Zitat von "Maurice Egly"Vielleicht Kosten von 25€ inclu. Arbeitszeit.
Man merkt, dass du nicht unbedingt täglich Arbeitskosten kalkulierst... :wink:
- Streite dich erstmal 3 Stunden mit deinem Kunden über den Entwurf des Logos. (Obacht: der Kunde hat immer Recht, aber selten Ahnung.)
- danach mahnst du 10x das Logo an, ohne welches du nicht loslegen kannst
- dann konvertierst du manuell das aus gefühlten 30 Pixeln (5x5 + ein paar überstehende!) Logo in eine hochauflösende Grafik, besser gleich in Vektoren.
- in der Folge kannst du es dann auf 2 Bit Bildtiefe (schwarz/weiss - oder vielmehr: nix/weiss) reduzieren und in Form und Inhalt korrigieren (" Nein, liebe Frau XY (bitte den Namen der Produktionsassistentin einsetzen) wir können keine 8mm große Schrift darstellen!),
- das Ganze per Plotter auf 1x1m² ausdrucken und mit einem kleinen, scharfen Skalpell mühselig ausschneiden.
Es folgen erste ProbeFlogos in der heimischen Halle, dann vor der Chefsekräterin und schliesslich vor dem gesamten Vorstand (der aus 22 Mitgliedern besteht, von denen sich nicht mal zwei auf einen gemeinsamen Termin einigen können).
Zu guter Letzt stellst du fest, dass der Konzern das Logo als Warenzeichen eingetragen hat und dass die Nutzung einer Gebührenordnung unterliegt.
Selbstmurmelnd kommen die Materialkosten und die Kosten für Spezialpappe (nichtaufweichend), Draht (nichtrostend & steiff) und den Vorlagenbauer hinzu.
Anders ausgedrückt: ich halte 3500 USD für völlig angemessen - wenn es einen Fullservice gibt. Mehrere Maschinen, Logos, Betriebspersonal. Irgendwie müssen auch bei Flogos die Entwicklungskosten wieder eingespielt werden...
Das ist B2B in der Werbebranche - oder Filmbranche - oder SpecialFX-BRanche - oder, oder, oder.
Wer Party-schaum.de will, ist als Gast auf einer Schaumparty richtig aufgehoben. :twisted: :twisted: :twisted:
edith hat den Duden wiedergefunden...