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Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

  • inity
  • 13. Juli 2009 um 17:14
  • inity
    Beiträge
    235
    • 13. Juli 2009 um 17:14
    • #1


    Blau sind meine bisherigen Subs im 4er Stack mit V-18, 1200 Watt angefahren
    Rosa sind die Bässe, die ich bauen würde mit 18s 9600NWL mit 2000 Watt angefahren
    beides am Boden simuliert

    natürlich sind die neuen lauter, aber wird der Effekt so gross sein dass sich die 800 Watt mehr pro Chassis rechtfertigen ?

    Ich kann es nicht wirklich einschätzen ... mir geht es auch darum noch mehr Tiefgang zu haben.
    Danke !

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 13. Juli 2009 um 17:59
    • #2

    Wie hast du bzw. AJHorn denn die Erwaermung der Schwingspulen beruecksichtigt? Soweit ich das sehe gar nicht. Wenn du 2000W in jedem 18NLW9600 (bzw. 1200W im Void) versenkst, musst du auch die entsprechende Erhoehung des Gleichstromwiderstandes beruecksichtigen. Hier raechen sich die primitiven Berechnungsverfahren von Hornresp und AJHorn.

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 13. Juli 2009 um 18:52
    • #3
    Zitat

    Hier raechen sich die primitiven Berechnungsverfahren von Hornresp und AJHorn.

    Wo ist das Problem ? Widerstandserhöhung eingeben und gut ist.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • inity
    Beiträge
    235
    • 13. Juli 2009 um 21:52
    • #4

    Hallo,

    leider hab ich sie nicht beachtet ! In Ajhorn weiss ich auch nicht wie es genau funktioniert. Die Powercompressionswerte von dem 9600 hab ich aber auf dem Datenblatt gefunden.

    bei vollast ( 1800 Watt nehm ich mal an, steht 0db da ) sind es 2,2 db. Denke mal wenn der 9600 überdurchschnittlich gut ist, kann mann die beiden kurven ungefähr symmetrisch nach unten subtrahieren ?! Mir fehlt da die Theorie !

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 13. Juli 2009 um 23:04
    • #5

    Moin,

    die reale Powercompression im nutzbaren Leistungsbereich bei Basschassis wird regelmäßig überschätzt, dort begrenzt ja der eher der Hub, ich sehe das Problem bei hochbelasteten Mitteltönern. Wer sich akustische Sorgen um 2,2dB macht, sollte schleunigst drüber nachdenken, ob das eigentliche Problem nicht etwa doch die nahe Zerstörung ist, denn bei 2,2 dB sind die Spulenanteile außerhalb des Luftspaltes schon gefährlich heiß (um 300°C). Auch wenn die Kühlung beim 18NLW9600 sehr ausgefuxt ist, beide haben eine sehr große Schwingspule, und liegen in der Spulentemperatur zumindest nicht um Größenordnungen auseinander.
    Sinnvoll wäre es bei der Simulation auch die zur Leistungsumsetzung jeweils nötigen Auslenkungen zu betrachten, in mechanischer Kompression, im Klartext: Klirr, sehe ich bei Bässen das grundsätzlich größere Problem. Der Void (welcher eigentlich?) ist sicher kein Spielzeug, aber was man in den TSP sieht sagt wenig über die Auslegung der Aufhängung. Dort tun sich gerade am oberen Leistungsende, und beim DC-Verhalten große Unterschiede auf. Die Einspannung beim 18NLW9600 kenne ich, die ist in jeder Hinsicht gelungen, was nichts über den Void sagt, den ich nicht im Labor hatte.

    Deine Konstruktion hat um 40-60Hz die geringste Hubreduktion, und zusätzlich eine "Wanne" im Frequenzgang. das ist jetzt keine Klangkritik anhand einer Simulation, ich möchte lediglich anmerken, daß in der Praxis bei 50Hz weit mehr Leistung in der Musik ist, als bei 35 Hz, jedenfalls bei der absoluten Mehrzahl der Titel. Dort sollte man, Chassis hin oder her, nachschauen ob der X-max ausreicht. Einfach 800 Watt mehr drauftun ist doch ein sehr vereinfachter Ansatz. Ah, nochwas, hast Du den Void gemessen, oder nimmst Du gar meine Meßergebnisse vom 18NLW9600 und beim Void das Hersteller-Prospektblatt?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
    Beiträge
    235
    • 14. Juli 2009 um 00:02
    • #6

    HI,

    bin mit dem Frequenzgang bisher sehr zufrieden was das Resultat der vornehmlich Tiefbasslastigen Musik angeht.

    Es handelt sich um den V-18 1000, leider hab ich ihn nicht gemessen und muss die Daten des Produktdatenblattes hernehmen. Ich kenne das Chassis mittlererweile gut und habe schon Hubmessungen ( Eigenkonstruktion mit Bankkarte die sich von der Membran ins Etui schiebt ) bei 1200 Watt gemacht. Habe alles von der simulierten Resonanzfrequenz und die kritischen Auslenkungsmaxima gemacht, höchste Auslenkung war bei 52hz mit 14mm . Thermisch steckt er es locker weg, habe den xdamage bei einem Chassis mit Akkuschrauberloch in der Sicke :evil: auf 22mm bestimmen können ( xmax angegeben 10,5mm ) . Somit im grünen Bereich. Mehr ist denk ich mal auch klanglich dann nicht mehr drin, es fängt an hörbar zu klirren bei mehr Leistung

    Was meinst du genau mit Auslegung der Aufhängung ? Ist eine double spider, ich kann photos machen wenns wen interessiert

    Würde eben gerne noch kraftvollere Subs haben, die Simulation sieht ja doch sehr gut aus, denkt ihr dass es mit 1,8kw, die der 9600 ja packen sollten, doch noch ein gutes Stück mehr schiebt ? Ich brauche auf jeden Fall grössere Verstärker ! Ob sich das lohnt ?

    Danke !

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 14. Juli 2009 um 02:52
    • #7

    Bau lieber noch zwei Bässe dazu. In dem Leistungsbereich ist der Aufwand (Materieller und monitärer Natur) extrem hoch um noch ein paar dB rauskitzeln zu können (bei gleicher Abmessung).

    hornresp

  • Hörnli
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    • 14. Juli 2009 um 07:37
    • #8

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    höchste Auslenkung war bei 52hz mit 14mm

    OK, du hast Dir Mühe gemacht nachzuforschen, Respekt! Jetzt noch eine Frage, den X-Damage, hast Du den elektrisch erreicht, oder mit dem Fuß im Konus runtergetreten? Kennst Du nun auch die wahre Spalt und Spulenhöhe?

    Mit Deinen Forschungen gibst Du Dir eine wesentliche Antwort selbst: um mehr Schalldruck aus Deiner Konstruktion zu zaubern bräuchtest Du Chassis, die mehr als 14mm können, ganz unabhängig von der Leistung.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
    Beiträge
    235
    • 14. Juli 2009 um 12:30
    • #9

    Hi,

    habe jetzt noch mal ganz genau berechnet

    Habe die Membran schon entfernt, und damit Einblick ins innere

    habe den xdamage mit langem Streichholz gemessen, bin in den Luftspalt und es waren 400mm, also 200mm + und - Richtung.

    Habe 18sounds Methode mit: (Hvc-Hg)/2+Hg/4 benutzt, komme bei einer Schwingspulenhöhe von mit Schieblehre gemessenen 205mm auf einen rechnerischen xmax von 10,5mm, genau wie angegeben.

    So, das ist jetzt der V-18, er schafft meines Erachtens ein maximum an 14mm ohne hörbar zu verzerren, in meinem Konstrukt erreicht er die bei gesagten 52hz bei 1200 Watt input. Könnte mir vorstellen bei entsprechender hubminimierender Entzerrung 1400 Watt Leistung ohne Schaden auf die Spule zu geben.

    Wenn jetzt der 9600 es schafft sagen wir 18mm ohne hörbare Verzerrungen zu meistern ist es ja schon eine Überlegung. Bräuchte dann weniger Bässe, aber mehr Leistung.

    Der Xdamage ist ja mit 70mm angegeben !! Das ist ja der Hammer wenn das stimmt. Da sollten doch angestrebte 18mm kein Problem darstellen

    Kann es nicht einschätzen ob der Effekt hier wirklich spürbar eintritt, ich möchte mehr Druck und Tiefgang. Ein 3er Stack von den neuen Bässen sollte schon so laut sein wie ein 4er Stack der V-18 Bässe, und tiefer gehen. Deswegen frage ich hier die Profis !!

    Würde das Horn nämlich dann auf ein 3er Stack ausgelegt entwickeln !!

    Was ich noch nicht erwähnt habe... es handelt sich nur um sehr tieffrequentes, reines inframaterial. Es wird zusätzlich zum Signal ein Subharmonicsynthesizer dazugeschaltet, der jedem Stück dann noch tiefrequente Anteile dazugeneriert.
    Ich kann also die 33hz cutoff immer voll ausnutzen, und denke dass die 3-4hz die die neuen Bässe tiefer spielen schon was ausmachen an Schub.

    Was denkt ihr über das Konstrukt an sich, bin ich da "oben dabei" was den Output angeht, oder gibt es effizienteres? Die Kisten werden schon gross, 2,35m Hornlänge und 120x100x57 Maße

    Lese immer wieder Datenblätter mit 2x 18" BR mit Output von 138db halbraum, aber alleine und nicht gestackt ! Wie kann das denn gehen ?

    Hörnli: Sorry habs vergessen zu erwähnen, ich nehme deine gemessenen Daten des 9600 !!

    Hier hab ich z.b. ein Horn gefunden, bei welchem ich nicht nachvollziehen kann wie es 152db peak schaffen soll !

    http://www.martin-audio.com/products/datas…SXdatasheet.pdf

    Danke für die Hilfe, lerne immer wieder was dazu !

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Juli 2009 um 01:15
    • #10

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hi,

    habe jetzt noch mal ganz genau berechnet

    Habe die Membran schon entfernt, und damit Einblick ins innere

    habe den xdamage mit langem Streichholz gemessen, bin in den Luftspalt und es waren 400mm, also 200mm + und - Richtung.

    Habe 18sounds Methode mit: (Hvc-Hg)/2+Hg/4 benutzt, komme bei einer Schwingspulenhöhe von mit Schieblehre gemessenen 205mm auf einen rechnerischen xmax von 10,5mm, genau wie angegeben.


    äh, 205mm sind zwanzig Zentimeter und fünf Millimeter?

    Zitat von "Inity"

    So, das ist jetzt der V-18, er schafft meines Erachtens ein maximum an 14mm ohne hörbar zu verzerren, in meinem Konstrukt erreicht er die bei gesagten 52hz bei 1200 Watt input. Könnte mir vorstellen bei entsprechender hubminimierender Entzerrung 1400 Watt Leistung ohne Schaden auf die Spule zu geben.

    Wenn jetzt der 9600 es schafft sagen wir 18mm ohne hörbare Verzerrungen zu meistern ist es ja schon eine Überlegung. Bräuchte dann weniger Bässe, aber mehr Leistung.

    Der Xdamage ist ja mit 70mm angegeben !! Das ist ja der Hammer wenn das stimmt. Da sollten doch angestrebte 18mm kein Problem darstellen


    laaaangsam, erstmal brauche ich die realen Werte vom V18-1000, bevor ich irgendwas in Deinem Sinne abschätzen kann.

    Der X-Dammage: (von der Mitte der Spalt-Polplatte zur Bodenplatte) minus (von der Mitte der Spulenwicklung bis zur Spulenträgerkante)
    Eine Kontrollmessung von der Mitte der Schwingspule zur Spiderklebung schadet nicht, auch da kann es krachen.

    Also mußt Du Messen: Mit dem Streichholz von der Oberkante des Spaltes bis zur Bodenplatte. Dann mußt Du die Polplattenhöhe messen, mit einen Drahthäkchen (Kupfer!!) die nicht sichtbare Unterkante der Spaltpolplatte ertasten. Zusammen mit der Spulenwickelhöhe kannst Du dann auch X-max nach 18S/RCF errechnen, oder auch Faital (Hvc-Hg)/2+Hg/3. U.a. B&C gibt Hg und Hvc an, so einfach könnte die Welt sein.

    Zitat von "Inity"

    Kann es nicht einschätzen ob der Effekt hier wirklich spürbar eintritt, ich möchte mehr Druck und Tiefgang. Ein 3er Stack von den neuen Bässen sollte schon so laut sein wie ein 4er Stack der V-18 Bässe, und tiefer gehen. Deswegen frage ich hier die Profis !!

    Würde das Horn nämlich dann auf ein 3er Stack ausgelegt entwickeln !!

    Was ich noch nicht erwähnt habe... es handelt sich nur um sehr tieffrequentes, reines inframaterial. Es wird zusätzlich zum Signal ein Subharmonicsynthesizer dazugeschaltet, der jedem Stück dann noch tiefrequente Anteile dazugeneriert.
    Ich kann also die 33hz cutoff immer voll ausnutzen, und denke dass die 3-4hz die die neuen Bässe tiefer spielen schon was ausmachen an Schub.

    Was denkt ihr über das Konstrukt an sich, bin ich da "oben dabei" was den Output angeht, oder gibt es effizienteres? Die Kisten werden schon gross, 2,35m Hornlänge und 120x100x57 Maße


    30Hz, Horn, 120x100x57, 3er Stack, das geht nicht zusammen. Deine Simulation zeigt eine BR mit Tockbooster.

    Zitat von "Inity"

    Lese immer wieder Datenblätter mit 2x 18" BR mit Output von 138db halbraum, aber alleine und nicht gestackt ! Wie kann das denn gehen ?


    wo ist das Problem? Mein CB18 kann 161dB Peak, oder auch 110,08dB Peak, ganz wie der Kunde die Angabe wünscht. ;)

    Zitat von "Inity"

    Hörnli: Sorry habs vergessen zu erwähnen, ich nehme deine gemessenen Daten des 9600 !!


    Dann brauchen wir nur noch hübsch die realen Werte des V18-1000, dann können wir gut vergleichen.


    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
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    235
    • 15. Juli 2009 um 14:53
    • #11

    Hallo !

    leider bin ich jetzt verwirrt und weiss nicht mehr was ich jetzt eigentlich rechnen soll ...

    Meine Messdaten sind: Die obere Polplatte ist 10,1mm stark.
    Der Spalt insgesamt ist 40mm tief
    Die Schwingspule ist 20,5mm hoch

    aber OK, darum gehts warscheinlich gar nicht so sehr jetzt,

    Hörnli, wenn du Interesse hast einen V-18 mal zu messen, es würde mich sehr interessieren und ich schick ihn dir zu !!

    Mein Konstrukt ist ein 2,35 Meter Rearloaded horn, angelehnt an dieses hier, nur höher und nicht so breit:

    http://aycu10.webshots.com/image/16129/20…23202287_rs.jpg

    habe das Design schon gehört ( pd1850 ) und das geht im 2er Stack schon sehr tief und sehr laut.

    Da würden dann 3 liegend in meinen Bus passen und ich habe jede Menge Platz mehr als jetzt, wenn sie dann noch mehr Output bringen als ein 4er Stack v-18 mit altem Konstrukt .... es wäre so schön !!

    Hätte 2450 Watt pro 9600NLW zur Verfügung ! Das dürfte dann schon reichen denk ich um sie richtig zu fahren

    Habe eine Erkenntnis daraus gezogen dass sich das Horn im Stack besser simuliert wenn der Mund etwas kleiner ist, nur so nebenbei
    fungiert das Horn mit immerhin über zwei Metern Exponentialöffnung wie ein Reflex ? :shock:

    Mein Anliegen ist es, aus 3x 18" das maximal mögliche an Output von 33-75hz rauszuholen mit 120x100x55 pro 18", und das ganze mit den Berechnungsmöglichkeiten von Ajhorn :D

    Es geht nicht um eine Naturgetreue Wiedergabe an Drums etc. es wird nur Konserve laufen und wird nicht gebraucht

    Kann es nicht wirklich einschätzen wo ich mich befinde, denn wie Hörnli schon erwähnt hat ist es ja immer schwierig sich auf Datenblätter zu verlassen und Vergleiche anzustellen.

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 15. Juli 2009 um 17:43
    • #12

    Denk dran, dass die absolute Höhe des Schwingspulenträgers nicht der Wicklungshöhe entspricht, ausschlaggebend ist die Höhe der eigentlichen Schwingspule - fummelig zu ertasten :)

    Die rein geometrisch ermittelte xmax(lin) Angabe ist auf jeden Fall sehr gut geeignet um einen grob getunten Datensatz als reine Werbeaussage zu entlarfen. Da die Feldlinien des Motors sich heutzutage aber je nach Aufbau des Magnetes unterscheiden, die Art und Weise wie gewickelt wurde, das Vorhandensein von Demodulationsringen, die Art der Einspannung, usw... alle Auswirkung auf das Verhalten außerhalb des Hvc-Hg/2 (bei Unterhangspulen) Bereiches haben, sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch diese Betrachtungsweise nur bedingt geeignet ist das Großsignalverhalten vorher zu sagen.

    Wie Hörnli also schon sagte: Datenblätter sind das eine - eine ausführliche Klippelmessung oder besser noch der reale Live Test sind das andere... Frag doch mal bei Klippel nach, was ein Test Deines Chassis kostet :) Oder bau ein paar Prototypen, wie es bei jeder vernünftigen Boxenentwicklung sowieso nötig ist :)

    Um aber das vorhandene im Vorfeld noch mal weiter zu verwurschdeln und nicht alles auf den Praxis-Fail-Test zu verschieben (wozu gibts denn die Thorien und Simulationen...

    2450 Watt Pro Chassis sind mehr als ausreichend. Selbst die dicksten erhältlichen 18er auf dem Markt setzen da mehr und mehr nur noch Wärme (und Klirr) um, der Zugewinn an erzeugtem Schallpegel ist nicht wirklich vorhanden - der Verschleiß dagegen schon... Von der Seite bist Du also "safe", da ist genug Reserve im Amp :) (hab ichs überlesen? Was für Amps hast Du denn da, dass Du 6 x 2450 Watt @ 8 Ohm zur Verfügung hast?)

    Ein "richtiges" Horn wirst Du nicht hinbekommen, das wurde oben schon erwähnt - dafür ist die gewünschte untere Grenzfrequenz zu niedrig und das Volumen pro Kiste mit 600 Liter netto einfach nicht kompatibel - 33 Hz für ein Horn ist kein Pappenstiel.... (Mit Horn meine ich ein solches, das auch wirklich echte Hornladung bis in den Bereich drauf hat). Daher wäre etwas, was landläufig als Bandpasshorn gesehen wird, evtl. ein gangbarer Weg.

    Poste doch mal kurz Deine Simuparameter, dann fummeln wir dadran rum (oder stell die Datei online zum download, Screenshot, egal)

    hornresp

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 15. Juli 2009 um 19:13
    • #13

    also der 9600 kann um die 3,5kw mechanisch ab bis er kotzt.... ich habe jetzt ein paar mal mit 2800W geamped und noch keine Probleme gehabt, war aber bislang auch nur crestreiches material.

    http://www.ae-rental.de

  • Hörnli
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    • 15. Juli 2009 um 19:21
    • #14

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hallo !

    leider bin ich jetzt verwirrt und weiss nicht mehr was ich jetzt eigentlich rechnen soll ...

    Meine Messdaten sind: Die obere Polplatte ist 10,1mm stark.
    Der Spalt insgesamt ist 40mm tief
    Die Schwingspule ist 20,5mm hoch

    aber OK, darum gehts warscheinlich gar nicht so sehr jetzt,


    Naja, das Chassis ist der eine wichtige Teil eines Lautsprechers. Also

    Aus der Stärke/Dicke der oberen Polplatte ergibt sich zumeist die Spalthöhe (Hg), wenn am Spalt nichts weggefräst wurde. Deswegen das Drahthäkchen, um direkt im Spalt die Unterkante zu ertasten. Dabei kann man auch ertasten, ob der Polkern hinterdreht, oder gerade ist. Hg (height of gap) ist also der Bereich, wo beidseitiges Eisen ein Magnetfeld im Spalt aufbaut.

    Die Hvg (height of voicecoil) ist einfach der Bereich mit Kupferwicklung, am zerlegten Chassis leicht zu messen.

    Jetzt die Rechnungen. Du hast gemessen:

    Hg 10,1mm
    Hvc 20,5mm

    Daraus ergibt sich nach: X-max =(Hvc-Hg)/2

    (20,5mm - 10,1mm) / 2 = 5,2mm

    Oder nach Eighteensound X-max =(Hvc-Hg)/2+Hg/4 = ?

    Wie das bei 14mm Auslenkung noch erträglich klirren soll ist mir ein Rätsel, denn 14mm ausgelenkt ist gerade eben noch 1mm der Spule im Magnetfeld.

    Wo ist also der Fehler?


    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
    Beiträge
    235
    • 15. Juli 2009 um 20:05
    • #15

    Hallo,

    danke für Tipps !!

    Zitat

    Die Hvg (height of voicecoil) ist einfach der Bereich mit Kupferwicklung, am zerlegten Chassis leicht zu messen.

    ja genau das hab ich anfangs schon gemessen. 20mm ist die Wickelhöhe, also die breite des Kupferdrahts, also kommt es ja hin mit den 10,5mm xmax ! irgendwas mit 5mm schliess ich komplett aus ! Sie klingen bis 1200 Watt unverändert sauber

    hier die Simulationsinputs, das Horn ist jetzt 2,4m lang

    3er Stack am Boden, der cutoff von 34hz -3db reicht mir !

    Werde sie mit gebrückten Void Infinite 7 anfahren. Wie sieht es eigentlich aus mit einer 4 Ohm version, weiss jemand was ? Wäre ja sinnvoll.

    Peerless: In welchem Konstrukt spielen denn deine ? Was denkst du über den Outputzuwachs wenn du so viel power reingiebst ?


    Bin sehr gespannt was es daran so alles auszusetzen gibt :P

    Danke und Gruss !

    3 Mal editiert, zuletzt von Inity (15. Juli 2009 um 20:55)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Juli 2009 um 20:32
    • #16

    Moin,

    Zitat von "Peerless"

    also der 9600 kann um die 3,5kw mechanisch ab bis er kotzt...

    Ich rechne jeden Tag damit, daß jemand sich durch solche Aussagen verleiten lässt, und dann das Forum mit Tränen überschwemmt.

    Zitat von "Peerless"

    war aber bislang auch nur crestreiches material.

    ...was Hubüberschreitungen und mechanische Überlastung nicht verhindert

    @ Inity: und wo bitte ist jetzt der Hub/Frequenz-Verlauf bei 1800Watt?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
    Beiträge
    235
    • 15. Juli 2009 um 21:28
    • #17

    Hörnli, Membranauslenkung ist auf dem Bild drauf, oder Steh ich grad auf dem Schlauch ? Scheint dass die Resonanzfrequenz bei 36hz liegt, die Auslenkung dort ist erstaunlich hoch gegenüber anderen simulierten Chassis ist mir aufgefallen

    edit: Sorry Hörnli habs kapiert, lade es hoch

    Einmal editiert, zuletzt von Inity (15. Juli 2009 um 21:34)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Juli 2009 um 21:31
    • #18

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hörnli, Membranauslenkung ist auf dem Bild drauf, oder Steh ich grad auf dem Schlauch ? Scheint dass die Resonanzfrequenz bei 36hz liegt, die Auslenkung dort ist erstaunlich hoch gegenüber anderen simulierten Chassis ist mir aufgefallen

    Ich sehe nur geringe Hübe, das sind keine 1800 Watt, oder?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • inity
    Beiträge
    235
    • 15. Juli 2009 um 21:40
    • #19

    Blau ist mit 120Volt ( 1800 Watt )
    Rot ist mit 141,4Volt ( 2500 Watt )

    Das sieht ja super aus .... das kann doch gar nicht stimmen oder ? Dann mach ich mir eher termisch sorgen dass nicht genügend Kühlung da ist !

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. Juli 2009 um 22:31
    • #20

    Moin,

    jepp, das meinte ich

    Zitat von "Inity"

    das kann doch gar nicht stimmen oder ? Dann mach ich mir eher termisch sorgen dass nicht genügend Kühlung da ist !

    ob das mit AJ-Horn richtig simuliert ist kann ich nicht beurteilen, ich kenne schon das Programm nicht. Vielleicht könnte ja ein Kollege das mit Dir durchgehen. Ich meine mich zu erinnern, daß AJ-Horn nicht die Spitzenauslenkung, sondern sie RMS-Auslenkung zeigt, dann wäre die Sitzenauslenkung das 1,4-Fache der Werte im Diagramm - und das Chassis gut beschäftigt. Wie war das nochmal?

    Thermisch kommt es immer darauf an welche mittlere Leistung das wiedergegebene Tonmaterial erzeugt. Eine Schwingspule braucht ja einen Moment bis sie heiß ist. Wenn du nun einen Vollgas-Dauersinus draufgibst wird das nach wenigen Sekunden wie bei jedem Lautsprecher eng. Doch der 18NLW9600 hat ja nicht nur viel Hub, sondern auch eine große Schwingspule mit viel Oberfläche. Insofern ist die Leistungsangabe genauso zu lesen, wie bei anderen Chassis auch. Für Dauersinus oder spezielle "Experimentalmusik" gelten die natürlich nicht.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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    23. September 2026 um 10:33
  10. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

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    23. September 2026 um 10:30
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