weiss niergendswo was besser^^ Immer eine sache der Auffassung :wink:
Monitoring Frage
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Also du hast in der Vergangenheit Live-Geschichten gemacht, stellst aber bei einer professionellen Sängerin Monitoring in Frage obgleich das Equipment (was auch immer du damit meinst) zur Verfügung steht. Sorry aber das ist lächerlich, da muss ich nichts mehr zu tun!
Nach zig blöden Beiträgen von verschiedenen Seiten wissen wir nun die Rahmenbedingungen. Hätte auch im ersten Beitrag stehen können, aber jeder macht mal Fehler. Also RESET gedrückt. Fangen wir nochmal von vorne an:
Dann sag an was du als Equipment zur Verfügung hast - so genau wie es geht und es kann dir geholfen werden.P.S.:Sobald du noch einmal Monitoring bei einem Gesangsauftritt Open Air in Frage stellst bin ich weg.
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Ich sehe das einfach nicht als große Sache die 1000% klappen muss!
Sorry das ich mich etwas komisch ausgedrückt habe! Ich studiere nun nochmal ganz genau Mix4Munichs erklärung und gut ists denke dürfte ich so meine größten Probleme finden, dann kommt ein 31 EQ her und fertig!
lg und danke
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Sowas ist meist binär, es klappt überhaupt nicht, weil du ein Problem nicht in den Griff bekommst (da könnte man dir ja Tipps geben wenn man mal wüsste, was du für Equipment hast) oder es klappt auf wundersame glückliche Weise ohne Probleme und du hast Glück gehabt.
Na das hast doch schon gelesen und gesagt, dass es dir nicht hilft? Naja wenn du das Angebot nicht annehmen willst mit RESET, dann eben nicht. Viel Glück.
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Stressfreies Monitoring fängt mit einem guten Mikro an. Sorge also für ein annähernd professionelles Funkmikro (annähernd professionell heisst Sennheiser oder Shure oberhalb 700,- EUR). Und als nächstes fragst bei ihrem Management mal nach, was die auf der dortigen Bühne (Du solltest dafür die Bühnenausmaße parat haben) als Monitoring haben wollen. Wenn die sagen "Nix, wir kommen mit eigenem InEar", dann bist Du fein raus, weil Du nicht so viel schleppen musst. Weiter gehören ein gehobenes Hallgerät (Lexicon MPX-1, MPX-500 oder 550 oder tc electronic M-One), ein tap-fähiges Delay (tc electronic D-TWO), 31-Band-EQ für JEDEN Ausspielweg und für jedes Mikro ein Kompressor ab Mittelklasse aufwärts (also dbx 166A und darüber).
Andere Mikros oder 19"-Equipment von Billigheimern wie Behringer und Konsorten sind in dem Bereich ein absolutes NoGo. Das ist, als ob der zweite Gang beim Essen auf dem Staatsbankett aus Pommes rot/weiss besteht. Das kann die ein oder andere diplomatische Krise heraufbeschwören, mit Pech sogar bewaffnete Konflikte. Und willst Du dem Bodyguard des Stars erklären, dass das Behringerpult bei DEINER Band in DEINEM Proberaum noch nie so komische Brummgeräusche gemacht hat und Du Dir das jetzt gar nicht erklären kannst, und der Star solle sich doch jetzt bitte nicht so haben wegen dem Bißchen Brumm auf dem Monitor ... Siehst Du? Das geht einfach nicht.
Trotz allem guten Rat: Ich würde Dir ernsthaft raten, den Job nicht zu machen. Engagiere jemanden, der das SICHER kann (und das in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen hat), und dem siehst Du dann über die Schulter und lernst sogar noch was dabei. Das gibt dann eine tolle und stressfreie Veranstaltung für alle - Den Jubilar, die Künstlerin und ihren Bodyguard, und nicht zuletzt für Dich.
Du magst Dir hier und anderswo das theoretische Wissen aneignen, aber jahrelange Erfahrung kann man sich nicht einfach anlesen. Deine Fragen belegen, dass Du noch nicht auf dem Level bist, auf dem man einem Profi mit langjähriger Erfahrung auf Augenhöhe begegnet. Daher mit allem Respekt vor Dir bitte ich Dich, tu es nicht. Ich habe mich zu Anfang meiner Beschallertätigkeit auch mal verhoben und kam mit einer unterdimensionierten Anlage für "Paddy goes to Holyhead" an. Die Folgen waren eine verärgerte Band, verärgerter Tontechniker, verärgerter Veranstalter, verärgertes Publikum und viel Ärger wegen der Reparatur kaputtgegangener Anlagenteile. Ausserdem habe ich in der Stadt (Dieburg in Südhessen, nahe Darmstadt und Frankfurt) jahrelang keinen Job mehr bekommen. Und das zu recht! Ich jedenfalls habe meine Lehren daraus gezogen und stelle nie mehr zuwenig Material hin. Und dasselbe sollte für den Tech und dessen Erfahrung gelten.
Viele Grüße
JoPS: Peace, Freunde. Es geht doch nur um eine Show ...
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Pult: Yamaha MG 124C
Mikro: IMG Stageline TXS140 Mikro
Amp: T.Amp TA 2400
Speaker: Dap X-12MÜber AUX Send gehts in den Amp.
lg
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Dank dir Mix4Munich.... werde mir das alles nochmal genau überlegen und evtl. echt mir etwas dazuleihen und jemanden kommen lassen der das sicher Abmischen kann.
Dank euch!
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Also eigentlich hat ja Mix4Munich alles gesagt, was du gar nicht hören wolltest. Aber ich kann seine Aussage nur 100% unterschreiben, da ich selbst am Lernen bin und er mir zu Beginn durch seine Artikel sehr viele Ideen und Tipps gegeben hat.
Das Yamaha hatten wir auch mal und ist zum Glück bei der letzten AbiParty unter Wasser gekommen. Das Pult ist kein angemessenes Livepult, da es keine ParaMids hat. Vielleicht akzeptieren sie es bei einem nicht öffentlichen Auftritt - aber du musst fragen!
Das Mikrofon kannst gerne zum Üben in den eigenen vier Wänden nutzen, auf einer öffentlichen Bühne hat das nix verloren. Es muss nicht unbedingt eine Funke sein wie es Mix4Munich schreibt (ich denke bei der Bühne und der VA ist es zu verzeihen) aber ein amtliches Mikrophon bekommst du ja überall für ganz wenig Geld geliehen.
Mit der T.Amp erfüllst du die Anforderungen nicht, denn die sprechen da von 'echten 1kW' bei 8Ω und die T.Amp kannst vielleicht mit der Hälfte ansetzten aber nicht mit 1kW.
Über die Speaker weiß ich nur was hier geschrieben wird. Gehört habe ich sie noch nie, daher kein Kommentar außer vielleicht, dass die ebenfalls nicht den Rahmenbedingungen entsprechen, die gefordert sind.
Da fehlen noch die Monitore, Equaliser, Hall (den Internen des Pultes kannst nicht nehmen, da du ihn nicht anpassen kannst) ...?
Es muss also leider ein Externer her, denn sonst bleibt das Fest auf Grund von anderen Gründen unvergesslich als man es mit diesem Geschenk beabsichtigt hat. So leid es mir tut, dir das Sagen zu müssen, aber das Material von dir ist für Live-Musik einfach nicht geeignet und du musst ohnehin jede Menge zumieten um überhaupt die Sache in Gang zu bekommen. Wenn du aber nur zumietest kennst du das Material nicht, also muss ein Externer her.
Klar wäre es sozusagen auch ein wenig dein Auftritt gewesen, aber es ist besser wenn du dich mit ein paar Verwandten zusammentust und ihm sozusagen das Material schenkst. Da beteiligen sich sicher ein paar und du stellst dich einfach bei Aufbau etc. daneben und bittest den guten Herrn oder die Dame, dir ein paar Sachen zu erklären. Somit bekommst du eine Einweisung für umsonst und wenn du mal was brauchst weist du zumindest in der Theorie wie es funktionieren sollte. Das finde ich ist doch eine gute Lösung.
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Was ich dem zuständigen Techniker vorschlagen würde (also ich habe noch keinen Schlagerbarden ohne erlebt, wobei meine Erfahrungswerte da auch noch nicht riesig sind,telefonisch abklären!) als untereste Kante.
PA: 2* Nexo PS10 +Bass (oder ähnliche Klasse)
Monitor wenn kein In Ear: auch ne PS 10 (ö.ä)
Pult: 01V96 oder wenns analog sein soll Mackie Onyxo.ä. mit Peripherie wie von Mix4 Munich vorgeschlagen
Mic: Sennheiser EW 100 oder 300er mit vernünftiger Kapsel (da sollte man weniger sparen als am Pult!!!)Wenn kein Techniker dabei ist, für 2h ein Kindermädchen das dir Mischunterricht gibt sollte kein Vermögen kosten.
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Zitat von "Mix4Munich"
31-Band-EQ für JEDEN Ausspielweg und für jedes Mikro ein Kompressor ab Mittelklasse aufwärts (also dbx 166A und darüber).
Andere Mikros oder 19"-Equipment von Billigheimern wie Behringer und Konsorten sind in dem Bereich ein absolutes NoGo.
Sonst kann ich dir ja immer sehr zustimmen Jo, aber hier bin ich mal anderer Meinung
TerzbandEQs finde ich fast alle schlimm, erst richtig Spaß machts ab der BSS FCS Serie meiner Meinung nach. Selbst beim dbx 1231 empfinde ich die Phasenverschiebungen als zu extrem zum Feedbackbekämpfen, der BSS scheint schon ne Phasenkorrektur eingebaut zu haben.
Extrem merkt man das wenn man eine Frequenz komplett rauszieht und die benachbarten höchstmöglich verstärkt.Wie gesagt, bis auf nen parametrischen EQ im Master brauch ich eigentlich keine EQs. Unsere alte Bell Konsole hat noch Notchfilter in den Monitorwegen, was für den notfall praktisch ist, aber meist auch nicht benötigt wird.
Und Mikros gibts von Billigheimern übrigens auch gute, die kosten dann aber auch soviel wie bei der Konkurenz

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dass hier ist mit abstand die beste Diskussion seit langen, bitte weitermachen
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Zitat
Was ich dem zuständigen Techniker vorschlagen würde
Verkehrte Welt - du schlägst nix vor, der sagt dir was er will und wenn du das nicht hast rufst an und kannst mal vorsichtig anfragen ob es Grundvoraussetzung ist oder du einen Vorschlag äußern dürftest :wink:
ZitatSonst kann ich dir ja immer sehr zustimmen Jo, aber hier bin ich mal anderer Meinung TerzbandEQs finde ich fast alle schlimm, erst richtig Spaß machts ab der BSS FCS Serie meiner Meinung nach. Selbst beim dbx 1231 empfinde ich die Phasenverschiebungen als zu extrem zum Feedbackbekämpfen, der BSS scheint schon ne Phasenkorrektur eingebaut zu haben.
Ehm, du willst einem Anfänger als einen ParaEQ hinstellen? Da kann aber viel mehr mit schief gehen als mit den vorgeschlagenen EQs. Denke da hängen die Vorteile vom BedienerIn ab
ZitatExtrem merkt man das wenn man eine Frequenz komplett rauszieht und die benachbarten höchstmöglich verstärkt.
Wann macht man sowas im Betrieb? Finde da jetzt kein sinnvolles Beispiel, habe aber auch nicht soviel Ahnung.
ZitatWie gesagt, bis auf nen parametrischen EQ im Master brauch ich eigentlich keine EQs.
Wie mischst du dann den Monitorweg ab und vermeidest Feedbacks? Auch bei günstigster Aufstellung von Mikro und Moni kann man es ja nicht 100% ausschließen. Bleibt noch der Faktor Mensch am Mikro über. -
Zitat von "Michael Beyer"
Verkehrte Welt - du schlägst nix vor, der sagt dir was er will und wenn du das nicht hast rufst an und kannst mal vorsichtig anfragen ob es Grundvoraussetzung ist oder du einen Vorschlag äußern dürftest :wink:
Sag mal, hast du sowas schon mal gemacht? Hört sich irgendwie nicht so an... Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich das Mitteilungsbedürfnis einiger Mitglieder reziprok zur Qualität ihrer Aussagen verhält. Die Technikanforderung könnte im übrigen durchaus realistisch sein, ich habe ähnlich vage formulierte DinA4 Blätter schon auf dem Tisch gehabt. Von daher, Plan zurechtlegen, Rücksprache halten, Plan gegebenenfalls korrigieren, fertig.ZitatSonst kann ich dir ja immer sehr zustimmen Jo, aber hier bin ich mal anderer Meinung TerzbandEQs finde ich fast alle schlimm, erst richtig Spaß machts ab der BSS FCS Serie meiner Meinung nach. Selbst beim dbx 1231 empfinde ich die Phasenverschiebungen als zu extrem zum Feedbackbekämpfen, der BSS scheint schon ne Phasenkorrektur eingebaut zu haben.
Naja, mag sein das es erst dann Spaß macht, aber mit der Phase hat das nischt zu tun. So ein Filter in einem EQ verhält sich ziemlich minimalphasig. Egal welche Marke draufsteht. Nur läuft das Signal durch 31 kleine Verstärker, und die kosten hochwertig etwas Geld - billiger EQ - billiger Sound - zumindest analog!
Zum Phasenhören kann ich die Dissertation von Dieter Leckschat als Gute-Nacht Lektüre empfehlen. Danach weiß man das es daran bei einem EQ nicht liegen kann
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Nein, ich habe sowas noch nie gemacht und immer nur den Kaffee beim Verleiher gekocht und die Mischpulte abgestaubt. Denke nicht, dass du mich kennst oder weißt wo ich in der Vergangenheit gejobbt habe - sicher eine gute Grundlage sich ein Urteil zu erlauben. :wink:
Solche Technikanforderungen hat jeder Verleiher mal auf dem Tisch gehabt, dann waren es aber Schülerbands oder irgendwelche Coverbands aus XYZ würde ich mal sagen. Michelle war mal in der Größenordnung Michael Wendler, DTKuhn und Co. Zudem ist sie bei EMI unter Vertrag und die Agentur hatte in der Vergangenheit immer für alle Künstler einen technischen Rider. Das ist Standart und du kannst froh sein, wenn nicht noch zusätzliche Rider für Catering und Künstlerbereich dabei sind. Das fängt ja schon beim Booking von namhaften DJs an, da ärgere ich mich gerade ein wenig mit herum. Aber nach dem 8.9. sind dann auch alle muslimischen DJs wieder weniger gereizt :wink:
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Zitat von "Michael Beyer"
Wie mischst du dann den Monitorweg ab und vermeidest Feedbacks? Auch bei günstigster Aufstellung von Mikro und Moni kann man es ja nicht 100% ausschließen. Bleibt noch der Faktor Mensch am Mikro über.
Bisher hats immer super ohne geklappt und gab nie beschwerden über den Monitorklang wenn wir eigene Monitore und eigenes Mischpult verwenden.
An nem R'n'R Abend hatte mal ne Band eigene Mikros mit, Shure SH-55 müssten das gewesen sein, bei denen musste ich zum ersten mal vom Notchfilter gebrauch machen. Sonst komm ich immer ganz gut ohne aus, und die Bands bedanken sich fast imemr für den guten, klaren und vor allem Ohrenschonenden (weil leisen) Monitorsound. Könnte aber auch mit ner unbewussten Arbeitswiese zu tun haben, denn so erfahren bin ich nun auch nicht.Zitat
Naja, mag sein das es erst dann Spaß macht, aber mit der Phase hat das nischt zu tun. So ein Filter in einem EQ verhält sich ziemlich minimalphasig. Egal welche Marke draufsteht. Nur läuft das Signal durch 31 kleine Verstärker, und die kosten hochwertig etwas Geld - billiger EQ - billiger Sound - zumindest analog!
Zum Phasenhören kann ich die Dissertation von Dieter Leckschat als Gute-Nacht Lektüre empfehlen. Danach weiß man das es daran bei einem EQ nicht liegen kann
Nunja, nach einem Jahr E-Technik an der Uni dachte ich eigentlich verstanden zu haben dass sämtliche Amplitudenänderungen immer zu ner Phasenänderung führen. Verschiedene Schnellrecherchen eben im Internet haben da auch nicht viel Gegenteiliges zu Tage gebracht.
Das Buch werd ich mir mal besorgen wenn ich mal zu ner Bibliothek komme die den Namen verdient.
Auch an Arbeit hab ich bislang mein "Wissen" zu dem Thema nicht widerlegt bekommen - eher im Gegenteil. Erst neulich hab ich ne Fachzeitschrift von Anno Dazumal gefunden wo über einen (damals) neuartigen TerzbandEQ von Klark berichtet wurde der integrierte Phasenkorrekturen bietet um eben jenem Problem entgegenzuwirken.
Aber ich werd mir bei Gelegenheit mal das empfohlene Buch anschauen, vielleicht hab ich nur selber was falsch verstanden
Zumindest dachte ich bisher dass sich mein ohr da nicht täuscht. -
Mist hab E-Technik wohl schon vor den Spannenden Themen abgebrochen
Bei uns gab es ein Jahr trockene Theorie und nur Kerle in Illmenau, da war ich dann vereinsamt und verzweifelt, denn damals haben die im Osten in den Schulen Physik unterrichtet, von der man im Westen erst im Grundstudium erfahren hat :wink: -
Bevor wir hier weitersprechen eine Frage an den Threadstarter: Findet die besagte Party zufällig auf einer Yacht statt?
So - zum Thema: ich habe mit besagter Dame noch nicht das Vergnügen gehabt, dafür ist mir die restliche Schlagerszene nicht gänzlich unbekannt. Etwaige Ähnlichkeiten könnten also kein Zufall sein.
Auch wenn die Damen und Herren viel Kirmeskummer gewohnt sind, so gibt es doch ein paar Dinge, auf die besagtes Klientel (mit Recht) besteht - und dazu gehört ein Mindestmaß Technik und Professionälität. T-Amp mag da sogar noch durchgehen - in der Regel interessiert sich niemand für den Amp, solang er tut - aber Pult, Mikro und PA / Monitor von dir sind ein NO GO! Weiterhin wunderts mich, dass die Gute / ihr Management nicht mit einem Rider rumkommt, gerade weil ihr Comeback ansteht ist man gemeinhin da sehr gewissenhaft in dieser Szene, denn es geht da um ganz viel Kohle.
Daher meine Vermutung (Orakelmodus an): Wenn irgendjemand deinem Dad diese Show geschenkt hat, dann wird wahrscheinlich die Künstlerin, ihr Manager / Mischer in Personalunion und ein wenig Technik anfahren. In der Regel sind das ein paar hochwertige Kompaktlautsprecher mit Sub (Nexo zum Beispiel, oft KS), ein digitaler Frontplatz (Yamaha) und eigenes Mikrofon nebst In Ear und Kopfhörer. Man wird dich als Techniker vor Ort um etwas Hilfe beim Aufbau und eine Steckdose für den Zauber bitten, in der Regel sind die Leute sehr fix da und wieder weg. Hier im Kölner Raum nennt man sowas Guerilliagig - und dafür gibts gut Geld ;O)
Du tust gut daran (wenn es so ist) die Leute einfach machen zu lassen und dich hinterher nett zu bedanken - womöglich kannst du beim Gig auch noch ein bisschen mit den Augen klauen und den Leuten über die Schulter schauen - das kann sehr lehrreich sein! Die Betonung liegt auf "kann".
Bevor es nun deinen Stolz zu sehr kränkt: Selbst wenn du eine PA deluxe da hinstellst, werden die Kollegen mit dem kleinen Besteck trotzdem Aufbauen - wie gesagt: zu viel Kirmeskummer stählt. Querschlagen macht da nur Ärger und etwas zuzumieten oder Hilfe anzunehmen ist wahrtlich keine Schande!In diesem Sinne - viel Erfolg ;O)
PS: ist Michelle nicht bei Koch Media / Universal? Ich meine schon...
Ach und noch was: Front ohne EQ kann gehen - Monitor never ;O) Phase hin oder her, wer Monitor ohne EQ macht handelt fahrlässig oder in Unwissenheit... meine Meinung!
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Zitat von "skyworker"
Bevor wir hier weitersprechen eine Frage an den Threadstarter: Findet die besagte Party zufällig auf einer Yacht statt?
Wenn die Party auf einer Yacht stattfinden würde, hätte er doch schon nach Vorlagen für die Plakate gefragt..... :grin:Ansonsten sehe ich drei Möglichkeiten:
1.) Skyworker hat ins Schwarze getroffen und es gibt ein Guerillagig.
2.) Das Ganze ist die Michelle vom Kiosk drei Straßen weiter....
3.) Sie singt Vollplayback. -
Zitat von "Michael Beyer"
Mist hab E-Technik wohl schon vor den Spannenden Themen abgebrochen
Bei uns gab es ein Jahr trockene Theorie und nur Kerle in Illmenau, da war ich dann vereinsamt und verzweifelt, denn damals haben die im Osten in den Schulen Physik unterrichtet, von der man im Westen erst im Grundstudium erfahren hat :wink:
Hm, war bei mir in Ilmenau nicht anders, u.a. deshalb hab ich auch aufgehört und studier ab Oktober Veranstaltungstechnik
Aber ich hab in E-Technik beim Herrn Seidel immer gut aufgepasst und versucht weiterzudenken, auch wenn ich meist nur Bahnhof verstanden hab. 
"wer Monitor ohne EQ macht handelt fahrlässig oder in Unwissenheit"
Wie gesagt, ich hatte bisher nie Probleme ohne, außer einmal. Ich hab auch auf Reserve immer EQs dabei, verwendet habe ich sie seitdem ich in der jetzigen Firma arbeite nicht einmal (Bei etwa 15-20 Bandabenden) -
gebe ich skyworker absolut recht, denn so kenne ich die Auftritte von solchen Bookings auch von Hochzeiten. Mich wundert allerdings, dass er sowas wie einen Rider hat. Vielleicht ist es ja auch nich 'unser aller Michelle' aus Blumberg - sondern Michelle Bichler aus Hintertupfingen.
Das dürfte sich jetzt angepasst haben. Ich war damals dort, als alle noch das Abitur der DDR in der Tasche hatten. Die konnten sowas von Physik, Mathe, Chemie etc aber hatten echt Schwierigkeiten ihre eigene Meinung vor Vorgesetzten zu äußern. War irgendwie krass.
Hattet ihr noch die Plattenbauten mit 4-6 Jungs auf einem Zimmer mit verwinkelten Stockbetten und auch jeden Morgen den Kampf gegen die Ratten? Und gab's noch diese lustige einzige Bar auf dem Campus mit dem Scharm einer Dalli-Dalli Sendung?
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