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Was brauch ich denn alles zur Band-Abnahme?

  • merbe
  • 16. Januar 2011 um 13:55
  • merbe
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    • 16. Januar 2011 um 13:55
    • #1

    Hallo zusammen!

    Da mich die Live-Abnahme für Konzerte schon seit Jahren interessiert wollte ich demnächst meinen derzeitigen Verleih mit dem passenden KOnzert-Bedarf bereichern.

    Jetzt wollte ich mal hier nachfragen was ich denn alles benötige (vorerst wirklich nur das nötigste da mein Studentengeldbeutel echt nich sonderlich pralle ist zur Zeit ;) )

    Ich hab jetzt mal an den mir bekannten Standard-Konzertbedarf gedacht, was meiner Erfahrung n Schlagzeug, 2 Gitarren, n Bassist, 2 Sänger und vlt noch n Keyboard ist.

    Die Instrumente möchte ich nicht kaufen/vermieten, sondern nur das Abnahme-Eguipment.

    Nach einem "Beschallungskurs" den ich vor na Weile mal gemacht habe, bräuchte ich glaub ich folgendes:

    -Mischpult: Mir wurde zu einem Pult mit min. 16Kanälen + mind. 2 Monitor-Outs geraten. Ist das so korrekt? Oder zuviel/zuwenig für nen Standard-Gig?
    Ich hatte schonmal auf dem Kurs mit einem Yamaha MG 16/x gearbeitet und fande das eig. recht gut und einfach, aber der Kursleiter meinte dass es für einen richtigen Gig n bisschen schwach ausgestattet ist.

    Multicore: Hier wohl dann passend zum Mischpult oder?

    Monitor: dafür würde ich recht gerne meine beiden db-Tec. Basic 200 Tops nehmen! Oder sind 2 Monitore def. zu wenig?

    Side-rack: darauf würde ich eignetlich vorerst gerne verzichten bis das Geld wieder lockerer sitzt. Oder gibts Effekte ohne die ein Auftritt zum no-go wird?

    Mikrofone:

    Gesang: Hab ich mir vor na Weile schonmal ein Shure SM58 Funkmikro gekauft. Da noch ein zweites Sm58? oder lieber was anderes um ein bisschen Auswahl zu haben?

    Gitarre: Hierfür kenn ich iwie nur das Shure SM57. Gibts da auch alternativen die evtl. sogar günstiger für Gitarre sind?

    Schlagzeug: Das sollte wohl der größte Brocken werden... Oder kann mir hierfür für normale Gigs bis vlt max. 200 Pax auch n Mik. Set alá T.Bone DC 1200/1500 nehmen?
    Bei dne Sets sind ja meistens keine Mics. für Overhead-Abnahme dabei oder? Oder ist das nicht so arg erforderlich? Bei diesem Kurs wurde mir zu 7 Mics pro Schlagzeug geraten.

    Keyboard/Bass: hierfür hab ich ne 4-Kanal DI-Box von Behringer. Dürfte ja für sowas gut reichen oder?

    Dazu kommen überall noch Stative dazu. Dafür hab ich auch schon n paar. Mit Kabel bin ich auch bestens ausgestattet solangs nicht über Standard XLR und Klinke-Kabel hinaus geht^^


    Achja ich hab auch noch ein JTS TM-929 Mikrofon rumliegen. Kann man mit dem was anfangen? bzw. kennt das jemand?


    Hab ich noch was wichtiges vergessen? Ich hoffe mal nicht^^

    Puhh ich hoffe dass das jetzt nicht soviele fragen sind damit mir keiner Antwortet...
    Wäre echt lieb wenn ihr mir bei der Auswahl unter die Arme greifen könntet :)


    Achja da man hier immer nach nem Budget fragt: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich! :Y Ich möchte mir wa anständiges zulegen und auf keinen Fall Schund alá den Pa-Bereichsfavouriten Hollywood, Skytec usw. kaufen.
    Ich werde warscheinlich auch zu einem großen Teil zu gebraucht-Teilen greifen außer bei dem Mischpult bin ich auch gerne für Angebote und Empfehlungen von den Händlern unter euch offen ;)

  • skyworker
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    • 16. Januar 2011 um 15:48
    • #2

    So - zum Dritten, mein Notebook spinnt ^^

    Geldverbrennen für Anfänger - Lektion 1:

    Schallwandler sind das A und O, wer da spart, macht was falsch. Das schon mal zum Anfang.

    Shure SM 58 für Gesang ist zumindest buchhalterisch ok - weil jeder will drüber singen. Ist seit 40 Jahren so, obs deswegen gut klingt, steht auf einem anderen Zettel.

    Gleiches gilt für das SM 57 für Gitarren. Ich mags nicht, die Briketts von Sennheiser sind meiner Meinung nach die bessere Wahl und sparen die Stative, Audix hat auch schöne Mikros. Im großenForum wird das SM 57 gerade heiß diskutiert.

    Schlagzeug ist ein Thema für sich - der Kurs empfiehlt sieben Mikros. Wofür? Wenn ein Rockabilly-Drumer kommt, hast du vier Mikros zu viel ^^

    Fußpauke geht mit den Klassikern von AKG oder Sennheiser, mein Favorit ist hier Audio Technica das 2500DE, muss man aber zahlen wollen. Grenzflächen von Shure, Sennheiser oder Kollegen ist einen Versuch wert. Für Toms geht Beyer Dynamic Opus gut, ich hab da Pro 35er von AT. Schönes, gutklingendes Clipmikro für diesen Zweck. Der Rest am Set lässt sich mit Pro 37 (günstig) oder ATM 450 (teuer) gut erschlagen. Andere Hersteller haben aber auch schöne Kondensatortöchter.

    Thema Pult: sinnvoll los gehts mit der 2200er Serie von A&H, die Wizzards sind auch schön. Grundausstattung sollten meiner Meinung nach eine vierbandige, semiparametrische Klangregelung plus Lowcut sein, vier Auxwege können reichen, können aber auch zu wenig sein. Günstig und gut sind Spirit Live 4² oder dergleichen, muss man halt pflegen. Tut aber in meinen Augen besser als das Yamaha Plastikpult.

    Wenn du ein Pult mit 16 Eingängen kaufst, dann nimm ein Core mit 24 Wegen. 16 hin, 4 zurück und vier im Sinn. Ist nie verkehrt, irgendwann geht auch mal ein Kanal kaputt oder, oder, ... Kauf ein vernünftiges - alles andere rächt sich schnell. Ist nicht viel Kupfer, aber es ist trotzdem teuer. Leider. Gilt auch für alle anderen Kabel auf der Bühne. Eine abnehmbare Stagebox verlängert das Leben des Cores.

    Siderack? Also ich würde erst mal auf Peripherie verzichten, Ausnahme macht ein funktionaler, guter Hall für den Gesang. Industriestandard SPX 990 tut immer, es gibt aber auch schon moderneres. Lexicom MX 400 zum Beispiel klingt vernünftig, bietet zwei Effektengines und tut einen schönen Job. Ich mags.

    Stative würde ich vom Amt kaufen - an K&M geht nix vorbei, wenn es funktionieren und halten soll.

    Noch Fragen??

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • merbe
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    • 16. Januar 2011 um 16:42
    • #3

    wow danke für die lange und ausführliche Anwort!!!

    Das mit dem SM 58 hab ich jetzt schon mehrfach gelesen/gehört dass es absoluter standard auf der Bühne ist, daher hab ich mich auch für dieses entschieden. Da es bisher nur für 1-2 Feste verwendet wurde und ich keinen Vergleich habe kann ich jetzt nicht beurteilen obs gut oder schlecht klingt. Aber ich wäre seeehr an Alternativen in maximal der selben Preisklasse Interessiert, da ich in dem besagten Kurs auch gelernt habe dass manche Mikrofone einfach zu manchen Stimmen überhaupt nicht passen.

    Spätestens seit ich mal in einem Ton-Studio den Unterschied zwischen einem Shure Beta 52 und einem Audix D6 gehört habe, bin ich sehr begeistert von den Audix Mikrofonen, daher wäre ich auch hierbei sehr an Namen von Miks interessiert welche hierfür gut sind. Hab jetzt auf die schnelle mal das i-5 gefunden. Wäre das empfehlenswert?
    Ansonsten zu Sennheiser: Briketts wäre dann denke ich mal sowas wie das e 606 ?

    Joa beim Rockabilly-Drummer ist wohl was dran^^ Aber ich würde da trotzdem gerne den standard-Weg einschlagen um mich den verweirrten Blicken mancher möchtegern -Profimusiker zu entziehen. Daher lieber Standard :wink:

    Das Audio Technica ist leider n gaaanz kleines bisschen zu teuer (ist das doppelte meines angedachten Budgets für die Drums^^)
    Wie schon erwähnt hat mir das Audix D6 da seeehr zugesagt und dieses würde ich mir, vorrausgesetzt ich bekomms zu nem günstigen Preis, auch holen.
    Die Opus nehm ich jetzt einfach mal in meineListe auf weil zu Tom-Mics kann ich leider echt garnichts sagen... das gleiche gilt wohl für die Kondes-Mics... da werd ich mich mal noch n bissl umschauen/hören da ich die dann auch recht gerne für Chor Abnahmen usw. nehmen würde.

    Ohje beim Mischpult wirds dann so langsam richtig teuer...
    Das Soundcraft ist so auf den ersten Blick mal das einzige was preislich in meinen derzeitigen Rahmen passt, aber das kann und wird sich warscheinlich auch noch ändern.

    Beim Multicore also auf jedenfall Kanäle in Überschuss kaufen? dass die gerne mit der Zeit kaputt gehen kann ich mir vorstellen^^ Lohnt sich dabei selbstbau bzw. selbstbestücken?

    die Effekte werde ich mir aber trotz allem rest zum Schluss zulegen unde dann lieber mal ein Effektgerät zumieten. Ich denke mal dass der Rest wichtiger ist als n Hall des Sängers! Obwohl der natürlich auch sehr wichtig ist aber halt noch lang nich so wichtig wie n Mikro^^

    Von K&M hab ich sogar noch n BD-Stativ was mal n Kunde bei der Anlagen-rückgabe mit abgeben hatte und es nie mehr holen wollte (trotz Telefonischer benachrichtigung ^^)
    Ansonsten hab ich noch n billiges Gesangsmikrofon von der Rockshop-Eigenmarke RedRock. Aber das wird wohl wenns dann mal wirklich so weit ist, ausgemisstet^^

    was meinst du zu meinen Basic Monitoren? Fürn Anfang ausreichend oder sollten die defintiv gegen was dickeres ausgetauscht werden?

    danke schonmal :)

  • hias.h
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    • 16. Januar 2011 um 18:40
    • #4

    Vorteil am SM58 ist seine Berühmtheit und seine robuste Bauweise, damit wirst du wenig Probleme bekommen. Weder mit den Musikern noch mit mechanischen Defekten.

    Sm58 und 57 sind im Prinzip gleich, Nur der Korb ist anders. Deshalb würde ich mir lieber mehr 58er kaufen. Im Bedarfsfall vom 58er den Korb abschrauben. (Andersrum geht es nicht so gut.)
    Vorsicht bei Käufen über Ebay: Hier werden viele chinesische Kopien verkauft.

    Das Sennheiser e606 ist eines dieser "Briketts". Ich mag es. Auch für Snare zu gebrauchen (ein sm57/58 würde auch gehen).

    Zum Schlagzeug: Bis maximal 200 Personen Indoor (von denen dann nur 100 wirklich vor der Bühne sind)
    würde ich erstmal nur die Kessel+Hihat abnehmen. Becken sind meist laut genug.
    (in diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was für ein Beschallungssystem du besitzt?)
    Für die Toms sind kompakte Mikros mit Rimklemmen das Mittel der Wahl, einfach weil es praktischer ist.
    Das Sennheiser e604 z.B.
    Von den Thomann-Klemm-Mikros kenn ich nur die CD55 und CD56. Erstere sind nicht zu empfehlen, mit letzteren kann man aber arbeiten, zumindest an den Toms.

    Für die Bassdrum kannst du auch mal das Audix D4 antesten. Das AKG D112 ist weit verbreitet, ich persöhnlich mag es aber nicht so sehr.
    Gerne lege ich Grenzflächenmikros in die Bassdrum.

    Hihat: Generell helfen hier Kondensatormikros, die dann auch für Percussion oder traditionelle Instrumente eingesetzt werden können. Für Schlagwerk kann man auch mal günstigere verwenden. Am besten Gesangsmikros, der Korb schützt die Kapsel besser vor dem Schlagzeuger.

    "Richtige" Kondensatormikros gehen ab dem Rode NT5 los. 285€ für ein Paar.


    Zum Mischpult.
    Soundcraft LX7 wäre auch noch ein Kandidat. Es gelten die von Sky aufgestellten Regeln bezüglich Klangregelung und Auxwegen.
    In dieser Klasse gibt es nicht sonderlich viel Auswahl.
    A&H Mixwizard 16 hat ein kleines Effektgerät eingebaut. Nichts besonderes, aber es Funktioniert.

    Nur so viel zum Thema sideRACK: Denke an Racks und Cases für all dein Equipment. Das kostet zwar anfangs ne Stange Geld, dafür musst du später viel seltener Geräte ersetzten.

    Zu den Basic 200 kann ich nichts konkretes sagen, aber 2 Monitore sind etwas wenig. Auch wenn in vielen Fällen 2 verscheidene Monitorwege ausreichen, braucht man mehr Lautsprecher, um jeden Musiker zu versorgen. Vor allem, wenn ein Keyboarder dabei ist.

  • waldschrad99
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    • 16. Januar 2011 um 18:57
    • #5

    @ Themenstarter.
    Guck doch mal beim großen T in die Kleinanzeigen für Studio und Live/PA.
    Jeden Tag stehen Hunderte neue Annoncen drinn.
    Warum?
    Weil die meisten Leute irgendwann feststellen, daß es in iher Region (sogar in fast jedem Kaff) bereits Dutzende von Kleinverleihern, PartyBands, DJs und sonstige Mitbewerber gibt.
    Genau das Gleiche mit den vielen Neuanmeldungen im Partyforum.
    Jeder meint, er könne damit leichte Kohle verdienen und einen tollen (Neben)Job machen.
    Aber für wen denn ??
    Für die paar Kunden die den freien Anlagenvermietern nichtmal ihre realen Unkosten (geschweige Arbeitszeiten für Weiterbildung) zahlen wollen?
    Bands und DJs bekommt der Kunde nachgeschmissen, wie ich an den Ausschreibungen auf dieversen Recherche-Portalen sehe.
    Die meisten Clubs haben eine festinstallierte Anlage. Oder die Band bringt den ganzen Kram selber mit.
    Wenn man von Veranstaltungstechnik, elektrischer und mechanischer Sicherheit, Organisation und all dem ganzen Kriterien keine Ahnung hat, dann wagt man sich besser nicht auf das Glatteis.
    Sorry, wer schon die einfachsten Gretchenfragen nach Qualitäten von Herastellern nicht selbst beantworten kann, der braucht gar nicht anfangen mit Bandabmischen, Live, Open Air Konzerte etc.
    Der Markt ist völlig übersättigt, wie man an den vielen Verkäufen (bietebrett und T.-Kleinanzeigen) sieht.
    Wenn Du (nebenbei) Geld verdienen willst, werde Party-Bäcker oder Miet-Koch. :wink:
    Betrachte mal welche Kosten einem normalen Handwerker für seine Werkzeuge und dessen Lagerung entstehen.
    Vergleiche Die Aufwendungen für Anschaffung + Transportzubehör (einschließlich Steuer/Versicherung...) Wartung, Pflege, Lagerung, zwischen Veranstaltungstechnik und einem anderen Handwerksberuf wie Maler, Fließenleger, etc.
    Streng genommen zahlst Du als "armer Student" dabei drauf.
    Gib doch das Geld lieber für höhere Studiengebühren aus :lol:
    Oder klemm Dich an irgendeine (noch wenig bekannte) gute Band und werde ihr Technik-Ausstatter, Berater, Manager und Fahrer...und wenn Du schlau bist, kaufst die Geräte von Deinem Geld (nicht von der Bandkasse) und machst Dich somit unverzichtbar. :wink:
    Letzter Tip:
    Mobiles Homestudio-Recording (dann brauchst Du nur ne passende Maschine mit der Du umzugehen lernst) und einen Kopfhöererverstärker + geschlossene Hörer + ein Schwung Schaumstoffquader gegen mögliche Raumreflexionen an bestimme Stellen hinstellt/stapelt.
    Die guten Mikros brauchst hierfür nichtmal kaufen, sondern kannst sie beim großen Verleiher zuleihen und er berät Dich sogleich über Qualität, Auswahl, Einsprechwinkel etc...

  • merbe
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    • 16. Januar 2011 um 19:07
    • #6

    ja okay das mit dem SM58 ist echt n überzeugender Grund. Da wird man sich mit Sicherheit keiner kritik aussetzen müssen. Vlt mal noch das Beta 58 versuchen?

    für was muss der Korb gewechselt werden? Gehts nicht auch einfach so?

    Da die "Briketts" einfach auch nich n Haufen Stil haben, werd ich mir zumindest auch 1 von diesen zulegen :grin:


    PA-Technisch hab ich 2 Jobst-Audio MT1514 mit 4 LMB 118 Subs, das sollte glaub ich für die vorerst angedacht 200 Leuten reichen oder? Also für Konserven-Musik komm ich auf knapp das doppelte...

    Nur HiHat und BD abnehmen hört sich vor allem finanziell sehr verführerisch an, aber ist das klanglich dann auch noch gut genug?

    Die tollen anclip-Mikros hab ich mir jetzt schon zum favourit genommen :wink: Was kann man von den Beyerdynamic Opus 88 oder 87 halten? Bzw. was wäre besser für die Toms?

    Also würde das Audix D-4 für meine Ansprüche auch ausreichen? Das Geld könnt ich mir dann also schonmal sparen :)

    Die Rode-Mics wären gebraucht shcon für unter 200€ zu bekommen, also noch im preislichen Rahmen. Eignen die sich dann dafür auch gut für Stimme bei chor-Abnahmen?

    Ich glaube dass ich vorerst mir lieber bei nem Verleih ein Mischpult und Siderack zuzumieten. Da hab ich dann wirklich gutes Equipment und werde mit Sicherheit keine Beschwerden bekommen. Da der Kunde eh zahlt, hab ich wenigstens auch keine Ausgaben dadurch.

    Das die Monitore n bissl knapp sind hab ich mir gedacht, aber für kleine Gigs dürfte es denk ich shcon reichen. Muss halt der Schlagzeuger drauf verzichten :D

  • merbe
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    • 16. Januar 2011 um 19:25
    • #7

    srry Waldschrad99, hab dein Post zu spät gesehen.

    Ich hab mein Verleih jetzt schon seit nem Jahr laufen, aber ich verleihe derzeit Primär an Privat-Partys oder Veranstaltungen mit DJ da mir die Kosten für Live-Equipment bisher zu hoch sind/waren. Ich hab aber auch schon 4 Mal an ne befreundete Band verliehen die sich selbst öfters um Gigs kümmert. Die Band würde auch gern weiterhin bei mir mieten aber die störts ziemlich dass sie dann trotzdem noch wo anders zumieten müssen, wollen aber auch nicht dass ich mich durm kümmere da weitere kosten entstehen würden.

    Das ganze ist und bleibt für mich weiterhin ein Hobby und ich seh es nicht als möglichkeit das dicke Geld zu machen. Bin shcon seit einigen Jahren Do-it-yourself Hifi-Fan und hab mir letztes Jahr dann auch meine PA zusammengebaut/gekauft. Das war primär ein Hobby kauf aus eigeninteresse mit dem sich erfreulicher Weise auch n paar €€€ verdienen lassen. Mir gehts eig. auch nur darum mit den jahren meine Kosten gedeckt zu bekommen. Aber obs jetzt 2 oder 10 Jahre sind is mir jetzt eig nich so wichtig :wink:

    Aber ich verstehe dein einwandt voll und ganz! Wollte ich das ganze jetzt wirklich nur machen um das große Geld zu verdienen, würde ich mir deinen Rat schwer zu Herzen nehmen. Aber wie gesagt, is Hobby für mich :grin:

    Bei der besagten band hab ich jetzt auch schon 1 mal abgemischt. da sie sehr zufrieden waren , geh ich mal davon aus dass es nich so schlecht war. Aber ich hab echt keine Ahnung was das für Material war. Habs einfach so abgemischt dass es meinen verwöhnten Hifi-Ohren gefällt. Darauf hin hatte ich dann auch den besagten Kurs gemacht da mich das ganze Live-Zeugs schon ziemlich interessiert.

  • skyworker
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    • 16. Januar 2011 um 19:44
    • #8

    Zwei kleine Einwände:

    - es gibt keine Unkosten

    - investiert man von anfang an in eine gewisse Qualität und schafft sich seine Nische, dann hebt man sich angenehm von der Masse der Billig - Mitbewerber oder Möchtegern - Mitbewerber ab. Will sagen: mit der Idee, ein vernünftiges Pult und sukzessive ein paar gute Mikros zu kaufen und damit Bands abzunehmen unterscheidet auch heute noch wohltuend von der Masse an Billigmikrofonierern, die T-Bone und Fame im Koffer haben, um mitspielen zu können... Daher noch mal mein unbedingter Rat: lieber langsam, dafür ordentlich! Das AT-Zeug ist so teuer nicht und es lohnt sich!

    Und - "Mobiles Homerecording" braucht auch Mikros - oder irre ich mich da?

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hias.h
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    • 17. Januar 2011 um 11:33
    • #9
    Zitat

    für was muss der Korb gewechselt werden? Gehts nicht auch einfach so?


    Wenn man den Korb vom Sm58 abschraubt, kommt man näher mit der Kapsel an die Quelle. Aber vor allem sieht es mehr nach sm57 aus, und mit dem kurzen Satz "Sm58 ohne Korb ist wie Sm57." lässt sich dass den meisten Musikern erklären. Die zweifeln gerne mal an der Kompetenz des Mischers, wenn er ein GESANGSmikrofon für INSTRUMENTE verwendet. Alternativ erkläre ich ihnen, dass es keine speziellen Löffel für Erbsensuppe gibt, sondern Nur Löffel in verschiedenen Formen und Größen.

    Das Sennheiser e606 ist extrem praktisch, gerade auf kleinen Bühnen. Man muss kein Stativ vor den Amp stellen, dass der Gitarrist sowieso irgendwann umschmeisst. Noch dazu gefällt es mir klanglich besser als das SM57.

    Zitat

    Nur HiHat und BD abnehmen hört sich vor allem finanziell sehr verführerisch an


    Sorry, da hab ich mich wohl unverständlich ausgedrückt.
    Mit

    Zitat

    Kessel+Hihat

    meinte ich alle Trommeln und eben noch die Hihat.

    Wenn man es minimalistisch machen möchte/muss, können aber BD+Snare+HH in manchen Fällen ausreichen.

    Ein typischer Anfängerfehler ist es, in kleinsten Räumen das Schlagzeug komplett zu mikrofonieren, unmengen Zeit für den Soundcheck desselben zu verbrauchen und nachher überrascht zu schauen wenn die Becken in Natura schon zu laut sind und auch noch über die Gesangsmikros verstärkt werden.

    Wenn es um das Abnehmen von Chören geht, ist das wichtigste erstmal der Raum und die Aufstellung des Chors und der Pa darin.
    Je nach Möglichkeiten der Positionierung nimmt man dann passende Mikros.

    Generell funktionieren NT5 für Chöre.


    Noch kurz zu deiner Kalkulation:Auch wenn es nur ein Hobby ist, solltest du dir darüber Gedanken machen.
    Nach allerspätestens 5 Jahren sollte das Material sein Geld eingespielt haben, damit in 10 Jahren, wenn wahrscheinlich viel erneuert und ersetzt werden muss wieder Geld zur Verfügung steht.


    Nachtrag: Behalte das JTS TM-929 und nutze als als Talkback, um vom Pult aus nicht die Musiker anschreien zu müssen.

  • tufkamar
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    • 17. Januar 2011 um 12:19
    • #10

    bei der Pultdiskussion lohnt sich evtl. für den Anfang ein Blick zu gebrauchten "Industriestandard-Digitalen" - Vorteil ist, man hat Siderack und Konsorten gleich dabei - und die Klangdiskussion muss man bei allem, was nicht über Stadtfest, Jugendhaus, hinausgeht ... nicht führen (wenn sie auch immer gern mal wieder vom Zaun gebrochen wird)

    Monitore: 2 Wege ist eng. Sehr eng. Und 2 Monitore an sich noch viel enger. 4 Stück ist meist Minimum - 1x Drum, 1x wer-auch-immer-von-der-Band, 2x Front - macht aber meist schon 3 Wege. Hängt aber auch immer von der Band ab.

    Mikros: Ob man für Drums nun 7, 2 oder 32 Kanäle braucht entscheidet oft - der Raum und das Schlagzeug. Auch 2x OH + Kick tut, oder K-S-OH, ... - _haben_ sollte man trotzdem auch evtl. (gerade wenn Recording mit dazu kommt) ein Standard-Set von K-S-HH-Toms-OH -> meist 8 Kanäle.

    Für Gesang tun's meiner Ansicht nach SM58 oder Beta58 - Vorteil: jeder kennts, man bekommt's überall und hat auch selten Ärger damit. Für Instrumente gerne SM57, auch wenn andere hübscher sind. Funktioneirt auch an Bläsern, Pianos, Percussion. Arbeitstiere sind sie alle. Für den Anfang machts es aber einfacher, nur 4 verschiedene Mics haben zu "müssen".

    2 Stereo und 2 Monio-DI-Boxen zu haben stört auch nicht.

  • djobi
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    • 17. Januar 2011 um 12:28
    • #11

    um direkt auf die eigentliche Frage zu antworten, unter Auswertung der letzten Rider für kleinere Clubgigs:

    - ein Pult 24 Kanal Klasse, gerne auch 32 Kanal. Kleiner kann manchmal funktioneren, oft reichts aber nicht. Warum also was kleines kaufen? (Modelle: bessere Soundcraft Serie, A&H ab GL, Midas Venice und besser) möglich, aber von vielen Fremdtechniker nicht gewollt: ein Digitalpult, z.B. 01V96 mit ADAT Erweiterung
    - bei analog: 2 FX (SPX990, REV500, TC M-One / D-TWO o.ä., 6x Comp. dbx 166 xl o.ä., 4x Gate, Fronteq 2031B, dbx 2231 o.ä.)
    - 4 Monitore, nicht zu klein, gerne 15"/2" mit 4x 31 Band Equalizern
    - min. 4 DI-Boxen
    - ein Multicore mit 6 Returnwegen (ggf. auch Genderchanger) für 2x Front und 4x Monitor
    - gerne 10m Subcore 8/0 zum Schlagzeug
    - Mikroset: SM 58 + SM 57 (gibt kein Stress), nach Belieben auch Beta 58 / 87 o.ä. oder Sennheiser e906 statt der 57er
    - Drummikros: gerne mit Clips oder LP Claws, spart extra Stative.
    BD AKG D112 (nicht schön, aber geht) Shure SM-91 Grenzfläche (spart Stativ, geht aber nicht bei BD ohne Loch bzw. ohne hinteres Fell), Sennheiser e904 o.ä.
    SN + Toms: 4x e604
    2-3 HiHat / Overhead Kondenser (NT5, AKG C-1000 und besser)
    - am besten noch 2 Clipmikros, z.b. AKG C-419 (?) für Trompete/Posaune, gerne bei Ska-Bands / Stadtteilfesten o.ä.

    Talkback nutze ich übrigens auch ein SM-58, genau wie für die Vocals, macht sich beim Einpfeifen / EQing manchmal praktisch, wenn das das gleiche Teil und kein Billigmikro liegt.

    Macht dann (neu) mal eben mit Cases und Kabeln schlappe 15.000 EUR und mehr.

    Alles andere (billigeres) ist rausgeworfen Geld, wenn du das Zeug wirklich auf dem Markt anbieten willst.
    Sonst gibt es nur Diskussionen mit Bands / Veranstaltern / Fremdtechniker - das bringt nichts.

    Ansonsten geb ich dem Waldschrad recht:

    Zitat

    der Markt ist übersättigt ... und die meisten Clubs haben festinstallierte Anlagen.

    Zitat


    Oder klemm Dich an irgendeine (noch wenig bekannte) gute Band und werde ihr Technik-Ausstatter, Berater, Manager und Fahrer...und wenn Du schlau bist, kaufst die Geräte von Deinem Geld (nicht von der Bandkasse) und machst Dich somit unverzichtbar.


    Auch das mit der Band ist ein guter Tip.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • morethanmusic
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    • 17. Januar 2011 um 12:46
    • #12

    Hallo Benjamin,
    da du bisher noch nichts zum Budget geschrieben hast, ich könnte dir evtl. einen kompletten FOH anbieten. Ich machs mal öffentlich, vielleicht hat ja auch jemand anderes Interesse.

    -Pult Soundcraft LX7II (wurde oben auch schonmal von Hias genannt) 32 Kanl-Version im
    ->Rollcase mit Doghouse
    -Siderack bestückt mit:
    ->3x DBX 166XL (also 6 Kanäle da Stereokompressoren)
    ->2x Furman 4er-Gates (also 8 Gates)
    ->1x Power conditioner mit ausziehbaren Lampen
    ->Yamaha REV500
    ->TC M350
    ->Lexicon LXP5 (würde ich aber evtl. behalten)
    ->Rollcase 20HE
    -Verkabelung->Hartingspleiss 108P Pultseitig
    ->Hartingspleiss 108P Siderack
    ->Verbindungskabel 108P 5m

    Preis würde ich mal bei 3000€ ansetzen. Ist denke ich fair bei realistisch gerechneten Gebrauchtpreisen der Einzelkomponenten. Zustand ist durchgängig gut bis sehr gut.

    Kurz zum Thema:

    Die Anforderung die DJ-Obi postete ist eigentlich gängig um nicht zu sagen stinknormal, also Mindeststandart (mal von Punk-Konzerten abgesehen...), zu deinen Monitoren (mind. 4 Stück 12"/1.4" oder 2" + 1 Stück 15"+2") brauchste dann noch EQs, mit Gesangsmikros wäre ich auch nicht so sparsam, ich würde bei 5 Musikern auch einfach mal von 5 Mikrofonen ausgehen, lieber eins zuviel dabei als eins zu wenig -> ersparrt Diskussionen und damit verbundenen Stress.

  • skyworker
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    • 17. Januar 2011 um 13:20
    • #13
    Zitat

    mal von Punk-Konzerten abgesehen...

    - was ist da denn anders?

    Mal eine ganz grundsätzliche Frage: Wenn ich den Threadstarter richtig verstanden habe, dann will er Material vermieten, oder? Dann hat er (auch mit meinem Vorschlag) kaum Chancen mit einem älteren Spirit oder LX. Sowas setzt man ein, wenn man selbst am Pult steht - nicht, wenn man es vermietet. Daher versteh ich auch den Einwurf mit dem "Fremdtechniker" nicht so ganz. Sind wir doch mal ehrlich, der "Fremdtechniker" ist der Kumpel vom Gitarristen, der die Band mischen soll. Das ist die Realität - oder hab ich mich hier im Forum vertan? Der akzeptiert eine digitale Lösung entweder nicht, weil er kein digitales Pult bedienen kann - oder er kennt sich aus und macht einfach. Unter der Rubrik "Fremdtechniker" gibt es zwei Möglichkeiten - entweder sind das angehende Fachkräfte VT, SAE / Deutsche Pop / Sonstwas - Studenten, die können digital - oder es sind die Jungs, die immer mit der Band rumhängen und kein Instrument können, die verweigern dann in aller Regel digitale Pulte ^^.

    Was prall gefüllte Sideracks angeht - zum Vermieten ja, zum selbst bedienen nein. Dann stellt sich auch wieder die Gretchenfrage, ob ich ein 166er XL rentabel vermieten kann - oder eben nicht. Eine Band, die selbst ein paar Kompressoren hat - selbst wenn es noch billigere sind - wird sich bestimmt keine 166er mieten, oder? Also auch hier: Geld anfassen, was solides kaufen (wenn es der Markt hergibt). Ach ja - und man muss auch damit arbeiten können. Anfangs ists schon schwer genug, ohne den ganzen Siderackkram eine Band zu mischen... zumindest, wenns auch klingen soll.

    Ach und nochwas - vier 15/2 er sind im Zweifel lauter als die PA des Threadstarters. Aber das nur am Rande.

    SKY

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  • morethanmusic
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    • 17. Januar 2011 um 13:41
    • #14
    Zitat von "skyworker"

    - was ist da denn anders?


    Ach komm, das brauch ich doch dir nicht erzählen. Wenn du das verleugnest, stellst du dich blind. Ich hab in diesem Bereich angefangen, damals mit 16 Jahren. Willste den Grund wissen warum ich angefangen hab? Weil auf den Bühnen nur Schrott stand, ist ja auch klar, wenn der Veranstalter nur <200€ an Budget zur Verfügung hat wird er auch nichts gescheites bekommen. Das ist in dem Bereich Alltag! Als Mischer stand häufig irgendein unerfahrener 18 jähriger Wichtigtuer da. Wir haben uns damals halt dann ne eigene Anlage gekauft, dann war das Problem wenigstens aus der Welt und die 200€ fürn Verleih haben wir dann auch noch eingeheimst. Willst du wissen warum, denn das war ja offensichtlich absolut unwirtschaftlich. Weil der Spaß im Vordergrund stand und an jedem Gig Spaß hatte und auch bereit war für Benzin und saufen durch ganz Deutschland zu fahren. Das sprach sich rum und irgendwann kam dann die erste Partyband das Material wurde immer mehr, die eigene Band löste sich auf und die eigenen Ansprüche wuchsen. Ich wollte mit diesem Satz oben diese Musik nicht schlecht reden, im Gegenteil. Aber die Vorraussetzungen sind halt nunmal in diesem Bereich meist sehr schlecht und damit leider auch die Ansprüche vieler Bands sehr gering.

    Zitat von &quot;skyworker&quot;


    Mal eine ganz grundsätzliche Frage: Wenn ich den Threadstarter richtig verstanden habe, dann will er Material vermieten, oder? Dann hat er (auch mit meinem Vorschlag) kaum Chancen mit einem älteren Spirit oder LX. Sowas setzt man ein, wenn man selbst am Pult steht - nicht, wenn man es vermietet. Daher versteh ich auch den Einwurf mit dem "Fremdtechniker" nicht so ganz. Sind wir doch mal ehrlich, der "Fremdtechniker" ist der Kumpel vom Gitarristen, der die Band mischen soll. Das ist die Realität - oder hab ich mich hier im Forum vertan? Der akzeptiert eine digitale Lösung entweder nicht, weil er kein digitales Pult bedienen kann - oder er kennt sich aus und macht einfach. Unter der Rubrik "Fremdtechniker" gibt es zwei Möglichkeiten - entweder sind das angehende Fachkräfte VT, SAE / Deutsche Pop / Sonstwas - Studenten, die können digital - oder es sind die Jungs, die immer mit der Band rumhängen und kein Instrument können, die verweigern dann in aller Regel digitale Pulte ^^.

    Was prall gefüllte Sideracks angeht - zum Vermieten ja, zum selbst bedienen nein. Dann stellt sich auch wieder die Gretchenfrage, ob ich ein 166er XL rentabel vermieten kann - oder eben nicht. Eine Band, die selbst ein paar Kompressoren hat - selbst wenn es noch billigere sind - wird sich bestimmt keine 166er mieten, oder? Also auch hier: Geld anfassen, was solides kaufen (wenn es der Markt hergibt). Ach ja - und man muss auch damit arbeiten können. Anfangs ists schon schwer genug, ohne den ganzen Siderackkram eine Band zu mischen... zumindest, wenns auch klingen soll.

    Ach und nochwas - vier 15/2 er sind im Zweifel lauter als die PA des Threadstarters. Aber das nur am Rande.

    SKY


    Ja, ich wiederspreche dir nicht, aber alles über 166xl wird sein Budget sprengen und ich trau mich behaupten das der 166er einer der meistverkauften Kompressoren ist und das auch nicht zu unrecht. Die Empfehlung mit den 15"/2" kam nicht von mir aber du hast sicherlich auch schon die Erfahrung gemacht das gerade bei kleinen Rock n Roll -Gigs oft mehr von der Bühne kommt als aus der PA ;)

  • djobi
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    • 17. Januar 2011 um 15:07
    • #15

    Ich kenne die angestrebten "Events" und auch das Front-Holz des Threadstarters nicht.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, mit 3600W Frontamping und 4x500W Monitor bin ich bei Rock/Punk-Clubgigs mit max. 250 Leuten schon fast am Ende. Wenn ich da mit 2 db Basic-Monitoren ankäme könnte ich beim nächsten Konzert gerne nochmal wiederkommen - als zahlender Zuschauer.

    Die jetzige Anlage reicht und im Gegensatz zu dem KMT PAC3 System was ich vorher dafür mal benutzt habe gibt es auch kein Gemecker. Und es es nicht so, das ich mir dann mit der Technik ne goldene Nase verdienen kann - dafür gibt es genügend Material im Umlauf & Anbieter in der Gegend.

    SC Spirit (vor allem die älte Serie) ist ein NoGo - deswegen schrieb ich auch bessere Soundcraft-Serie: Delta DLX, K2, und neuer/größer. Und auch da spreche ich aus eigener Erfahrung, ich durfte schon 3 dieser Pulte mein eigen nenen.

    Anders sieht es jetzt vll aus, wenn ich für ne befreundete Band die im Jugendheim spielt oder auf dem nächsten Gemeindefest / Abi-Scherz was stelle - da mag ein LX7II, db Basic und das Thomann/Fame/ .. Drummikroset Spitzenklasse sein. Da sind aber auch selten mehr als 50 € Gage und nen paar Freibier drin ... und die Tanz-Combo mit 60 Jahren Durchschnittsalter mietet solche Technik nebst Techniker auch nicht, die mischt sich mit ihrem eigenen Behringer Mixer und 25 Jahre alten Zeck 15/3er Boxen selbst von der Bühne.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • morethanmusic
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    • 17. Januar 2011 um 15:31
    • #16
    Zitat von &quot;djobi&quot;

    Ich kenne die angestrebten "Events" und auch das Front-Holz des Threadstarters nicht.

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, mit 3600W Frontamping und 4x500W Monitor bin ich bei Rock/Punk-Clubgigs mit max. 250 Leuten schon fast am Ende. Wenn ich da mit 2 db Basic-Monitoren ankäme könnte ich beim nächsten Konzert gerne nochmal wiederkommen - als zahlender Zuschauer.

    Die jetzige Anlage reicht und im Gegensatz zu dem KMT PAC3 System was ich vorher dafür mal benutzt habe gibt es auch kein Gemecker. Und es es nicht so, das ich mir dann mit der Technik ne goldene Nase verdienen kann - dafür gibt es genügend Material im Umlauf & Anbieter in der Gegend.

    SC Spirit (vor allem die älte Serie) ist ein NoGo - deswegen schrieb ich auch bessere Soundcraft-Serie: Delta DLX, K2, und neuer/größer. Und auch da spreche ich aus eigener Erfahrung, ich durfte schon 3 dieser Pulte mein eigen nenen.

    Anders sieht es jetzt vll aus, wenn ich für ne befreundete Band die im Jugendheim spielt oder auf dem nächsten Gemeindefest / Abi-Scherz was stelle - da mag ein LX7II, db Basic und das Thomann/Fame/ .. Drummikroset Spitzenklasse sein. Da sind aber auch selten mehr als 50 € Gage und nen paar Freibier drin ... und die Tanz-Combo mit 60 Jahren Durchschnittsalter mietet solche Technik nebst Techniker auch nicht, die mischt sich mit ihrem eigenen Behringer Mixer und 25 Jahre alten Zeck 15/3er Boxen selbst von der Bühne.


    Gut, da sollte man die Zielgruppe differenzieren. Machst du viel Bierzelt, kleine Partybands, kleine Stadtfeste, Clubgigs etc wirst du auch mit den alten Spirit Serien durchkommen, ein LX7II sollte hier erst recht gar kein Problem darstellen. Was mir dran halt gefallen hat ist einfach das er für die Ausstattung echt kompakt ist. Große Kisten haben wir genug, so muss der kleinste jetzt einem Digitalen weichen.

    Das ist hier aber nicht das Thema. Der Threadersteller wollte eine günstige Lösung, vermutlich liegt der LX7 schon über seinem Budget bzw. ist das höchste seiner Gefühle, was bringt es da jetzt auch noch die größeren Serien ins Rennen zu werfen. Die Profischiene ist es bestimmt nicht die er anvisiert,da fehlt ja offensichtlich das Hintergrundwissen.

    Was ich an diesem Forum nicht verstehe, muss man denn alles schlechtreden, kann man nicht einmal etwas unkommentiert lassen. Das alles führt doch nur zur vollkommenen Verwirrung des Fragenden. :|

  • djobi
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    • 17. Januar 2011 um 16:14
    • #17

    Wenn du mich meinst mit dem "schlecht reden":
    Ich wollte dein geliebtes LX7 nicht schlecht reden, wenn du das Gefühl hast. Ich war eine Zeitlang auch begeisterter Nutzer einen angesprochen Spirit 4^2 - mußte aber feststellen das a) der Output irgendwie mau war b) es keiner mieten wollte.

    Insofern ärger ich mich, das nicht nicht vor 10 Jahren schon Geld in die Hand genommen habe um "amtliches" Material zu kaufen. Stattdessen dachte ich - jung wie ich war - auch ich könnte und wüßte alles und hab ich mich mit selbstgebastelten und alten gebrauchten Sachen versucht - das ist ein paar mal schlecht angekommen und hat mir bei der ein oder anderen lokalen Band den Ruf bis heute versaut.

    Wenn ich mich irgendwie vernünftig in den Markt einbringen will - und auch um Gewinne zu erzielen, muss ich halt erstmal Geld in die Hand nehmen. Das geht von Technik über Weiterbildung, Werbung und Auftreten. Wenn ich mit billigem Ramsch anfange und dann irgendwann merke, daß es das nicht bringt, muss ich halt 2x Geld in die Hand nehmen. Aber das ist ja alt bekannt: "Wer billig kauft, kauft zweimal" - und das ist erst richtig teuer.

    Also, guck, was du bei dir in der Gegend zumieten kannst und an was für Sachen ggf. Bedarf ist, und investiere da drin, bevor du irgendwas zusammenbastelst um fit zur "Konzertbeschallung" zu sein.

    Wenns um den Spaß an der Technik geht: such dir irgendeine Band zum Üben - vom Umgang mit Musiker, über Monitorwünsche bis zum FOH-Mix. Nur Technik zu kaufen bringt dich auch nicht weiter!

    Wenn es um eine Einnahmquelle geht: such dir nen Vermieter (keine Handagentur) der dich auf div. Jobs mitnimmt und dir dabei was zeigt

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  • treibsand
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    • 17. Januar 2011 um 17:26
    • #18
    Zitat von &quot;MoreThanMusic&quot;


    Ach komm, das brauch ich doch dir nicht erzählen. Wenn du das verleugnest, stellst du dich blind.


    Ist alles eine Frage des "Niwohs"... :wink:
    Ich hab im letzten Jahr genügend Altherrenpunkbands erlebt, die mit eigenem Mischer anreisen (zu Recht!!!) und wo man eben nicht mit einem ollen 16ch Mischtisch oder 2 alten 10" Wedges hinkommt!
    Slime oder die Vibrators z.B. sind noch 30 Jahren Bühnensound doch etwas "harthörig" :wink:

    Zitat von &quot;MoreThanMusic&quot;

    Weil auf den Bühnen nur Schrott stand, ist ja auch klar, wenn der Veranstalter nur <200€ an Budget zur Verfügung hat wird er auch nichts gescheites bekommen. Das ist in dem Bereich Alltag! Als Mischer stand häufig irgendein unerfahrener 18 jähriger Wichtigtuer da. Wir haben uns damals halt dann ne eigene Anlage gekauft, dann war das Problem wenigstens aus der Welt und die 200€ fürn Verleih haben wir dann auch noch eingeheimst


    Und? Willst du dem kollegen jetzt raten, Kohle in die Hand zu nehmen, oder als 18jähriger Wichtigtuer zu enden?


    Mein Tip an den Threadstarter: Such dir Bands & Veranstalter, die häufiger etwas machen! Da lernst du, da lernst du, was du brauchst, da kaufst du mit jedem erfolgreichen Gig vom Erlös neues Material.
    Reines Dry-Hire macht keinen Sinn, dafür gibt's heute schon übergenug Material am Markt.

    Was ganz wichtig ist: lerne, was es an Standardmaterial gibt, und vor allem: wo du drauf verzichten kannst! Es ist schön, wenn man gute (teure) Mikros hat - aber sie nutzen nichts, wenn es Anlage und Mischerkönnen nicht hergeben. Dumm ist aber auch, wenn man billige hat, die keiner haben will... :wink:
    Richtige Tipps dazu wirst du hier nicht bekommen - sie hängen nämlich stark von dir unddeiner Kundschaft ab.


    Zitat von &quot;skyworker&quot;

    Unter der Rubrik "Fremdtechniker" gibt es zwei Möglichkeiten - entweder sind das angehende Fachkräfte VT, SAE / Deutsche Pop / Sonstwas - Studenten, die können digital - oder es sind die Jungs, die immer mit der Band rumhängen und kein Instrument können, die verweigern dann in aller Regel digitale Pulte ^^.

    Keine Beleidigungen, Herr Sky.
    Nur weil ihr nur Druckfarben anstelle von Naschkrams habt, kann das ja andernorts anders aussehen. Ich bin auch nur dazu gekommen, weil ich mit der Band abhing, habe kein Diplom oder IHK-Zeugnis und mag (einige) Digitische... 8)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 17. Januar 2011 um 19:06
    • #19

    SKY grinst ^^ Du magst ja recht haben, treibsand, ich hab vielleicht etwas übertrieben... aber bisweilen stimmts ^^. Ich mag das entgleiste Gesicht einiger "Toningenieure" wenn man Dinge tut, die nachweislich rocken, aber in keinem Handout eines Bildungsträgers zu lesen sind ^^

    Was ich zum Thema Punkbands anzumerken hatte: ich hab auch schon die ein oder andere Punkkapelle gesehen - und komischerweise war da nicht immer nur Müll auf der Bühne. Im Gegenteil! Und es gab durchaus mehr als 200 Euro. Ich mag einfach diese Verallgemeinerungen nicht. Also schön ruhig durch die Hose atmen.

    Hilft aber alles dem Threadstarter nicht weiter...


    SKY

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  • morethanmusic
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    • 17. Januar 2011 um 19:35
    • #20
    Zitat von &quot;skyworker&quot;


    Was ich zum Thema Punkbands anzumerken hatte: ich hab auch schon die ein oder andere Punkkapelle gesehen - und komischerweise war da nicht immer nur Müll auf der Bühne. Im Gegenteil! Und es gab durchaus mehr als 200 Euro.


    ich hab auch schon einiges gesehen(ja, nahezu alles), selbst erlebt(die Zeiten sind glücklicherweise vorbei) und auch gemischt (Toxoplasma, Rastaknast usw, also nicht gerade die unbekanntesten Bands) und da gibts schon die verschiedensten Situationen was Material angeht. Klar, hin und wieder sind Locations mit amtlicher Technik dabei, dann gibts aber auch wieder welche wo es halt äusserst spartansich zugeht. Und dann gibt es noch die ganzen kleinen Bands die echt nicht zu beneiden sind :wink:

    Zitat von &quot;skyworker&quot;


    Ich mag einfach diese Verallgemeinerungen nicht. Also schön ruhig durch die Hose atmen.

    nein, da hast du Recht, die mag ich auch nicht. Da hab ich mich unglücklich ausgedrückt :wink:

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