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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Ist das möglich ? LSP kaputt durch Überspannung im Netz?

  • ewok
  • 13. August 2002 um 18:28
  • ewok
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    2.541
    • 13. August 2002 um 18:28
    • #1

    Hi!

    Vor 3 Wochen hatte ich ja den Überspannungsschaden verursacht durch fehlende Null. Bisher hatte ich nur den defekten Dimmerpack bemerkt. Leider musste ich letzte Woche feststellen, dass einer meiner 18er Bell Subwoofer (Bandpass) auch auf exakt dieser Veranstaltung dran glauben musste und nur noch in seinem Gehäuse müde raschelt..... ekelhaftes Kratzen statt bass.

    Exakt gleiches Symptom wie bei dem anderen defekten, der aber wohl anderweitig an Altersschwäche eingegangen ist....

    Kann es möglich sein, dass die Endstufen am Betrieb an bis zu 400V (die Vorsicherung meiner Behringer SuperX hat´s zerlegt, die Endstufen sind gelaufen!) schlicht und einfach die Spule gebraten haben ?!?


    mfg, tom

    http://www.partyontour.de

  • Boxenguru
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    • 13. August 2002 um 21:32
    • #2

    Da hast ne Masen gehabt das net mehr hinüber ist.
    Fehlender Null das ist net schlecht.

    Naja möglich aber unwarscheinlich denn wenn die Endstufe zu viel Spannung bekommt geht gleich das Netzteil ein ausser es hat eine Schutzschaltung dann net. Denn Überspannung wäre der tot für die Transitoren drinnen.Da wären die Transitoren viel früher hin. Da ein Bass schon recht viel aushält glaube ich eher das du sie einfach Thermisch überfahren hast. Zu viel Power vom Amp. Denn ein thermischer Defekt muss net von heute auf morgen kommen das kann auch schleichende Überlastung sein. Jedes Festl ein bisserl von der schwingspulen Isolation verraucht bist sie blank ist dann ist schluss.

    geht nicht gibts nicht !
    nicht motzen besser machen ;)

  • Thomas
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    • 13. August 2002 um 21:34
    • #3

    Möglich ist das, aber mhh eigentlich würde der Lautsprecher höchstens zu hohe Spannung bekommen und das ist egal, so lange nicht der Strom zu groß wird...
    Würde also sagen ist eher unwarscheinlich.

    Ich hatte mal Gleichstrom aufm Lautsprecher, der hat das genau 1 Sekunde mitgemacht und dann ist die Spule abgefackelt, aber das war nen anderes Problem.

  • JF
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    • 14. August 2002 um 11:06
    • #4

    Grüsze,

    Ähm große Spannung am Lautsprecher -> großer Strom. So funktionieren unsere Verstärker :smile:

    mfg
    JF

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 14. August 2002 um 11:53
    • #5

    Jo, nur vorher gehen entweder die Transistoren bzw Mosfets übern Jordan, oder die Schutzschaltung springt an.

  • ewok
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    • 15. August 2002 um 12:53
    • #6

    hi!

    ja, ich glaube wirklich da waren einige Schutzengel am Werk... Ein anderer DJ hat die Sache für mich gemacht; der hat einfach so viel Schwein, das geht auf keine Kuhhaut.... manche Sachen fallen dem einfach so in den Schoß.... bei mir wäre die ganze Anlage in Flammen aufgegangen!
    Er hat 2 Sicherungen gewechselt und musste auf 4 von 12 Kannen verzichten....

    Aber zum Thema: Ich fahre die 4 Bässe an einer YamahaP4500. Sicherlich nicht das beste aber doch solide genug, um nicht direkt beim ersten Clippen die Speaker zu grillen...
    Davor hängt ne Behringer SuperX. Die Limiter sind so eingestellt, dass bei normalem Musiksignal die Clip-LEDs der Endstufen vielleicht 3x am Abend kurz aufblitzen (und die Endstufe hat auch nochmal Limiter!) => Dauerhafte Überlastung mit 400Watt bei nem 18"er ?

    Nun ja, eine schleichende Zerstörung könnte man wohl recht gut an einer rundum verbrannten Schwingspule erkennen, oder nicht ?

    Ich schätze, dass die Anlage beim Anschliessen testweise direkt mal Vollgas lief (war ja nicht dabei) => Ordentliche Erwärmung, da der Amp auf einmal jede Menge Leistung bringen konnte => Dann brennt die Sicherung in der SuperX durch und der *plop* gibt der heissen Spule den Rest.....

    Möglich ?!?!? Wenn ich es wirklich nachweisen könnte, wäre das ja kein Problem; Veranstalter haftet, da er den geforderten Stromanschluss nach VDE nicht geliefert hat.
    Auf der anderen Seite will ich natürlich nicht unverschämt sein und für nen defekten Speaker, von dem ich nicht genau weiss *warum* er den Geist aufgegeben hat, Geld verlangen (Dass die Versicherung des Veranstalter das zahlt halte ich für unrealistisch)

    Andererseits:

    Vorher ganz => fahrlässig falsche Verwendung => nachher kaputt = zahlen ..... ?!?

    Wie würdet Ihr sowas handhaben ???

    Wenn es ja bei dem kaputten Uralt-Dimmer geblieben wäre, hätte ich mir vom Veranstalter eine freiwillige "Spende" von 50€ oder so geben lassen, 1000€ draufgelegt (*heul*) und nen neuen gekauft, aber jetzt noch der kaputte 18er......?

    mfg,

    tom

    http://www.partyontour.de

  • ewok
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    • 15. August 2002 um 12:54
    • #7

    Nachtrag:

    Auf jeden Fall werde ich den Speaker nach dem Austausch komplett zerlegen, dann sieht man ja wie die Schwingspule aussieht....

    mfg,

    tom

    http://www.partyontour.de

  • Farad
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    • 17. August 2002 um 15:07
    • #8

    Was was, Gleichspannung und sofort LS kaputt?!

    Darf ich kurz in Erinnerung rufen: Durch die Stromänderung in der Spule wird eine Spannung induziert die der anliegenden entgegenwirkt: Lenz'sche Regel!

    Im ersten Moment fliesst garkein Strom und dann nur allmählich ein immer grösserer.

    Eine Spule geht nicht durch Spannung kaputt, sondern durch Strom. Ist die Spannung hoch, passiert erstmal garnix.

    MfG, farad

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 17. August 2002 um 17:46
    • #9

    Ähm ich studiere auch Etechnik und kenne mich da also auch aus :wink:

    Und wenn da Netzspannung auf ne Spule von einem 100 Watt Bass kommt dauert es keine 2 Sekunden und der raucht gewaltig!

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 17. August 2002 um 17:49
    • #10

    Also gleichgerichtete Netzspannung meine ich natürlich.
    Direkt nach dem Netzteil der Endstufe

  • Farad
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    • 17. August 2002 um 18:47
    • #11

    klaro, wenn dir die Netzspannung durchschlägt und da volle 16 A fliessen, bis der Automat dicht macht ist alles zu spät.


    Aber ist das technisch überhaupt möglich? platzen da nicht zwischenzeitlich soviele Elkos, Transistoren, Varistoren, sonstnoch spässe?

    MfG, farad

  • Thomas
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    • 17. August 2002 um 22:42
    • #12

    Najo mir ist es passiert.
    War eine Elektor Endstufe (son Dreck bau ich nie wieder).
    Gab nen Fehler in der Schaltung, aber nicht meinerseits, sondern Elektor hats vermurkst.
    Naja dann hats ganz gut gekokelt und der Bass war hin.
    In der Endstufe ist auch einiges weg geraucht...
    Naja hab dann die Endstufe ein wenig umdesigned (andere Treiber und Endstufentransistoren) dadurch konnt ich dann auch wesentlich billigere Elkos nehmen usw. Dann noch den Einganswiderstand anpassen usw. Dabei lernt man ne Menge, auch wenn mir das ein oder andere Bauteil dabei verraucht ist.
    Nun läuft das ding, aber naja Endstufen selber bauen lohnt sowieso nicht, ich hatte nur damals unheimlich Spaß drann...
    Nur irgendwie hat das nun nicht mehr viel mit dem Thema zu tun *g*

  • DJ-JAJA
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    • 16. Oktober 2003 um 13:41
    • #13

    ähm ich bin ja kein etech, aber das spiel ist doch von den Aggregaten bekannt, wenn´s kein Synchron ist und auf einmal viel zu viel Volt rauskommen.

    War da nicht was, dass dann kein Sinus mehr aus dem Amp kommt, sondern sowas wien Trapetz?
    Ich habe da irgendwas im Hinterkopf.
    Vielleicht war es ja aber auch der behringer, der noch so auf "Reststrom rumeierte", kurz nachdem die Schmelzsicherung durch war.

    Wär das nicht auch denkbar?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • tufkawila
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    • 16. Oktober 2003 um 14:53
    • #14

    Also ich kann mir das nicht vorstellen. In der Endstufe kann soviel kaputt gehen und somit dann den Stromkreis unterbrechen bevor es an den Speakerausgängen überhaupt gelangt. Mir sind schon öfters mal Amps durchgebraten wegen schlechtem Stromnetz, Überspannung, Nulleiter weg usw. Die Endstufe brennt zwar durch aber die Speaker haben noch nie was mitbekommen. Ich gehe da eher vom Zufall aus, die Speaker waren schon am Limit und der Tag war denn zufällig der Todesschuss für den Speaker. Ich habe schon Speaker gehört die den ganzen Abend unter Überlast gehalten haben, es hat gestunken zum Himmel und trotzdem gings weiter. Am Tag danach, waren die Membranen so festgefahren das man die gar nicht mehr von Hand bewegen konnte.
    mfg. FRED

  • Hannes
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    • 16. Oktober 2003 um 19:30
    • #15

    Bei Amp's kann gerade mal die Sicherung durchbrennen um den Stromkreis zu unterbrechen! Wen ein Transistor durchbrennt, dann hast du Gleichspannung am Ausgang, und bei einem Kondensator gibts einen Kurzschluss im Netzteil was mit hübschem Qualm vom gerösteten Elko endet! Die Eingangssicherung wird wol nicht ausgelöst, da diese meist zimlich gross ist (Beim T.Amp 3200 32A :o) und der Travo hält sowiso. Ein Defekter Elko zieht da wol zuwenig Strom.

    Normalerwise haben Amp's aber Gleichstromabschalter.

    In diesem konkreten fall könnte es gut sein, das durch den Plop der Super-X und der zu hohen Netzspannung (Viel grössere Ausgangsleistung des Amps) der Speaker den Geist aufgegeben hat. Der Integrierte Limmiter des Amps wird wol zu langsam gewesen sein.

  • TomyN
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    • 16. Oktober 2003 um 22:25
    • #16

    Hmm,

    aber bei einem Plop doch eher ein mechanischer Schaden, d.h. Anschlussdrähte abgerissen oder irgendwas verbogen.
    So wie er es beschreibt schätze ich mal, dass sich die Spule von der Membran gelöst hat, d.h die Membran ist in der Mitte eingerissen, und die Spule bewegt sich noch (zentriert von der Spinne).
    Das hatte wir früher öfters, heist bei uns 'Techno Bass' und ist bei uns immer passiert, wenn man Bassboxen mit längeren Signalen unter der Abstimmfrequenz betreibt. Da macht die Membran zuviel Hub, und irgendwann reist sie ein ...

    Tomy

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