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ELA

  • zegi
  • 30. Dezember 2009 um 21:00
  • zegi
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    • 30. Dezember 2009 um 21:00
    • #1

    Hallo Leute

    Die ELA Technologie ist bisher für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Es wäre möglich, dass ich mich demnächst damit befassen muss. Ich muss für eine Sportveranstaltung einen grossen Platz (60m x 30m) und einen Startraum beschallen, der etwa 300m vom Platz entfernt ist.

    Im Startraum und im grösseren Umfeld des Platzes geht es nur um Spachbeschallung. Speziell im Startraum ist eine sehr deutliche Sprachverständlichkeit trotz Umgebungslärm sehr wichtig. Auf dem Platz wird zusätzlich etwas Musik (voraussichtlich nur Konserve) gespielt.

    Mein Gedanke war folgender: Auf dem Platz kommt ein kleines PA zum Einsatz (zwei Top 12"/1.4", zwei Sub doppel15"), das für schöne Musikreproduktion sorgt und einen gewissen Bassanteil liefert. Im Abstand von rund 15m zum PA kommen kleine Delayboxen zum Einsatz, die nur noch für die bessere Sprachverständlichkeit sorgen sollen.

    Für den Startraum habe ich an ELA gedacht. Die Signallinie wäre ohne Delay und ohne Bassanteil, nur für Sprache. Die Frage wäre nun, macht das Sinn? Was bräuchte ich für Lautsprecher, damit die Sprachverständlichkeit gross ist? Was kostet ein tauglicher ELA Lautsprecher?

    Sind Modelle wie diese hier für Sprache geeignet, oder lediglich für Sirenen und co?

    http://www.monacor.ch/itemcard.php?aid=369&itemno=NR-20KS
    http://www.monacor.ch/itemcard.php?aid=372&itemno=NR-25KS&from=20

    Der Ton macht die Musik.

  • matthias falke
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    • 30. Dezember 2009 um 21:42
    • #2

    Hallo.
    Der NR-25KS sollte im Sprachbereich ausreichen. Ich nehme dafür lieber den IT-30. Kein Spitzensound, aber geht.
    Gruß Matthias

  • zegi
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    • 30. Dezember 2009 um 22:35
    • #3

    Danke Matthias. Kannst du mir vielleicht erklären, wie sich die Dimensionierung des Verstärkers ergibt. Wenn ich 100V Betrieb habe, muss ich dann nur auf die Watt-Leistung der Tröten achten? Ist der Widerstand egal?

    Hätte ich z.B. den http://www.monacor.ch/itemcard.php?aid=78&itemno=PA-900S&from=60 Verstärker, könnte ich 12 Stück IT-30 laufen lassen (im 10W Modus)?

    Sorry für die banale Frage, aber ich habe von der 100V-Technik keinen Schimmer...

    Der Ton macht die Musik.

  • binson
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    • 30. Dezember 2009 um 22:46
    • #4

    Auf die Leistung achten, Impedanz ist quasi "unwichtig".

    Auf Leitungsdimensionierung und -länge sollte man schon etwas achten. :wink:

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • MRspeaker
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    • 31. Dezember 2009 um 08:20
    • #5

    Bestell doch einfach 300m Mikrofonkabel und häng irgend einen Verstärker mit einer Box die noch im Lager liegt drann.

    Nach der Veranstaltung machst du aus den 300m 5 und 10m Strippen für den allgemeinen Bedarf.....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • slaytalix
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    • 31. Dezember 2009 um 11:35
    • #6

    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=7767&spr=DE&typ=full

    IT 100 oder 200 TW als Musikhorn Koax

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Mechwerkandi
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    • 31. Dezember 2009 um 13:13
    • #7
    Zitat von "zegi"


    Die ELA Technologie ist bisher für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Es wäre möglich, dass ich mich demnächst damit befassen muss. Ich muss für eine Sportveranstaltung einen grossen Platz (60m x 30m) und einen Startraum beschallen, der etwa 300m vom Platz entfernt ist.

    Im Startraum und im grösseren Umfeld des Platzes geht es nur um Spachbeschallung. Speziell im Startraum ist eine sehr deutliche Sprachverständlichkeit trotz Umgebungslärm sehr wichtig. Auf dem Platz wird zusätzlich etwas Musik (voraussichtlich nur Konserve) gespielt.

    Mein Gedanke war folgender: Auf dem Platz kommt ein kleines PA zum Einsatz (zwei Top 12"/1.4", zwei Sub doppel15"), das für schöne Musikreproduktion sorgt und einen gewissen Bassanteil liefert. Im Abstand von rund 15m zum PA kommen kleine Delayboxen zum Einsatz, die nur noch für die bessere Sprachverständlichkeit sorgen sollen.

    Sehr aufwändige Lösung.
    Festinstallation oder ambulant?

  • zegi
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    • 31. Dezember 2009 um 13:24
    • #8

    Danke soweit für die Ideen und Tips!

    Die Idee von MRspeaker gefällt mir nicht schlecht. Wäre für mich vielleicht keine schlechte Sache.

    @ Mechwerkandi: Die Geschichte findet nur an einem Tag statt.

    Der Ton macht die Musik.

  • Mechwerkandi
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    • 31. Dezember 2009 um 15:44
    • #9

    Na ja, wenn's denn nur für ein Mal ist, kann man natürlich probieren, das mit vorhandenem Mat zu stemmen, auch wenn das eigendlich nicht so richtig passt und zu viel Aufwand für die Installation erfordert.
    Indoor-PA für draussen: Mangels Reflektionen ist die Reichweite erheblich eingeschränkt. Das "Lautheitsempfinden" nimmt mit der Entfernung und sinkenden Frequenzen überproportional ab. Vornedran fallen den Leuten die Ohren ab, 10 m weiter ist schon fast nichts mehr da.

    Wg. 100V:
    Das kann man sich vorstellen wie eine Stromverteilung über eine Verteiler-Dose.
    Die hat eine bestimmte Maximal-Belastung, äquivalent zur Verstärker-Leistung.
    Man kann dann ohne Rücksicht bis zu der verfügbaren Leistung parallen klemmen. An einen 240W Verstärker z.B. 6x40W oder 12X20W. Oder gemischt, völlig egal. Genialerweise kriegt der Lautsprecher nur das an Leistung, was am Übertrager abgegriffen wird, man hat also die Möglichkeit, in einer Line unterschiedliche Pegel zu fahren.
    Vergleich zur Stromverteilung: Eine 40W Glühlampe geht ja auch nicht kaputt, wenn man sie direkt an die 230V-Steckdose anschliesst.
    Bleibt man in der Summe unter der Verstärker-Nennleistung, passiert auch nichts, der Verstärker wird dann einfach nicht voll belastet.

    Das einzige, was definitv nicht geht, sind Mörder-Pegel, weil > 100W die Übertrager einfach zu gross/teuer werden, und Tiefbass-Attacken, weil irgendwo < 50 Hz der Trafo zu einem simplen Widerstand mutiert.
    Die meisten ELA-Verstärker haben deswegen trafoseitig ein entsprechendes Filter eingebaut.

  • michael beyer
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    • 31. Dezember 2009 um 17:13
    • #10

    Gut erklärt und nette Beispiele. :wink:

  • sabbelbacke
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    • 6. Januar 2010 um 11:33
    • #11

    Ich häng mich mal kurz dran, weil Kollege und ich uns uneins sind:

    Unterputz besteht eine Ringverteilung und Abgriffe in Form von Dosen an den Stellen, wo die LS hin sollen. Jetzt gilt es, eine schöne Lösung zu finden, was für eine Buchse man auf die Dose macht um den 100V LS an zu schließen... Neutrik D-Norm Blende druff und Speakon rein? Klemmanschlüsse?

    hornresp

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Januar 2010 um 12:29
    • #12
    Zitat von &quot;Sabbelbacke&quot;

    Ich häng mich mal kurz dran, weil Kollege und ich uns uneins sind:

    Unterputz besteht eine Ringverteilung und Abgriffe in Form von Dosen an den Stellen, wo die LS hin sollen. Jetzt gilt es, eine schöne Lösung zu finden, was für eine Buchse man auf die Dose macht um den 100V LS an zu schließen... Neutrik D-Norm Blende druff und Speakon rein? Klemmanschlüsse?

    Hallo,
    wir nutzen im Betrieb 4 polige Neutrik-Verbinder und zwar "female" für Ausgänge, belegt auf "1" und "4".
    Somit ist das eindeutig gekennzeichnet und mit Mikrofonen bzw. XLR-Niederohmausgängen unverwechselbar.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tufkadib
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    • 6. Januar 2010 um 14:39
    • #13

    Weil es so schön paßt, hier nochmal der Link auf einen Philips-ELA-Verstärker, der alles andere als zahnlos ist: Klick!

    MfG
    DirkB

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Januar 2010 um 16:22
    • #14
    Zitat von &quot;DirkB&quot;

    Weil es so schön paßt, hier nochmal der Link auf einen Philips-ELA-Verstärker, der alles andere als zahnlos ist: Klick!

    MfG
    DirkB

    Angesichts dieses Videos mache ich mir ernsthaft Gedanken meine Signatur umzudrehen :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 6. Januar 2010 um 16:53
    • #15
    Zitat von &quot;Sabbelbacke&quot;


    Klemmanschlüsse?


    Ist an Festinstallationen eigendlich üblich. An mobilen Anwendungen auch gerne Hirschmann STEK, oder wie die grauen Dinger heissen.
    Alles andere ist eigendlich Unsinn... XLR geht gar nicht, wg. Spannungsfestigkeit.

  • tufkadib
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    • 7. Januar 2010 um 17:58
    • #16

    Hallo,

    XLR ist aber eigentlich 100V-tauglich, von seinen Spannungsgrenzen her.

    MfG
    DirkB

  • Mechwerkandi
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    • 8. Januar 2010 um 08:47
    • #17
    Zitat von &quot;DirkB&quot;

    Hallo,

    XLR ist aber eigentlich 100V-tauglich, von seinen Spannungsgrenzen her.

    MfG
    DirkB


    Sicher??
    Es gibt/gab zwar XLR jacks für Netzspannung, analog zu Powercon, aber die "normalen" sind von Neutrik mit 50 V Nennspannung angegeben.
    Abgesehen von IP xx.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 8. Januar 2010 um 11:10
    • #18

    Ich hatte vor einiger Zeit bei Cannon nachgesehen und die schrieben was von 130V.

    MfG
    DirkB

  • bassfaceb
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    1.127
    • 8. Januar 2010 um 11:33
    • #19

    auf der neutrik-seite finde ich auch nur 50V, aber so rein aus dem Gefühl würde ich den Steckern mehr zutrauen (uhhh...für die Bemerkung sehe ich schon einen Beitrag, von einem Ingnorierten User)

    das Problem ist nur die Berührungsspannung... ab 48V(oder doch 50V?...ich müsste nachschauen) kann der Strom ja schonmal tödlich werden
    daher haben die sicher auch nur 50V Nennspannung (damit man da nicht mehr drauf legt , welche dann gegen das Gehäuse kommen kann)


    über welchen Innenwiederstand(verstärker) reden wir denn hier??

    dann könnte man mal gegenrechnen, ob das überhaupt schädlich sein kann (für den Menschen)

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 8. Januar 2010 um 14:35
    • #20

    Über die zulässige Spannung scheinen die Ansichten der Hersteller auseinander zu gehen. Neutrik schreibt 50V, Cannon gibt höhere Werte an:
    http://mixonline.com/online_extras/cannon-xlr-data.pdf

    Andererseits, was soll bei 100V schon passieren. Üblicherweise haben Elaverstärker erdfreie Lautsprecherkreise und spätestens an den Tonsäulen trifft man hin und wieder auf Schraubklemmen.

    MfG
    DirkB

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