Die Überschrift sagt eigentlich schon alles: ich habe hier eine Ladung Beyma 18-Zoll Bassspeaker Modell 18G-550, die bei etwas größeren Auslenkungen (Einzelbassdrums)... nun ja... knaprotzeln. Klingt ein wenig wie eine im Luftspalt schabende Spule, aber bei mechanischem mit-der-Hand-reindrücken der Membrane hört man nichts schaben. Passiert eben auch nur bei etwas weiterer Auslenkung (allerdings noch lange nicht bei xmax/Pmax)
Laut Vorbesitzer (natürlich gebraucht gekauft-> keine Rechnung
) seien die Chassis erst 3 VAs gelaufen und der Fehler sei bis Dato nicht hörbar gewesen.
Egal, darum geht es hier nicht, sondern um Folgendes: habt ihr sowas schonmal erlebt? Und wenn ja, was war da die Ursache? Ein klassisches Kommentar à la "reconen oder neukaufen" bringt mir hier nichts, da ich versuche, genau das abzuwenden. Wenn sonst nichts hilft, klar, dann müssense reconed werden, is aber echt schade drum, sehen aus wie neu...
Beyma 18G-550 knaprotzelt
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Verrat doch erstmal in welchem Gehäuse die Pappen stecken.

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Sowas hatte ich mal bei nem Omnitronic 15er Bass...der hat sich auch so angehört, als wenn die Spule kratzt, aber wenn man mit der Hand reingedrückt hat, war alles Ok.
Hab dann einmal richtig Feuer gegeben und weg wars :shock: -
Zitat von "RAK"
die bei etwas größeren Auslenkungen (Einzelbassdrums)... nun ja... knaprotzeln. Klingt ein wenig wie eine im Luftspalt schabende Spule, aber bei mechanischem mit-der-Hand-reindrücken der Membrane hört man nichts schaben. Passiert eben auch nur bei etwas weiterer Auslenkung (allerdings noch lange nicht bei xmax/Pmax)
Ähm, hast Du den Speaker in BR-Gehäusen betrieben und unterhalb der Tuning-Frequenz belastet, evtl. keinen LowCut gesetzt und die Schwingspule hat wie blöd gehubt?
Da kanns dann mal "knaprotzeln" - witziger Ausdruck :grin:Greetz, Jürgen
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Ach, blub, vergessen zu sagen: Störfaktoren wie Gehäuse und Umgebungsgeknatter sind ausgeschlossen: Chassis ausgebaut, free air betrieben (einfach inne Hand gehalten), und das alles draußen. Geräusch konnte man gut durch die Polkernbohrung hinten im Magnet hören, kommt also wohl (leider) ziemlich sicher aus dem Luftspalt. LoCut bei 35 Hz mit -18dB war gesetzt
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hatte ich schonmal mit billigen tieftöner (glaub das war der PA12 vom großen C) :roll: ...
da waren gaaaanz feine sand bzw dreck stücken im luftspalt, denke mal das der dreck durch die polkernbohrung gekommen ist...
edit: evtl mal mit pressluft vorsichtig in die polkernbohrung pusten und gucken obs besser wird !!! nich die bohrung ganz verschließen !!!
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Dass die Sicke sich irgendwo gelöst haben könnte, kannst du ausschliessen???
So nen Fall hatte ich bei einem Eminence-Chassis. Das hat sich auch angehört nach "knaprotzeln" :wink:Grüßle,
elefelle -
Ja, das mit der Sicke hate ich auch mal an einem SoundTech-Chassis, da war ein kleiner Riss zwischen Membrane und Sicke, das hat aber bei hoher Auslenkung dann aber eher fabratzelt, nicht knaprotzelt- klang ein bisschen anders
Druckluft in den Luftspalt habe ich mir auch schon überlegt. Allerdings ist dieser doch nicht bis ganz unten durch den Magnet durch gezogen, oder? Also erreiche ich den Luftspalt ansich ja gar nicht, wenn ich von unten in den Polkern reinsprühe? Oder doch?
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Zentrierspinne auch fest, oder hat sich stellenweise gelöst?
P.S. Was passier wenn Lowcut erhöht wird?
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Zitat von "RAK"
... LoCut bei 35 Hz mit -18dB war gesetzt
Hi, das ist sehr stark Gehäuse- / Anzahl- / Aufstellungsabhängig.
Welche Bassbox isses denn ? Gibt´s ´n´Foto ?Mike.
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Hilft dir zwar leider nicht weiter, hatte aber mal ein paar Bassreflex subs mit selbigem Speaker geliehen, die das gleiche Problem hatten. Waren auch nicht bei xmax.
Gruß
Felix -
Zitat von "RAK"
das hat aber bei hoher Auslenkung dann aber eher fabratzelt, nicht knaprotzelt- klang ein bisschen anders

Hat du die Möglichkeit, das irgendwie aufzunehmen und mir zu schicken?
Wie ist der Unterschied zwischen fabratzelt und knaprotzelt :shock: :shock: :shock: -
Ich oute mich dann mal als Vorbesitzer.
Also, die Bässe sind wirklich bei mir nur auf 3 VAs gelaufen.
Wir haben noch 4 weitere dieser Bässe und haben sie deshalb nur selten gebraucht. Ich habe diese Lautsprecher von einem Privatmann als neu gekauft, sie seien nur einmal zu testzwecken gelaufen.
Da die Bässe immer mit 4 weiteren zusammen gelaufen sind und Tops natürlich auch, ist mehr das nie aufgefallen.gruß Thomas
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will mal eine vermutung äußern:
Metallspäne im spalt -> bei "hub von hand" kleben sie am dauermagneten, somit läuft die spule frei, bei "elektrisch erzeugtem hub" wird ja die spule magnetisch und zieht so den ein oder anderen metallsplitter in den spalt... -
Das mit den Metallspänen ist garkeine so schlechte Idee. Die von der Spule erzeugte Magnetflussdichte erhöht sich ja auch bei Erhöhen des durchfließenden Stroms-> starke Anziehung bei hoher Last. Allerdings habe ich auch schon laute Sinusschwingungen auf den BAss gegeben, und da konnte ich nichts feststellen. Davon abgesehen würde ich wahrscheinlich auch bei dem Fall nicht um ein reconing rumkommen, da ich dann ja zum säubern direkt an den Luftspalt müsste, oder?

Aber vielen Dank schonmal für die Tipps und Vorschläge! Wenn ich herausfinden sollte woran es genau gelegen hat werde ich es hier auf jeden Fall posten!