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Elko defekt an FAT FPA 2.9?

  • Eike Mache
  • 26. Mai 2010 um 07:58
  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 26. Mai 2010 um 07:58
    • #1

    Moin. Ich hab hier ne FAT Audio FPA 2.9 Stufe (BJ 2004). Am WE hab ich mal reingeschaut. Dabei ist mir dann folgendes aufgefallen:


    Ist das ne Alterserscheinung? Oder Überlastung?

    Im anderen Thread hier hab ich gesehen das in anderen FATs auch schwarze Elkos verbaut sind. Wobei ich denke das es egal ist. Ist mir nur aufgefallen.

    Sollte man den Elko sofort ersetzen? Die Stufe läuft noch gut. Basst auch ordentlich. Es macht auch den Eindruck als wenn das Elektrolyt da schon länger so klebt.


    Haben ist besser als brauchen

    2 Mal editiert, zuletzt von Eike Mache (5. Mai 2013 um 19:57)

  • studi
    Beiträge
    776
    • 26. Mai 2010 um 10:08
    • #2

    Bevor er sich endgültig in Luft auflöst, würde ich sagen, raus damit... Nicht das der Sekundärschaden größer ist als jetzt.

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 26. Mai 2010 um 10:45
    • #3

    jo, austauschen!

    und BITTE fass das rote Zeug nicht mit den Fingern an!
    Elektrolyt ist ätzend und man weiß nie, ob sich der scheiß vollständig neutralisiert hat
    einen Gummihandschuh hat jeder daheim und kann vor schlimmerem bewahren

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 31. Mai 2010 um 18:12
    • #4

    So, heute mal sauber gemacht und die Typenbezeichnung rausgesucht. Finde leider nix auf der F&T Seite.
    Werde mal direkt dort Anfragen.

    Weiß jemand zufällig wofür Typ SI steht? Snap In oder so? Was bedeutet "Snap In"



    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

    Einmal editiert, zuletzt von Eike Mache (5. Mai 2013 um 19:58)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 31. Mai 2010 um 18:35
    • #5

    Naja das muss jetzt nicht unbedingt ein F&T sein.
    Kannst da bedenkenlos ein anderes Fabrikat einbauen.
    6200µF bei 125Volt sind entscheidend.
    Und man sollte nicht grade einen ganz billigen Hersteller nehmen.
    Slap in wird sich vermutlich auf die Beinchen/Anschlusspin des Kondensators beziehen. Die sind etwas gebogen... Ist aber auch völlig egal. Hauptsache der neue Kondensator passt mechanisch halbwegs...
    Eigentlich sollte man alles tauschen, wenn der erste kaputtgegangen ist, aber das geht da richtig ins Geld.
    Ich würde erstmal nur den einen tauschen.

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 31. Mai 2010 um 18:54
    • #6

    solche Elkos sind nur sehr schwer zu bekommen...besonders mit den Spannungsangaben.

    entweder man misst mal, was aus dem Gleichrichter so raus kommt (alle anderen C´s müssten ja noch laufen), dann kann man auch ggf kleinere Spannungen nehmen.

    Ansonsten Leitungen hinlegen und einen Alu-Elko mit Schraubanschlüssen nehmen
    größere Kapazitäten findet man ganz gut bei rs und farnell

    ich fürchte aber, dass du nicht unter 40€ für solch einen elko kommen wirst

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 31. Mai 2010 um 19:06
    • #7
    Zitat von "bassfaceb"

    (alle anderen C´s müssten ja noch laufen)

    Ich denke es laufen noch alle Elkos, auch der "ausgelaufene". Der Amp rennt ja noch wie er soll....

    Wundert mich nur das es keine anderen FAT Besitzer hier gibt die vllt ähnliche Probleme hatten.

    Ich warte mal ab was F&T dazu sagt.


    Was würde denn schlimmstenfalls passieren wenn man nen kleineren nimmt und der dann abraucht?


    Haben ist besser als brauchen

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Mai 2010 um 22:01
    • #8

    Hallo,
    Thema Lade-Elkos, allgemein:

    Kapazität: Gleichviel ist gut, mehr geht auch.
    Maße: Durchmesser und Höhe sollten ins Amp-Gehäuse passen, Anschlussbeinchen ins angestammte Lötpad. Notfalls wird neu gebohrt, Elko aufgeklebt und lötseitig verdrahtet, oder gleich woanders montiert und mit Drähten verbunden.
    Viele kleine Elkos sind wegen Kühlung und Impulsbelastbarkeit besser, als ein Großer (weswegen in Schaltnetzteil-Amps grundsätzlich viele kleine Kondensatoren zu finden sind, nicht nur wegen oftmals nur 1 HE Rackspace)


    für die Lebensdauer ist entscheidend:

    Spannungsfestigkeit: Mindestens die vorher verbaute, eher MEHR, keinesfalls weniger! Klar kann man messen, aber kein Hersteller baut freiwillig mehr erlaubte Volts ein, wie unbedingt gebraucht. Ein Elko der an seiner Spannungsgrenze betrieben wird, hat eine erschrecken hohe Ausfallrate, verglichen mit einem, der Headroom genießt. (Betrieb bei 80% der aufgedruckten Nennspannung kann die Lebensdauer eines Elkos ca. verdoppeln)
    Temperaturfestigkeit: Mindestens 85°C in Endstufen, wenn erhältlich und bezahlbar gerne 105°C
    Kühlung: Um die Elkos sollte Luft streichen können, vom Zusammenpferchen und mit Kleber Zuschmieren rate ich ab.
    (Amp Herstellern, die ihre Elektrolyt-Becher per Gleichrichter oder Trafo heizen, gehört selbiger an den Schädel geschmissen :twisted: )

    Thema Elkos mit Prädikat "Low ESR": Perfektionisten und "Voodoo-Jünger" wollen gerne ihre Amps mit diesen Elkos ausrüsten und versprechen sich davon das Blaue vom Himmel...
    IMHO wiegen die Performance-Gewinne die Mehrkosten in diesem "Budget"-Bereich nicht auf und liegen eher im homöopathischen Bereich :P

    Zu überlegen wäre noch, ob nicht nur ein Elko gewechselt wird. Elkos mit der gleichen Aufgabe im Amp werden ähnlich stark belastet und sollten zusammen getauscht werden :wink:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eike Mache
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    • 1. Juni 2010 um 06:23
    • #9

    Danke Jürgen, sehr aufschlussreich.

    Ich hoffe mal ich bekomme den selben wieder. Ich hab auch kein Bock auf so nen Gebastel mit Kabel um dann den Elko zu verlegen. Sowas lässt sich ja nie wieder verkaufen....


    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Zu überlegen wäre noch, ob nicht nur ein Elko gewechselt wird. Elkos mit der gleichen Aufgabe im Amp werden ähnlich stark belastet und sollten zusammen getauscht werden

    Mal sehen was das kostet. Frage ist nur ob ich dann alle 8 oder nur die 4 auf der Hauptplatine tausche?


    Haben ist besser als brauchen

  • Eike Mache
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    • 8. Juli 2010 um 15:06
    • #10

    So, ich melde mich mal wieder. Die Fat ist wieder "gesund" Hab den letzten Elko von FAT bekommen. Hat mit Versand und MWST 30€ gekostet. Geht also noch. Maintronic hätte auch noch welche gehabt, jedoch kam die Mail zu spät und ich hatte schon bei FAT geordert.
    Hab das ding vom Radio und TV Fritzen einbauen lassen und nu ist wieder alles gut.

    Hab den alten Elko noch hier liegen. Wenn man den schüttelt klappter der. Was ist da wohl passiert.?

    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • Jürgen Klingel
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    • 8. Juli 2010 um 17:30
    • #11

    Klappern? Der ist innen wohl knochentrocken und der Folienwickel eiert lose drin rum...
    Schön, dass es wieder funktioniert *thumbs up*

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • deep-house
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    • 8. Juli 2010 um 22:17
    • #12
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Klappern? Der ist innen wohl knochentrocken und der Folienwickel eiert lose drin rum...
    Schön, dass es wieder funktioniert *thumbs up*

    Gruß, Jürgen :wink:

    und trotzdem "rannte" sie noch ???
    Ich hatte mal eine auf dem Tisch, da war ein Elko mechanisch lose, den konnte man rausziehen, also praktisch ohne Siebung.
    Ich habe das nur durch Zufall bemerkt, bei einer Routinereinigung, es hatte sich niemand beklagt. Sie funktionierte, außer daß ein stärkeres Netzbrummen auf den Ausgängen war als erwartet.

    Ist das wieder ein Beispiel für die Goldohrenfraktion, daß es gar nicht so wichtig ist ob die Siebung 100% oder 200% groß ist?

    Gruß UweS.

  • Jürgen Klingel
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    • 8. Juli 2010 um 23:42
    • #13
    Zitat von "deep-house"

    Ist das wieder ein Beispiel für die Goldohrenfraktion, daß es gar nicht so wichtig ist ob die Siebung 100% oder 200% groß ist?

    100% zu 200% ist weniger gravierend wie 100% zu nur noch 50%! Im unbelasteten Zustand merkt man das meist gar nicht, da packen das die funktionierenden Elkos die Spannung glatt zu ziehen. Sobald aber Strom gefordert wird, machen sich die fehlenden Mikrofaräder bemerkbar...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eike Mache
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    • 9. Juli 2010 um 06:02
    • #14
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    ... Sobald aber Strom gefordert wird, machen sich die fehlenden Mikrofaräder bemerkbar...

    Deswegen hab ich sie wahrscheinlich auch nicht als defekt empfunden. Ich hab ja nur kleine Bässe mit jeweils 8 ohm und 300W rms dran. Da wird ja nix gefordert.

    Denke das man im 2 Ohm-amok-betrieb das merken würde.

    Sind die 8 Elkos alle für die "Siebung" da?


    Haben ist besser als brauchen

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Juli 2010 um 14:29
    • #15
    Zitat von "Eike Mache"

    Sind die 8 Elkos alle für die "Siebung" da?

    Ich kenne den Schaltplan der Endstufe nicht, aber "Siebung" ist was anderes als "Glättung" (damit haben wir es in Deinem Fall zu tun) der Unterschied wird hier erklärt: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210251.htm

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eike Mache
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    • 5. Mai 2013 um 20:18
    • #16

    Ich krame das mal wieder aus.

    Die FAT hat nen Fehler. Der rechte Kanal geht bei angeschlossenen LS auf Protect. Beim Öffnen der Endstufe flogen mir auch schon gleich 2 Elkos von Netzteil und 2 Elkos vom rechten Kanal entgegen. Die Elkos sind durch mechanische Überlastung stumpf abgebrochen. Ich denke es kommt daher das ich das Endstufen Rack immer stehend im Anhänger transportiere.

    Die Elkos will ich nun verkabeln, da die Beine zum anlöten leider nicht mehr da sind und die Elkos vom Netzteil noch I.O. aussehen.
    Die Elkos vom rechten Kanal auf der Hauptplatine werde ich wohl durch neue ersetzten. Diese sind im Inneren am "klappern" und scheinen trocken zu sein. Kostenpunkt pro Elko: 19 Euro netto plus Versand. Das war der Preis bei FAT Audio. Ich habe jetzt nochmal eine Anfrage bei F&T gestellt.

    https://www.dropbox.com/s/88785bvsirld…%2012.16.29.jpg
    Gruß
    Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • Jürgen Klingel
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    • 5. Mai 2013 um 20:55
    • #17

    Hallo Eike,

    siehe meine Antwort von 2010:
    Alles ersetzen, was Du damals nicht schon gemacht hast, 19 Euro für Org. Elko ist recht fair, denke ich und unbedingt ankleben die Dinger, sonst reißen die wieder ab!

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Eike Mache
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    739
    • 10. Mai 2013 um 09:27
    • #18

    So,

    beim Hersteller kosten die Elkos 11,50€ netto das Stück. Es wird noch geprüft wie viele die auf Lager haben, da normalerweise Auftragsbezogen produziert wird (Mindestbestellmenge usw.) wenn genug auf Lager sind, dann tausche ich alle aus und habe wieder "frsiche" Elkos.


    Haben ist besser als brauchen

  • sunrise16V
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    340
    • 14. Juni 2013 um 16:16
    • #19

    Hi,

    bei mir ist etwas ähnliches passiert, bei meiner SM2000 ist letzten Samstag bei Inbetriebnahme nur "Gebratzel" und rauch rausgekommen - nixmehr, Netzsicherung raus, Deckel runter und was war? Einer der vier Elkos beim Gleichrichter hat gesuppt, war aber wohl schon recht leer, da nirgends etwas verspritzt ist.

    Meint ihr es reicht wenn ich den einen tausche?

    Kannst du mir eventuell den Kontakt geben? Brauche dann wohl auch welche ;)

    - da FÖNT es dir amtlich die Löcher aus dem Käse

  • Pfälzer
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    2.225
    • 15. Juni 2013 um 09:25
    • #20
    Zitat von "sunrise16V"

    Meint ihr es reicht wenn ich den einen tausche?


    Ich würde in so einem Fall immer alle Kondensatoren des Netzteils austauschen, vermutlich sind die eh nicht mehr die Jüngsten und unterliegen einem "Verschleiß".

    Gruß Wolf

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