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  4. Mischpulte & Signalquellen

Laptop-Netzteil summt an Mixer - FI davor und PE trennen?

  • PA-Freund068
  • 17. Juni 2012 um 21:26
  • DJheini
    Moderator
    Reaktionen
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    • 20. Juni 2012 um 08:24
    • #21
    Zitat von "PA-Freund068"

    Hi DJheini

    Meinst Du vielleicht ein Behringer U-Control UCA 222 ???


    Ich habe den UCA 202, scheint aber genau das gleiche Teil zu sein, nur andere Farbe.
    Der tut was er soll und hat alle Störungen beseitigt. Läuft unter XP, Vista und Win 7 problemlos.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 20. Juni 2012 um 08:29
    • #22

    Das einzige, was den heute üblichen, aber dennoch völlig dämlichen Entwurfsfehler, der zu der Störung führt, *wirklich* angeht, sind die genannten Übertragerboxen.
    ("Hama Brummfilter" aus dem Car-HiFi, unter 10€, ART-DTI um 50€ - die hat gleich alle Adapter eingebaut, Behringer HD400 -Klinke, 30€)

    Alles andere kann klappen, muss aber nicht. Vor allem ob ein anderes Interface hilft ist reiner Zufall. (In der billigst-Klasse bis rund 1000€ hat *keines* die für einen entspannten professionellen Einsatz zwingend erforderliche galvanische Trennung eingebaut. Oder auch: schlechtes muss nicht billig sein. )

    Edit:Typo

    Einmal editiert, zuletzt von Nordsklang (20. Juni 2012 um 08:44)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 20. Juni 2012 um 08:33
    • #23

    Und das Allerwichtigste: die Trennübertrager funktionieren mit Win XP und auch höheren Betriebssystemen ...


    MfG
    DirkB

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 21. Juni 2012 um 16:44
    • #24

    ...nur das vermutlich JEDER Trennüberträger bei dem Ausgangspegel wohl einen deutlichen Verlust erbringt oder???

    (Vielleicht ist das bei aktiven nicht so? Allerdings bräuchte ich ja einen für die Cinch-Verbindung.)

    bye Pa-Freund068

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 21. Juni 2012 um 17:17
    • #25
    Zitat von "PA-Freund068"

    ...nur das vermutlich JEDER Trennüberträger bei dem Ausgangspegel wohl einen deutlichen Verlust erbringt oder???


    Nein, es gibt keinen "deutlichen Verlust" - und eine aktive DI-Box ist an der Stelle nicht nur sinnlos, sie kann den Nutzen sogar wieder zunichte machen.

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 21. Juni 2012 um 18:50
    • #26

    Hallo


    Nun ich hatte das mit einer passiven DI-Box schon versucht und erst als ich den Ground/Lift Schalter drückte war endlich der Störton weg.

    Allerdings ist das für mich zumindestens mit den normalen DI-Boxen ein NO-GO da ich eben mit Cinch+Klinkenadapter in die DI-Box gehen muss und dann unsymetrisch wieder in den Stereo-Line-Input des Mixers.
    Dabei ist der Pegel-Abfall schon Mega und dann reicht der Pegel auch garnicht mehr.
    Und wenn ich aus der DI-Box Symetrisch in die Line-Eingänge gehe wird vermutlich der Pegel auch nicht steigen...woher auch? Passive-Galvanische Trennung wird wohl kaum einen Pegel verstärken können...woher sollte die Energy auch kommen. Er symetriert dann eben nur.
    Klar, wenn man damit in ein XLR/Micro-Eingang geht kann man dort mittels Gain das angleichen, aber ich habe an den Stereo-Inputs auch kein Gain-Regler.


    Also muss eine andere Lösung her.
    Ich weis nicht ob diese Cinch-Line-Mantelstromfilter (diese runden Dinger mit vorne und hinten Cinch In und Out) da weniger Pegelverlust bieten?

    Ansonsten hilft nur noch anderes Universalnetzteil und anderes externes USB-Interface testen.
    Die XLR-Inputs an meinem Mixer sind schon durch die Mikros belegt und daran werde ich auch nichts ändern.

    Ist ja schon schade das es mit einem normalen PC immer störungsfrei geht und mit einem Laptop nicht.
    Schaltnetzteil haben ja beide...neija ich kanns mir nicht erklären.
    Wobei in meinem Fall wohl klar das Netzteil dafür verantwortlich ist.

    ...klar ich könnte auch 2x DI-Box nehmen dann wieder was in die Leitung, z.b. ein Equalizer oder Kopfhörerverstärker und damit den verlorenen Pegel wieder aufholen und dann ins Mischpult. Nur ob das dann noch Sinn macht???

    bye Pa-Freund068

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 21. Juni 2012 um 19:18
    • #27
    Zitat von "PA-Freund068"

    Nun ich hatte das mit einer passiven DI-Box schon versucht und erst als ich den Ground/Lift Schalter drückte war endlich der Störton weg.

    Ja, das ist genau so zu erwarten. Der einzige nützliche Effekt der DI-Box ist doch dabei, das sie "den Ground liften" kann. (Nur darum geht es!)

    Zitat von "PA-Freund068"

    Allerdings ist das für mich zumindestens mit den normalen DI-Boxen ein NO-GO da ich eben mit Cinch+Klinkenadapter in die DI-Box gehen muss und dann unsymetrisch wieder in den Stereo-Line-Input des Mixers.

    Gegen die Adapteritis hilft die ART-DTI.

    Zitat von "PA-Freund068"

    Dabei ist der Pegel-Abfall schon Mega und dann reicht der Pegel auch garnicht mehr.

    Deswegen reden wir hier auch von "Line-Symmetrierboxen", und nicht von echten DI-Boxen.
    Echte DI-Boxen senken den Pegel immer ab. Die haben nämlich eigentlich eine andere Anwendung:
    1) entweder eine Gitarre (sehr hochohmig, mittlerer Pegel) soll an ein Mischpult (sehr niederohmig, kleiner Pegel akzeptabel)
    2) oder ein Lautsprecher (extrem fetter Pegel) soll an ein Mischpult (relativ kleiner Pegel nötig)

    Bei 1) wird das Signal heruntertransformiert, dadurch sieht die Gitarre den herauftransformierten Eingangswiderstand des Mischpultes. Der ist nun nicht mehr gar so klein und die Gitarre klingt nicht muffig.
    Bei 2) wird zusätzlich noch eine Dämpfungsglied davor geschaltet, da sonst der kleine Übertrager völlig überfahren würde.

    Zitat von "PA-Freund068"

    Und wenn ich aus der DI-Box Symetrisch in die Line-Eingänge gehe wird vermutlich der Pegel auch nicht steigen


    Natürlich nicht, denn die "typischen" 6dB Pegelunterschied gibt es nur bei elektronischer Symmetrierung.

    Zitat von "PA-Freund068"

    Passive-Galvanische Trennung wird wohl kaum einen Pegel verstärken können...


    Sie kann den Pegel aber (fast) genau gleich lassen. Dass tun die genanten Lösungen. Und wenn es ohne Box laut genug ist, dann reicht es mit der richtigen Box ganz genau so.

  • PA-Freund068
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    • 21. Juni 2012 um 21:12
    • #28

    Hi

    Es gibt ja noch eine Lösung >


    >>> Toslink (also Lichtübertragung des Signals)


    Ok, diese Lösung ist leider nicht ganz billig.
    Man bekommt schon Wandler von Cinch-Input auf Toslink / Koax incl Steckernetzteil (ohne Schutzleiter) für um die 28 Euro und man bekommt die Wanlder von Toslink / Koax zu Cinch-Output incl Steckernetzteil für um die 26 Euro neu.
    Ein kurzes 0,5m Toslink-Kabel gibts auch um die 3 Euro neu.
    Wenn man das zwischen Laptop und Mixer verbindet hätte man bestimmt Ruhe...wenn die Steckernetzteile dann nicht sonst was an Störung liefern...neija 100% sicher ist da wohl nichts ausser man Testet das ganze einfach.
    Man hat eben dadurch auch wieder 2 Steckernetzteile mehr in Betrieb.

    Genau kenne ich mich mit dieser Lösung allerdings auch nicht aus.

    bye Pa-Freund068

  • Nordsklang
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    • 22. Juni 2012 um 07:07
    • #29

    Die Konverter sind doch für Digitalsignale, das wird mit deinen Audiosignalen nicht funktionieren.

  • treibsand
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    • 22. Juni 2012 um 10:28
    • #30
    Zitat von "PA-Freund068"

    Passive-Galvanische Trennung wird wohl kaum einen Pegel verstärken können...woher sollte die Energy auch kommen. Er symetriert dann eben nur.

    Nö. Auch galvanische Trennung kann den Pegel verstärken!
    Ein Übertrager (Trenn-Transformator) kann problemlos in jede Richtung transformieren und somit einen Pegel erhöhen oder absenken. Die benötigte Energie (in Form eines höheren Ausgangsstromes) muss dann der Ausgangstreiber der Signalquelle bringen. Bringt er sie nicht, bricht die Spannung eben schon auf der Primärseite des Übertrages zusammen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 22. Juni 2012 um 11:01
    • #31
    Zitat von "Nordsklang"

    Ja, das ist genau so zu erwarten. Der einzige nützliche Effekt der DI-Box ist doch dabei, das sie "den Ground liften" kann. (Nur darum geht es!)
    Nein!
    Eine passive DI macht neben dem möglichen Groundlift in jedem Fall eine galvanische Trennung. Genau das soll sie nämlich in erster Linie - in zweiter Linie dann eine Impedanzanpassung & Symmetrierung.


    Das liegt ausschliesslich an der Adapteritis und dem damit verbundenen Unsymmetrieren des DI Signals. Das gibt nun mal 6dB Verlust.

    Echte DI-Boxen senken den Pegel immer ab. Die haben nämlich eigentlich eine andere Anwendung:
    1) entweder eine Gitarre (sehr hochohmig, mittlerer Pegel) soll an ein Mischpult (sehr niederohmig, kleiner Pegel akzeptabel)
    2) oder ein Lautsprecher (extrem fetter Pegel) soll an ein Mischpult (relativ kleiner Pegel nötig)
    Spätestens hier wird es echt krude & föllig valsch!
    1. Eine Gitarre ist NIE sehr hochohmig, ganz im Gegenteil. Dafür haben die Eingänge eines Mischpultes stets einen hohen Eingangswiderstand. Die Gitarre wird also an einem Mischpult direkt angeschlossen nie muffig klingen - anders sieht das bei passiven DIs aus, da kann der Abnehmer der Gitarre nicht genügend Strom liefern, um einen Übertrager vernünftig zu befeuern; die Spannung bricht zusammen und die Klampfe klingt matt. Bei einer aktiven DI schaut es dann wieder ganz anders aus...

    Ein Speakersignal wird (dank der hohen Eingangsempfindlichkeit des Mischpultes) dieses nicht zwangsläufig beschädigen. Allerdings könnte es problemlos den Übertrager in einer passiven DI in die Sättigung fahren und damit Oberwellen (Verzerrungen) erzeugen.


    Natürlich nicht, denn die "typischen" 6dB Pegelunterschied gibt es nur bei elektronischer Symmetrierung.
    ?!? s. mein Post ca. 4 zeilen weiter oben.


    Sie kann den Pegel aber (fast) genau gleich lassen. Dass tun die genanten Lösungen. Und wenn es ohne Box laut genug ist, dann reicht es mit der richtigen Box ganz genau so.
    Doch, aber auch das schrub ich ja schon.

    Alles anzeigen

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Carsten Schmitt
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    Beiträge
    128
    • 22. Juni 2012 um 15:27
    • #32

    @ PA-Freund068

    Wurde alle Geräte der (Klein-) Beschallungsanlage über einen Stromkreis oder über verschiedene Stromkreise betrieben? Zweiteres ist meist der Grund für das Gebrumme. Stichwort: der schon weiter oben genannte "Potenzialunterschied".

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 22. Juni 2012 um 16:40
    • #33
    Zitat von "treibsand"

    Eine passive DI macht neben dem möglichen Groundlift in jedem Fall eine galvanische Trennung. Genau das soll sie nämlich in erster Linie - in zweiter Linie dann eine Impedanzanpassung & Symmetrierung.


    Der Groundlift *muss* hier natürlich die galvanische Trennung wieder überbrücken, denn sonst könnte es nicht wieder sirren.
    (Das ist aber nicht verallgemeinerbar, in einem anderen Kontext kann eine Symmetrierbox auch ohne Ground-Lift helfen. Dazu muss man jeweils die Maschen betrachten, ich empfehle dazu Joachim Franz, EMV: Störungssicherer Aufbau elektronischer Schaltungen zu lesen & und zu verstehen... )

    Und gib bitte *für diesen Fall* (Laptop an Mixer) doch mal die Impedanzen an und berechne die "Anpassung" die da gemacht wird.

    Denn nach den Regeln der Elektrotechnik habe ich auf beiden Seiten Spannungsanpassung und die ist in guter Näherung Impedanzunabhängig - wenn du es besser weißt, dann musst du das schon seriös begründen können.

    Zitat von "treibsand"


    Das liegt ausschliesslich an der Adapteritis und dem damit verbundenen Unsymmetrieren des DI Signals. Das gibt nun mal 6dB Verlust.


    Nein, weder ein Trafo-Eingang noch ein Trafo-Ausgang haben beim Übergang auf einen asymmetrischen Aus- bzw. Eingang 6dB Verlust.
    Zeichne bitte die Schaltung, bilde die Maschen und rechne vor, wie der Verlust zu stande kommt - da kommt genau raus, was ich sage = kein Verlust.

    Zitat von "treibsand"


    Spätestens hier wird es echt krude & föllig valsch!
    1. Eine Gitarre ist NIE sehr hochohmig, ganz im Gegenteil. Dafür haben die Eingänge eines Mischpultes stets einen hohen Eingangswiderstand. Die Gitarre wird also an einem Mischpult direkt angeschlossen nie muffig klingen - anders sieht das bei passiven DIs aus, da kann der Abnehmer der Gitarre nicht genügend Strom liefern, um einen Übertrager vernünftig zu befeuern; die Spannung bricht zusammen und die Klampfe klingt matt. Bei einer aktiven DI schaut es dann wieder ganz anders aus...

    Eingangswiderstand eines typischen Gitarrenverstärker etwa: Rund 1 MOhm.
    Typisches Mischpult am Mikrofoneingang sind 2kOhm und am Line Eingang 10kOhm.

    Der Quell-Impedanzverlauf einer Gitarre ist (in grober Näherung) der eines Schwingkreises mit einer Resonanz bei ein paar kHz, die Impedanzspitze dort ist im Bereich einiger hundert kOhm. Schaltet man einen Widerstand parallel, dann wird die Ausgangsspannung in diesem Frequenz-Bereich reduziert, die Gitarre klingt dumpf.

    Die Eingangsimpedanz auf der einen Seite eines Übertragers ist das Quadrat des Windungsverhältnis multipliziert mit der Impedanz auf der anderen Seite.
    (Unter der Voraussetzung das Streu- und Hauptinduktiviät für den Anwendungsfall sinnvoll gewählt wurden. ) Bei einem typischen 10:1 Übertrager wird der Mischpulteingang für die Gitarre also auf etwa 200kOhm hochgesetzt.
    Das ist etwas knapp, deswegen sind für den Einsatz an der Gitarre aktive DI-Boxen sinnvoll. Die haben dann einen hochohmigen Eingangsverstärker. (Im Studiobereich nennt man solche Eingänge, die hochohmig sind und mit den typischen "mittleren" Pegeln der Gitarre klar kommen, "Instrumenteneingänge". )

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 22. Juni 2012 um 19:15
    • #34

    ...Nun ja es hängt alles an einer Steckdose > also auch gleiche Phase !!!

    Wenn man mit einem Stecker (Audio-Leitung vom Laptop-Soundausgang) die Buchse des Mixers berührt, hört man dieses Sieren und Summen, ohne das man den Kanal am Mixer überhaupt aufdrehen muss.

    Sieht wohl sehr nach für mein Verhältnis ausgedrückt > "Fehlerstrom" aus!

    Daher würde ich beim Laptopnetzteil anfangen > da vielleicht ein Universal-Netzteil versuchen oder eben einen Mantelstromfilter für Cinch In/Out. (dazwischen hängen).

    bye PA-Freund068

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