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Horngehäuse für 12" Basslautsprecher von RCF

  • martinfricke
  • 7. Juli 2008 um 17:37
  • martinfricke
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    1.021
    • 7. Juli 2008 um 17:37
    • #1

    Hallo,

    Ich habe mir einen RCF Lautsprecher gekauft und für diesen bereits ein Bassreflexgehäuse gebaut. Jedoch gefällt mir der Lautsprecher nichtso besonders gut in dem Gehäuse. Ich hätte gerne etwas mehr Pegel.
    Da ich nicht extra einen neuen Lautsprechrer für viel Geld kaufen wollte, da dachte ich mir vieleicht könnte man ja mit einem Horn Gehäuse noch ein wenig mehr an Pegel herausholen.

    Folgende Parameter hat der Subwoofer

    Name: RCF LF12G301

    Datenblatt download als PDF:
    http://fileupload1.rockt.es/rcf/lf12g301.pdf

    Code
    THIELE - SMALL PARAMETERS 
    
    
    
    
    450Watt RMS
    
    
    
    
    Resonance frequency  Fs  43  Hz  
    DC resistance  Re  5.8  Ohm  
    Mechanical factor  Qms  4.6       
    Electrical factor  Qes  0.23       
    Total factor  Qts  0.22       
    BL factor  BL  19  T - m  
    Effective Moving Mass  Mms  56  gr  
    Equivalent Cas air load  Vas  97  liters  
    Effective piston area  Sd  0.053  m2  
    Max. linear excursion  Xmax  6.8  mm  
    Voice - coil inductance @ 1KHz  Le1k  2.0  mH  
    Half-space efficiency  Eff  3.23  %  
    
    
    
    
    
    
    
    Für Ajhorn:
    Widerstand bei 1K:  14 Ohm
    Widerstand bei 10K: 52 Ohm
    Alles anzeigen


    Das Gehäuse sollte möglichst klein sein (Kurzhorn) ob Rearloaded oder Frontloaded ist egal, hauptsache er bringt Pegel und einen halbwegs geraden Frequenzgang.

    Der Frequenzbereich sollte so ab ~50 Hz beginnen und bis ~200 Hz eben verlaufen.

    Ich habe bereits schon versucht ein Gehäuse mit der AJHornDEMO zu berechnen. Allerdings habe ich in dieser Demo nicht so viele Möglichkeiten. Zusätzlich ist noch zu sagen Ich habe noch nie einen Horn Subwoofer / Lautsprecher gebaut + berechnet und benötige dabei noch Hilfe.

    Dies ist meine erste Simulation die ich je gemacht habe mit Ajhorn:

    Aufs Bild Klicken für große Ansicht


    Ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen!
    Vielen Dank schonmal

  • tufkasr
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    • 8. Juli 2008 um 01:47
    • #2

    Hi Martin,

    willkommen im Forum. Fuer welchen Anwendungszweck ist der Sub denn genau angedacht? Je mehr du ueber dein Anforderungsprofil verraetst, desto einfacher wird es, ein paar Hinweise zu geben.

    Gruesse Sven

    P.S. Deine Simulation weist deutliche Ungereimtheiten auf. Zum einen ist die gewaehlte Aufstellung mit nur einem Gehaeuse sehr unpraktisch. Zum anderen sind die Parameter des Treibers falsch eingegeben worden. Ich empfehle dir, die aktuelle Version von Hornresp einzusetzen (Link im Brett Messtechnik des PA-Forums).

    Einmal editiert, zuletzt von tufkasr (8. Juli 2008 um 07:40)

  • sabbelbacke
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    • 8. Juli 2008 um 07:21
    • #3

    Hallo Martin,

    mit der Probeversion von AjHorn kannst Du nur eingeschränkt Arbeiten. Die Länge des Horns ist einegschränkt, ein "richtiges" Horn kannst Du damit gar nicht berechnen, nur so Stummelvorsätze :)
    Der Kauf lohnt meiner Meinung nach aber durchaus.
    Eine kostenlose Alternative, mit der man auch sehr gut arbeiten kann ist hornresp.

    Dinge, die Du bei einem Hornsub im Hinetrkopf behalten solltest:

    Für den gleichen Tiefgang wie bei einer BR brauchst Du bei vollständiger Hornladung seeehr viel mehr Volumen (Länge des Horns, Umfang der Öffnung, etc..)....

    Nicht alles, wo man im Namen irgendwie das Wort "Horn" reindichten kann, hat automatisch einen besseren Klang, klingt "horntypisch" oder ist lauter. "Horn" oder "Hybrid" sind mittlerweile oft mehr werbewirksame Schlagwörter geworden.

    Nicht in jedem Fall ist ein Horn die bessere Alternative. Ein direkt strahlendes System weist in kleinen Räumen den Effekt auf, dass Partialschwingungen der Membran und andere Schweinereien indirekt zum Lautheitseindruck in kurzem Abstand vor dem Lautsprecher beitragen. Auf große Entfernung verschwinden diese Effekte, weswegen man oft von Erfahrungen liest wie "das Horn trägt weiter" .... Es kann also durchaus sein, dass in einem kleinen Raum ein BR Dir subjektiv lauter vorkommt.

    Die meisten Hörner weisen einen nach unten abfallenden Frequenzverlauf auf und erfüllen single die Bedingung der gleichen unteren Grenzfrequenz wie eine BR nicht. Daher wird oft darauf hingewiesen, dass ein einzelnes Horn wenig sinnvoll arbeiten kann. Das heißt aber nicht, dass pauschal kein Horn alleine pro Seite nicht Deine Anforderung erfüllen kann. Du musst Dir halt vorher genau darüber im Klaren sein, wo Du damit hin willst, was es können soll usw...

    Kompressionsraten am Hornhals sollten nicht über 1:3 gehen, (bei einem frontloaded Horn ohne nennenswerte Vorkammer), sonst zerrupft es Dir unter Umständen die Membran :) Ausnahmen existieren, aber ich würds bei einem Erstlingswerk nicht drauf ankommen lassen, lieber auf Nummer sicher. (Das ist wichtig, weil in der Simu sich so manches nett hinbiegen lässt, was in der Realität dann nicht funltioniert)

    Die Anforderung "möglichst klein" und "50 bis 200Hz" mit "geradem Frequenzgang" ist mehr oder weniger ein Widerspruch wenn es um reinrassige Hörner geht. Alles, was sich mit diesen Vorgaben realisieren lässt, ist dann kein "richtiges" Horn mehr :)

    Was heißt denn "möglichst klein" ?

    hornresp

  • martinfricke
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    • 8. Juli 2008 um 20:22
    • #4

    Das Horn soll für Zuhause und für kleinere Beschallungszwecke dienen.

    Die Größe sollte so sein das ein normaler Mensch das noch durch die gegend tragen kann (Im Kastenformat nicht mehr als 120 Liter) falls das möglich ist.

  • ralle14
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    • 8. Juli 2008 um 20:33
    • #5

    Das wird sicherlich ziemlich schwer, ein richtiges Basshorn wird das defintiv nicht, Tiefgang kann man dann nicht erwarten!

  • sabbelbacke
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    • 8. Juli 2008 um 21:43
    • #6

    Yepp. 120 Liter Horn kann man getrost vergessen. Bleib bei der BR, sonst ist Essig mit Tiefgang.

    hornresp

  • martinfricke
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    • 8. Juli 2008 um 23:04
    • #7

    Ich habe den ja zurzeit schon in einem Bassreflex Gehäuse. Ich habe das Gehäuse mit WinISD berechnet.

    Komisch finde ich allerdings wenn ich geschätzte 200 Watt dem Subwoofer gebe, dann macht er schon einen sehr großen Hub mehr als der Xmax ich habe dann Angst das die Spule irgendwo gegen schlägt.
    Er hört sich dann auch schon sehr ungenau an.
    Angegeben ist er ja mit 450 Watt RMS Dauerbelastung.... Allerdings wird das nie gehen weil er sich dann die Spule kaputtschlägt.

    Bei diesem Subwoofer braucht man leider kleine lange Bassröhren. wenn man 12CM Durchmesser Röhren benutzen würde müssten die 48CM lang sein damit der Frequenzverlauf gerade verläuft. Das würde garnicht gehen bzw nur bei einer komischen Gehäuseform.

    Daher musste ich 7CM Durchmesser Röhren nehmen und dann dementsprechend 14 CM lang.

    Kann es vieleicht sein das der Bass durch die kleinen Röhren zu mehr Hub angeregt wird?

    Meine Endstufe ist eine T.Amp 1050 2x 350 Watt @8 Ohm


    Das ist der Subwoofer:


    WINISD Verläufe

    Frequenzverlauf - Lautstärke

    Auslenkung bei 450 Watt (Subsonic Filter ist bei mir bei 35 Hz vorhanden)


    Luft

  • ralle14
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    • 8. Juli 2008 um 23:41
    • #8

    Du könntest auch nen Bandpass bauen!

    Zwar etwas größer aber dafür laut und akzeptalbler Tiefgang.

    Man kann ihm 350W bis X-Max geben, in der Praxis sollten da am Ende 119-120dB rauskommen, also schon recht brauchbar.

  • Jobsti
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    • 9. Juli 2008 um 06:54
    • #9

    Ich finde die Kiste etwas tief abgestimmt.

    Hätte da eher was mit 48L und 53Hz Tuning gemacht.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • mattias bost
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    • 9. Juli 2008 um 10:31
    • #10

    Hallo Martin,

    also mit dem Treiber wirst du keine kräftigen Tiefen hinbekommen, ein derart stark bedämpfter Treiber (Güte 0,22!!, mit Reso 43Hz) bringt in normalen Gehäusekonstruktionen unten (ich meine unter 90Hz) keinen Pegel. Kenne diese "Fehlkäufe" von mir selber aus der Zeit "viel hilft viel" (Manget/Antrieb) und das Erstaunen über das induskutable Ergebnis. In deiner Simualtion mit WINISD solltest du den F-Gang BIS 1kHz darstellen lassen, dann siehst du sofort, daß eine völlige Fehlabstimmung vorliegt (in deinem Auszug gehts nämlich unter, daß die Box oberhalb 100Hz massiv an Pegel gewinnt). Ne leidlich korrekte Abstimmung für BR wäre 25l mit ca. 90Hz Reso. Nur für dich kannst das nicht gebrauchen.

    Ja, der Treiber ist für nen Horn das Richtige (oder direktstrahlender Mittenlautsprecher), nur für ein 50Hz-Horn gibts idotische Ausmaße, es sei denn, du bist stationär und kannst das Horn in ne Ecke stellen. DANN ist das KLIPSCHHORN das Richtige, ABER DAS GEHT WIRKLICH NUR IN NER RAUMECKE!

    Grüße
    Mattias

  • martinfricke
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    • 9. Juli 2008 um 16:15
    • #11

    Dann muss ich wohl leider bei dem Bassreflex Gehäuse bleiben.

  • Jobsti
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    7.942
    • 9. Juli 2008 um 17:34
    • #12

    Dass die Kiste unter 100Hz abfällt ist doch normal, machen viele Chassis.

    Ich meine 93-94dB 1W/1m bei f3 50Hz ist doch für ne günstige 12" Pappe völlig ok.
    Gleiches Spiel mit Ciare 12.75 SW.
    Hier gehört halt nur gescheit getuned.

    Günstig ist zB. nen BMS S330, der kann huben, steigt nach oben hin net so viel an, aber macht nur um die 89dB, ist beim Max SPL dann sogar fast dB leiser als der RCF, kann dafür halt richtig tief, sprich f3 liegt 15Hz drunter mit flacherer Flanke. (Der übrigens sehr gut in CB läuft)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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