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wirkungsgrad - verständnisfrage

  • fox
  • 9. Juni 2010 um 15:46
  • fox
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    525
    • 9. Juni 2010 um 15:46
    • #1

    hallo zusammen.

    ein freund und ich diskutieren gerade über die anschaffung lauterer kisten als meine t.box ta12 (angabe max spl: 120 db). erst habe ich an so etwas wie die jobst lmt 212 gedacht, die mit einer sens von 101dB (1 W/1 m) und max 130db (900w / 1m) angegeben ist.

    jetzt gibts da aber auch im für mich erschwinglichen rahmen noch so etwas wie beispielsweise die ev sx300, welche laut herstellerangaben 100dB (1 W/1 m) und auch irgendwas um 130db max spl machen soll.

    1) ja ich weiß, das ist alles schwammig und ich kenn mich nicht aus wie ein profi, aber deswegen frage ich ja
    2) was nun? soll man einer angabe weniger vertrauen oder macht die ev mit weniger saft so viel lärm wie das 212er top?
    3) sollte man sich darauf beschränken, ein top nach wirkungsgrad-angaben auszusuchen? (unter einem top arbeiten 2-4 kappas). zb gewicht und handling sähen ja schon mal sehr unterschiedlich aus.

  • tufkamar
    Gast
    • 9. Juni 2010 um 15:58
    • #2

    maxSPL ist als "einfach so dastehend" Angabe für'n Popo. Bei welcher Frequenz und mit wie viel Klirr ist da nämlich nicht zu sehen. Von dem her: Ja, möglicherweise macht eine SX300 mehr _LÄRM_ als eine LMT212.

    Wirkungsgrad und MaxSPL (mit brauchbaren Bei-Daten) als Auswahlkriterium sehe ich sehr weit hinten in der Liste - davor gibt's viel wichtigere Dinge, auf die man achten sollte (z.B. ob eine Box zum Rest passt bezüglich Frequenzgang, mgl. untere Trennfreq, ...)

  • studi
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    776
    • 9. Juni 2010 um 16:02
    • #3

    Bei der Auswahl sollte man neben dem Wirkungsgrad auch auf andere Dinge wie z. B. ob das Teil zum System-/Einsatzzweck passt achten. Die SX 300 schafft die 130 dB nicht, außer beim finalen Knall, wenn die Pappe abhebt. Sehr robust sind die nämlich nicht. Für ihren Preis gehen die zwar schon recht laut und klingen auch nicht schlecht, aber nen großen Sprung im Vergleich zur TA würde ich nicht erwarten. Das muss man schwerere Geschütze auffahren (obwohl die dann mitunter nicht lauter empfunden werden, da ein ordentlicher Klirr fehlt).

  • ralle14
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    • 9. Juni 2010 um 16:18
    • #4

    Die SX300 macht definitiv keine 100dB 1W/1m und auch keine 130dB max. Das ist ein hochgerechneter Wert, der sich auf die Peak-Belastbarkeit bezieht.

  • fox
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    • 9. Juni 2010 um 16:46
    • #5

    danke leute.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. Juni 2010 um 18:42
    • #6

    Laut EV hat SX300 99dB Sens und zwar im Halbraum. Also, 6dB noch abziehen. :wink:

  • mike j.
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    • 9. Juni 2010 um 22:25
    • #7

    Eine Direktstrahlerbox hat in der Regel zwischen 95dB und 100dB Schalldruck pro Meter/ bei 1 Watt, Halbraum. Teils werden die Teile auf den Boden gestellt (ist ja irgendwo auch Halbraum), da kommen dann gleich mal ein paar dB (ca +3) mehr raus.

    Dann kommt die Leistung, mit der man in die Box fährt:

    Pegel = 10 * log (Eingangsleistung).

    Bei 1000 Watt sind das dementsprechend 30dB, die wir zu den 1 Watt dB dazurechnen.

    Es gibt 3 Leistungsangaben: RMS, Program und Peak, wobei Program die doppelte RMS bzw. Peak die doppelte Program (entsprechend 4 fache RMS) Leistung ist.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. Juni 2010 um 22:56
    • #8
    Zitat von "Mike J."

    Teils werden die Teile auf den Boden gestellt (ist ja irgendwo auch Halbraum), da kommen dann gleich mal ein paar dB (ca +3) mehr raus.


    Wichtig noch zu sagen, dass nur beim Tiefton so ist (etwa +6dB), dann abfallend. Ab ca. 600Hz kein Gewinn mehr durch Halbraum.

  • Kracky
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    • 10. Juni 2010 um 10:25
    • #9
    Zitat von "Jonnytrance"


    Wichtig noch zu sagen, dass nur beim Tiefton so ist (etwa +6dB), dann abfallend. Ab ca. 600Hz kein Gewinn mehr durch Halbraum.

    Warum? Halbiert sich ab 600 Hz die zu beschallende Fläche nicht mehr?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Juni 2010 um 10:52
    • #10

    Kurze Wellenlänge die auch Richtung bekommt.

  • Kracky
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    • 10. Juni 2010 um 12:03
    • #11
    Zitat von "Jonnytrance"

    Kurze Wellenlänge die auch Richtung bekommt.

    Aha!

    Sehe ich anderst aber ok. Energie X wirkt auf Fläche Y, wirkt Energie X auf Fläche Y/2 habe ich selbe Energie die auf gerade mal die Hälfte Fläche wirken muß. Die Richtwirkung würde ich jetzt mal hier gar nicht ins Spiel bringen weil du damit behauptest es wäre vollkommen Legitim ein Topteil im Halbraum zu messen wobei dessen Anwendung zu einem ganz großen Teil Vollraum ist und man das deutlich bemerkt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Jobsti
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    • 10. Juni 2010 um 13:01
    • #12

    Ansonsten kann man hier mal lesen:
    http://www.jobst-audio.de/forum2/viewtopic.php?f=47&t=1110

    Somit sollte man bei Bässen immer schauen ob Halbraum oder Vollraum-Angabe, da das bis zu 6dB ausmachen kann.
    Wird ein Topteil Halbraum angegeben, würe sich quasi nur die untere Grenzfrequenz verschieben, bzw. es wird untenrum lauter,
    oft sieht man aber, dass das gesamte Topteil 6dB lauter angegeben wird im Datenblatt.

    Ich persönlich mache immer Vollraumangaben, also 4pi. Steht nur noch nicht überall dabei ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Kracky
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    • 10. Juni 2010 um 13:06
    • #13
    Zitat von "Jobsti84"

    Ansonsten kann man hier mal lesen:
    http://www.jobst-audio.de/forum2/viewtopic.php?f=47&t=1110

    Somit sollte man bei Bässen immer schauen ob Halbraum oder Vollraum-Angabe, da das bis zu 6dB ausmachen kann.
    Wird ein Topteil Halbraum angegeben, würe sich quasi nur die untere Grenzfrequenz verschieben, bzw. es wird untenrum lauter,
    oft sieht man aber, dass das gesamte Topteil 6dB lauter angegeben wird im Datenblatt.

    Ich persönlich mache immer Vollraumangaben, also 4pi. Steht nur noch nicht überall dabei ;)

    Wobei ja die nätürliche Aufstellung eines Basses meist doch der Halbraum ist, somit sehe ich es bei Bässen gar nicht als so dramatisch an.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Jobsti
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    • 10. Juni 2010 um 13:15
    • #14

    Da hast du natürlich Recht.
    Wie angegeben wurde ist erst mal egal, aber es sollte dabei stehen, damit man evtl. vergleichen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Jonnytrance
    Gast
    • 10. Juni 2010 um 17:40
    • #15
    Zitat von "Kracky"

    Energie X wirkt auf Fläche Y, wirkt Energie X auf Fläche Y/2 habe ich selbe Energie die auf gerade mal die Hälfte Fläche wirken muß.


    Was ist wenn Energie X nicht kugelformig abstrahlt und Fläche Y nur wenig bis gar nicht berührt?

  • Kracky
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    • 11. Juni 2010 um 12:30
    • #16
    Zitat von "Jonnytrance"


    Was ist wenn Energie X nicht kugelformig abstrahlt und Fläche Y nur wenig bis gar nicht berührt?

    Ich meinte mit der Fläche auf die die Energie wirkt keine Raumbegrenzungsflächen.

    Nehmen wir als Beispiel mal ein identisches Topteil, das eine hat 90°x 60° das andere 60°x 40°. Bei welchem Topteil wirkt nun die gleiche Energie auf weniger Fläche? Welches wird also effektiver sein bzw. welches hat wohl den höheren Wirkungsgrad?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Juni 2010 um 13:31
    • #17

    Dann klar, die engabstrahlende ist effektiver.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 13. Juni 2010 um 10:08
    • #18

    Wenn beide die gleiche Empfindlichkeit auf Achse haben ist der Wirkungsgrad beim Breitstrahlenden höher.
    interessante Wikipedia Schlagworte:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bündelungsgrad

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Jonnytrance
    Gast
    • 13. Juni 2010 um 10:23
    • #19
    Zitat von "unknown_artist"

    Wenn beide die gleiche Empfindlichkeit auf Achse haben ist der Wirkungsgrad beim Breitstrahlenden höher.


    Nein, beim Breitstrahlern ist Wirkungsgrad geringer, dafür breitere Abstrahlung.

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 13. Juni 2010 um 11:21
    • #20
    Zitat

    Nehmen wir als Beispiel mal ein identisches Topteil, das eine hat 90°x 60° das andere 60°x 40°. Bei welchem Topteil wirkt nun die gleiche Energie auf weniger Fläche? Welches wird also effektiver sein bzw. welches hat wohl den höheren Wirkungsgrad?

    Nach meiner Definition ist der Wirkungsgrad identisch, da die in den Vollraum abgegebene Schallleistung identisch sein wird.
    Die Empfindlichkeit auf Achse ist aber bei der 60 x 40 °° Box höher.

    unknown und Jonny: Ihr wollt eigtl. beide dasselbe sagen, nur:

    Zitat

    Nein, beim Breitstrahlern ist Wirkungsgrad geringer, dafür breitere Abstrahlung.


    muss heissen:
    Nein, beim Breitstrahlern ist die Empfindlichkeit geringer, dafür breitere Abstrahlung.

    und genau da hat Unknown eine Annahme gemacht: "Empfindlichkeit beider identisch", wodurch er dann wieder mit seiner Aussage über den Wirkungsgrad Recht hat.

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