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Multimeter bis 50€

  • Heini
  • 4. Februar 2009 um 18:08
  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 4. Februar 2009 um 18:08
    • #1

    hallo forum...

    ich fasse mich mal kurz: ich suche ein multimeter bis ~50€.

    hab mal etwas im i-net gesucht und bin auf folgende modelle gestoßen.

    Voltcraft VC-820http://www.voelkner.de/products/66949…Vc-820-Dmm.html

    Extech Ex330http://www.voelkner.de/products/13954/Extech-Ex330-Dmm.html


    hat jemand erfahrungen damit oder weiß für das geld was besseres?

    mfg

    Jan S.

  • pkoeper
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    1
    Beiträge
    631
    • 4. Februar 2009 um 22:14
    • #2

    Moin Jan!

    Ich würde das Voltcraft empfehlen.

    1. Es tut
    2. Ich benutze es und arbeite jeden Tag damit :D

    An Funktionen ist alles an Bord was man braucht, Robustheit soweit ok,
    sagen wir mal, es ist im Toolcase und immer mit dabei und läuft seit
    über 2 Jahren ohne Ausfälle. (Leere Batterie ausgenommen)

    Nach ca. 3 Monaten täglichem Gebrauch darf aber auch ne Batterie mal alle sein.

    Kleines Extra: RS232-Port, damit lassen sich Messwerte per Infrarot
    und Software auf den PC übertragen, kleines Schmankerl, wie ich finde.

    Alles in allem, lohnt fürs Geld, alles drin was man normal so braucht.

    Das Extech hab ich in der Firma, finde ich persönlich nicht so angenehm.
    Bedienung finde ich komisch, händelt sich nicht so schön da kompakter.
    Messen tuts, find ich aber persönlich nicht so gelungen...
    Das berührungslose feststellen von Spannung ist auch sinnfrei, da der
    Messgerätekopf für Kabelkanäle oder Schaltschrank Gebrauch zu groß ist.

    Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen, ich würde das Voltcraft kaufen.

    Grüßle
    Philipp :wink:

  • chw
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    839
    • 5. Februar 2009 um 20:59
    • #3
    Zitat von "P!LL3"


    Das berührungslose feststellen von Spannung ist auch sinnfrei, da der
    Messgerätekopf für Kabelkanäle oder Schaltschrank Gebrauch zu groß ist.

    Wie funktioniert das?
    Musst Du den Strom vorher eingeben oder messen?
    Ströme berührungslos zu messen ist ja gängige Praxis -
    bei Spannungen habe ich das bisher noch nicht gesehen.

    Oder meinst Du die Funktion dieser Prüfstifte deren Spitze leuchtet wenn
    sie an ein Kabel gehalten werden das noch unter Spannung steht?

    Zum Thema Multimeter:
    Ich habe ein PeakTec - ist die "Eigenmarke" von Reichelt.
    Genauen Typ kann ich Dir gerade leider nicht sagen da gerade nicht zu Hand.
    Funktioniert gut und kann auch alles (I,U,f,C,R,Temperatur (TC), Dioden, Transistoren usw.
    - inkl. beleuchteter Anzeige, Autorange und "Bargraph" auf dem Display.
    Preislich lag das etwas über 50 Euro - glaube so knapp 70.
    Wollte ursprünglich auch ein Voltcraft kaufen, hab dann aber die Datenblätter verglichen
    und festgestellt das das Peaktec bei fast gleichem Preis wesentlich genauer ist.
    Das Teil ist aber auch schon zwei oder drei Jahre alt.

  • Eliminator
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    3.105
    • 6. Februar 2009 um 22:00
    • #4

    Ich habe daheim eins für 8 Euro vom Aldi. Funktioniert einwandfrei und hat auch die wichtigsten Meßbereiche.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • chw
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    839
    • 7. Februar 2009 um 14:26
    • #5
    Zitat von "Eliminator"

    Ich habe daheim eins für 8 Euro vom Aldi. Funktioniert einwandfrei und hat auch die wichtigsten Meßbereiche.


    Wie genau sind die?

  • Eliminator
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    3.105
    • 7. Februar 2009 um 17:26
    • #6

    Ich habe es für unterwegs, um Spannungen zu messen oder mal einen Widerstand zu testen. Wenn das nicht reicht, bringe ich mein Gossen Metrawatt von der Arbeit mit. Das ist kalibriert, kostet aber auch 300 Euro.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Jürgen Klingel
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    4.857
    • 7. Februar 2009 um 19:15
    • #7

    Hallo,

    bei den Messgurken sind die preislichen Unterschiede weniger in der Ausstattung und der Genauigkeit vielmehr in der Verarbeitungsqualität in Bezug auf Langzeitfunktion. Also lausige Druckknöpfe, Gehäuseteile die nach einem Sturz davonfliegen etc.
    Eine Genauigkeit von +-2 Digit sollten alle erreichen und das ist zur "Quick´n Dirty-Messung" vollkommen ausreichend.

    Wer auf das haptische Erlebnis eines 200 Euro-Messgerätes verzichten kann ist mit einem Billigen für die "schnelle Mesung" sicher auch gut bedient

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Heini
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    1.455
    • 8. Februar 2009 um 23:55
    • #8

    ne 6,95€ möhre hab ich auch, nur die hat keinen durchgangspieper was manchmal doch recht nützlich sein kann... ich bruachs nicht zwingend aber mein vaddi wills haben und der zahlt schließlich 50% vom preis :wink:

    kann man die Frequenzmessung der multimeter eigentlich auch für lautsprechermessungen nutzen oder sind die dafür zu ungenau?

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 9. Februar 2009 um 17:19
    • #9
    Zitat von "Heini"

    kann man die Frequenzmessung der multimeter eigentlich auch für lautsprechermessungen nutzen oder sind die dafür zu ungenau?


    die sind bei den günstigen Geräten (unter 200) recht träge. für eine statische frequnez nutzbar, aber über 1kHz wirds wohl aus sein. einfach mal im datenblatt nachschauen.

  • Lukas Pieper
    Beiträge
    41
    • 9. Februar 2009 um 17:27
    • #10

    Stand vor der gleichen Entscheidung, und hab mich dann letztendlich für ein gebrauchtes Fluke entschieden. Lag jedoch immer noch bei 100 €. Einfach mal die Preise im Auge behalten bei eBay vielleicht. Hab nur mitlerweile die Erfahrung gemacht, dass "billiges" Werkzeug rausgeschmissen Geld ist.

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 9. Februar 2009 um 20:38
    • #11

    fluke ist eine feine Sache. Gleich noch als TrueRMS kaufen, dann kann man auch Sinusspg. bis ca. 5kHz (je nach Modell) messen -> Leistungsmessung.

  • Lukas Pieper
    Beiträge
    41
    • 9. Februar 2009 um 21:03
    • #12
    Zitat von "Matthias Bronko"

    fluke ist eine feine Sache. Gleich noch als TrueRMS kaufen, dann kann man auch Sinusspg. bis ca. 5kHz (je nach Modell) messen -> Leistungsmessung.

    Ja, wenn schon dann richtig. Naja hat halt auch seinen Preis dann, aber lieber einmal gescheit, als mehrfach drüber ärgern.

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 9. Februar 2009 um 21:31
    • #13
    Zitat von "Lukas Pieper"


    Ja, wenn schon dann richtig. Naja hat halt auch seinen Preis dann, aber lieber einmal gescheit, als mehrfach drüber ärgern.


    Mein reden. Gutes Werkzeug ist die halbe Miete.

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 10. Februar 2009 um 00:13
    • #14

    welches modell haste denn da?

  • Lukas Pieper
    Beiträge
    41
    • 10. Februar 2009 um 16:22
    • #15

    Ich hab ein Fluke 79 III, das scheint der Vorgänger vom derzeit aktuellen 179 zu sein.

    Grüße

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 10. Februar 2009 um 17:04
    • #16

    Probier neben Fluke auch mal Gossen Metrawatt. Ist genauso gut, gefiel mir aber von der Haptik her besser. Interessant ist z.B. die Funktion, wo die für den jeweiligen Meßbereich ungeeigneten Buchsen abgedeckt werden (z.B. die Strommeßbuchsen, wenn der V-Bereich gewählt wurde).

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • philipp bester
    Beiträge
    272
    • 10. Februar 2009 um 21:04
    • #17

    Ich habe ein Benning MM 7 und ein Benning MM 11, sind auch sehr gut und das MM 11 kann man an den PC anschließen, was sehr praktisch ist, finde ich, wenn man längere Messungen macht.

    MfG Philipp

  • Heini
    Beiträge
    1.455
    • 11. Februar 2009 um 19:28
    • #18

    ok das klingt ja alles schon mal ganicht so schlecht...

    macht es sinn sich nen "teures" multimeter zu kaufen wenn ich eh in ca. einem jahr ein oszilloskop bekomme?

  • Lukas Pieper
    Beiträge
    41
    • 11. Februar 2009 um 20:59
    • #19

    hm schwer zu sagen, was genau hast denn alles damit vor? aber ich persönlich hab während der ausbildung eigentlich auch meist das multimeter dem oszi vorgezogen, ist halt unkomplizierter. naja dafür kann man mit dem oszi halt viel mehr sehen, genauer frequenzen bestimmen, kennlinien aufnehmen und so weiter. kommt halt sehr drauf an was du machen willst. hab zum beispiel mehr vertrauen in mein fluke wenn ichs an 400V halte als ich bei so einem aldi gerätchen hätte.

  • Jürgen Klingel
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    Beiträge
    4.857
    • 11. Februar 2009 um 21:08
    • #20
    Zitat von "Heini"

    ok das klingt ja alles schon mal ganicht so schlecht...

    macht es sinn sich nen "teures" multimeter zu kaufen wenn ich eh in ca. einem jahr ein oszilloskop bekomme?

    Nun, ab wann beginnt bei Dir "teuer"? Zunächst einmal, für was braucht man welches Messinstrument?
    Ausgehend von einem batteriebetriebenem Digital-Handmultimeter und einem einfachen, netzbetriebenen Zwei-Kanal-Röhren-Oszi definiere ich mal...

    Einsatzgebiete für das Multimeter sind:

    Strom und Spannungsmessung von statischen und sich langsam ändernden Vorgängen, Widerstands- und Halbleitertest, eventuell Messen von Kapazitätswerten, Anschluss von Temperatursonden, Stromzangen etc.

    Vorteil: Messwert bis auf wenige % genau, einfach zu bedienen, Batteriebetrieb, problemlos portabel, meist mechanisch robust verpackt
    Nachteil: Träge Messwerterfassung, True-RMS-Funktion kostet saftig Aufpreis, "Form" der Spannung nicht darstellbar, Frequenzmessung nur bei unmodulierten Frequenzen möglich aber nicht sehr genau


    Fur das Oszi prädistinierte Einsatzgebiete:

    Erfassen sich periodisch wiederholender Signale an meistens mehreren Kanälen gleichzeitig, Triggern (evtl. speichern) und sichtbarmachen von einmalig, oder ad hoc auftretenden Signalen, zeitgleiche Mehrkanalmessungen

    Vorteil: Genaue Signalform darstellbar, damit Berechnung des RMS-Wertes möglich, messbare Frequenz bis mehrere hundert MHz, bestimmen von Phasenverschiebung, Gleichspannungsanteil, Überlagerung auf einen Blick möglich, Verzerrungen sofort erkennbar, zahlreiche Triggermöglichkeiten
    Mit besserer Ausstattung (bei höheren Kosten) sind auch hilfreiche Features implementiert, wie Anzeige von oben genannten Werten ohne Berechnung, Auto-Trigger, Speichermöglichkeit (auch Pre-triggered)
    Nachteil: Groß, unhandlich, ohne 230 Volt nicht mobil einsetzbar, mechanisch empfindlich durch die CRT, geringe Genauigkeit im Vergleich zum DMM, anspruchsvolle Bedienung, für langsame Signaländerungen nur mit Speicher sinnvoll zu verwenden,

    Fazit: Hand- oder Tischmultimeter und Oszi ergänzen sich sehr gut am stationären Messplatz, noch ein Funktionsgeneratur/Frequenzzähler dazu und man ist gut ausgestattet.

    Für unterwegs ist die DMM-Handgurke für einfache Messaufgaben ausreichend. Wer auch "on the road" auf kontinuierliche Signal-Darstellung Wert legt, sollte sich mal nach einem "Scope-Meter" umschauen, aber Vorsicht- es könnte ein Loch in die Kasse reißen :grin: ist aber wirklich eine tolle Sache :wink:

    Gruß, Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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