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Metallica; die Neudefinition der Basedrum ?!

  • KurtSchuster
  • 25. Juli 2011 um 19:53
  • KurtSchuster
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    • 25. Juli 2011 um 19:53
    • #1

    Hallo liebe Leute ,

    die Tage saß ich mal wieder mit einigen Leuten zusammen die sich um das Thema Musik gruppieren lassen.

    Im laufe des Abends wurde die These aufgeworfen das Metallica die Art eine BD, oder auch auch ein ganzes Set abzunehmen/zu mischen.... auf ein neues, bis daher unbekanntes Niveau gehoben habe.

    Das eben zu der Zeit als die Justice, bzw. das Black_Album kamen.
    Anschließend, so das Postulat, wurden Schlagzeuge, im speziellen BD`s, anders gemischt......also ein Zeitenwechsel....

    Seht ihr das auch so ? Schonmal wer ne "Metallica"_BD gemischt ?

    Gruß,
    Kurt

  • Kracky
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    • 25. Juli 2011 um 20:06
    • #2

    Ne, der Lars sagt ich darf nicht an seine Bassdrum. Aber ne Metallica Covermucke (Tobias Regner) hab ich schon gemacht, mir wäre aber nicht aufgefallen das ich irgend etwas besonders anders gemacht hätte als bei allen anderen, gibt ein paar Punkte was bei Metallica sein muss, Snare und Gitarre betreffend aber ansonsten kann ich dir leider nicht folgen weil ich nicht nachvollziehen kann von was du redest?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • rockline
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    • 25. Juli 2011 um 22:14
    • #3

    "Nothing else matters" ist so ein typische Gassenhauer aus dem Metallica Coverportfolio, bei dem die Kicktonne "PatschPatsch" machen muss. Gerne auch noch eine ordentliche Portion Hall auf die Snare und fertig ist der 80's Metalsound. Die Floor muss übrigens mehr Bums machen als die Kick!

  • Kracky
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    • 26. Juli 2011 um 06:30
    • #4

    Gut, man kann im allgemeinen sagen das bei Metallica alles gerne scharf und spitz sein darf, höchst bekannt ist ja hierbei die Schädel spaltene Snare aus St. Anger. All das soll die Aggression die teilweise hinter den Liedern steckt zum Ausdruck bringen, aber ich sehe das alles als keine Neudefinition oder gar Niveau hebend.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • tufkamar
    Gast
    • 26. Juli 2011 um 08:06
    • #5

    aus meiner Sicht würde ich den Schlagzeugsound der besagten M-Alben maximal als "interessant" beschreiben.

    Anders gesagt: ich mag ihn nicht. "Batsch" ist kein Ton, den ich aus einer BD erwarten würde. Die Restqualität der Abmischungen der Stuidioalben überzeugt mich auch nicht, wobei es da (leider) noch schlimmer geht...

    Als Zeitenwende würde ich das generell nicht bezeichnen - eher als Erreichen des Endes einer Sackgasse. Aber wer totkomprimierte Master und unnatürlich klingende Instrumente mag, könnte das evtl. anders sehen...

  • KurtSchuster
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    • 27. Juli 2011 um 18:14
    • #6

    Guten Abend zusammen,

    und erstmal Dank für die gegebenen Antworten. :)

    Was mir auffällt ist das ihr nur vom "Patsch" der BD sprecht, und dabei den fetten Boost für die BD außer acht lässt der schon bei ca. 40 Hz einsetzt. Was imho ne gute Ergänzung zum Patsch ist der doch eher so bei 150 Hz liegen sollte. Oder ?
    Die Anlage sollte in der Lage sein diese künstlichen "BD 40Hz+_Sounds" darzustellen.

    Da stimme ich Marce schon zu....mit nem natürlichen Sound einer BD hat das wenig zu tun. Aber wer hört/verstärkt schon BD`s noch so wie sie eigentlich klingen?

    Fragt sich noch wie und wo die BD komprimiert wurde......

    Gruß,
    Kurt

    P.S. Ok, gerade Info bekommen vom Kollegen...seine Def. einer "Metallica"_BD...

    "Druckpunkt ca. 70Hz, Kick bei ca. 6kHz, Breite Mittendämpfung mit Center bei 250-400 Hz, wichtig...skrupellos komprimieren"

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Juli 2011 um 22:06
    • #7
    Zitat von "KurtSchuster"

    "Druckpunkt ca. 70Hz, Kick bei ca. 6kHz, Breite Mittendämpfung mit Center bei 250-400 Hz, wichtig...skrupellos komprimieren"


    Sag ich doch - Batsch.

  • toadie
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    1
    • 27. Juli 2011 um 22:35
    • #8
    Zitat von "marce"


    Sag ich doch - Batsch.

    hi,

    fühlt sich live aber nicht an wie ein Batsch... eher wie ein gröberer schlag aufs brustbein *g

    Also als Meisterwerk oder Neudefinition würde ich das ganze jetzt auch nicht sehen, aber wenn ich mich recht entsinne waren Metallica so
    ziemlich die ersten in dem Genre die es live geschafft habe einen differenzierten Drumsound hinzubekommen. Differenziert im Sinne von man hört die einzelnen Kessel und fühlt die Kick und die Snare, das einzige was ich jetzt als Erkennungsmerkmal sehen würde ist die Snare, diese klingt bei Metallica immer scharf und sehr präsent...

    Ansonsten klingt es im Rahmen wie ich mir einen Metal-Drum-Sound vorstelle...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Thorsten Erpel
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    • 27. Juli 2011 um 23:42
    • #9

    was nützt der beste drumsound wenn dann ein lars ulrich trommelt ??? :wink: :lol:

    kleiner tipp - hör dir dann zb. mal einen simon philips oder gavin harrison live an - da passt dann sound UND können

    oder letztlich beim dredg konzert - deren drummer dino campanella hat auf sein set eingedroschen daß ihm zig sticks zerbrochen sind - und der spielt zum teil einarmig drums und mit dem andern keyboards und samples ein - und das auch noch sauber während ihm ein roady die hi-hat repariert

    beim hören der big4 ist mir erst wieder aufgefallen wie schlecht der ulrich trommelt - der kann nur wuchtig draufdreschen - wirds mal langsamer kann er nichtmals den takt halten geschweige denn gefühlvoll spielen wo es angebracht wäre

    aber davon abgesehen macht ja nicht nur der drummer den sound - sondern hauptsächlich der mann am mischpult in verbindung mit der eingesetzen technik - also wieder ganz viele faktoren die alle stimmen müssen damit es schön ist

    und diese vermeintlich so tollen modernen cd-studioproduktionen die dank totkomprimierung ja so überaus wuchtig rüberkommen offenbaren doch im endeffekt daß ihnen das wichtigste fehlt - die dynamik - heutige produktionen besiegeln das ende des musikgenusses weil musik ohne headroom einfach nicht mehr lebt

  • Michael Jessing
    Beiträge
    115
    • 28. Juli 2011 um 09:30
    • #10
    Zitat

    aber davon abgesehen macht ja nicht nur der drummer den sound - sondern hauptsächlich der mann am mischpult in verbindung mit der eingesetzen technik - also wieder ganz viele faktoren die alle stimmen müssen damit es schön ist

    Das sehe ich aber ganz anders. 80% des Sound liegen am Drummer und seinem Set :!:

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    • 28. Juli 2011 um 09:55
    • #11
    Zitat von "Michael Jessing"

    Das sehe ich aber ganz anders. 80% des Sound liegen am Drummer und seinem Set :!:


    Du kennst Digitaltechnik und hast mal Bspw. den Namen Drumagog gehört?

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • tufkamar
    Gast
    • 28. Juli 2011 um 10:04
    • #12
    Zitat von "Rolf Gille"

    Du kennst Digitaltechnik und hast mal Bspw. den Namen Drumagog gehört?


    ach, diese Jugend, die nur noch neumodisches Zeugs kennt...

    Wir hatten früher teilweise ein D4 im Rack, die normalen Drummiks als Trigger-Input verwendet, wenn da doch mal wieder auf den "Jugend forscht"-Festivals ein fast-gestimmtes Schlagzeug der Marke Sulo oder Ariel herumstand...

  • toadie
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    • 28. Juli 2011 um 15:23
    • #13

    @ Thorsten Erpel

    ...es ist immer einer besser, ganz egal was du tust, es ist immer einer besser - und der gibt dir den Blues...

    Jeder nach seinem Geschmack und Fähigkeiten, was zählt ist der Erfolg und den haben sie nun mal.
    Und natürlich ist Chester Thompson od. Simon Philips spielerisch eine ganz andere Liga, aber darum gehts hier doch gar nicht...

    Und JA - um diesen Sound analog zu erzeugen braucht man einen Drummer der auch reintritt und draufhaut.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Rolf Gille
    Verifiziert
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    927
    • 28. Juli 2011 um 15:52
    • #14
    Zitat von "marce"


    ach, diese Jugend, die nur noch neumodisches Zeugs kennt...

    Wir hatten früher teilweise ein D4 im Rack, die normalen Drummiks als Trigger-Input verwendet, wenn da doch mal wieder auf den "Jugend forscht"-Festivals ein fast-gestimmtes Schlagzeug der Marke Sulo oder Ariel herumstand...


    Danke für die Blumen :lol:

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • slaytalix
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    • 18. August 2011 um 08:40
    • #15

    Eher ungewöhnlich fand ich den Snare Sound. Man munkelt, Lars hat mal wieder mit seinen Alkohol-Exzessen vergessen, den Snare-Teppich abzusenken :lol:

    Diese ulkige Snare findet man dann beim "St. Anger" Album

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • David Müller
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    39
    • 18. August 2011 um 15:03
    • #16

    Die Snare die Lars spielt kostet ca. 2500 euro. Und dann lässt der die klingen wie ne Mülltonne.

  • slaytalix
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    • 19. August 2011 um 10:47
    • #17

    Naja, als Endorser von Tama hat er die wohl nicht zahlen müssen. Liegt wie gesagt an der Anhebung des Snareteppichs

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Wurst Werner
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    • 25. August 2011 um 11:49
    • #18

    Die St. Anger Snare war allerdings eine 1970er Vistalite 14x5 Ludwig--> Eine Acryl Snare der übelsten Sorte.
    Die modernen Acryl Snares können richtig gut klingen (z.B. Kirchhoff Artic), das Ludwig Teil klingt schlimm und sollte auch
    schlimm klingen. Das war eine rein künstlerische Entscheidung, quasi der Gegenentwurf zum Black Album.
    Zumindest in diesem Punkt ist St.Anger 100% gelungen. :grin:

    LG
    WW

    BTW: "Farce Ulrich"-->
    http://www.youtube.com/watch?v=SCJajVY_ucI
    Wenn man das sieht, dann kann man erahnen, was Bob Rock damals für einen unfassbar guten Job beim Black Album gemacht hat... ohne Beat Detective und mit L.U. an den Drums 8)

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Michael Jessing
    Beiträge
    115
    • 25. August 2011 um 12:43
    • #19
    Zitat von "Wurst Werner"

    Die St. Anger Snare war allerdings eine 1970er Vistalite 14x5 Ludwig--> Eine Acryl Snare der übelsten Sorte.
    Die modernen Acryl Snares können richtig gut klingen (z.B. Kirchhoff Artic), das Ludwig Teil klingt schlimm und sollte auch
    schlimm klingen. Das war eine rein künstlerische Entscheidung, quasi der Gegenentwurf zum Black Album.
    Zumindest in diesem Punkt ist St.Anger 100% gelungen. :grin:

    LG
    WW

    BTW: "Farce Ulrich"-->
    http://www.youtube.com/watch?v=SCJajVY_ucI
    Wenn man das sieht, dann kann man erahnen, was Bob Rock damals für einen unfassbar guten Job beim Black Album gemacht hat... ohne Beat Detective und mit L.U. an den Drums 8)

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    Volle zustimmung :lol:

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