Bin gerade dabei, mein lange aufgeschobenes Horntopprojekt zu verwirklichen...
Ja, ist vielleicht wirklich eine DAU-Frage... ![]()
Aber: ist es notwenig, die Kammer des Mitteltöners mit Dämmmaterial auszukleiden?
Horntops bedämpfen?
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Ja. Du handelst dir sonst recht scharfe Resonazspitzen ein.
Gruß SRAM
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wie eigentlich immer: kommt drauf an.
1. Auf die Größe der Abmessungen der Kammer
2. Auf die Trennfrequenz zum HT. -
vielen Dank schonmal!
1.) ca. 30l
2.) 1,5 KHz -
Hier klinke ich mich mal mit einer Frage ein. Wodurch wird eigentlich die Obere Grenzfrequenz von einen Mittenhorn bestimmt.
Jetzt mal ohne Vorkammer und Phasepflug. Lässt die das mit 2xFs durch Qes berechnen, oder müssen da noch andere Faktoren berücksichtigt werden. -
ich schätze nun mal auf 32x32x30 cm
gegen die Resonanzen um 500 Hz wirst du schwer was tun können, sind aber nicht so tragisch.
Die bei 1 khz geht es zu bedämpfen.Möglichkeit
1: Basotekt
2: Schafswollbringt beides gute Ergebnisse.
PS:
Mess den Mitteltonweg doch erstmal und schau ob da so viel stört
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Zitat von "Matthias Falke"
Wodurch wird eigentlich die Obere Grenzfrequenz von einen Mittenhorn bestimmt.
.Hauptsächlich durch die gewünschte Abstrahlung
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Ich habe dazu mal folgenden Text gefunden.
Daraus schlussfolgere ich das der Treiber entscheidend ist. Wenn man danach geht wird es schon schwer einen 12Zoll Mitteltontreiber zu finden der so bis 800 oder 900 Hz spielt.Lautsprecher-Jahrbuch 1989
Für höhere Frequenzen nimmt die Massenträgheit der Membrane daher wieder zu, so daß der Wirkungsgrad
des Horns sinkt. Die bewegte Masse bedingt eine obere Grenzfrequenz
2 fms
fhm = ---------------------- (6.5.3)
Qes
mit fhm - massenbedingte obere Grenzfrequenz des Hornsystems
fms -mechanische Grundresonanz des Treibers
Qes -Gesamtgüte des Treibers
die von der Resonanzfrequenz fms und der Güte Qts des Treiber abhängig ist. Qts
wird bei horngeeigneten Treibern von der elektrischen Güte dominiert. [6.5.18]
Die Gleichung zeigt, daß sich der Wiedergabebereich ausdehnen läßt, indem man
die Resonanzfrequenz erhöht und/oder die elektrische Güte verkleinert und
dadurch für einen kräftigeren Antrieb sorgt. Das ist leicht einzusehen: Ein starker
Antrieb kann die auftretenden Trägheitskräfte besser überwinden und dehnt den
Übertragungsbereich aus.
Geht man versuchsweise davon aus, daßPS. Die Größe der Rückammer müsste demnach auch mit entscheiden.
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Zitat
Mess den Mitteltonweg doch erstmal und schau ob da so viel stört
Habe das Horn im Freien ohne Gehäuse (den Mitteltöner in eine Decke eingepackt) eingerauscht und entsprechend gecontrollert. Eine Feinabstimmung machte ich dann durch A/B-Vergleiche mit einer Fohhn FH3 und das Ergebnis war ganz ordentlich - vor allem der Latstärkeunterschied: 8dB!
Werde jetzt mit den Settings nochmal alles aufbauen und wieder A/B-vergleichen. Gibt es Abweichungen, werde ich mal dämmen. Aber vielleicht habe ich ja auch gewünschte Resonanzen, denn bei 350Hz mußte ich anheben... aber vielleicht war das nur ein akustischer Kurzschluss trotz der Decke... -
Wie groß ist den dein Mitteltöner?
30L find ich ganz schön viel, bei mit hat EIN 12"er netmal 9 Liter, wobei das mit dem Sonofil virtuell aber evtl. wieder über 10L gehen wird. -
12er Kappa - die Kammer ist etwa 46x46x12cm, also 25Liter. Originalgehäuse/-Hornflares der PSE F1.
Habe jetzt nochmal ne Stunde mit dem DCX geschraubt und konnte keine größeren Unterschiede zu meinen "Decken"-settings feststellen. Resonanzüberhöhungen gab es nicht und mein Loch bei 350 HZ hat sich jetzt bei 420Hz "angesiedelt" und da muß ich immerhin 5dB pushen - das macht mir ein bißchen Sorgen, auch bei 1,3 KHz muß ich etwas "nachhelfen". Aber da hilft evtl. nur der originale Treiber von PD... aua!
Der AB-Vergleich mit den FH3 kann sich hören lassen - ganz oben (oberhalb 12kHz) geht aber 2"-bedingt nicht soviel, wie mit dem 1"er der FH3. -
Wie tief is dein Gehäuse, circa 20cm? Das wären dann deine 420Hz

Lass ma Messungen rüber wachsen, mag ma was sehen, ggf. sogar nen Bild der Kiste, interessiert mich.
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Wie oben geschrieben ist die Kammer 12 cm tief... und 420 Hz mußte ich rein-, nicht rausdrehen

Habe keinen Messschieb - nur das Ohrmessmikro und DEQ - also nur Mäuskino... und der subjektive A/B-Vergleich.
Bilder - ja muß ich morgen mal machen...die Teile sind schon wieder im Container und bin gerade dabei, alte 15er Mufus für Delayline zu überarbeiten und einzurauschen. -
Naja 420Hz hätte halt gepasst mit 20cm Rückkammer, dann wüsste man wo die Auslöschungen her käme, so kann man nur raten ohne Messungen.

Ohringer Mikro? Passt doch, Demoversion von ARTA und ab gehts. -
Der Kappa hat lt. Frequenzschrieb sowieso ein kleines "Loch" bei etwa 350 Hz.
Vielen Dank für den Linktip - muß nun erstmal gucken, wie ich die Phantomspannung auf das Mikro (ja, das Ohringer) fummel - eine RME Hammerfall ist da.
...oder bekomme ich das vorverstärkte RTA-Signal irgendwie aus dem DEQ? Ich denke nicht...
Nun brauche ich nur mal wieder etwas Zeit.Habe aber noch ein anderes 'Problem' - der Kappa12 des einen Tops ist etwas schlechter als der Kappa12A des anderen, d.h. letzterer hat durchschnittlich 2dB mehr, hat nicht so ein großes 420Hz-Loch und ist sowieso etwas gerader. Da muß wohl noch ein 12A her.
Werde übrigens mit einer KME DA 428 ampen, so kann ich mit dem DCX Bass, Infill und Delay controllern...