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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Kappa15 LF vs. ElderAudio 15LB100-8W Subbau Planung

  • joachim.geißler
  • 29. April 2012 um 20:55
  • joachim.geißler
    Beiträge
    8
    • 29. April 2012 um 20:55
    • #1

    Hallo liebe Forumsgemeinde.
    Wie bereits angekündigt ersuche ich eure Hilfe für ein kleines Projekt von mir, da ich trotz intensiver Leserei einfach viel zu viel Anfänger bin, um mein Vorhaben alleine Schultern zu können.
    Ich möchte 2 Single Subs 15“ bauen, die jeweils als Top Unterstützung für 2 getrennte DJ-Plätze dienen.
    Dazu habe ich ein Chassis Eminence Kappa 15 LF, und ein Elder Audio (Thomann) 15LB100-8W
    Also will ich (Mit eurer Hilfe) dafür das jeweils ideale Gehäuse ermitteln, und nach der Diskussion ob BR, BP, BPH oder Horn. Ideal wären als Richtmass bis 150L möglich, max. eine Breite von 60, Höhe 62 – kleiner geht natürlich immer..

    Sie sollen eher Sauberer, als nur dröhnig superlaut spielen können. Musikalisch gesehen wird gerne Techno und House, aber auch gelegentlich mal Black Musik gespielt (was man meinetwegen auch vernachlässigen könnte ;) ). SPÄTER werden sie Subs dann sicherlich noch jeweils Brüder bekommen, aber das ist hier nicht vorrangig. Sie sollten im Alleinebetrieb schon gut gehen können.

    Ein weiterer Hintergrund meiner Aktion ist, dass ich durch eure Entwicklungsunterstützung auch das nötige Wissen sammeln kann, um zukünftig alleine zurecht zu kommen.
    Bitte, es gibt sicherlich IMMER bessere Chassis, aber diese sind nun mal da, und ich will das best möglichste daraus bauen. Aktivweichen, Amps 2x T.amp 1400, Holz (16 und 18mm Multiplex) ist genügend vorhanden, genauso wie Tischkreissäge, Oberfräse usw.
    In Hornresp und Winisd hab ich mich mal reingeklickt, allerdings stürzt winisd ständig ab :?
    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

  • sabbelbacke
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    • 29. April 2012 um 22:57
    • #2

    Wenn Du beide Bässe zusammen einsetzen willst, ist es absolut wichtig, die gleichen Kisten zu bauen. Bässe mischen ist fast immer eine ganz schlechte Idee, nur im Zufall kommt da was vernünftiges bei rum.
    Bei Speakern mit relativ ähnlichen Parametern im jeweils gleichen Gehäuse hat man dann ganz gute Chancen - empfehlenswert ist aber immer die exakt gleiche Bestückung.

    Kappa 15LF geht als Bandpass, Bassreflex, Bandpasshorn oder z-B. im HD 15.... Im großen und Ganzen ist das ein auf Resonatorbetrieb abgestimmtes Chassis, also Bandpass, Bassreflex... Bei max. 150 Litern (ich nehme an Du meinst Aussenvolumen) bleibt auch nicht mehr viel übrig, streng genommen ist das für den Kappa 15LF sogar zu wenig (weil netto hast Du ja dann wesentlich weniger Liter als die 150)... Da ist keine tiefe Abstimmung mehr möglich (was nicht heisst, dass nicht viele mit so Konstrukten glücklich sind... )

    richtige Hörner werden sehr viel Größer, auch ein Bandpasshorn fällt raus.

    Bau doch einfach Bassreflex in der Größe - leg noch ein paar Liter oben drauf und alles ist gut mit dem 15LF....

    Vom Elder Audio hab ich keine TSP - wirf doch einfach mal den 15LF in hornresp, mach eine BR Kiste und wirf dann den Elder rein, vergleiche. Wenns um 1dB oder so abweicht, kannst Du es wagen, aber empfehlen würde ich Dir den Verkauf eines Chassis und Zukauf des anderen.

    hornresp

  • Matze_Müller
    Beiträge
    117
    • 30. April 2012 um 15:39
    • #3

    Er wollte doch jeden einzeln benutzen, also gleich abstimmen ist damit ja nicht mehr notwendig;-)

    Der Thomann passt in den LMB-115 vom Jobst, ich kann morgen, wenn ich wieder daheim bin mal eine dazu passende Simulation reinstellen...

    Horn oder ähnliches fällt bei dem Volumen raus...

    Gruß

  • sabbelbacke
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    • 30. April 2012 um 15:46
    • #4

    ach so... würde ich aber trotzdem nicht machen, denn wenn man dann mal zwei oder mehr bässe braucht, aber nur einen DJ Platz, steht man da.....

    hornresp

  • Matze_Müller
    Beiträge
    117
    • 30. April 2012 um 19:15
    • #5

    Also die passen beide in den LMB115, unterscheiden sich nur um 0,3db bei etwa 60Hz. Mit etwas EQing bei 58Hz mit Q=2,5 und 0,35db wäre das aber auch ausgeglichen :wink:
    Beim Kappa kann der Low-Cut auf 35,5Hz (24db/But) gesetzt werden, beim T-Box wäre ein Hertz höher besser. GD liegt beim T-Box 2ms höher, inwiefern man das raushören kann, weiß ich nicht. Nehmen sich aber insgesamt nicht viel.

    Hier nochmal zum Angucken:

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 30. April 2012 um 19:50
    • #6

    Beachten sollte man, dass der Kappa 15LF an sich mehr Liter braucht, um auf eine nette untere Grenzfrequenz zu kommen. Klar kann man ihn in ein etwas zu kleines Gehäuse stecken und verzichtet dann eben auf etwas Tiefbass. Letztlich ist es immer eine Geschmacksfrage, wie man den Speaker abstimmt.

    hornresp

  • Matze_Müller
    Beiträge
    117
    • 1. Mai 2012 um 11:22
    • #7

    Wobei 45Hz ja in fast allen Fällen reichen sollten:-) aber mehr tiefbass ist mit dem t.Box nicht so schön drin...

    Gruß

  • sabbelbacke
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    Beiträge
    5.171
    • 1. Mai 2012 um 21:08
    • #8

    Also in geschätzt 100l netto (man muss ja den Reflexklanal, den Speaker, etc.. noch alles abziehen) wird bei einer vernünftigem Tunnelquerschnitt selbiger recht lang, die 45 Hz sind da mehr auf dem Papiert noch da als real unterwegs. Oben wird geschrieben, dass der Bass eher rund und sauber als max. laut und Dröhn spielen soll - genau deswegen schreibe ich, dass man den Kappa 15LF in etwas mehr Liter packen sollte. Am besten man baut mal aus Presspan zwei Varianten auf, der eigene Eindruck beim Hören ist durch nichts zu ersetzen.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 2. Mai 2012 um 05:57
    • #9

    Wenn 62x62x62 noch akzeptabel ist, dann ist T. Chassis ein guter Kandidat für sowas:
    http://www.freespeakerplans.com/cubo-15q.html

  • Daniel Heilmann
    Beiträge
    97
    • 5. Mai 2012 um 18:02
    • #10

    Wenn er sauber spielen soll und mehr Techno und house würde Ich den cubo nicht empfehlen, hab 2 gebaut und die machen nur bei amerikanischem hip-hop richtig Spaß, würde eher basreflex bauen.

  • joachim.geißler
    Beiträge
    8
    • 6. Mai 2012 um 22:52
    • #11

    hallo, super und vielen dank für eure teilnahme.
    es sind 2 unabhängige DJ plätze in 2 räumen. die Bässe sollen Singe wie beschrieben funktionieren, und dann SPÄTER bei bedarf mit gleichartigen chassis erweitert werden. (der 15lb100-8w ist zwar momentan schwer zu bekommen, aber ich hab ja zeit)Gehäuseentwicklung war mir wichtig, um selber mehr darüber zu lernen, handling der programme, das richtige beurteilen der errechneten daten usw.
    ich könnte mir gut auch 120-140 Liter gut vorstellen. also Volumen ist weniger das problem? :?:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 11. Mai 2012 um 19:26
    • #12
    Zitat von "Daniel Heilmann"

    Wenn er sauber spielen soll und mehr Techno und house würde Ich den cubo nicht empfehlen, hab 2 gebaut und die machen nur bei amerikanischem hip-hop richtig Spaß, würde eher basreflex bauen.


    Ich hab für 2 Cubos Controllersetting gemacht (mit 3015LF bestückt, kein extented Version, Magnete nach aussen).
    Gerabe beim House/Electro gingen die Cubos mächtig zur Sache.

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 11. Mai 2012 um 19:42
    • #13

    Mal wieder "Geschmackssache" ?
    Kenn ich :) Hier wollen manchmal auch die Kunden Boxen für einen bestimmten Typ Mucke haben, die hier keiner dafür vorsehen würde - aber sie sind happy..

    hornresp

  • Daniel Heilmann
    Beiträge
    97
    • 12. Mai 2012 um 18:01
    • #14

    Die gehen natürlich mächtig zur Sache, aber nunmal nicht grade sauber, muss man mögen.

  • joachim.geißler
    Beiträge
    8
    • 13. Mai 2012 um 10:13
    • #15

    keiner, der mit hornresp ein BPH oder ähnliches realisieren würde? die tiefangvorzüge des Bandpass mit den typischen hornartigen obertönen im kick?

    ok,also Bassreflex...? wie sollte das gehäuse dann ausehen müssen- mit was berechnet? WinISD? ich wills nur nachvollziehen können, um dann zuküftig auf weniger hilfe angewiesen zu sein... die Daten für den 15LB100 stell ich hier gleich nochmal ein....

  • Jonnytrance
    Gast
    • 14. Mai 2012 um 07:29
    • #16
    Zitat von "Daniel Heilmann"

    Die gehen natürlich mächtig zur Sache, aber nunmal nicht grade sauber, muss man mögen.


    Sauber spielen die schon, man sollte nur rechte Flanke gut bearbeiten können. :wink:

  • joachim.geißler
    Beiträge
    8
    • 17. Mai 2012 um 17:24
    • #17
    Zitat von "joachim.geißler"

    keiner, der mit hornresp ein BPH oder ähnliches realisieren würde? die tiefangvorzüge des Bandpass mit den typischen hornartigen obertönen im kick?

    ok,also Bassreflex...? wie sollte das gehäuse dann ausehen müssen- mit was berechnet? WinISD? ich wills nur nachvollziehen können, um dann zuküftig auf weniger hilfe angewiesen zu sein... die Daten für den 15LB100 stell ich hier gleich nochmal ein....


    Hier die Daten des 15Lb100
    Fms: 40.9hz
    Qms: 7.13
    Qes: 0.35
    Qts: 0.34
    Res: 111.4 Ohm
    Rms: 5.5 kg/s
    Cms: 0.10 mm/N
    Mms: 153.6 gr
    Nref: 2.12 %
    SPL: 95.3 dB
    Bl: 24.7 N/A
    Vas: 113.5 l
    Re: 5.5 Ohm
    Rp: 90.0Ohm
    Lp: 60.0 mH
    Cp: 481.3 uF
    Le: 1.4 mH

    Wäre super ,wenn sich jemand der für mich nachvollziehbaren gehäuseberechnung erbarmen könnte... :roll:

  • sabbelbacke
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    11
    Beiträge
    5.171
    • 18. Mai 2012 um 08:30
    • #18
    Zitat von "joachim.geißler"

    keiner, der mit hornresp ein BPH oder ähnliches realisieren würde? die tiefangvorzüge des Bandpass mit den typischen hornartigen obertönen im kick?


    Eierlegende Wollmilchsäue sind selten - meist enstspringen sie der Marketingabteilung oder dem Wunschdenken oder mangelnder Erfahrung einzelner... Es ist immer mehr die Frage, welchen Kompromiss man selber am wenigsten nachteilig für die eigenen Ziele findet.
    Die Vorstellung, dass ein Bandpasshorn unten rum "Vorteil" eines Bandpasses und oben rum dann Horntypisch klingt, ist meiner Meinung nach in der Realität so nicht vorhanden. Das, was ich mit einem reinrassigen, frontgeladenen, großen Horn verbinde, dass auch genug Fläche und Länge hat um als solches wirklich zu funktionieren - höre ich bei keinem mir bekannten Bandpasshorn eindeutig wieder raus..
    Echte Hörner, die ich kenne, spielen sehr "trocken" und präzise und fast schon unspektakulär verglichem mit dem, was man im Kopf haben kann an Vorstllung, was ein Horn so bringt.... Aber genau diese Präzision ist ja das,was ich gut finde....
    Bandpasshörner, die ich kenne, sind eher "mächtig" klingend, weniger präzise, haben "Druck" untenrum, usw....
    Wo man aber ein echtes, großes Horn auch noch in den Oberbass wunderbar reinlaufen lassen kann (und manchmal auch sollte, erst dann wirds nämlich oft richtig nett), da ist bei einem Bandpasshorn naturbedingt für meinen Geschmack ab 100Hz nach oben hin Schluss (was nicht heisst, dass man nicht prinzipiell eines konstruieren könnte, das höher raus kann - dann aber eben auch keinen Subbass mehr..).

    Long story short:

    Bau doch einfach das 15er Bandpasshorn vom Arne Winter, das ist erprobt, Pläne gibts online.

    hornresp

  • Mark Halbedel
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    689
    • 13. Juni 2012 um 10:50
    • #19

    Wieder da. Sorry für die lange Wartezeit.

    Gruß, Mark

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