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Ist der Woofer PA tauglich?

  • Christian_Kothe
  • 18. Mai 2009 um 15:49
  • Christian_Kothe
    Beiträge
    10
    • 18. Mai 2009 um 15:49
    • #1

    Moin Moin,

    wollte mal in die Runde Fragen, ob der VPW 380 von Velocity ( Blaupunkt ) PA tauglicht ist.
    Ich habe das Gerät nämlich noch Originalverpackt bei mir im Keller liegen und brauche einen Bass für meinen Bollerwagen.

    Hier einige Daten vom Woofer:

    Herstellerlink:
    http://www.blaupunkt.com/de/7606281002_main.asp

    System Subwoofer
    Durchmesser (mm) 380
    Impulsbelastbarkeit 4.500 Watt
    Nennbelastbarkeit 1.500 Watt
    Wirkungsgrad 93 dB (2,83V/1m)
    Übertragungsbereich 25 - 200 Hz
    Impedanz 2 x 2 Ohm
    Membranmaterial Kohle-/Glasfaser
    Einbautiefe 206,0 mm
    Einbau-Ø 376,0 mm
    Lochkreis 358,0 mm
    Lieferumfang Design-Abdeckung

    Thiele/Small-Parameter
    Fres 28
    Qts 0,37
    Qes 0,41
    Qms 3,6
    Vas 60,6 Liter
    Xmax +/- 15 mm

    Gehäuseempfehlung laut Hersteller
    Bassreflex 45 Liter
    Tunnel-Ø 10 cm
    Tunnellänge 65 cm

    Mir wäre es nur wichtig, dass ich einen hohen Wirkungsgrad mit dem Gehäuse erziele, da der Bollerwagen Akku-Betrieben ist.

    Meine bisherigen Bollerwagen sind unter http://www.Bollerwagentuning.com zu sehen.

    Bisher ist die Anlage komplett als CB aufgebaut, ohne eigenen Bass. Das möchte ich nun ändern.

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 18. Mai 2009 um 17:12
    • #2

    also einen hohen wirkungsgrad hat die pappe schonmal nicht, man könnte der pappe durch ein bandpasskonstrukt sicherlich ein paar db mehr entlocken.

    aber nun das WICHTIGE:

    - habe mir dein Bollerwagenkonstrukt angesehen, CB ist zwar schön und gut, jedoch muss jeder Lautsprecher weg auch sein eigenes abgetrenntes! volumen erhalten, sonst drückt dir der bass wörtlich die mitteltöner raus und klingen tut das dann sowieso dementsprechend.

    für hohen wirkungsgrad würde ich auf jeden fall auf BR oder BP setzen, oder ein langes kleines basshorn à la punisher, was aber sicher zu aufwändig wird.

  • Christian_Kothe
    Beiträge
    10
    • 18. Mai 2009 um 21:34
    • #3

    Beim Aktuellen BW sind die Lautsprecher einzeln gekapselt. Es sind arbeitet nur jeweils ein identisches Paar zusammen.

    Die Bässe, die im BW verbaut sind, dienen als passivmembranen und sind nicht aktiv angesteuert.

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 18. Mai 2009 um 23:34
    • #4

    Finde ich für dein Vorhaben relativ unpassent. Wie willst du das Ding eigentlich besaften? Autobatterien??

  • ali stoll
    Beiträge
    799
    • 19. Mai 2009 um 21:16
    • #5

    Würde ja mal gern 1,5kw auf das teil kloppen :D:D gibt bestimmt ein nettes feuerchen :roll:

  • Christian_Kothe
    Beiträge
    10
    • 19. Mai 2009 um 23:42
    • #6

    Also erstens... wir betreiben den Bollerwagen zur Zeit mit 2 Autobatterien. 180 Ah + 125 Ah.

    Zweitens habe ich den kleineren Bruder - VPW 300 mal mit einer VPA 11500 (2,2 kW RMS ) betrieben und da hat nix gebrannt... die Angaben zum VPW 380 sind glaubwürdig.

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 20. Mai 2009 um 00:45
    • #7

    ist ja eigentlich recht uninteressant, aber sollte die pappe mal über eine minute 500 watt sinus bekommen, dann brennts da gewaltig.

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 20. Mai 2009 um 15:35
    • #8

    Naja, sinnvoll isses nicht. Aber wenn du ihn rumliegen hast und kein Geld ausgeben willst: 20 Liter, BR auf 60Hz abgestimmt. So holste wenigstens noch paar dB raus... Wirkungsgradtechnisch trotzdem suboptimal. Da wirste schon 600 bis 1000 Watt drauf prügeln müssen, damit Freifeld akzeptable Pegel rauskommen. Deine Batterien werden sich freuen. ;)
    Der ganze Lautsprecher ist einfach für nen anderen Frequenzbereich ausgelegt...

    @Catalystman: Worin begründet sich deine Vermutung?

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 20. Mai 2009 um 16:17
    • #9

    meine vermutung begründet sich dadurch dass eigentlich jeder speaker bei 500 watt dauer SINUS durchbrennt.

    Musik = Crestfaktor = weniger Sinusleistung.

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 20. Mai 2009 um 16:46
    • #10

    Selbst wenn das so sein sollte und damit den Hersteller als Lügner entlarvt, ist DAS ja nun wirklich uninteressant. :)

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 20. Mai 2009 um 18:29
    • #11

    dass eine spule dauerhaft nicht mehr als 500 watt wärme abstrahlen kann sollte bekannt sein, so manch einer verbrennt sich bei einer 50 watt glühbirne schon mächtig die finger.

  • ali stoll
    Beiträge
    799
    • 20. Mai 2009 um 21:05
    • #12

    Genau so ists ;) ist wie bei den Plasmas und LCDs ;) der ottonormalkunde schaut auf den kontrastwert und das wars ;) das dieser wert nie dauerhaft zu standekommt ist ebenfalls klar ;)

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 21. Mai 2009 um 10:37
    • #13

    Man verbrennt sich auch an einem 10W Widerstand die Finger. ;)
    Es kommt immer auf die Konstruktion an (Kühlung, Thermodynamik), wie viel man auf so ne Spule braten kann. ;)
    Solche Pauschalaussagen finde ich daher recht sinnlos. ;)
    Es gibt ja auch kein Mensch ein Sinus-Signal mit 500W auf seine Speaker. ;)

    Also lasst uns die sinnfreie Diskussion beenden und ein paar Biere trinken gehen! :)

  • Sebastian K
    Beiträge
    820
    • 21. Mai 2009 um 15:24
    • #14

    soooo sinnlos ist diese pauschalaussage nicht, wenn man fragt wieviel leistung ein speaker elektrisch abkann, dann ist es alleine entscheident wieviel verlusstleistung die spule abführen kann, und da befindet man sich mit 500 watt bei fast jedem speaker stark im grenzbereich.

    Es ist also nicht entscheidend ob ein speaker den einsatz an einer x kw endstufe bei einem x beliebigen musikstück (crestfaktor) eine bestimmte zeit überlebt hat, doch das wird meist als kriterium genommen

  • sabbelbacke
    Reaktionen
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    Beiträge
    5.171
    • 21. Mai 2009 um 15:47
    • #15

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

    Car-Subs sind in der Regel eher auf Tiefgang und sehr kleine Volumina getrimmt. Damit die dann auf Pegel kommen sind entsprechend viel Amping von Nöten, was bei einer Mobillösung immer entweder teuer oder sehr schwer oder...
    Wenn man also nicht unbedingt diesen Tiefgang benötigt sondern "normale" Musik darüber hört und sich irgendwo um die 50Hz Grenzfrequenz einpendelt, findet man oft eher bei den klassischen PA-Woofern solche, die mehr Pegel pro Watt raushauen.

    Wenn das Budget es zulässt, würde ich in so eine Bollerwagengeschichte Neodym-PA-Bässe verbauen (P.Audio, Emi, Monacor haben bezahlbares, ein deltalite 10" kostet z.B. nicht dei Welt) und dann Class-D Endstufen dran hängen (eine Car-Sub Endstufe wäre z.B. ne Idee, wobei man da immer drauf achten muss, dass die eher auf sehr niederohmig ausgelegt sind, ansonsten gibts zahlreiche Class-D Platinchen fertig bestückt aus China in der Bucht für wenig Geld (unter 100 Euro für 100 Watt@4Ohm), die an ein/zwei Lipos (Car-Bereich: 2 x 11,1 Volt 28C für 50 Euro) ne ganze Weile halten).

    Bei weniger Budgte muss man sich immer mit dem Blick aufs Pflichtenheft klarmachen, welchen Kompromiss man am ehesten eingehen kann/will... Ohne ein solches Pflichtenheft kann man nur sehr halbgar darüber nachdenken, welche Lösung die "beste" ist.

    hornresp

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