Tacho!
Nach der kirmes ist vor der kirmes deshalb eine frage an die anderen zeltberieselungskräfte wie ihr das so durchführt. Hinlänglich bekannt ist ja das auf grund der niedrigen Höhe der meisten zelte das fliegen eines arrays in ausreichender länge schlecht möglich ist weshalb viele wieder zurück rudern zu "normaler" Technik mit Hilfe von Delaylines. Da dies jedoch einen mehraufwand darstellt und das "gute" Material zwangsweise im lager bleiben muß arbeiten einige mittlerweile mit Monoclusterarrays in der hohen Zeltmitte für die tiefe und L-R mit kleinen Bananen oder Horntopsen für die Tanzfläche. Ich habe das selber noch nicht gehört finde die Idee aber gut - WAS MEINT IHR ????
LG
Zeltbeschallung
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Definiere "Gutes Material".
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Zitat von "Torsten Montag"
Da dies jedoch einen mehraufwand darstellt
Wieso mehr Aufwand?
Warum glaubt eigentlich jeder, dass man bis vor 10 Jahren (ohne LAs) nix beschallen konnte bzw. dass damals alles "shice" klang?
Ein paar vernünftig gestackte Tops funktionieren (in solchen Grössenordnungen) i.d.R. mindestens genausogut. Kein aufwändiges fliegen, keine langwierigen Winkelungen, schnell hinwürfeln & fertig! (Zumindest, wenn man das Material und den Umgang damit kennt...) -
Zitat von "treibsand"
Warum glaubt eigentlich jeder, dass man bis vor 10 Jahren (ohne LAs) nix beschallen konnte bzw. dass damals alles "shice" klang?
Hm... weil es die Reklame so sagt? :grin: :grin: :grin:MfG
DirkB -
Bitte keine grundsatzdiskussionen. Ich habe eine konkrete Frage gestellt und mittlerweile haben die meisten halt entsprechendes Material von daher also auch nicht ganz daneben meine Frage. Sicher ging das auch früher gut - heute ist halt heute!
@hellunddunkel
Wir haben und damals nach vielen tests für das dB T4 entschieden. -
So was ähnliches hat es damals im Exchange in Kuwait gehabt. Topse dort waren die kleinen Opera. Über das LA lief nur Sprache
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Zitat von "Torsten Montag"
Bitte keine grundsatzdiskussionen. Ich habe eine konkrete Frage gestellt und mittlerweile haben die meisten halt entsprechendes Material [...]
Entschuldige, dass ich dich korrigiere, aber
ZitatWAS MEINT IHR????
halte ich für eine recht wenig konkrete Frage. :roll: Erstens der Grossschreibung und Zeichensetzung wegen, zweitens aufgrund des Inhaltes.
Ich bleibe dabei: es gibt kein 'Kochbuch zur guten Beschallung'. Wenn alles vernünftig aufgebaut, eingemessen und ausgerichtet ist, sollte das Setup auch mit "Mittencluster" funktionieren. So wie Kollege Kirchner zurecht anmerkte, natürlich noch viel besser mit unterschiedlicher Nutzung.
Das galt früher bei Nichtarrays genauso, wie heute bei Arrays! Auch "Hochkantboxen" lassen sich in der Zeltmitte fliegen und auch Arrayelemente auf den Subs stacken. Der einzige Unterschied ist IMHO, dass ein Centercluster-Array weniger Kabelwege hat, dafür mehr Gewicht auf einen Punkt einbringt, als klassisches Delayholz. Und machen wir uns nix vor: selbst der Mittencluster muss ggf. per Delayzeit angepasst werden. Oder mit komplett unterschiedlichen "Zonen". -
System X an Position Y gibts nicht. Ein halbwegs guter Tech sollte in der Lage sein die meisten Systeme (auch wenn nicht Stereoanordnung und nicht Array) zum laufen zu bringen, sodass man mit dem Ergebnis zufrieden sein kann.
Auch ein Linearray macht nicht alles gut, nur weils ein Linearray ist (auch wenns das Marketing so besagt).
Ich würd sagen, nimm ausreichend Material deiner Wahl, stelle/hänge es so wies es möglich ist und dann mach was draus. Winkel beachten wegen Phasing, Delay zwischen Tops und Bässe und so weiter - einfach mit gesundem Menschenverstand das Thema behandeln und dann Messen und mit bekannten Tracks mal reinhören und die Fläche vor der PA abgehen.
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Definiere Zelt-
Es gibt verschiedene größen.
Wir haben hier ganz oft das Maß 30-40mx15m.Unsere Traverse winkeln wir an den Enden um 45° ab und gehen dann zum Fuß runter.
So kommen wir bei den Zelten auf ein Höhenmaß von ca. 3,60m seitlich der Bühne.
Wichtig ist, das das Skelett vom Zelt also die Träger mit den Kederschienen nicht im Weg sind, dann liegt die Traverse an der Plane an.
Heißt auch das die Traversen nach hinten laufend zur Backtruss auch etwas mehr in die Mitte rücken, also Standart-Karee funktioniert nicht.Das reicht für unsere doppel 12er Topteile ganz gut, und auch ein JBL VRX geht noch ganz gut drann.
Für Bands reicht eine Front- Linie allemal.
Bei Sprache und Chor gibs dann halt ein Delay in Form einer 12"/1" auf Stativ.
Natürlich könnte man das auch an die Kederschienen hängen, aber uns ist das zu viel Aufwand.... Da gehen oft Stunden drauf die keiner zahlt.... -
Hallo,
das Zelt Monocluster habe ich öfter mal probiert. In der Praxis hat das aber folgende Nachteile:
- Ab einer gewissen Zeltbreite (so ca 30 Meter) ist die Laustärkeverteilung und Sprachverständlichkeit zu den Randplätzen hin untragbar schlecht (Zumindest wenn man im ganzen Zelt jedes Wort verstehen soll). Das hängt in der Praxis leider auch etwas vom Girlanden- und Dekoanteil ab
- Der Aufbauaufwand ist eventuell untragbar, wenn man nicht mit Steiger in das unbestuhlte Zelt kommt, da In der Mitte das Zelt halt auch höher ist.
- Oft wird auch genau die Mitte mit riesigen Dekoteilen oder Kronleuchtern zugehängt, was auch wieder für den Schall ein Problem ist.Deswegen plane ich inzwischen Delaylines immer nur links/ rechts, gehängt an der Kederschiene. Der Aufwand ist enorm, wir haben aber sehr viele Tools speziell angefertigt, die uns da das Leben leichter machen.
Es gibt natürlich Kunden die wollen oder können das nicht bezahlen!
Das sind halt dann nicht unsere Kunden.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Ich sag mal wenn ein array vorhanden ist sollte es schon verbaut werden denn das Auge hört mit
Nur die arbeit vorn 2 Bananen viel zu tief und dann eben doch noch Delay hebt ja den ganzen Vorteil wieder auf. In der regel sind das 500er Zelte bei den ganz großen geht es dann ja auch wieder mit der Höhe. Ich hoffe das die Zeltwirte endlich auf modernere Bierüberdachungen ausweichen :-/ -
Wenns um Sprachverständlichkeit geht würde ich ein Linearray in dieser Dimension definitiv als letztes einsetzen.
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Ich bin mir nicht sicher, ob quergehängte Boxen wirklich besser aussehen, als ein schlankfüssiger Stack + Delayline oder viele dezente 5" Breitbänder. Letzten würde ich jedenfalls auch eine bessere Sprachverständlichkeit attestieren, als einem schlecht gehängten LA. Das hat aber nix mit Mike J. und seinem recht unqualifizierten letzten Beitrag hier zu tun. Ein LA kann auch gut klingen.
Ich persönlich halte nicht viel von der Theorie, dass man immer das nehmen MUSS, was man am Lager hat. Oftmals lohnt sich die Zumietung eines passenderen Werkzeugs. Falls das zu oft passiert, muss man sich eben fragen, ob man nicht das falsche Werkzeug am Lager hat...
Übrigens auch ein Grund, warum die Zeltbauer weiterhin bei Ihren Zelten bleiben werden... :wink: -
Die Gründe warum ein LA in einem Zelt nicht wirklich angebracht sind wurden ja schon öfters diskutiert, hat sehr viel mit der Abstrahlung und der meist geringen Höhe zu tun. Beim Thema Zelt kommt es darauf an welches Klientel zu erwarten ist. Bei Party wo nur etwas gelabert wird kann schon ein Delay reichen, ist halt dann alles etwas lauter, bei feinem Konzert ist der Einsatz mehrerer Delays ratsam um die Lautstärke gering zu halten aber trotzdem das Ergebnis ans Ohr zu liefern.
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Aber es ist ja grad der grosse Vorteil eines Array das es Skalierbar ist womit sich viele verschiedene Werkzeuge ersetzen lassen an statt ein Lager voll mit verschiedensten unikaten die sich nur schlecht kombinieren lassen.
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mein ARRAY braucht ne höhe von 4m, das Zeltdach ist aber nur am Giebel 5m hoch :grin:
in den meisten Zelten haste nun mal das Problem mit der Höhe......
nur so am Rande
übrings hatten die ALTROCKER "KISS" kein Line-Array-System in der Schleierhale
mann muss also keinem Trent folgen, und der Sound war sehr gut..... -
Und in der Kö-Pi Arena Oberhausen hatten Kiss ein Line Array - und es klang auch sehr gut
Nur was haben die nun gedropten Locations mit ner Zeltbeschallung zu tun?
Also ne komplette 8er Banane in nem niedrigen Zelt ist wohl wirklich selten gesehen bzw. gehört - aber es ginge ja zB. mit 4 Elementen je Seite
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Zitat von "Thorsten Erpel"
Und in der Kö-Pi Arena Oberhausen hatten Kiss ein Line Array - und es klang auch sehr gut
Nur was haben die nun gedropten Locations mit ner Zeltbeschallung zu tun?
Also ne komplette 8er Banane in nem niedrigen Zelt ist wohl wirklich selten gesehen bzw. gehört - aber es ginge ja zB. mit 4 Elementen je Seite
... es ging um den Trend.... nicht um die Location....egal wieviel Elementen die Line hat, ich brauch immer noch einiges an Platz darüber, den sie sollte ja auch irgendwo dran hängen;
zum Glück sind alle Zelte so gebaut / so Groß, dass man Problemlos eine Line reinhängen kann :wink: -
Zitat von "Torsten Montag"
Aber es ist ja grad der grosse Vorteil eines Array das es Skalierbar ist womit sich viele verschiedene Werkzeuge ersetzen lassen
skalierbar heisst leider nicht, dass man damit verschiedene Boxen ersetzen kann...
Ein LA-Element hat i.d.R. horizontal deutlich mehr Abstrahlwinkel, als eine herkömmliche Box, dafür vertikal nur einen Bruchteil!
Da kann auch die Zylinderwelle keine Wunder bewirken.Wer sich sein Lager mit verschiedenen Unikaten vollknallt, hat ebenso nix gemerkt.
Jeder Schwarzkistenhersteller hat SERIEN in seinem Sortiment. So eine Serie hat schon ihre Gründe - meisst lassen sich die Boxen nämlich für unterschiedlichste Beschallungsaufgaben sinnvoll(er) kombinieren. -
Um so kürzer ein Array ist, also mit wenigen Elementen um so schwerer fällt es dieses in eine vernünftige Koppelung an die Bässe zu bekommen, dort ist dann schon mal Mut zur Lücke angesagt und man muss mit eher mageren Lowmids rechnen. Bei der allgemeinen Abstrahlung im Horizont meist über 100° fängt man sich im Zelt dessen Planen den Mid bis High Bereich sehr gut fangen und reflektieren sehr unschöne Kammfilter Effekte. Jedes Direktstrahler System mit entsprechenden Delays lässt sich weit pflegeleichter in dieser Umgebung nutzen weil ich dieses weit besser ausrichten und anpassen kann. Es gibt LAs die bieten ein Groundstacking auf dem Bass mit 4-5 Modulen, das Funktioniert in soweit auch ganz gut nur es hat ebenso den Nachteil der breiten Abstrahlung und es funktioniert nicht besser wie ein Groundstack eines Standard Systems. Meist ist auch der Bass der hierfür genutzt wird zu nieder so das die untersten Module gerade für die Katz sind.
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