volumen durchaus üppig.

    cu
    martin

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. April 2008 um 18:32
    • #5

    Mal hier lesen:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=48811

    Gute kickige 18er sind RCF L18P200N (im Achenbach 155L Gehäuse) und 18S 18W1300 (Gehäuse gerade in Erarbeitung, Tuning wird bei etwa 48 Hz landen).

  • manuel berger
    Beiträge
    100
    • 19. April 2008 um 19:23
    • #6

    mh vielleicht frag ichs nochmal da man es vlt hätte übersehen können.

    wo liegt eigentlich der unterschied zwischen Kappa 15 LF und 15 Pro LF ?
    oder anders : unterschied zwischen LMB-115 und LBB-115

    also das wäre wie gesagt auch etwas für mich , da schön günstig :)

    könnte ne American Audio VLP-600 für 150€ bekommen, wäre die was dafür ?

  • manuel berger
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    • 22. April 2008 um 17:28
    • #7

    hat denn niemand eine ahnung ?

    Jobsti : du hast die dinger doch entworfen :D

  • sabbelbacke
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    • 22. April 2008 um 18:27
    • #8
    Zitat von "manuel berger"

    wo liegt eigentlich der unterschied zwischen Kappa 15 LF und 15 Pro LF ?


    Wirf mal die Suche an, das wurde schon ausgiebig diskutiert. Kurzform:

    Kappa Pro: Recone Kit erhältlich, Gusskorb, stabilere Membran, mehr Auslenkung, funktioniert schon in kleinen Gehäusen ab 80 Liter.
    Kappa (ohne Pro): Blechkorb, nix Recone, nicht so viel Hub, braucht mehr Volumen, mehr Pegel pro Watt, weniger max-Pegel in der Summe

    Zitat


    könnte ne American Audio VLP-600 für 150€ bekommen, wäre die was dafür ?


    Höchstens in Brücke, ansonsten reizt Du weder noch damit aus.

    hornresp

  • manuel berger
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    • 22. April 2008 um 18:51
    • #9

    ja ich meinte ja im brückenbetrieb. oder sollte ich besser noch ein wenig headroom lassen ? ich mein für 150€ ist das ein klasse angebot :?

  • sabbelbacke
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    • 22. April 2008 um 22:55
    • #10

    Ja, die Stufe ist nicht so teuer und trotzdem ganz gut. Ich würde sagen, dass es bei engem Budget gerade so geht, ein bisschen mer Saft unter der Haube würde einen Kappa Pro 15 LF aber besser ausnutzen. Wenn Du aber nicht mehr als rund 160,-- für ne neue Stufe ausgeben willst wäre das möglich, wenn auch an der Grenze.

    hornresp

  • Peerless
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    • 23. April 2008 um 11:10
    • #11

    @ martin

    große ports gehen laut, keine frage... aber zu welchen lasten ? genau lautstärke durch klirranteil....

    also wer auf dröhn steht, bitte viel volumen mit großen ports :)
    und wer nicht viel rechnen will, baut das b&c chassis in einen esw1018

    http://www.ae-rental.de

  • martin
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    • 23. April 2008 um 11:41
    • #12

    naja, die grosse klingt um einiges besser als die alten Kleinen.
    Dröhn könnt ich nicht bestaetigen, eher im gegenteil.
    Ich hab ja jetzt 4 Volumina bei Tuningfrequenzen zwischen 42 und 50Hz durch. Die grosse Box haengt da alle anderen eindrucksvoll ab.

    Und klirren tuts aus nem 450er Port nicht soviel weniger als aus nem 850er. Kann mal die Nahfeldkurven uebereinanderlegen, da tut sich nicht viel.

    cu
    martin

  • sabbelbacke
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    • 23. April 2008 um 12:07
    • #13

    Genau.. Man muss IMHO auch aufpassen, dass da nicht zu sehr verpauschalisiert wird.
    Wenn man so manche Kommentare liest, hat man manchmal den Eindruck, dass jeder Resonator grundsätzlich im klanglichen Disaster münden muss und dass jeder, der das nicht hört wohl einen Gehörschaden hat. Wenn das so eindeutig wäre, dürfte im gehobenen Hifi.Bereich keine einzige BR Box mehr unterwegs sein..

    hornresp

  • martin
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    • 23. April 2008 um 12:30
    • #14

    Ich seh es im aktuellen Fall so, dass die Vorteile bei weitem ueberwiegen.
    Die Box klingt und ist um soviel lauter, dass ein Miniport Kompromiss hier nix bringt.

    Konsequent was anderes bauen OK, aber wegen 400cm² mehr oder weniger Portfläche und dem damit verbundenem Klirr lang rumeiern ist hier nicht angebracht find ich. Dafuer sind die angeblichen Vorteile des kleinen Ports (die ich nicht hoere, sondern ganz im gegenteil eher den Sound der grossen beim konkreten Projekt bevorzuge) zu marginal im vergleich zu den Vorteilen beim Pegel und speziell dem wesentlich ausgeglicheneren Sound im uebernahmebereich zum Top.

    Da mein ich, wenn schon BR dann konsequent. Droehn halt ich eher fuer eine Fehlabstimmung. Man kann ja schnell auch einen Buckel in der Response zaubern mit allen anderen damit verbundenen Schweinereien auf der Zeitachse.

    cu
    martin

  • Peerless
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    • 23. April 2008 um 13:17
    • #15

    ok, der effektive Klirranteil liegt ja nicht im Nutzbereich des 18ers.... auch mit tiefer trennung rödelt da so manches im 500hz Bereich rum. Aber ja auch auch setze reflexe ein :) Momentan gehts Entwicklungstechnisch allerdings eher in die Richtung CB18 und mal ganz ehrlich.... ne 200L Box, da stell ich lieber 2x 100L CB 18er hin

    http://www.ae-rental.de

  • martin
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    • 23. April 2008 um 13:41
    • #16

    2x CB18 is gut und schoen, aber man muss hier auch den Preis im Auge behalten. Mich kostet eine komplette Box mit Chassis, Holz, Farbe und Griffen 200€.

    Der Ursprung der ganzen Diskussion war ja auch 2006 der "Billigsdorfer Bässe" Thread :)

    cu
    martin

  • wiethaler wolfgang
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    417
    • 23. April 2008 um 18:06
    • #17

    Hallo,

    ich als HKS finde die 120 l super.
    Für mich wäre die mit 190l eher suboptimal. Muss das Zeug auch i-wie Transportieren. Sind ja doch 70l mehr umrahmte Luft. Ich finde zb. 4 120l versionen besser als 2 190 l. Sind nur 100l mehr.

    Ich denke Tiefer und Lauter geht fast immer. Aber den optimalen Kompromiss zwischen Größe Lautstärke und Tiefgang zu finden ist meist nicht ganz so einfach. Finde ich bei diesem Sub mit 120l sehr gut gelungen.


    Gruß

    Wolfgang

  • martin
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    • 23. April 2008 um 18:26
    • #18

    Is auch alles richtig, den Thread hier gibts halt hauptsaechlich, weil mich der manuel nach dem idealen Gehäuse fuer den PS gefragt hat. und das ist klang und pegelmaessig das 190l 50Hz Kistl.

    Ich hab mich da bisher vorsichtig ausgedrueckt, aber der "AHA Effekt" beim ersten anhoeren war schon sehr ausgeprägt. Mir blieb kurz der mund offen. Kein vergleich zum 120er.

    Was man dann machen will muss jeder selbst wissen, aber wenns mir nur ums Packmass geht gibts geeignetere Chassis. Wobei ich zuerst auch den fehler machte und dem PS76 zuwenig Volumen un Portfläche gab. Und ich wuessts heut noch nicht, wenn ich nicht eher zufaellig auf die grosse Variante gekommen waere. Schlüsselerlebnis war hier die C7, die aus 4x18 halt doch mehr bumms lieferte als meine 4 120l scheisserln.

    cu
    martin

  • Jobsti
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    • 23. April 2008 um 19:25
    • #19

    Haste mal Pegeltest gemacht, sprich minimum 40 Minuten unter fast Vollast gehört im Vergleich?

    Wie macht sich da die "Riesenversion" so?

    Meine 120L Kiste, sollte eigentlich nur nen richtig kleiner 18"er werden, der dabei auch net so super leise wird.


    Irgendwie, öhm ja... Bei mir ind er SImu gibts nen riesen Buckel bei deiner Version.
    Stimmen die B&C TSPs net?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • martin
    Beiträge
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    • 23. April 2008 um 19:31
    • #20

    hab ich vergessen, die B&C TSP passen so nicht.

    Hab mit dem Mittelwert von meinen selbstgemessenen und den prodance daten (marginaler Unterschied) simuliert. Was dann auch den Ausschlag fuer die grosse Box gegeben hat.
    hab ich vergessen zu erwaehnen, ist aber vielleicht nicht ganz ohne Relevanz :)
    Man beachte Qes von B&C und die von prodance.

    Wobei, wenn man von den B&C daten ausgeht und 60-100° VC temp annimmt, damit den Qes ausrechnet und dann simuliert kommt man auch in den Bereich.

    cu
    martin

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