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Tech Rider - Erfahrungen, Diskussionen

  • mike j.
  • 27. Februar 2010 um 09:51
  • mike j.
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    • 27. Februar 2010 um 09:51
    • #1

    Immerwieder hat man als "advanced HKS" oder auch als Pro mit Bands und Künstlern zu tun, die eine bestimmte technische Ausstattung fordern, welche in den so genannten Tech Ridern festgelegt ist.

    Nun möchte ich zu einer kleinen Diskussionsrunde um Erfahrungen und Sinn der Rider anstoßen.

    Edith meint: Titel und Thema aufgrund Fehlthematik geändert.

    3 Mal editiert, zuletzt von Mike J. (27. Februar 2010 um 20:29)

  • mike j.
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    • 27. Februar 2010 um 09:55
    • #2

    gelöscht... siehe oben.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike J. (27. Februar 2010 um 20:27)

  • skyworker
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    • 27. Februar 2010 um 12:29
    • #3

    Nur eine kleine Anmerkung von mir - wenns erlaubt ist:

    Der Rider / die Bühnenanweisung ist in der Regel Gegenstand des Vertrages und sollte daher auch nicht öffentlich gestellt werden. Wenn eine Band oder ein Künstler das möchte, dann ist der Rider in der Regel auch auf der HP zu finden - und nicht in einem Forum.

    So - und jetzt weiter machen beim Schw... vergleich.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Eliminator
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    • 27. Februar 2010 um 12:57
    • #4

    Vor allem ändert er sich laufend...

    Der Rider, den Mike da postet, hat außerdem nichts mehr mit Party-PA zu tun :)

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • MRspeaker
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    • 27. Februar 2010 um 17:59
    • #5

    Jemand der einen ernsthaften Rider schreibt will auch nichts mit Party PA zu tun haben. :wink:

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  • mike j.
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    • 27. Februar 2010 um 18:09
    • #6

    Das Thema war in anbetracht jener gerichtet, die ab der Zwischenliga PPA und PA arbeiten. Und da kann es sein, dass man auch mit den Ridern der "großen" zu tun hat.

    Hätte gedacht, dass das Interesse größer wäre, somit hat sich das Thema glaub ich erledigt.

    Ich gehöre eigentlich auch ins große Forum, nur hier diskutiert sichs einfach um Welten besser. Hier sind die Leute noch unterwegs, die nicht nur mit Marken um sich werfen sondern sich auch noch Gedanken machen (im PA Forum gesehen: viele glauben da echt, Membrangröße hat was mit Frequenzgang zu tun, was mit etwas Überlegung nur ganz oberflächlich stimmt, in der Praxis aber recht ein unfug ist) - deshalb hab ich auch das Thema hier beginnen wollen...

    Zurück zum Thema...

    Wir haben mit dem Rider von Culcha Candela zu tun, in dem bestimmte Anlagen gelistet sind. Mich wunderts da, wieso diese alle Arrays wollen (Halle mit 30x20m Abmaße) und sich mit 4 Stück F1 Res4 nicht zufrieden geben. Da wird echt ein Nexo GeoS10 (2x6) mit CD18 (2x2) (und OHNE CD12!!) vorgezogen, das auch in der Halle spielen wird. :roll: :roll: :roll:

    Da bezweifle ich folgendes wieder:

    Zitat

    Jemand der einen ernsthaften Rider schreibt will auch nichts mit Party PA zu tun haben.


    An dieser Stelle finde ich den Techrider der Finnischen Band NIGHTWISH wieder richtig vernünftig.

  • DJheini
    Moderator
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    • 27. Februar 2010 um 18:29
    • #7
    Zitat von "MRspeaker"

    Jemand der einen ernsthaften Rider schreibt will auch nichts mit Party PA zu tun haben. :wink:


    Das kann man so pauschal nicht sagen. 8)

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • MRspeaker
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    • 27. Februar 2010 um 18:32
    • #8

    Die Rider ändern sich ständig, ich bin froh wenn ich von den Bands selber einen aktuellen bekomme. :grin:

    Weiterhin bedarf es eh immer der frühzeitigen Rückmeldung seitens der ausführenden Firma. Zumindest wird dieses als äusserst freundlich empfunden wenn man als Band schon vorher weis was auf einen zu kommt.

    Die Rider stellen eine art Lastenheft der Industrie da.
    Man hat gewisse Wünsche und Vorstellungen die man mit dem Rider bekannt machen möchte.

    Die wenigsten "mittleren" Firmen haben genau das, was in den Ridern verlangt wird, sofern diese sehr genau geschrieben sind.
    Auch bei anerkannten Acts wirst du von der Band keine Absage bekommen, nur weil du nur nen Drumriser hast, und die anderen Bandmitglieder ohne Podeste auskommen müssen....


    Im Prinzip will der Rider sagen, in welcher Liga die Band spielt (oder spielen möchte :grin: ).
    Gut- Heini... Wenn der Rider sagt, ich brauche einen FOH, mindestens ein funktionierendes Chinapult und bitte jeweils 4 Bunten Lampen auf Stativ an der Bühne dann kann man das als Party PA gelten lassen.... :grin: Dann sind die Anforderungen halt sehr zurück haltent.
    Aber wir driften ab, sonst diskutieren wir über die Definition "Party PA". g*

    http://www.audio2.eu
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  • abc
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    • 27. Februar 2010 um 18:54
    • #9
    Zitat von "Mike J."

    Wir haben mit dem Rider von Culcha Candela zu tun, in dem bestimmte Anlagen gelistet sind. Mich wunderts da, wieso diese alle Arrays wollen (Halle mit 30x20m Abmaße) und sich mit 4 Stück F1 Res4 nicht zufrieden geben. Da wird echt ein Nexo GeoS10 (2x6) mit CD18 (2x2) (und OHNE CD12!!) vorgezogen, das auch in der Halle spielen wird. :roll: :roll: :roll:


    Liegt vielleicht daran, das man mit einem geflogenen GeoS die Spielstätte u.U. etwas homogoner beschallen kann als mit 2 Stück 50x25° LS (gestellt/geflogen, mit irgendwas dazu?).
    Kommt natürlich immer etwas auch die Anwendung und die Raumgeometrie an, hätte aber wohl auch das NEXO PA vorgezogen.

  • michael beyer
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    • 27. Februar 2010 um 19:20
    • #10

    Ich finde diese Pauschalisierung bescheiden.

    Auch als DJ habe ich z.B. einen Rider und wenn dann z.B. ein JB Music CD-Player und ein VMX-Behringer Pult steht, bekom ich als Antwort, dass man sowas wie einen Rider doch wohl nicht Ernst nehmen kann. Jeder der als VT eigenmächtige Entscheidungen fällt, wenn es einen Rider gibt, muss eben mit den Konsequenzen leben. Ich bin damals gegangen und bekomme seit dem im Freiburger Raum meinen Rider erfüllt oder einen netten Anruf.

    Ich denke so wie ein DJ seinen Arbeitsplatz braucht, so braucht ihn auch ein Mischer an seinem Arbeitsplatz. Wenn nun jemand mit einer bestimmten Anlage Erfahrungen gesammelt hat, dann kann er doch darauf bestehen.

  • DaWo
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    • 27. Februar 2010 um 20:25
    • #11

    Wobei auch teilweise die verflcuhten Marken mittlerweile brauchbare Sachen bauen und auch nicht schlechter werden.

    Ich kann euch einen Rider einer Kirchenmusikerin nennen (Namen nenne ich hier keinen)

    Ton:
    16 Kanal Mischpult
    5 Monitorwege
    Dem Saal entsprechende Anlage
    SM 58 oder besser für Gesang (Funk)
    Keyboards über DI
    Licht:
    Profiler und ein wenig Hintergrundbeleuchtung, kein geflacker


    Denke das ist schon eher die Liga Party PA-Pro ;)

  • treibsand
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    • 28. Februar 2010 um 00:41
    • #12

    Nach 18 Jahren Club (200-1000 pax) liest man Rider eh nur noch quer. Ich will wissen, was die Band WIRKLICH braucht - nicht, was der Veranstalter bezahlen will oder was der Mischer meint, es wäre cool...
    Da ist IMHO der Grat zwischen Profiliga (wird gestellt und berechnet) und Party-PA (hab ich nicht, kenn ich nicht, kriegste nicht)

    Wenn jemand meint, er/sie/es könne nur auf Anlage xy mischen, dann isses sein Problem. Das lasse ich erst in einer Liga gelten, wo das Budget es rechtfertigt (also Industrie oder Stadion). Ansonsten halte ich den Horizont des Ridererstellers für deutlich zu eng. Is klar, dass man funktionierendes Material stellt. Das beinhaltet auch, dass man mit dem Krempel vernünftig arbeiten kann. Aber bestimmte Boxen, FX-Geräte oder Mikros werden nicht gestellt. Sowas lässt sich aber mit einem zurückgefaxten "Clubrider", also der Liste des vorhandenen Material und dem deutlichen Hinweis "es wird nicht zugemietet", schnell regeln.
    Wem das nicht passt, der darf gerne gehen. Über die Konsequenzen kann man dann gerne gerichtlich verhandeln und soll sich wundern, wie dann entschieden wird...


    Beim querlesen eines Riders achte ich eher auf angeforderte Backline, als auf ausreichend Mischpultkanäle; eher darauf, ob die Band mit Monimix und 83 Wirelesskanälen anrückt, als auf die Mikrofonauflistung; eher auf 37 benötigte DI's, als auf die Soundcheckzeiten.

    Viele Rider werden auch durch Agenturen unnötig hochgepuscht, ein kurzer Kontakt zum Bandmixer mit Schilderung des Venues wirkt wunder...


    Mir wurde als Bandmischer auch so manche "Herausforderung" von anderen Clubs abverlangt - aber wenn man mit den Leuten entspannt reden konnte und die ihr Handwerk verstehen, dann bringt einen jede dieser Herausforderungen richtig nach vorne.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • MRspeaker
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    • 28. Februar 2010 um 07:48
    • #13

    Zu erfüllten Ridern fällt mir gerade eine Diskussion aus dem letzten Jahr mit einer dämischen Band die nach einer Deutschlandtour den letzten Gig in unserem kleinen Dorf spielte, ein;


    Schlagzeuger zu mir;
    Jehaa, Fett ein Drum fill.... 8)
    Aber die komplette Schlagzeugmikrofonierng hätte nicht sein müssen, wir haben ehrlich gesagt gestern schon unseren Tour-abschluss gefeiert (Die Band war auch eine Stunde zu spät mit dem Tour-Bulli da...)


    Ergo;
    Selbst wenn man Rider erfüllt wie sie gewünscht sind, selbst wenn man Rücksprache mit dem Tech usw hat.... Auf der Bühne und vorher freut man sich wenn es menschlich zu geht....


    Der Gig war im gesamten sehr schön, gute Musiker, die Aktionen der Bandmitglieder auf der Bühen dann doch eher zurück haltend.... :grin:

    Und wer jetzt wissen möchte wer das war und wie der Rider aussieht, der guckt mal hier;
    Ist nichts besonderes... lediglich 8 Auxwege schafft nicht jedes Pult aber die Band begnügt sich auch mit weniger. Wir stellten damals ein Soundcraft gb8-32, reichte völlig.
    http://www.babylove.dk/

    http://www.audio2.eu
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  • michael beyer
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    • 28. Februar 2010 um 08:04
    • #14
    Zitat

    Wem das nicht passt, der darf gerne gehen. Über die Konsequenzen kann man dann gerne gerichtlich verhandeln und soll sich wundern, wie dann entschieden wird...

    Wenn der Rider ausgewiesener Vertragsbestandteil ist und der Vertrag auf Grund deiner Entscheidung vom Veranstalter nicht erfüllt wird, dann wird dieser sicher bald bei dir auf der Matte stehen. Mich würde wundern wenn da in einer Verhandlung oder Schlichtung der Vertragsbestandteil unberücksichtigt bleibt. Ich kenne auch Verträge, bei denen die Nichterfüllung des Riders zu einer Vertragsstrafe führt. Ob das nun Abzocke ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden.

    In der Kommunikation lässt sich ja schnell klären, wieso manche Sachen auf dem Rider stehen. Daher habe ich bei mir folgenden Satz stehen: "Mischpulte und Player müssen in einem einwandfreien technischen Zustand sein. Sind aufgelistete Player oder Mixer nicht verfügbar, muss jedwelcher Ersatz schriftlich geklärt werden." Pauschal ohne Rücksprache zu sagen, ich stell dem/denen da irgendwas hin und basta, finde ich schlicht unangebracht.

  • Eliminator
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    • 28. Februar 2010 um 09:32
    • #15

    Wenn man sich mit den Leuten einmal richtig unterhält, wird einem der Grund für diese detaillierten Spezifikationen klar. Ein Techniker eines bekannten Kölner Comedyacts hat mir mal erzählt, was man manchmal für Anlagen vorgesetzt bekommt.

    Ich hatte auch schon mit einigen Ridern zu tun. Bevor der Veranstalter ein Angebot bekommt, steht erst einmal ein Telefonat mit dem Urheber des Riders. Um alle Rider so erfüllen zu können, wie es draufsteht, bräuchte man in seinem Lager das Gesamtprogramm sämtlicher "Edelmarken". Da dies keiner hat ist man auch auf der Gegenseite zu Kompromissen bereit.

    Da meine Anlage eher der Mittelklasse entspricht und mein Pult auch kein 235 Monitorwege hat, lehne ich die ein- oder andere Nummer aus Sicherheitsgründen auch mal ab. Auch, wenn der Anteil an Eigenmaterial die 50%-Marke unterschreitet.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Bernd Masu
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    • 28. Februar 2010 um 11:20
    • #16

    Bestimmte Wünsche OK - wenn sie sachlich begründet sind. Aber man sollte auch kompromissbereit sein.
    Wer seine Profi-Technik gewöhnt ist, sollte sich nicht mit Billig-Schrott herum schlagen müssen.

    Wie weit reicht die sachliche Professionalität ? Wo beginnt das "Superstar-Gezicke" ?

    z.B. die Rider fürs Catering. Was da manchmal an Spezialitäten gewünscht werden.
    Bis hin zu teurem und exklusivem Mineralwasser, daß auf einer Insel abgefüllt wäre, und schwer zu bekommen sei.
    Aber wehe dem Veranstalter, wenn was Anderes auf der Flasche steht ?

    Ein kleiner Veranstalter, wurde mit (anderen) extravaganten Catering-Wünschen einer damals bekannten Band belastet.
    Ich wunderte mich darüber sehr, als ich daß las.

    Wenn Einer z.B. Vegetarier ist, oder bestimmte Sachen nicht mag, z.B. keinen Fisch oder keine Zwiebeln,
    mag daß noch verständlich sein.
    Ich kann keine Kartoffelpuffer ertragen, nicht mal riechen -> tlw. Kopfschmerzen.
    Aber wozu so ganz exklusive Wünsche ? Man wird auch mit Ähnlichem satt.

    Manche Promis belasten gar das Hotel mit extravaganten Wünschen. Auch wenn auf Tournee = nur eine Nacht dort.
    Eine Sängerin verlangte drei ! DVD-Player in ihrem Hotelzimmer. Warum reicht nicht Einer ?

    Geld und Ruhm verdirbt den Charakter. Nicht immer, .... aber leider oft ?

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • michael beyer
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    • 28. Februar 2010 um 11:52
    • #17

    .....

  • michael beyer
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    • 28. Februar 2010 um 11:57
    • #18

    Auch wenn du dich gerade so schön in Rage redest ging es ja um Tech Rider. :wink:

    Aus meiner Erfahrung: Manchmal ist es besser auch vermeintlich sinnlose Wünsche von Backstage-Ausstattung etc zu erfüllen als nachher die Laune der 'Stars' zu ertragen. Aber es gibt auch ganz angenehme Menschen - Celia Cruz gehörte z.B. ausnahmslos dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Beyer (28. Februar 2010 um 21:04)

  • Eliminator
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    • 28. Februar 2010 um 20:42
    • #19

    Die ersten 5 Minuten nach Eintreffen des Künstlers sind entscheidend. Wenn er und sein Techniker kommen und sehen, daß alles schon fertig ist und den Wünschen entspricht (vielleicht bietet man direkt schon mal einen Kaffee und Schnittchen an), ist das die halbe Miete.

    Im Falle des Kölner Comedians habe ich im Vorfeld das gesamte Licht lt. Rider in Easyview gezeichnet und mitsamt Bühnenansicht dem Techniker zur Genehmigung geschickt. Als das OK kam, habe ich alles genau so gebaut und die Leute waren glücklich.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • treibsand
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    • 1. März 2010 um 07:00
    • #20
    Zitat von "Michael Beyer"

    Wenn der Rider ausgewiesener Vertragsbestandteil ist und der Vertrag auf Grund deiner Entscheidung vom Veranstalter nicht erfüllt wird, dann wird dieser sicher bald bei dir auf der Matte stehen. Mich würde wundern wenn da in einer Verhandlung oder Schlichtung der Vertragsbestandteil unberücksichtigt bleibt. Ich kenne auch Verträge, bei denen die Nichterfüllung des Riders zu einer Vertragsstrafe führt. Ob das nun Abzocke ist oder nicht muss jeder für sich entscheiden.


    In Clubs dieser Grössenordnung steht meisst eine Hauseigene PA und Veranstalter und Tech stehen sich ohne Vertrag näher, als die Künstler mit Vertrag...

    Letztendlich geht es aber eher um das, was Eliminator schrub:
    Der erste Eindruck zählt. Und wenn der Künstler (wohlgemerkt immer noch profi-PPA) merkt, dass er nett empfangen wird und kompetente Leute um ihn herum versuchen eine schöne Show hinzuzaubern, wird er /sie/es auch deutlich mehr Kompromisse eingehen - es sei denn, er ist Arschloch...
    Und mal unter uns: ich möchte auch nicht der Künstler sein, der für eine "kleine" Garantiegage im noch dreistelligen Bereich seinen Namen aufs spiel setzt! Wenn ein Veranstalter seit Jahren gute Konnektions und einen tadellosen Ruf hat, dann geht der Schuss mit derKonventionalstrafe ganz schnell nach hinten los. Dafür kennt man sich in der Szene insgesamt zu gut und die entsprechende Künstleragentur weiss meisst auch, mit wem sie sich einlässt.

    Sicherlich ist der Rider ein Teil des Vertrages und in Verträgen steht auch immer was von "Nichteinhaltung=Konventionalstrafe". Ob sich aber letztendlich in einer Schlichtung oder dem Verfahren das so durchdrücken lässt, oder ob der durch Pult y ersetzte Mixer x nicht auch genug gewesen wäre, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, wird für beide Seiten dünnes Eis.


    Was die Cateringrider angeht:
    Die sorgen bei uns manchmal für Erheiterung. Mehr aber nicht. Worauf man definitiv achten sollte:
    - Veggies/Veganer/Allergiker
    - abwechslungsreiches, frisch zubereitetes Essen (Lieferdienste gehen garnicht)
    - genug Bier
    - ausreichend Softdrinks und stilles Mineralwasser.
    Über die diversen Hard-Alkoholika und Spezialweine lesen wir drüber hinweg. Schlimmstenfalls findet sich am Tresen noch was passendes. Doof ist's lediglich bei den Veranstaltern, die Technik, Catering und Tresen outgesourced haben, um weniger Risiko zu haben...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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