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Trennen, aber richtig?!?

  • tufkamagi
  • 1. Mai 2008 um 20:13
  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 1. Mai 2008 um 20:13
    • #1

    Hallo.
    Ich bin ja stolzer Besitzer eines MRX6-Systems.
    Dieses besteht aus doppel 15"-Tops und doppel 18"-Bässen.
    Was passiert, wenn ich das Top bis 60Hz oder sogar bis 50Hz runter laufen lasse, den Bass nach oben aber erst bei 100Hz oder so Trenne???
    Erreich ich dadurch, dass ich dann ein Mehr an Bass habe???
    Oder gibt das Sauereien?
    Ich weiß, Bässe mischen ist nicht der wahre Jakob, aber in dem fall iss es doch vom gleichen System.
    Ich hab leider nicht die Möglichkeit, das auszuprobieren, weil ich im Keller nicht so nen Krawall mitten im Ort veranstalten kann. Daher mal eben schnell die Frage hier.
    Zu beachten wär: es läuft nur konserve.

    Danke für eure Meinungen und eure Hilfe,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • MRspeaker
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    • 1. Mai 2008 um 20:19
    • #2

    Du musst auch keinen Krawall machen.
    Man kann eine Anlage auch leise einstellen.

    Zu Sauerreien kommt es zwangweise und ob die Sauerreien schön klingen kann man nur ausprobieren....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • pkoeper
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    • 1. Mai 2008 um 20:22
    • #3

    Lass die Tops doch bis 100 Hz spielen und trenne die Bässe bei 110 Hz nach oben hin.

    Das funktioniert bei unseren TSE Subs und den TSM15 von Seeburg auch gut.


    Wenn du nen Controller dafür verwendest, z.B. die Crown-Amps, kannst du
    doch beim nächsten Job das Setting verwenden und wenn sichs Scheisse anhört
    beim Soundcheck einfach nochmal etwas die Trennfrequenzen verschieben.

    So würde ich es zumindest machen.

    Ich muss dazu sagen, dass ich das System an sich nicht kenne, aber
    die Tops schonmal unter den Fingern hatte.
    Jugend forscht ist angesagt

    :grin:

  • tufkamagi
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    • 1. Mai 2008 um 21:16
    • #4
    Zitat von "P!LL3"

    Jugend forscht ist angesagt
    :grin:


    Na, wenn das mal kein Kompliment war für mich Opa mit über 31.
    Vielen Dank! :grin: :roll: :grin:

    ja, es geht noch lauter!

  • Online
    zegi
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    • 1. Mai 2008 um 21:29
    • #5

    Die Frage ist nicht nur WO du trennst, sondern auch WIE du trennst.

    Hier ein Wink mit dem Zaunpfahl:


    Aber ich würde auch sagen: beim nächsten Einsatz des Systems ausprobieren. Falls die Bässe genügend Power haben, würde ich die Überschneidung der Frequenzen auf das Minimum reduzieren.

    Der Ton macht die Musik.

  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 1. Mai 2008 um 23:18
    • #6

    Naja, das System verfügt ja über Crown XTI4000 Amps.
    Original sinds 2, aber ich hab noch nen 3. dazugeholt, damit ich jeweils 1 Amp brücke auf einen Bass loslassen kann.
    Und bei diesen Amps hab ich ja die Möglichkeit, versch. "Trennarten" (man verzeihe mir meine Unwissenheit) zu verwenden. Heisst das, je steiler desto besser??? Also 48db/okt besser als 12db/okt???

    ja, es geht noch lauter!

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 2. Mai 2008 um 09:20
    • #7

    Grundsätzlich erhälst du mit einer steileren Trennung eine bessere Trennung der Systeme. Der grosse Nachteil von Filtern (egal, ob Hipass, lopass oder Bandpass) ist allerdings eine Phasenverschiebung im Bereich der Grenzfrequenz.
    Somit werden meisstens nur die 12er oder 24er Filter verwendet.

    Ich würde keine allzu grosse Überlappung der Systeme nutzen. Du fängst dir damit IMMER Phasensauereien ein, da die Speaker einfach zu weit (und zu undefiniert) voneinander entfernt sind. Weiterhin werden ein 18" Sub und ein 15" LoMid-Chassi im gleichen Frequenzbereich unterschiedlich arbeiten (Ein-/Ausschwingverhalten etc.), sodass dir der Bass gerne schnell mulschig wird.

    Wenn deine Tops weit runter spielen können, dann trenne einfach etwas tiefer. Damit bekommen deine Bass-Amps etwas mehr Spielraum, da sie einen kleineren Frequenzbereich bedienen müssen.
    Auch ein richtig gesetzter LoCut hilft da viel...

    Mehr Bass erreichst du allerdings lediglich mit einem EQ (entweder extern, oder als Controllersetting...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. Mai 2008 um 07:43
    • #8
    Zitat von "treibsand"

    Grundsätzlich erhälst du mit einer steileren Trennung eine bessere Trennung der Systeme. Der grosse Nachteil von Filtern (egal, ob Hipass, lopass oder Bandpass) ist allerdings eine Phasenverschiebung im Bereich der Grenzfrequenz.
    Somit werden meisstens nur die 12er oder 24er Filter verwendet.


    Solange man selber Filter und Steilheit benutzt wird, ist das mit Phase zu vernachlässigen (übrigens 24dB/Okt verschiebt die Phase um 360° was gleich Null ist). Steilere Filtern erhöhen die Gruppenlaufzeit von tieferen Frequenzen. Das sehe ich als Nachteil.
    Würde aber von überlappungen auch abraten, die Gründe hast du schon genannt (Überlappungen sind gut, wenn die Tops zuweit von Bässen entfernt sind, dann solte man unbediengt Delay messen). Mehr Bass, heist mehr an Material, oder EQ-en, wenn die Bässe noch nicht am ende spielen.

  • Jobsti
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    • 5. Mai 2008 um 12:39
    • #9

    Recht oft ist es sogar so, dass man die Tops etwas höher (10-40Hz) als die Subs trennen muss, bzw die Subs tiefer (oder halt entzerren oben-/ untenrum *g*),
    da sie zu hohen Frequenzen her vom Pegel ansteigen,
    nicht alle, aber doch einige.

    Hier habe ich auch nen paar Messungen, einfach mal angucken (ist recht simpel gehalten):
    http://jobst-audio.de/Forum/thread.php?threadid=28&sid=4b9295c44540629b78464471115a3a6c

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. Mai 2008 um 13:00
    • #10
    Zitat von "Jobsti84"

    Recht oft ist es sogar so, dass man die Tops etwas höher (10-40Hz) als die Subs trennen muss, bzw die Subs tiefer (oder halt entzerren oben-/ untenrum *g*),


    Genau!
    Besonders dann auseinander ziehen, wenn ein Lowcut zugeschaltet wird, damit man die Phase wieder einfängt.

  • schrecki7289
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    7.887
    • 5. Mai 2008 um 16:01
    • #11
    Zitat

    Hier habe ich auch nen paar Messungen, einfach mal angucken (ist recht simpel gehalten):
    http://jobst-audio.de/Forum/thread.php?threadid=28&sid=4b9295c44540629b78464471115a3a6c


    Wobei die Addition SO eigentlich auch nicht aussehn sollte...

    Gruß
    Thomas

  • Jobsti
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    • 5. Mai 2008 um 16:31
    • #12

    Is au nur QnD gemacht zur Veranschaulichung,
    eigentlich gehts da eher drum, was Aktive Weichen gerne so veranstalten.

    Aber lieber so als garnet :P

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 5. Mai 2008 um 17:35
    • #13

    Um bei meinem System zu bleiben:
    Die netten Herren von "audioproheilbronn" haben eine CD mit zu den Amps gepackt. Und da ist auch ein Setup drauf:
    Die setzen einen Lowcut bei35hz mit einem 12db/okt. butterworth-Filter
    und trennen den Bass nach oben bei 100hz.
    Und genau da lassen sie auch das Top anfangen zu spielen, also Lc bei 100hz. Beides mit 48db/okt.-Linkwitz-Riley Filtern. Ausserdem geben sie dem Bass ein wenig mehr dampf, der Gain-regler steht bei 0, der vom Top bei ca. -3.
    Ferner haben sie am EQ rumgestellt:
    50hz: +5
    92hz: -2
    291hz: -2
    500hz: -2
    1,4khz: -2
    7,455khz: +3
    Das auf Kanal 1, hier laufen die Tops drüber!
    39hz: +3
    66hz: -3
    109hz: +1
    295hz: -6
    600hz: -5
    1,39khz: -5
    Und das für Kanal 2, in dem Fall der Bass.
    Ausserdem sind beide Limiter auf -3db eingestellt.
    Versteh ich schon wieder nicht :?
    Wieso spielen die am EQ vom Bass an Frequenzen rum, die der überhaupt nicht wiedergibt??? Selbes natürlich bei den Tops.

    Und jetzt das eingentlich problematische: meinereiner hat ja, wie oben schon erwähnt, aus 2 gleich 3Amps gemacht. Weil die Bässe können erheblich mehr, als das was aus einem Kanal der XTI4000 rauskommt. Also noch eine dazu und pro Bass 1Amp, und der dann Brücke.
    Sollte bei einem "mehr" an Leistung im Bassbereich dann dieser eher tiefer getrennt werden, oder??
    Ich dacht so an 70-80hz. Immerhin sind die Tops ja mit 2 15"ern bestückt, das sollten die doch schaffen.
    Oder aber ich mach das genaue Gegenteil, die Bässe weiter hoch spielen lassen, weil die mehr Saft zu Verfügung haben und entlaste somit das Top.

    Sehr verzwickt das ganze.
    Nebenbei: mit was macht ihr diese Messungen? :shock:
    Braucht man da viel Equipment zu???

    Danke für die Hilfe,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • Jobsti
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    11
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    7.942
    • 5. Mai 2008 um 18:58
    • #14

    Also wenn die schon so Settings machen, dann sollte der Rest zu 95% au Murks sein!

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • HKL
    Beiträge
    379
    • 5. Mai 2008 um 21:08
    • #15
    Zitat von "Jobsti84"

    Also wenn die schon so Settings machen, dann sollte der Rest zu 95% au Murks sein!

    MfG

    Kann ich mir nicht vorstellen! Höchstens Verständigungsprobleme.

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
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    7.942
    • 5. Mai 2008 um 21:15
    • #16

    Naja, irgendwas stimmt beim EQ jedenfalls mal absolut garnicht.

    Trennung könnte passen, weiß man nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 5. Mai 2008 um 21:26
    • #17

    Ja, kann das seien, dass die das System 2x ausgemessen haben mit jeweils unterschiedlichen Ergebnissen für die EQs???

    Oder villeicht für unteschiedliche Anwendungen (Live vs. Konserve)


    Gruß Simon

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. Mai 2008 um 07:59
    • #18
    Zitat von "elefelle"

    Und jetzt das eingentlich problematische: meinereiner hat ja, wie oben schon erwähnt, aus 2 gleich 3Amps gemacht. Weil die Bässe können erheblich mehr, als das was aus einem Kanal der XTI4000 rauskommt. Also noch eine dazu und pro Bass 1Amp, und der dann Brücke.
    Sollte bei einem "mehr" an Leistung im Bassbereich dann dieser eher tiefer getrennt werden, oder??
    Ich dacht so an 70-80hz. Immerhin sind die Tops ja mit 2 15"ern bestückt, das sollten die doch schaffen.
    Oder aber ich mach das genaue Gegenteil, die Bässe weiter hoch spielen lassen, weil die mehr Saft zu Verfügung haben und entlaste somit das Top.


    Der Top ist um -3dB zurückgenommen. Wenn du 2 gebrückte Amps an Bässe dranhängst, kannst evtl. Tops auf 0 stellen. Trenne die Bässe bei ca. 80Hz BW24 und Tops lasse bei 100Hz aber auch BW24. Lowcut kannst so wie jetzt lassen (35Hz BW12).
    EQing für Tops kannst übernehmen. Für Bass würde ich nur 39Hz übernehmen (ist warscheinlich Tuning und da macht die Membran wenig auslenkung, deswegen wird immer gerne da geboostet), Rest weglassen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. Mai 2008 um 08:05
    • #19
    Zitat von "LJbigFISH"

    Ja, kann das seien, dass die das System 2x ausgemessen haben mit jeweils unterschiedlichen Ergebnissen für die EQs???

    Oder villeicht für unteschiedliche Anwendungen (Live vs. Konserve)


    Vermutlich gehen die auf Nummer sicher, Falls jemand auf die Idee kommt Teile (besonders Bässe) Fullrange lauffen zu lassen, oder mit 6dB/Okt Steilheit :grin:

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