Ich wollte mir für Bohrungen für D-Löcher einen Schraublocher/Drehlochstanzer besorgen.
Kann mir einer sagen, welche "M"-Grösse (Gewindenorm) dem D-Loch entspricht?
Schraublocher - Drehlochstanzer
-
-
Hallo,
die neutrik einbaubuchsen haben einen durchmesser von 23,8 also wenn du ein Werkzeug mit 24mm durchmesser hast sollte das gut passen. Wir haben auf der firma nur 25mm Werkzeuge für m24 durchstckverbindungen, das passt nicht so gut
.mfg Stefan
-
Meine letzten D-Löcher habe ich einfach mit einer Standbohrmaschine und einem 24er Bohrer mit abgedrehtem Schaft gemacht. Ist sehr genau und die löcher sind sehr sauber. Habe auch eine 24er Lochsäge von Bosch hier aber die ist viel zu ungenau weil sie etwas "eiert". Schade, machte erst einen guten Eindruck. Lochstanze habe ich noch nicht probiert, stelle ich mir bei 3-4 mm starkem Alu auch etwas schwierig vor. 24mm ist auf jedenfall das richtige Maß.
-
Was auch gut geht sind diese Stufenbohrer. Mit so einem mach ich die löcher immer. Bei dünneren Blechen sehr gut geeignet.
-
Danke für die Antworten!
Ich denke, es wird der 24er Schneidbohrer mit passendem Schaft für die Standbohrmaschine. Das scheint mir die beste und auch günstigste Lösung zu sein (akut brauch ich was für ein dünnes Gehäuseblech). -
Ist mit dem 24er Schneidenbohrer ein normaler Spiralbohrer gemeint? Wenn ja ist dort Vorsicht angesagt wenn man dünnwandige Stahlbleche bohrt. Der Bohrer bleibt gerne mal hängen. Doch man kann den Bohrer etwas flacher anschleifen und den Freiwinkel verkleinern. Was auch geht, man nimmt nen dicken Stoff Putzlappen und legt ihn zwischen Bohrer und Blech. Lappen ist zwar danach hin aber Finger sind noch da. Klingt komisch aber geht.
Mfg Eike
-
ich hab mir auch einen Stufenbphrer für solche Zwecke zugelegt. Funktioniert super.
Man draf nur keinen billigen nehmen
Man sollte aber schon ca 20mm vorbohren, sonst verschleißt der zu schnell.
Und ein wenig öl beim Bohren schadet auch nie :roll: -
Zitat von "Eike Mache"
Ist mit dem 24er Schneidenbohrer ein normaler Spiralbohrer gemeint? Wenn ja ist dort Vorsicht angesagt wenn man dünnwandige Stahlbleche bohrt. Der Bohrer bleibt gerne mal hängen. Doch man kann den Bohrer etwas flacher anschleifen und den Freiwinkel verkleinern. Was auch geht, man nimmt nen dicken Stoff Putzlappen und legt ihn zwischen Bohrer und Blech. Lappen ist zwar danach hin aber Finger sind noch da. Klingt komisch aber geht.
Mfg Eike
Das stimmt, bei dünnen Blechen ist Vorsicht geboten. Ich löse das immer so, das ich das Blech auf einem Holzbrett
oder ähnlichem fixiere, dann passiert nichts und die Löcher werden sehr sauber.Hier ein Bild von dem fertigen Projekt (Submulticore):
-
Auf Holzbrett fixieren war auch meine Absicht. Schneid- bzw. Bohröl soll auch dran.
Die Standbohrmaschine macht allerdings fix ~2600 U/min. Ist das ok, oder wird das dann zu heiss, bevor ich durch bin? Das Blech ist max. 1 mm. -
Zitat von "ometa"
Auf Holzbrett fixieren war auch meine Absicht. Schneid- bzw. Bohröl soll auch dran.
Die Standbohrmaschine macht allerdings fix ~2600 U/min. Ist das ok, oder wird das dann zu heiss, bevor ich durch bin? Das Blech ist max. 1 mm.
Also, mein Senf: Mit nem gescheiten Stufenbohrer hab ich bis jetzt jedes Blech klein gekriegt :grin: Allerdings mit 2600 U/min rangehen ist nicht so toll :roll: Eine Akku-Bohrmaschine mit Elektronik sollte das aber richten, schmieren/kühlen nicht vergessen :wink:
Schiffbruch wirst Du erleiden mit nem "normalen" HSS-Bohrer mit 24 mm Durchmesser, der sollte auf jeden Fall mit weniger als 200 U/min laufen. Werkstück unbedingt festspannen!
Hat Deine Ständerbohrmaschine kein Getriebe, Riementrieb, Drehzahlregulierung...? Wenn es eine einfache Bohrmaschine im Bohrständer ist, dann knall einen Dimmerkanal vom Licht ran und reduziere damit die Drehzahl (mach ich immer, wenn ich Bohrungen senken möchte, und die eingebaute Regelung nicht weiter runter will...)Der Tip mit den Putzlappen ist super (hat uns unser alter Ausbildungsmeister schon gesagt...) das gibt auch mit großen Bohrern schön runde Bohrungen in dünnem Blech, wo das sonst gerne mal "dreieckig" wird :wink:
Gruß, Jürgen
-
Sorry Jürgen, aber mit Licht hab ich null am Hut. Der einzige Dimmer im Haus steckt im Deckenfluter
Ich werde es also mit der Handbohre angehen. -
Zitat
Was auch geht, man nimmt nen dicken Stoff Putzlappen und legt ihn zwischen Bohrer und Blech.
das verstehe ich nicht?
Was soll der Lappen bezwecken?ZitatDer Tip mit den Putzlappen ist super (hat uns unser alter Ausbildungsmeister schon gesagt...) das gibt auch mit großen Bohrern schön runde Bohrungen in dünnem Blech, wo das sonst gerne mal "dreieckig" wird :wink:
Das Phänomen mit den dreieckigen Löcghern hatte ich auch schon ein paar mal.
Wie kommt das zu Stande?
Konnte ich mir bisher nicht erklären. -
Zitat von "dennis.ackermann"
das verstehe ich nicht?
Was soll der Lappen bezwecken?Ich versteh das auch nicht wirklich, kann es mir nur so erklären das dadurch die Schwingungen gedämpft werden und der Bohrer "stabiler" im Bohrloch läuft. Desto kürzer der Bohrer desto besser läuft er meiner Meinung nach. Bei dünnen Blechen ist auch immer nur ein geringer Teil der Bohrer schneide im Eingriff, vllt entstehen so auch Schwingungen, bin mir aber nicht sicher. Einfach mal testen, es klappt.
Als ich das von meinem Meister gehört hab dachte ich auch das ein Scherz ist...
Mfg Eike
-
-
dort hab ich was dazu geschrieben