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BR118Ex / 18NLW9600

  • ralle14
  • 24. Dezember 2009 um 21:58
  • Mechwerkandi
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    • 9. Februar 2010 um 08:55
    • #101

    Bevor irgendwann ein Hersteller mit 40 mm+x nutzbarem Hub ankommt, möchte ich zu bedenken geben, das die mMs letzlich im Signal beschleunigt und wieder abgebremst werden muss.
    Je schwerer die Membran, ja länger der Hub, je grösser der Pegel, umso träger ist das System. slew rate? :wink:

    Bei näherer Betrachtung landet man dann wieder bei Leichtmembran-Kurzhubern à la E-140 oder 15B, und damit wieder bei der Formel von 1980. :grin:

  • sabbelbacke
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    • 9. Februar 2010 um 09:20
    • #102
    Zitat von "FF"


    Ich hau mal als erster daneben:
    18Sound 18NLW9600 - grün
    Oberton 18XB800 - pink
    Beyma 18G550 - dunkelblau
    BMS 18N850 - schwarz


    Rüschdüsch :)

    Zitat

    Bin ich jetzt im Fernsehen? :grin:


    [klingel, klingel] "Guten Tag, ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist........ Sie haben die einmalige Chance auf einen Gewinn bis zu 3.000000000 Euro gewonnen. Ja, sie haben richtig gehört, Sie gehören zu den Auserwählten. Rufen Sie bitte innerhalb 28 Stunden folgende Nummer an, um Ihre Chance wahrzunehmen....." blubb (rufen die auch bei Euch an? Gleich mal melden....)

    Sonst hat sich ja keiner getraut, deswegen mal hier ein virtuelles Bier für Dich :)

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. Februar 2010 um 09:27
    • #103
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Je schwerer die Membran, ja länger der Hub, je grösser der Pegel, umso träger ist das System. slew rate? :wink:


    Ob träge wird oder nicht hängt auch vom Antrieb ab. Wenn genug Kraft vorhanden ist, habe ich persönlich keine Probs mit schweren Membranen.

  • marcus höcht
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    • 9. Februar 2010 um 10:02
    • #104

    Wie laut eine LS spielen kann ist doch davon abhängig, wie viel Luft die Membran verschieben kann. Was nützt mir eine LS mit einer Empfindlichkeit von 102 dB bei 1 W, wenn der nur +- 3,5 mm Hub kann, wie z.b. meine alten D.A.S G 40 aus den 80 ern.

    Beispielrechnung:

    SD 1200 cm² mal 2,8 cm (+-14 mm) = 3.360 cm³
    SD 1200 cm² mal 0.7 cm (+- 3,5 mm) = 840 cm³

    Ergo, der LS mit +- 14 mm kann 4 mal so viel Luft verschieben. Wie viel das in dB ausmacht kann ich jedoch nicht ausrechnen.
    Dass man dafür mehr Leistung braucht, ist natürlich klar. Eine Membran die solchen Kräften ausgesetzt ist, muss entsprechend stabil und daher auch schwer sein, sonst wabbelt diese nur unkontrolliert umher. Wenn der Antrieb stark genug ist, stellt eine Membran mit 261 g auch keine Problem dar, um diese kontrolliert ein- und ausschwinge zu lassen. Der Dämpfungsfaktor der Endstufe dürfte hier auch eine Rolle spielen. Da haben billige Endstufen sicherlich ihre Probleme. Ein 2 to Auto mit starkem Motor und Bremsen kann auch schneller beschleunigen und anhalten als ein 1 to Auto mit Zwergenmotor und Minibremsen.

    Der große Hub wirkt sich wahrscheinlich negativ auf die mechanischen Verluste aus. Ein Rms Wert von 6,59 kg/s (errechnet von AJ Horn) ist sicherlich kein Spitzenwert unter den 18" Bässen.

    Dass ein LS der in Belastbarkeit, PC und Hub derzeit eine Spitzenstellung darstellt kein Schnäppchen ist, dürfe wohl klar sein.

    Zitat: 80 % der Erfolges sind mit 20 Prozent des Aufwands erreichbar. Die letzten 20 % des Erfolges verschlingen also 80 % des Aufwands.

  • Mechwerkandi
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    • 9. Februar 2010 um 11:19
    • #105
    Zitat von "Jonnytrance"


    Ob träge wird oder nicht hängt auch vom Antrieb ab. Wenn genug Kraft vorhanden ist, habe ich persönlich keine Probs mit schweren Membranen.


    "Viel hilft viel" oder:
    "Etwas unüberwindliches überwinden bedeutet, ihm etwas noch unüberwindlicheres in den Weg zu stellen" oder:
    Es gibt immer einen noch grösseren Fisch... :wink:

    Manchmal tut man gut daran, nicht immer den Umstand zum Zweck zu erheben...
    In mir keimt immer öfter der Verdacht, die technischen Novitäten dienen nur noch der Bedienung persönlicher Befindlichkeiten als denn praktischem Nutzen.
    Die einzig greifbare Prämisse scheint "lauter" zu sein.

  • jogi
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    497
    • 9. Februar 2010 um 15:51
    • #106
    Zitat von "fladdi-for-president"

    immer wieder amüsant hier. noch amüsanter: die behauptung, 6db mehr kämen selbstverständlich raus, wird mehrfach wiederholt. auf die (berechtigte) frage nach messungen kommt die antwort: "da musst du auf besseres wetter warten.", wobei man sich fragt, wie man die zuvor aufgestellte behauptung denn zumindest für sich selbst erklärbar macht, wenn diese messungen offensichtlich noch gar nicht vorliegen.

    ein verwirrter ffp.
    (helau?)

    Erstmal
    Ich habe nie behauptet, daß selbstverständlich 6 dB mehr herauskämen, sondern, daß in meinem Gehäuse 6 dB mehr rauskommen. Das ist ein Unterschied.

    Und jetzt zeig ich dir mal was

    Vergleich
    1 18NLW9600 in meinem 150 Liter Gehäuse
    gegen
    2 18XB700 in je 150 Litern=300 Liter

    Bild 1
    maximal möglicher Schalldruck bei Peakpower bzw Xmax
    grau=2 18XB700 schwarz/rot=1 18NLW9600
    Bild 2
    SPL bei 1800 Watt 18NLW9600 (schwarz) SPL bei 1200 Watt in 2 18XB700 (grau, 1200 Watt, weil sie bei dieser Leistung zwischen 50 und 60 Hz Xmax überschreiten)
    Bild 3
    Auslenkung zu der Frequenzgangkurve in Bild 2

    PS
    Es existiert ein Prototyp und die Impedanz- und Frequenzgangmessung stimmt recht gut mit der Simulation übherein. Außerdem wurde mit einem Bassreflexgehäuse verglichen. Ich vertraue der Hubsimulation.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Die einzig greifbare Prämisse scheint "lauter" zu sein.

    Eben nicht.
    Sondern genausolaut in viel kleineren Gehäusen.


    Noch mal ein PS
    Die in der oberen Simulation 1-2 dB mehr Schalldruck unter 45 Hz bei den XB700 in BR gibt es in der Realität nicht, weil selbst ein gut versteiftes Bassreflexgehäuse mehr Verluste als meine Konstruktion hat. Hornresponse hat da seine Schwierigkeiten bei der Simulation.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • Holger
    Profi
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    589
    • 9. Februar 2010 um 20:25
    • #107


    Ich verstehe nicht was an dem Treiber so toll sein soll.
    Ich Stütze mich nun nur auf meine Simulationen, und habe den Treiber, da doppelt so Teuer wie ein Oberton 18 NXB 800/18 XB 800 bisher nicht weiter beachtet.
    die 2mm mehr Hub machen das Kraut wirklich nicht FETT und bei gleicher Leistung
    z.B. 1500Watt ist der Oberton bei keiner Frequenz am Hublimit in einem 140l Reflex Gehäuse mit großem Port.
    Im Gegenteil, der Oberton ist sogar 1dB lauter, aber Simulation hin oder her, bei Vernüftigen Leistungen, die ein Amp bringen kann, K10 Q10000 oder ähnliches, kann der 18-Sound im Vergleich leider nicht mehr als der Oberton.
    Vielleicht muß man ihn wirklich mal Probehören, aber ich kann mir im Moment nicht vorstellen, was er bei Vernünftiger Leistung außer 1dB weniger PC besser kann als der Oberton (wobei der ca. 1dB lauter spielt). Sicher kann man Treibern alles mögliche an Voodo Dingens mit in die Wiege legen, aber ein solider Treiber von Faital oder Oberton ist nicht wirklich schlechter.
    Übrigens, bei 2000 Watt schaut das auch nicht viel anders aus, und da endet absolut die Sinnhaftigkeit der Leistung die so ein Treiber sehen sollte.

    Sorry für das Riesen Bild, war mein Erster Versuch.
    Werde mich bessern
    Übrigens, rot ist Oberton, Blau 18-Sound

    Einmal editiert, zuletzt von Holger (10. Februar 2010 um 11:06)

  • Hörnli
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    1.880
    • 10. Februar 2010 um 02:04
    • #108

    Moin,

    Zitat von "Holger"

    kann der 18-Sound im Vergleich leider nicht mehr als der Oberton.

    ich habs vielleicht überlesen, hattest Du zu den Simulationen auch beide Lautsprecher im Erlebnissvergleich, also hübsch nebeneinander? Es fehlt mir irgendwie seit 3 Seiten die Betrachtung zur Einspannungsfeder. Denn die entscheidet schließlich, ob die Hübe der Simulationen auch tatsächlich klirrarm und vor allem verschleißarm nutzbar sind.

    Zitat von "Holger"

    Übrigens, bei 2000 Watt schaut das auch nicht viel anders aus, und da endet absolut die Sinnhaftigkeit der Leistung die so ein Treiber sehen sollte

    Wenn man die Sinnhaftigkeit von BR anerkennt, dann könnte man den 18NLW9600 in einem klug entwickelten Gehäuse sicher auch mit "etwas" größeren Endstufen betreiben. Wegen 2kw braucht man nicht unbedingt ein Loch, und man sollte auch erproben, ob der reale Port nicht im Ansturm der Simu möglicherweise um die Ecken pfeifft.

    Zitat von "unknown_artist"

    Das Chassis braucht ja von den Parametern her schon mehr Leistung um auf identische Lautstärken wie ein üblicher 18er zu kommen

    naja :wink:

    Viele Grüße, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Februar 2010 um 05:18
    • #109
    Zitat von "Holger"

    Ich verstehe nicht was an dem Treiber so toll sein soll.


    1. 5,3" Neo VC
    2. geringe PC (2,2dB bei AES macht im Endeffekt mehr als nur hier gesprochene 1dB zu den "anderen" Chassis)
    3. höhe Belastbarkeit
    4. 3fach Spider
    5. Xmax
    6. BL
    7. T/S Parametern sind sehr ehrlich angegeben (würde schonmal nachgemessen)
    8. kleine Gehäusevolumen möglich
    9. Tiefgang, Klang und und und...

    Schreckt dich nur der Preis ab?

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 10. Februar 2010 um 08:56
    • #110

    OKOK
    jetzt antworte ich mal ein bisschen überspitzt

    Zu1: Wäre es dann nicht an der Zeit endlich 6" und 6,5" Spulen in 15er zu verbauen? Und ein MMS über 400 kann sicherlich auch nicht´s schaden....?

    Zu2: Wird durch die größere VC und gute Kühlung sicher so sein. Da wir aber Musik damit spielen und nicht Testsignale, glaube ich nicht an einen Unterschied über 1 dB zu 4" sandwich Spulen.

    Zu3: Klar, das Thema hatten wir schon unter 1 u. 2

    Zu4: Damit ist es sicher einfacher die hohe Rückstellkraft zu Erzeugen. Was der aber generell noch für Vorteile bringt kann ich mir leider nicht erklären. Wird jetzt so wie bei den Rasierern, jedes Jahr eine Klinge mehr, bald sind 2 Griffe dran :) Ob jetzt nur MArkteting dahinter steckt, kann ich nicht beurteilen. Also sagen wir mal der 3-Fach ist besser.

    Zu5: Stimmt, da aber angaben über die geometrie fehlen ist eine Vergleichbarkeit schwierig. Und der Unterschied bleibt gering.

    Zu6: BL ist hoch, aber nicht´s besonderes, da gibt es bessere und der Oberton ist nicht viel schlechter.

    Zu7: Davon gehe ich aus, aber bei Beiden.

    Zu8: laut der Simu Identisch, also bei beiden möglich, kein Unterschied

    Zu9: Ich hatte lange Zeit viel Beyma, dann RCF, da ein bisschen besser für uns als 18-Sound und nun verbaue ich halt viel Oberton, sicherlich nicht weil ich die schlechter finde.
    Es kommt immer absolut auf den Einsatzzweck an.

    Ich stehe halt immer noch auf dem Standpunkt, das sich bei amtlichen Treibern egal welchen Herstellers bei gleichem Gehäuse sich alles im Bereich 1-2dB bewegt. (4Zoll Langhub)
    Und in dem direkten Vergleich 18NXB 800 vs 18NLW 9600 vs Faital XL1500, glaube ich ist der Unterschied kaum Meßbar.
    Bei verschiedenen Gehäusen und Konzepten sehe ich das anders, da sind mal schnell einige dB Unterschied auf kosten von was auch immer erreichbar.

    Ich werde mit den 18NLW9600 mal zum Vergleich holen, vielleicht sehe ich das ja wirklich zu nüchtern.

  • sabbelbacke
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    • 10. Februar 2010 um 09:35
    • #111

    Hey, ich nehm mir mal die Freiheit und quote Deine schöne Auflistung. Geht aber @all, nicht an Dich direkt :)

    Zitat von "Jonnytrance"


    1. 5,3" Neo VC


    Das ist schon "unüblich", stimmt. Ergänzen möchte ich:
    Das ist dann ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern, wenn die Windungsanzahl und die Geometrie, die verwendeten Materialien (Schwingspulenträger, Ausfhürhung des Schwingspulendrahtes, Art der Wicklung, verwendete Kleber, etc..) im Mix auch eine höhere Belastbarkeit ergeben. Eine sehr gut gemachte 4" VC kann "besser" sein als eine nicht so gut gemachte 5,3" VC.
    5" an sich gibt es aber natürlich auch bei anderen Mitbewerbern wie z.B. Beyma. Ganz sooo exklusiv ist das also an sich auch nicht.

    Zitat


    2. geringe PC (2,2dB bei AES macht im Endeffekt mehr als nur hier gesprochene 1dB zu den "anderen" Chassis)


    In der Tat ein sehr geringer Wert. Auch hier zur Ergänzung:
    18Sound gibt an, dass dieser Wert so ermittelt wird:

    Zitat

    50-500 Hz, 5 min rosa Rauschen druff (bei angegebener Belastungshöhe ("specific Power"), dann Pegelverlust gemessen


    Im Datenblatt findet man dann: "@0 dB" als Angabe für die höchste Belastungsstufe der drei PC Werte.... Welche Wattzahl hier zu Grunde gelegt wurde, seh ich aber nicht. Ist 0dB jetzt AES Power, Peak Power, Programm Power?

    Willkürlich mal bei Beyma reingeschaut:
    Bei 700 Watt sind hier auch grob 2,2 dB Verlust eingetragen, bis 1,6kW hoch steigt der Wert dann auf 4,6 an, linear scheints bis 1,4kW zu sein. Hier ist das Testsignal 25-200Hz, ebenfalls 5 Min rosa Rauschen....

    Das lässt wieder viel Interpretationsspielraum...

    - Wie stark wirken sich die unterschiedlichen Bandbreiten des Testsignales auf die PC aus? retten die 50-500 Hz dem 18Sound die Messwerte zum Guten? Oder würde das so gut wie keinen Unterschied machen ob ab 25 oder 50 Hz belastet?
    - Wo setzt 18Sound denn die Werte nun an?

    2,2 dB klingt erst mal toll - und vielleicht ist der 18Sound vielen Mitbewerbern auch wirklich überlegen. Aber gesichert ist das so erst mal nicht, sondern eine unvollständige Ableitung aus einem Datenblatt.

    Zitat

    3. höhe Belastbarkeit


    Ganz bestimmt, das Chassis kann viel ab, neulich in einem Doppel 18er gehört, schon erstaunlich, keine Frage.

    Auf die Frage zurück gekommen, was das jetzt aber gegenüber den Mitbewerbern nun bedeutet fallen mir bei 18Sound immer die "Peak" Werte auf, die dort wahnsinnig hoch sind.

    Das ist natürlich auch ein guter Marketingtrick, denn 10kW liest sich einfach imposant, Selbst bei "kleinen" Chassis wie einem 15ND930 steht da als höchste Zahl 1,6kW.... Mitbewerber schreiben bei ähnlichen Chassis da dann z.B. 800 Watt als höchsten Wert rein.. Dass die Realität dann zeigt, dass der 15ND930 natürlich nicht mit knapp 2 kW klar kommt sondern sogar teils früher schlapp macht als z.B. ein "billiger" Emi 3015LF merkt man dann erst, wenn man es ausprobiert. Natürlich schwindelt 18Sound nicht wirklich, die Peak power ist ja derart definiert, dass es sich wirklich nur um einen 10ms Impuls handelt, den der Lautsprecher "überlebt"....

    Keine Frage, das Chassis kann viel ab, aber bevor man nun schlussfolgert, dass es gegenüber den Mitbewerbern pauschal dasjenige mit der allerhöchsten Belastbarkeit im vergleichbaren Segment ist, sollte man sich eben noch mal ein paar der Marketingtricks bewusst machen, die da auch mit am Werk sind.

    Zitat


    4. 3fach Spider


    Auch das gibts nicht überall. Wichtig ist, was hinten raus kommt. Die mechanischen Verluste sind z.B. nicht berühmt. Wenns unterm Stich hilft, fein :)

    Zitat

    5. Xmax


    Überdurchschnittlich, ja. Aber das gibt es auch bei anderen und z.B. BMS weist zuweilen um einiges höhere Werte aus (wenn man auch bedenkt, wie die Angabe zu Stande kommt)

    Zitat


    6. BL


    BL von 30 ist hoch, aber nicht exklusiv, das gibt es auch wo anders.

    Zitat


    7. T/S Parametern sind sehr ehrlich angegeben (würde schonmal nachgemessen)


    T/S Parameter wurden schon von seeehr vielen Lautsprechern von verschiedenen Leuten nachgemessen. Man muss aufpassen, dass man nicht den hier ab und zu gestreuten Gerüchten, fast jeder Hersteller der Welt sei unfähig richtig Lautsprecher zu messen, erliegt. Nachmessen ist immer eine gute Idee und natürlich gibt es Datenblätter, die mehr oder mal weniger brauchbare Informationen enthalten und sicher gibt es noch so manchen Messdatensatz, der unvollständig, "kalt gemessen" usw. ist... Aber nur weil es eine Menge Amps aus China mit zweifelhafter Performance gibt, heißt das noch lange nicht, dass nur [setze beliebigen "amtlichen" Amphersteller ein] gute Amps baut und zuverlässige Datenblätter produziert.

    Zitat


    8. kleine Gehäusevolumen möglich


    Ein Vorteil, auf jeden Fall. Gleichzeitig auch hier aber kein Alleinstellungsmerkmal, Schweremembrantreiber für sehr kompakte Volumina gibts inzwischen bei fast jedem Hersteller. Und so lange die Dinger als Reflexkisten verarbeitet werden, sollte man die Nachteile von zu geringen Querschnitten eines Portes oder zu langen Tunneln wegen nötiger niedriger Grenzfrequenz nicht unterschätzen... Siehe oben, das wurde schon mal angesprochen.

    Zitat


    9. Tiefgang, Klang und und und...


    Klanglich gefallen tun sie wohl vielen hier, hat man gerade den Eindruck :)
    Ich hab die Dinger neulich in einem Doppel 18er "Infra" gehört. Schon nett, aber wiederum auch nichts, was mich "erstaunt" hätte. Ich nenn das mal "Erwartnusgemäss", vor allem mit dem Preis im Hinterkopf.
    Ich würde mir aber aufgrund von so einem singulären Erlebnis kein umfassendes Urteil erlauben.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Februar 2010 um 09:36
    • #112
    Zitat von "Holger"

    Zu2: Wird durch die größere VC und gute Kühlung sicher so sein. Da wir aber Musik damit spielen und nicht Testsignale, glaube ich nicht an einen Unterschied über 1 dB zu 4" sandwich Spulen.


    Gerade mit moderne Musik ist heutzutage kinderleicht die Spule gewaltig zu erhiten mit Folgeschaden (und nein, da hilft kein Lowcut dagegen).
    18NXB 800 bei 1100W etwa 3,2dB PC
    18NLW9600 erst bei 1800W etwa 2,2dB PC
    Bei höhere Leistungen wirds noch schlimmer.

  • ralle14
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    • 10. Februar 2010 um 09:45
    • #113
    Zitat

    glaube ich ist der Unterschied kaum Meßbar.

    Glauben ist nicht gut, wie gesagt: hören. Beim Forentreffen in Hannover ist die Möglichkeit dazu.
    Wäre schön, wenn einiger 18er am Start sind.

  • sabbelbacke
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    • 10. Februar 2010 um 10:03
    • #114

    Holger

    Magst Du Deinen Beitrag mal editieren und statt des jetzigen Links das hier einfügen?

    Der Code dafür:

    Code
    [url=http://img682.imageshack.us/i/18nxb800vs18nlw9600.jpg/][img]http://img682.imageshack.us/img682/9461/18nxb800vs18nlw9600.th.jpg[/img][/url]

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Februar 2010 um 10:03
    • #115

    sabbelbacke
    18S gibt PC als 0dB (Fullpower) bei AES, so hab ich mitgekriegt.
    Peak Power ist mit 10ms gemessen, viele Hersteller geben als Peak einfach "Program + 3dB dazu" ungemessen. Für mich ist Peak unrelevant, ich immen nach Program schaue.
    Du hast Xmax, BL, VC und und und von verschiedene Hersteller und Produkten zusammengeschmissen. Klar, einzelne Werte sind keine Neuigkeiten und Wundern, aber das alles nicht in einem Chassis.
    Auch 18NLW9600 ist ein Kompromiss aus vielem, steht nicht zur Debate hier.

    Irgendwann ziehen andere Hersteller auch nach und werden ähnliches im Programm haben, nur NLW9600 gibt schon ne weile :wink: So wie DDR und SDR :wink:

  • Holger
    Profi
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    589
    • 10. Februar 2010 um 12:40
    • #116

    Full Power....bei was? ist nicht angegeben, hab ich zumindest nichts gefunden.
    Verlust nach 5 min Pink noise, das ist mehr Belastung als Musik...im Normalfall.
    Ich mag auch nicht Beurteilen, wie Praxis Nah /Fern so eine Angabe ist.
    Die Abhängigkeit von der Einbausituation , Lowcutfiltern ,EQ und Musikmaterial ist auf jedenfall sehr groß.

    Danke für das kleine Bild

  • Stefan Rechenbauer
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    179
    • 10. Februar 2010 um 13:54
    • #117

    - Holger hat den Finger drauf - Messungen der power compression sind nur aussagefaehig, wenn der crest factor, die Spitzenspannung und die Impedanzen von Treiber und Endstufe genau bekannt sind. Das Ergebnis ist gilt auch nur fuer Musikmaterial, welches im betrachteten Frequenzbereich den gleichen Crestfaktor aufweist.

    - PinkNoise hat im Vergleich zu einigen Musikstilen einen deutlich zu niedrigen crest factor, daher ist die gemessene power compression zu hoch.

    - Zwei Konstrukte mit identischer 'realer' power compression aber unterschiedlicher Impedanz im relevanten Frequenzbereich werden nach der Messung unterschiedliche power compressions aufweisen, wenn das Messignal mittels RMS-Leistung normiert auf eine Nennimpedanz angegeben wird. Bei der Verwendung von reinen Spannungsverstaerkern sollte das Messignal mit crest factor und Maximalspannung angegeben werden; zur Interpretation muss die Impedanz der Konstrukte bekannt sein.

    - Wesentlich verlaesslicher ist die Messung der power compression als Verhaeltniswert zwischen Kurz- und Langzeitzeitbelastung. Der Treiber wird mit einem periodischen Pseudorauschen mit praxistauglichem crest factor angesteuert. Eine Messung erfolgt im kalten Zustand (zB 200ms Anregung fuer 5 Hz untere Grenzfrequenz), die zweite im warem Zustand (zB 5min). Zur Auswertung benutzt man den Leistungsfrequenzgang (Quadrat der Fouriertransformierten des aufgezeichneten Signals).

    - Die Messung der power compression nach AES Empfehlung ist recht vereinfacht, aber doch aussagekraeftig und international anerkannt. Ein Blick in die Empfehlung klaert alle Missverstaendnisse.
    --------
    Kleine Kritik am Vertrauen in die Simulationen - von den gezeigten Bildchen stimmt keines (ausser der einen Messung von 18Sound, die koennte korrekt sein). Grund: AJHorn / HornResp rechnen schlicht falsch wenn es um Halbraum/Vollraum, endliche Schallwand und Naehe zu schallharten Grenzflaechen geht. Denn: ein 18" Treiber in einer 21"x21" Schallwand mit Kiste, der auf einem Betonboden steht strahlt nicht in den Halbraum (egal was 85% der Google-Ergebnisse sagen). Der Strahlungswiderstand ist nicht der eines Kolbens in unendlicher Schallwand. Richtiger waere: Strahlungswiderstand eines Kolbens in unendlichem Rohr, Strahlung in den Vollraum, Wechselwirkung der Strahlungswiderstaende mit der Spiegelschallquelle, Beruecksichtigung der endlichen Schallwand.

    Was mich wundert - man simuliert eine Kiste mit HornResp, 'errechnet' den Wirkungsgrad bei 50Hz, misst die Nachhallzeit des Raumes, legt den zu erzielenden Diffusschallpegel fest, errechnet die erforderliche Eingangsspanung. Man installiert und nimmt in Betrieb, misst den Diffusschallpegel bei errechneter Eingangsspannung- und vermisst die fehlenden 6dB Schalleistung nicht? Oder macht man sowas heute nicht mehr? Aber keine Sorge, auch Zeitschriften veroeffentlichen staendig falsche Messungen...

    Gruss: Stefan

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 10. Februar 2010 um 22:50
    • #118

    Hallo Stefan,
    Danke für die Erklärung
    Nicht schlecht für den ersten Beitrag, mach bitte weiter so,
    Zu den Simulationen, das diese Simulation von Reflexboxen in AJ
    nicht sehr exakt ist, kann glaub ich jeder Unterschreiben, aber man
    erhält trotzdem Anhaltspunkte in welche Richtung man sich begibt
    und kann den Ersten Prototyp schon sehr gut Vorberteiten.
    Für einen Vergleich von Treibern ist es schon relativ gut, solange man nicht
    alles auf das letzte dB fest machen will.
    Ich wollte damit auch nur zeigen, das ich die 6dB nicht sehe, sondern eher
    zwei Ebenbürtige Kontrahenten sehe von denen jeder seine Vorzüge hat.
    Vielleicht ist der 18-Sound in der Summe seiner Eigenschaften auch ein bisschen besser, aber das muß jeder für sich und seinen Einsatzzweck entscheiden.
    Ich sehe zum Beispiel keinen Vorteil darin, solche Langhub Speaker in
    Gehäusen zu verbauen, die Prinzipbedingt den Hub verringern, eher mehr Nachteile.

    So aufwendig wie Beschrieben mißt keiner glaub ich zumindest wird das nie Veröffentlicht, da entscheidet die Marketingabteilung ob nun 125dB Dauerschallpegel oder 143dB Peak auf dem Prospekt gedruckt wird.

  • sabbelbacke
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    Beiträge
    5.171
    • 10. Februar 2010 um 23:27
    • #119
    Zitat von "Jonnytrance"

    sabbelbacke
    18S gibt PC als 0dB (Fullpower) bei AES, so hab ich mitgekriegt.


    Danke Dir. Wo stand das?

    Stefan
    Pink Noise und ein fester Crest-Faktor? Bist Du Dir sicher? Ich meine mich zu erinnern, dass dem nicht so ist.
    Zu den Simus sei noch ergänzt: Die Programme rechnen nicht falsch, nur ist die Interpretation des Ergebnisses eben oft falsch - wie Du schon anmerkst. Weder AjHorn noch hornresp fragen Parameter über die Schallwand, Abstand zu Grenzflächen, Raumgröße usw. ab. Für so einen Fall wäre Akabak das Tool der Wahl.

    hornresp

  • FF
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    • 10. Februar 2010 um 23:38
    • #120
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Für so einen Fall wäre Akabak das Tool der Wahl.


    Bei Akabak ist die Bedienung Aba Kack :grin:

    Gruß FF

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