Kennt jemand diesen Amp ? Mc Gee Made in Germany sehr alt
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Tach Severin - das Ding ist sicherlich älter als 15 Jahre, als ich mit dem Budenzauber angefangen habe, war Mc Gee schon eine aussterbende Rasse...
Geschätzt maximal 150 Watt / 8 Ohm, die Seagull war der kleinere Bruder des Eagle, der kann so gefühlte 300 Watt / 8 Ohm bzw. 500 Watt an 4 Ohm.
Best
SKY
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Hi,
danke für die Infos, hab ich mir schon fast gedacht das die noch älter ist
, hab jetzt grad nen Zettel gesehen der hinten dran klebt, erster und zu gleich letzter Service war 06/91 :grin:Glaub der Amp macht sich ganz gut im Wohnzimmer, Leistung reicht aus für kleine Tops und er ist lüfterlos !
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Zitat von "skyworker"
Tach Severin - das Ding ist sicherlich älter als 15 Jahre, als ich mit dem Budenzauber angefangen habe, war Mc Gee schon eine aussterbende Rasse...
hehe .. stimmt, das bestätige ich gerne -
Was seid ihr doch für alte Säcke... :oops:
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Oh ja, die Dinger gab´s doch damals beim großen "C", oder? Ich meine, die wären innerlich verwandt mit den alten Zeck-Amps (A-Serie) gewesen, dort hieß es "Bi-MOS-Technologie", jedenfalls waren dort die mittlerweile raren 2SK135 und 2SJ50 MOS-FET am Werk.
Hab selbst ne kleine 2x75 Watt Endstufe mit diesen FETs am Laufen (nein keine McGee) Vom Schaltungskonzept sind die Dinger kaum kaputtzukriegen.
Die alten McGee-Teile sind deutscher Produktion, solange sie laufen, okay, aber wehe Dir verreckt ein MOS-FET, die kannst Du heutzutage fast schon mit Diamanten aufwiegen :grin:Gruß, Jürgen
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Die McGee Endstufen wurden Anfang der 80er von der damaligen Firma "Bühler Elektronik" in Baden-Baden verkauft. Erst später tauchten diese Geräte auch bei den Mitbewerbern wie zb. "Conrad", "Völkner" usw. auf.
Die Geräte gehörten zu den ersten Billigprodukten, obwohl selbige nicht aus Japan oder China kamen. Es handelte sich dabei um grob zusammengeschraubte Kisten mit oftmals wackelnden Ringkerntrafos und den damals sehr gebräuchlichen Hitachi MosFets aus der Serie 2SJ50(49) und 2SK135(134).
Die Schaltung war eine damalige Standardapplikation mit bis zu 12 paralellen MosFets und einer Betriebsspannung bis +-85V (für das Modell "Eagle" und 2 x 500W). Lasten bis zu 2 Ohm waren real machbar - damit hatten weder die MosFets noch die beiden Ringkerntrafos Probleme. Leider war die Verdrahtung etwas "hopp" und überhaupt erschien der Aufbau sehr gewagt. Auch die damalige Philosophie mit laut laufenden Lüftern machten diese Geräte nicht zur ersten Wahl bei Beschallern. Die Preise waren sehr günstig. Die 5HE bauende Eagle kostete nur um die 700.- DM - was für damalige Verhältnisse unschlagbar billig war.
Konkurrenz gab es in diesem Preissegment kaum. Die entsprechenden Versandhäuser boten zu dem Zeitpunkt nur japanische Billig HiFi Verstärker an, mit klangvollen Namen wie zb "Stratronic".
Mit Zeck hat das wenig bis nichts zu tun, da Zeck nur im Bereich der Treiber auf eine MosFet Schaltung baute. Mit der Klasse A Treiberstufe wurden bei Zeck Bipolare TO3 Transistoren angesteuert. Der Aufbau der zeitgenössischen Zeck Endstufen war zudem um einiges hochwertiger (und teuerer) als McGee.
Vom Label "McGee" (wer wirklich dahinter steckte weiß ich bis heute nicht) gab es diverse Modelle, sogar eine Vorstufe und ein Equalizer wurden seinerzeit unter diesem Label angeboten.
Anfang der 90er war Schluss mit der Marke, aber aufgrund der elektrisch gesunden Konstruktion der Endstufen laufen einige Modelle bis heute.
Ich kann mich nicht ganz der Vermutung entziehen das die McGee Kisten in einem VEB Kombinat gebaut wurden. Technik und Material vom Westen mit günstiger Produktionskapazität im Osten - das ist aber reine Spekulation. Vielleicht weiß jemand wo die Dinger gebaut wurden? -
Ich kann "rockline" voll und ganz zustimmen, die Dinger waren etwas legär konstruiert.
Ich denke mal "Made In Tschechland".
Da ich ehemaliger DDR-Bürger bin, wäre mir das aufgefallen,
wenn die Teile hier produziert worden wären.Wenn jemand Interesse hat ich habe noch so`n Teil rumstehen mit 2x500W ca.4-5HE hoch.
Nennt sich glaube EAGLE ???Gruß Gerd
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Es stand wohl hinten "Made in Germany" drauf. Zur damaligen Zeit des kalten Krieges wurden Produkte die im Westen gebaut wurden immer gerne mit "Made in W.Germany" gekennzeichnet - als deutliche Differenzierung zu den VEB Kombinaten in der damaligen "Ostzone".
Daher - und weil ich mir nie erklären konnte wieso das so billig produziert werden konnte - denke ich an eine VEB Kombinat.
Auch möglich: irgendeine JVA in Westdeutschland. Soweit ich weiß wurden auch einige Werkzeuge (Schweißgeräte) eines bekannten deutschen Herstellers in einem Knast gebaut. -
Zitat
Daher - und weil ich mir nie erklären konnte wieso das so billig produziert werden konnte - denke ich an eine VEB Kombinat.
Wär cool wenn jemand Bilder von Innenaufbau liefern könnte. Wenn die Kisten in der DDR produziert wurden, würden sich sicher auch typische DDR Bauteile wiederfinden (Frolyt Elkos, klassische Klingeldrahtverkabelung etc).
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Morgen Gemeinde - die Mär von der Produktion im Osten ist mir auch geläufig und erscheint eigentlich recht schlüssig. Ich müsste mal einen Kollegen interviewen, der da alters- und umfeldtypisch prädestiniert sein könnte.
Was den mechanischen Teil dieser Amps angeht - ja, bisweilen wackelte da was. Aber mit einem Schweizer Messer, Alufolie und einem Feuerzeug konnte man die Mc Gees tatsächlich zumindest für den Gig reanimieren. Zum Reparieren brauchte man dann noch einen Lötkolben und zwei Dioden...
Ich geb Laut, falls ich mehr erfahre.SKY
@ Rockline: Schweißgeräte ja, aber keine Schneidbrenner ;O)
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Zitat von "genopop"
Ich würde eine Ostproduktion ausschließen. Die blauen Elkos gab es so nie in der DDR zu kaufen, dort waren egal ob in HiFi Geräten oder PA die silbernen Frolyt Metallbecher verbaut. Auch Ringkerntrafos und die Lüfter waren unüblich. Es könnte sich ja allerdings auch um eine Lizenzproduktion mit zugelieferten Bauteilen handeln. Aber ob die so einen Aufwand betreiben?
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Bei Interesse packe ich meine Eagle BJ 88 ein und bringe sie zum Elefelle-Forentreffen mit.
Auf Wunsch können wir damit eine der anwesenden Holzkisten totklippen. :grin:
Meinem bescheidenen Halbwissen nach hatte Sintron auch irgendwie die Finger drin. -
Ich behaupte mal, daß die Teile damals über "Steinigke-Showtechnik" vertrieben worden sind.
Er hat Anfang der 90er Jahre in Tschechland bauen lassen.In den Anfängen der Steinigke-Marke "Futurelight" wurde diese auch in Tschechland produziert.
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Dann hätten aber auch die Quetschkabelschuhe geliefert werden müssen, die gab es auch nicht.
MfG
DirkB -
Naja - Elkos, Transistoren, Quetschverbinder....all das konnte man ja im Rahmen gewisser Joint-Ventures zur Verfügung stellen. Produktionskapazität vergeben und kaufen, und im Gegenzug billige Bruns Fernseher aus der Ehemaligen importieren. So lief das doch damals.
Blechkiste dengeln, Trafo wickeln, Kühlkörper sägen und das ganze zusammenbauen konnte ja durchaus ein VEB Laden machen.
Sintron war ebenfalls eine Handelsmarke von Bühler Elektronik. Ich kann in meinem Fundus mal eine alte Anzeige aus den 80ern raussuchen. Stilecht aus der "Funkschau", dass scanne ich mal ein und stell das hier hin.
Futurelight ist Ostmaterial. Robe auch - diese Produkte werden in Ungarn oder Tschechien gebaut. Steinigke hat da sicherlich einen sehr großen Einfluss in diese Märkte und Produktionsstätten. Eine nahe Verbindung zu McGee und Steinigke kenne ich jetzt nicht, dass verbinde ich seit jeher mit dem Label "Omnitronic". -
Ich habe irgendwo noch einen alten Steinigke Katalog, so anno 95. Da waren McGee Amps auf einer Sonderseite drin. Wurde glaub ich als Restposten angeboten. Es gab auch noch eine Nummer größer als Eagle, ich komm aber grad nicht auf den Namen. Ein Verleiher in meiner Heimatgegend hatte da früher so rund 10 Stück von. Liefen so bis zum Ende der 90er.
Einige davon müssten noch unterwegs sein. -
Mc Gee wurde von diversen Händlern vertrieben. Meine Eagle stammt z.B. von Hape Schmidt in Rheinfelden. Die Eagle müsste so ab 1988 gebaut worden sein. Das Vorgangermodell hörte auf den Namen "Turbo Safe" und lieferte 2x500W@2Ohm.
In den Tiefen der Schubladen finden sich tatsächlich noch Kataloge und Manuals von 1987... -
Zitat von "hell&dunkel"
Meine Eagle stammt z.B. von Hape Schmidt in Rheinfelden.
Hape kenne ich auch, die boten schon in den 80ern die ersten digitalen Lichtsteuergeräte
für kleines Geld an. (Sorry, war jetzt sehr OT.)
McGee war auch lange Zeit die sogenannte "Hausmarke" von Völkner in Braunschweig. -