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LD PA 1600X 2Ohm Stabil

  • nr8
  • 25. November 2010 um 11:38
  • nr8
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    13
    Beiträge
    281
    • 25. November 2010 um 11:38
    • #1

    Hallo.

    Ich wollte euch einmal fragen ob ihr Erfahrungen habt mit der 1600x im 2Ohm Betrieb bzw. 4Ohm Brücken Betrieb...
    Wie siehst das mit der Wärme aus?
    Lauft sie brauchbar? (Frühe Clipping oder alles normal)
    Lauft sie auch bei volllast zuverlässig eine ganze Nacht durch?

    Wäre fein wenn ihr mir ein paar von euren Erfahrungen schildern könntet.
    Danke.

    corn* corn* corn*

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 30. November 2010 um 10:41
    • #2

    Keine Erfahrung, nur ein genereller Hinweis:
    Bei 8 Ohm bietet die Endstufe einen Dämpfungsfaktor von 100 dB, soll heissen, sie bedämpft das "Eigenleben" des Speakers immens und hat ihn nahezu perfekt unter Kontrolle. Bei 4 Ohm sind es dann nur noch 50 dB Dämpfungsfaktor (noch im grün-gelben Bereich), bei 2 Ohm sind es nur noch 25 dB. Das ist recht wenig, der Speaker wird nicht mehr so stark kontrolliert. Das wirkt sich auf den Sound aus. 2 Ohm-Betrieb ist eher sowas wie ein Notbehelf, falls Dir eine Stufe abraucht, kannst Du so die Veranstaltung noch mit Parallelschaltung an anderen Stufen zuende bringen. Aber als Normalbetrieb sollte man das nicht gerade nutzen.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • nr8
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    281
    • 30. November 2010 um 14:04
    • #3

    Ok. Ja es wäre wenn nur als "Notfall" gewesen.
    Aber laut deiner Aussage sollte ein dauerhafter 4Ohm Betrieb kein Problem sein oder verstehe ich das falsch?
    Würde gerne damit vier 18 Zöller betreiben.

    Eine Frage hab ich aber da noch an dich. Wie kommst du auf die 100dB bei 8Ohm?

    Danke

    corn* corn* corn*

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 30. November 2010 um 14:43
    • #4

    Nein, ein dauerhafter Betrieb bei 4 Ohm sollte kein Problem darstellen. Die 100 dB habe ich aus dem Manual - siehe http://www.lautsprechershop.de/pdf/ldl/ldl_amp.pdf auf Seite 6.

    Moment. Ich sehe gerade, ich habe einen Fehler gemacht, als ich den Begriff "Fremdspannungen" mit "Dämpfungsfaktor" gleichgesetzt habe. Der Dämpfungsfaktor der PA 1600X beträgt bei 1 kHz 1000, d.h. rund 60 dB. Siehe dazu http://www.sengpielaudio.com/Rechner-anpassungsdaempfung.htm - im unteren Drittel siehst Du die Formel zur Umrechnung zwischen Zahlenwert und dB. Ändert aber nichts am Gesagten, dass im 2 Ohm-Betrieb der Dämpfungsfaktor noch weiter heruntergeht und man daher bei 8 oder 4 Ohm bleiben sollte.

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • sabbelbacke
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    11
    Beiträge
    5.171
    • 10. Dezember 2010 um 12:27
    • #5

    Die 1600er kann im Notfall mal 2 Ohm "aushalten", aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass sie merklich an Dampf verliert, sobald man niederohmige Chassis in BR oder Bandpäse oder dergleichen verwendet. Ist ein etwas hochomigeres Chassis am Start und steckt das in einem echten Horn, gehts direkt noch, aber das ist "betrieb im Grenzbereich" und taugt dann wenig für eine Verallgemeinerung...
    Bei "normalen" 8 Ohm BR Bässen haben wir uns intern die Faustformel "nicht mehr als 3 pro Kanal" gesetzt - wenns "ernst" wird, lieber nur 2.

    hornresp

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 12. Dezember 2010 um 12:06
    • #6

    Hi Männer,

    der Dämpfungsfaktor ist eine dimensionslose Zahl, und bei gewöhnlichen Verstärkern so niedrig daß man ihn seltenst in db ausdrückt. 60 db wäre schon Faktor 10000, von daher geh ich von einem Wert von 100 aus.

    (Ohm / Ohm = 1)

    Mike.

    P.S.: War in Mathe immer total Scheiße ... ;)

    Mike Severloh.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.857
    • 12. Dezember 2010 um 15:52
    • #7

    Nachdem ich den Amp nun selber schon auf dem Messplatz hatte kann ich sagen: Er hält 2 Ohm-Betrieb aus, allerdings kackt das Netzteil bezüglich Stromlieferfähigkeit ab. Bei hohen Pegeln fehlt daher Membrankontrolle!
    Dauer- und Spitzenleistung fallen bei 2 Ohm bzw. 4 Ohm Brückenbetrieb ziemlich ähnlich aus, dem Sound (und den Chassis) zuliebe würde ich auf diesen Betriebsmodus verzichten. Das können andere Amps besser!

    JM2C,
    Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • nickel1989
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    125
    • 10. März 2011 um 22:49
    • #8

    Hi,

    ich habe auch diese Endstufe und 2 BR115EX mit 18Sound 15NWL9500.

    Mir ist schon klar, dass die Endstufe ein bisschen zu schwach ist, es geht mir darum, das Optimale rauszuholen.

    Ich kann im 8Ohm Modus fahren (was ich bisher immer gemacht habe) 1 Sub pro Kanal.

    Heute habe ich im Manual gelesen, dass die Stufe auch Bridged 4Ohm fähig ist und ich so dann mehr Leistung an den Bässen hätte.

    Ich habe es mal ausprobiert, aber bishe nur mit ungefähr halben Pegel.

    Jetzt ist meine Frage, was ist die bessere Variante und wirkt sich der 4 Ohm Brückenbetrieb negativ auf die Soundqualität aus? Und kann ich den Bässen schaden?

    Danke für die Antwort

  • pm-acustics
    Profi
    Reaktionen
    24
    Beiträge
    3.542
    • 11. März 2011 um 13:51
    • #9

    Guten Tag,

    siehe letzter Post von Jürgen Klingel

    -> Ich würde davon absehen......die 8 Ohm Stereo Variante ist klar zu bevorzugen.

    Wenn der Pegel nicht reicht: (und/oder)

    a.) Andere Amp
    b.) Mehr Bässe

    Schönes WE

    S. Pechmann

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

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