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Thomann Schaltnetzteil-Endstufe TSA 4-700

  • pkoeper
  • 13. April 2009 um 23:18
  • Geschlossen
  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 8. Juni 2009 um 21:28
    • #121

    philipp: ich fühl mich mal angesprochen^^
    wir HABEN getestet....das mit der Lüfterdrehzahl war keine übertreibung! Das hört man natürlich nich wenns laut is, nur mit dummy.
    Bei uns ist das ding für tops+dj-moni im einatz und macht da auch richtig dampf, aber im bass lassen wir sie nur bei kleinkram ran (lounge+hintergrundsachen) Ich persönlich bin da aber auch schon vorgeschädigt muß ich gestehen... hab gerade in letzter zeit doch den ein oder anderen amp in der temp.schutzschaltung erlebt.. das is nich schön auf mugge, richtig peinlich wirds wenns der einzige bassamp in der pa ist.

    ...ein Beck's bitte...

  • pkoeper
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    Beiträge
    631
    • 9. Juni 2009 um 00:01
    • #122

    Du, dass glaub ich dir, wollte damit auch niemanden persönlich angreifen.

    Ich merk es nur leider immer wieder, nicht nur hier im Forum, auch Privat oder im Beruf.
    Meckern kann man viel, selbst wenn man selbst keine Erfahrung mit der Materie hat.

    Dummyload heisst bei mir Heizwiderstand, bei so etwas ist es klar dass der Amp
    zusammenbricht, grade auch, wenn man pure Sinusfrequenzen zum anglühen nutzt.
    Mit induktiven Lasten und dem Crestfaktor, wie es der Nutzung von Lautsprechern und
    Musikmaterial entspricht, sieht es hingegen anders aus.

    Also ich hab selbst bei diesem ersten Hardcore-Lasttest keine merkliche
    Lüfterdrehzahlerhöhung feststellen können.
    Job war Open-Air, Amp stand draussen im 4HE-SKB-Case alleine, wie gesagt,
    pro Brücke-Kanal 2 JBL-Rutschen mit Emi Kappa 15 LF, Amp kurzfristig im Clip.
    Handwarme Luft verließ den Amp an der Rückseite nach 4 Stunden Dauerbetrieb.
    Keine Protect, keine toten Chassis.... also ich bin zufrieden mit der Kiste.

    Was natürlich andre mit dem Ding anstellen, kann ich nicht prüfen,
    meinen kleinen Test gegen eine Lab SS1300 hat die TSA jedenfalls gewonnen...

    Euch gute Nacht, morgen leider Beerdigung meines Opas.... :(
    Gruß
    Philipp

  • Jürgen Klingel
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    508
    Beiträge
    4.859
    • 9. Juni 2009 um 00:07
    • #123
    Zitat von "P!LL3"

    Euch gute Nacht, morgen leider Beerdigung meines Opas.... :(
    Gruß
    Philipp


    Mein Beileid!

    Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ali stoll
    Beiträge
    799
    • 9. Juni 2009 um 01:15
    • #124
    Zitat von "P!LL3"

    Also ich weis net was ihr alle habt, schreiben könnt ihr ja viel, selbst wenn ihr das Teil
    garnicht euer eigen nennt und noch nicht mit gearbeitet habt.

    Meine Meinung:
    TAUGT!

    Einen Abend lang, 4 Kanäle gebrückt,
    2x 4 Ohm Last, an jedem der beiden Brückenkanäle jeweils 2 JBL-Rutschen mit Kappa15.

    Hat sie den ganzen Abend durchgehalten, kurz vorm Clip per Dynacord DSP gelimited,
    Endstufe ist noch heil, Bässe auch, es war laut und es klang selbst bei Vollgas noch gut.
    Kein gematsche, kein rumgestinke der Bass-Treiber, keine Verzerrungen.

    Ich an eurer Stelle würde ERST AUSPROBIEREN, UND DANN SCHREIBEN.
    Bevor hier ein echt guter Amp, der dazu noch preiswert ist, schlechtgeredet wird -punkt-

    In diesem Sinne, euch nen schönen Abend
    Gruß
    Philipp

    Alles anzeigen

    rede nichts schlecht nur das er an de rwiederstandsgrenze ist und damit die impulstreue zu wünschen übrig lässt ist fakt!


    Auch mein Beileid!!

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 9. Juni 2009 um 16:15
    • #125

    werd ja sehen was das ding kann , hab mir auch eine bestellt , das mit deinem großvater tut mir leit

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 9. Juni 2009 um 17:35
    • #126

    also gegen ausgiebiges testen von produkten ist ja nix einzuwenden - aber was manche da dann direkt veranstalten???

    aufm papier taugt die stufe doch locker um 2 Tops und zwei 15er kappas in bassreflex ordentlich zu treiben - und alles auf unkritischen 8ohm und ohne was zu brücken

    vielleicht wäre die stufe genau für diesen einsatzzweck auch interessant für mich - wäre die hälfte der kohle für die bisherig geplanten 2x qsc gx5 - und auch die hälfte zu schleppen ;)

    aber vorher bedarf es ausgiebigere erfahrungsberichte und tests - speziell was rauscharmut und verzerrungsfreiheit angeht hab ich bisher erst wenig lesen dürfen - die aussage "das ding taugt" nur weil krach rauskommt ist eher weniger informativ - vielleicht kann ja einer der eigentümer da mal was ordentliches messen???

    LG, Thorsten

  • Peerless
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    4.334
    • 10. Juni 2009 um 08:50
    • #127

    abgesehen davon, ist die stufe frühestens in einem monat wieder zu beziehen ;)

    http://www.ae-rental.de

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 10. Juni 2009 um 14:18
    • #128

    shit , auf das datum hab ich garnich geachtet , hm na toll , dann kann ich ja mal locker nen monat warten :|

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • puma
    Beiträge
    1.398
    • 11. Juni 2009 um 21:48
    • #129
    Zitat von "Peerless"

    abgesehen davon, ist die stufe frühestens in einem monat wieder zu beziehen ;)

    Thomann bietet auf der HP jetzt auch schon direkt Alternativ-Produkte zur TSA 4 700 an, da der Liefertermin/Verfügbarkeit wohl noch zu ungenau ist.
    Da hat man wohl offensichtlich nicht mit dem enormen Absatz in den ersten Verkaufswochen gerechnet, aber den Verkauf wirds freuen :wink:

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 12. Juni 2009 um 00:17
    • #130

    Welches Alternativ Produkt soll das sein? Ich seh da nix auf der Thomann Page.

    Wenns einem zu eilig ist: Selber in China bestellen :) Wer organisiert ne Sammelbestellung?

    hornresp

  • sorehead
    Beiträge
    193
    • 29. Juni 2009 um 15:43
    • #131

    Hat eigentlich schon jemand den Amp in der Variante 2x Top/2x Bass getestet?

  • Jobsti
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    Beiträge
    7.942
    • 29. Juni 2009 um 18:14
    • #132

    Jap, geht super, hat mir an 8 Ohm nur etwas wenig Leistung, deswegen mache ich 4 Ohm Brücke,
    klingt indirekter und net ganz so präzise, aber es geht deutlich mehr Pegel.

    Mit 4 Ohm Subs passt das dann super im Stereobetrieb.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • sabbelbacke
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    Beiträge
    5.171
    • 29. Juni 2009 um 18:54
    • #133

    Da passt ja mein Erfahrungsbericht ganz gut:

    2 x Doppel-15er Hybridhorn (4Ohm) mit 2 x EV 12er Top (8Ohm) hingen auf VA an Deton 2x1,5kW@4Ohm und QSC PLX3402 2 x 700W@8Ohm. Controller war ein Behringer DCX2496. Beschallt wurde ein Zelt auf Wiese, rund 30m lang, 10m breit. Pegel durchaus mehr als gehoben, gemischte Musik (war eine Abiparty in dem Fall)

    Endstufe gewechselt.. TSA 4-700. Kanal 1-2: Bass, 3 und 4: Tops.

    Das geschah:

    - Pegel erwartungsgemäß nicht mehr so hoch wie bei Deton / QSC. War zu erwarten, steht ja auch weniger Power auf dem Papier zur Verfügung. Ohne nachgemessen zu haben würde ich sagen, dass die TSA grob das bringt in der Konfiguration, was auch beworben wird / im Datenblatt drauf steht. Zumindest in der Konfig.... 2Ohm Betrieb wurde nicht getestet - wenn im Datenblatt aber 2 Ohm schon nur wenige Prozent über dem 4 Ohm wert liegt, kanns mit der Stromfestigkeit nicht so weit her sein....
    - Im Grenzlastbereich wird sie merklich rauh im Klangbild. ok, das machen manche besser, aber die meisten anderen genau so - das klangliche Ende ist eben schon vor der Protect/Clip/Bad/Warning/Fault-Lampe erreicht, das kann ich der TSA nicht wirklich vorwerfen.
    - Pegel reduziert auf ein Mass, dass die TSA gut kann, Deton und QSC runetrgerdeht und wieder verglichen: Es geht durchaus noch einiges. Alle Beteiligten, auch die jungen DJs, die durchaus gern laut machen wollen, hätten mit dem Pegel leben können. Der geringere Headroom im Bass war aber durchaus noch zu hören, das Klangbild war einen Tick weniger kontrolliert im Bass, etwas schwammiger, harte Bässe kamen weicher und im Hochton fehlte etwas die Feinzeichnung... Aber durchaus noch brauchbar - hätte man den direkten Vergleich nicht, wäre keinem was aufgefallen.
    - Verhalten bei Volle Suppe und "mach laauuuter" unter Ignoranz jeglicher Vorsichtsmassnahmen: Übertreibt man es, stellt sie einfach irgendwann mal aus - soweit schon mal brauchbar, ein richtig guter Limiter wäre mir lieber, aber wozu hat man den DCX da dran.. Eigentlich will ich auch nur wissen, was passiert, wenn man es übertreibt, der Normallfall ist das nicht... Nicht ganz so gut war das "nachtreten" in Form eines kurzen, leisen Zirpens nach dem Abschalten, das aber nach 1 sec weg war und nicht so laut, als ob man Angst um die Speaker hätte haben müssen. Nicht schön, aber noch nicht kritisch. Danach ging auch alles wieder.
    - Hitzeentwicklung: 1/2: jeweils 4 Ohm Bass - wird schon krääftigst warm nach wenigen Minuten... Spiegeleier braten ist noch nicht, aber Händetrockner auf der Kinotoilette sind kühler... Das per se muss nichts heißen, die QSC wird auch recht warm im Vergleich zur Deton oder anderen Amps. Man sagte mir, dass sei je nach Auslegung des Netzteiles usw.. nicht per se schlimm... Trotzdem fand ichs etwas zu heiß... Abhilfe schaffte folgendes: Bass auf 1 und 3 gesteckt, Hochton auf 2 und 4... Hitzeentwicklung war besser, obs klanglich einen Unterschied macht - schwer zu sagen, dafür wars dann doch nur ein quick&dirty umsteck-test.

    Sonstiges, was mir aufgefallen ist:

    - Die Potis sind - wie zu erwarten - billige Dinger. Ok, damit kann man leben, aber es fällt eben auf
    - Die Endstufenbnlöcke sind nicht ganz symmetrisch hinten drin - auch zu erwarten bei dem Preis - klappern tut erst mal nichts
    - Anschlüsse allesamt Chinakopien (entgegen der BA...), aber wirken mechanisch erst mal ok und das Anschlussfeld wird eh nur einmal eingestöpselt..
    - Die LED Anzeige ist .. naja.. bunt... :) Ob das rote Lämpchen wirklich auch dann leuchtet, wenns wirklich zu viel wird.-.. schwer zu sagen. Auf jeden Fall sind die einzelnen Segmente so transparent, dass beim Leuchten von 2 Segmenten die oberen so stark mit auf gehellt sind, dass es fast unmöglich ist abzulesen, "wo man jetzt ist"... Ein Streifen Gaffa über die unteren Segment schaffte Abhilfe, schon gabs eine Aussage..
    - Das Gehäuse ist wie zu erwarten ok, eine leichte Delle hinten zeigt aber, dass hier eben nicht auf den 1/10 mm genau gearbeitet wird, im Zweifel eben mal mit der Schraube auch was zusammengezogen wird, was nicht so passt.. In dem Preisbereich nicht anders zu erwarten.
    - Design - aus der Ferne siehts "edler" aus, als von nahem... Aber die Optik ist IMHO dezent und ok, da gibts wesentlich schlimmeres im billig-importsegment.


    Mehr gab der 30minuten Test nicht her... Leistungsmässig kam gefühlt genau das raus, was drauf steht. Klanglich wirkte es weniger "edel, genau, präzise" also QSC/Deton, aber da muss man ganz klar sagen, dass solche Tests für nie mehr als subjektive Momentaufnahmen geeignet sind, manchmal ist da auch der Vater der Wunsch des Gedanken, äh..... Gewicht ist super, Preis sowieso, Verarbeitung der Preisklasse entsprechend... Langzeittests - keine Ahnung, wie auch...

    Das einzige, was ich für mich noch prüfen muss: wie "klingt" sie wirklich - dazu klemm ich sie mal an ein paar Thiel Monitore die Tage und vergleiche in Ruhe (Ruhe - haha..).. Wenn sie dann ein "ausreichend" bekommt, ist sie gekauft (äh, nicht zurückgeschickt mein ich), denn für "kleine" Sachen im 4HE Rack mit Controller und Anschlussblende ist das für das Geld eine wirklich praktische Sache, finde ich... Genaue Messungen werden uns wohl Kollege Kennerknecht / Rockline bescheren (hoffe ich ... biddö), dann muss ich nich selber (fauler Hund ich).. Mein Ohr reicht mir aber in dem Fall eigentlich :)

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Juni 2009 um 19:36
    • #134

    Sabbelsbacke unendlich lange Beiträge :wink: "nicht böse gemeint".

    Welche QSC? Etwa RMX?
    Leistungsmässig würde ich gar nicht mal vergleichen, denn Amp A liefert oft anders als Amp B bei selbe Ansteuerung und Ausgansdaten. Im Klartext, z.B. Kind XT4000 schiebt besser im Bass als Yorki 6040, obwohl Yorki mehr an Leistung bringt, dafür Yorki spielt mustergülitig an Tops.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 29. Juni 2009 um 19:52
    • #135
    Zitat

    Welche QSC? Etwa RMX?

    Zitat von "Sabbelbacke"

    ... QSC PLX3402 ...


    Ansteuerung ist bei so nem Test eh Banane, beim Max-Test wird einfach aufgedreht und der Rest geht per Gehör.
    Pegelvergleichstest: Pegelangleich geschah per iPod-Touch-Sinus-Ausgabesoft - einfach kurz ein rosa rauschen druff, Schallpegelknauf dran - fertig. Kalibriert ist was anderes :)
    Auf die Schwachstellen eines solchen Vergleichs weise ich ausdrücklich hin

    Kurz genug ? :)

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Juni 2009 um 20:04
    • #136

    Ja, kurz genug und dennoch sehr informativ :wink:

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 30. Juni 2009 um 07:35
    • #137

    genau mein fazit nach mehrmaligem benutzen...
    sehr gut für topteil/monitor. über 100hz kommt da richtig strom raus, auch dauerhaft ohne abschalten. 8ohm performance mal 4 für den preis ist schwer okay.
    bass geht für ulb-anwendung auch, für elektronisch würziges würde ich nach wie vor auf kupfer baun.
    also ideal für alleinunterhalter pa oder topteilamp. von der brücke oder kurzschlussnahen betriebszuständen würde ich abraten.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 30. Juni 2009 um 09:16
    • #138

    deltamax
    Was für Tops hast Du denn mit betrieben ? Wie war Dein Eindruck ob der klanglichen Qualitäten (im Vergleich zu ...) ?

    hornresp

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 30. Juni 2009 um 14:16
    • #139

    wenn ne endstufe "klingt", wäre das für mich ein ausmusterkriterium. die endstufe ist flat, wie alles andere im regal(pse, kme, dynacord, die üblichen verdächtigen.
    was willst du hören? nicht so crisp wie pse, aber tighter denn dap vision?
    da kommt musik raus.
    betrieben wurden damit 15''1'' Neodym tops, und 18xb700 bässe in kleinen setups. auch 12''1'' als monitore.
    im top reicht die leistung aus um standart mufu tops an den rand ihrer thermischen belastbarkeit zu bringen.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 30. Juni 2009 um 15:51
    • #140

    Ach wäre das schön, wenn die Welt so einfach wäre :) Nur weil zwei Endstufen beide den gleichen Frequenzgang haben, heißt das noch lange nicht dass sie gleich klingen... Und "klingen" ist auch nicht genau definiert, da kann man vortrefflich aneinander vorbei reden :)

    Ich habe mich lange genug beruflich in Hifi- und sogenannten High-End Kreisen bewegt um ganz gut zwischen "Wunschdenken" und Voodoo im High-End Bereich und einer pragmatischen Sichtweise differenzieren zu können. Ich würde Dir zustimmen, dass es ab einem gewissen Qualitätsniveau bei Endstufen nur so geringe Klangunterschiede gibt, dass ich diese im Rahmen einer Beschallungsaufgabe gern unter den Tisch fallen lasse und auch schnell mal ein "aber" einwerfe wenn zu vorschnell ein "Marke X is doch eh Scheisse" in die Diskussion geworfen wird oder jemand Klangunterschiede in Größenordnung von Lautsprecherunterschieden einem Amp anlasten will, der aus meiner Erfahrung relativ neutral ist...

    Dennoch gibt es genug Verstärker am Markt, die sich nicht nur durch minimalste Nuancen unterscheiden, sondern die eindeutig "anders" klingen.... Messtechnisch ist dem in manchen Fällen auf die Spur zu kommen, in anderen Fällen eher weniger. Die Messung/Angabe der Frequenzmessung ist auf jeden Fall in 95% völlig unzureichend, denn danach geurteilt müsste so gut wie jede Transistorverstärkerschaltung (Class A bis H) eigentlich gleich klingen. Selbst billigste "Amp-on-a-Chip" Lösungen haben seltenst nennenswerte Abweichungen im PA-relevanten Übertragungsbereich. Genau so müsste jedes digital Wiedergabe/Aufnahmegerät der letzten 20 Jahre eigentlich gleich klingen, denn schon der erst Consumer CD-Player von Philips hatte nur wenige zehntel dB Abweichungen im Bereich 20-200000Hz. Dass dem nicht so ist - ist jedem klar und sofort fallen einem alle möglichen Messwerte, Schaltungskonzepte usw.. ein...... jedoch:

    Worin die Ursachen für unterschiedlich klingende Geräte genau liegen will ich jetzt hier nicht noch mal ausufernd zum Thema machen, dazu gibts woanders genug geistige Ergüsse.

    Für mich gibt es ein subjektives Minimum an "was ein Amp können muss".. Je nach Einsatzzweck.... Wird ein Eindruck noch durch Messwerte untermauert, um so besser.. Letztlich lass ich aber mein Ohr entscheiden, allein schon aus Faulheit und der gewonnenen Erfahrung, dass es genug "sich gut messende" Klangmöbel und Elektronik gibt, die sich dann doch nicht besser schlägt als manches, was auf dem Messschrieb eher schlechter da steht.

    Wechsle ich also einen Amp (wie oben beschrieben) und meine sofort, einen Unterscheid wahrzunehmen (ohne dass einer der beiden Amps jeztt überlastet wäre), traue ich erst mal diesem subjektiven Eindruck, belasse ihn aber unter Vorbehalt und prüfe das später... (AB-Vergleich, Messungen, ausgiebige Hörsessions, etc...)

    Dass manchen egal ist, "was" aus der Kiste kommt, mag sein - ich habe jedenfalls bestimmte Situationen, wo es mir nicht egal ist. Ich rede jetzt hier nicht von Voodoo-Aspekten sondern von offensichtlich Hörbarem. Und genau da war eben bei der TSA im Vergleich zur QSC ein Unterschied zu hören - der in der Situation spontan die TSA schlechter da stehen liess - es klang rauher und weniger differenziert (dass so was trotz linealglattem Frequenzgan sein kann wurde woanders schon zu Genüge palavert)...

    Diesen Eindruck zu verifizieren - darum gings mir. Daher die Frage an andere. Selber werde ich mir das Ding noch mal in "kontrollierter" Umgebung anhören.

    hornresp

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