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Lautsprecher im Hallenbad für Synchronschwimmen

  • SySven
  • 30. April 2016 um 23:31
  • SySven
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    7
    • 30. April 2016 um 23:31
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich bin verantwortlich für die Musik für den Synchroverein Bern. Wie immer hat ein Verein kein Geld für Technik - will aber guten Sound. Jetzt haben wir einen Wettkampf in einem neuen Hallenbad. In diesem sind die Zuschauer nicht nur auf einer Seite sondern stehen/sitzen hauptsächlich auf den beiden Längsseiten. Die Zuschauer, die Richter und natürlich die Schwimmerinnen sollen einigermassen guten Sound haben.
    Unterwasser-Sound ist kein Problem, dass haben wir im Griff.

    Ich habe die Gegebenheiten und meine Ideen mal hier eingezeichnet.
    Ebenso die vorhandene Technik.
    Was meint ihr? Wie würdet ihr es aufstellen?

    Bin kein Profi, mache das nur als Hobby. Vieles habe ich auch geerbt. Bitte deswegen keine Kommentare wegen Behringer, die habe ich schon in vielen Foren gelesen ;)

    Vielen Dank für euren Input
    Sven

  • rene classen
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    • 1. Mai 2016 um 09:33
    • #2

    Keine der Varianten,

    2 Speaker jeweils in der Mitte der kurzen Seite Undine dann eine zur langen Seite gedreht.

    Hoffe du konntest verstehen was ich meine

  • skyworker
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    • 1. Mai 2016 um 10:23
    • #3
    Zitat

    kein Geld für Technik

    = keine Technik!

    Zitat

    will aber guten Sound

    - das tut mir leid!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • SySven
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    • 1. Mai 2016 um 11:02
    • #4
    Zitat von "René Claßen"

    2 Speaker jeweils in der Mitte der kurzen Seite Undine dann eine zur langen Seite gedreht.
    Hoffe du konntest verstehen was ich meine

    Ich hoffe :)
    Habe mal in mein Dokument die Variante 4 gezeichnet. Meinst du es so?

    Muss ich mir im Bad nochmals genau anschauen. Links ist ja genau der 3m Sprungturm. Vielleicht kann ich sie irgendwie davor stellen. Aber zu nahe ans Wasser will ich auch nicht.

    Was wäre der Vorteil? Weniger Auslöschungen? Auch wenn ich mit den oberen voll gegen die Riesen-Glaswand donnere?

    Danke
    Sven

  • SySven
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    • 1. Mai 2016 um 22:03
    • #5
    Zitat von "skyworker"

    = keine Technik!

    - das tut mir leid!

    Danke für dein Mitleid :oops:
    Hilft aber nicht viel weiter.

    Ich denke, dass man auch mit der existierenden Technik etwas anfangen kann - auch wenn der Profi dies belächelt.
    Vor allem denke ich aber, dass man damit auch viel falsch machen kann - und das will ich vermeiden.

  • SySven
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    • 2. Mai 2016 um 09:21
    • #6

    Habe jetzt entschieden, doch nicht einen 12" Sub zu kaufen sondern lieber noch einen zweiten 15" Selfpowered.
    Ich denke, es ist besser, nicht zu viel unterschiedliche Technik zu haben.

    Habe das nochmals im meine Ideen eingezeichnet.
    Jemand noch Kommentare dazu? Oder weitere Ideen?

    Danke
    Sven

  • treibsand
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    • 2. Mai 2016 um 11:47
    • #7
    Zitat von "skyworker"

    = keine Technik!

    - das tut mir leid!

    Ich glaube, ich kenne den Onkel Sky lange genug, um zu wissen, dass er Recht hat...

    Meine persönliche Umsetzung wären zwei andere Varianten:

    1. in "Schön".
    Jede Längsseite so 6-8 Kleinstbeschallungssysteme. Irgendwas mit 4-6", je nach Verfügbarkeit und Platz. Kann man dann auch super z.B. mit Magic-clamps an vorhandener Bausubstanz andrapieren können. Alles undelayed - es gibt ja auch keinen Bezugspunkt.
    Dazu wenn wirklich nötig zwei Subs an eine Längsseite.

    2. in "billig".
    Variante 4 ohne die 15"er. Also nur eine Stirnseite mit 2x 10 oder 2x 12".

    Warum? Du pumpst mit allen Varianten nur unnötig Energie in eine extrem hallige Umgebung. Glas, Fliesen, Wasser, Metalldecke. Da ist nicht mal eine Zuschauermenge, die wirksam dämpft. Sowas kann man nicht mit gutem Sound beschallen. Je mehr Bassenergie du da reinpumpst, umso schwammiger wird es. Also musst du dicht an den Zuhörer ran. Eine einzelne Delayline verbessert das ganze nur marginal, solange das Original-Signal nur wenig absorbiert wird. Das ist leider mit allen Varianten mit vielen Punktquellen ein größeres Problem. Daher würde ich mit dem vorhandenen Material zu einer Schadensminimierung tendieren und den Aufbau minimieren.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 2. Mai 2016 um 18:27
    • #8

    Wieder nur Geknötter von dem alten Mann...

    Jetzt mal ernsthaft: ich hab auch mal gedacht, ich muss sowas machen. Das ist 30 Jahre her, meine Nachbarin hatte einen Knackarsch und unglaublich lange, schwarze Haare und war sehr süß! Jazzdance hat sie außerdem noch gemacht - und da fand ich mich plötzlich in einer Halle wieder und sollte dort die Wasauchimmer Woauchimmer Meisterschaften im Jazzdance der Welchenaltersklasseauchimmer beschallen... Ich hab an dem WE viel gelernt. Was tut man nicht alles für die Hübsche aus dem Nachbarhaus.

    Zurück zu den wirklich wichtigen Dingen - Lautsprecher!

    Lieber Sven - es geht bei solchen Veranstaltungen NICHT um einigermaßen guten Sound und auf keinen Fall um Sound für das Publikum. Das einzige, was bei so einer Veranstaltung zählt, sind die Jury und die Akteure. Die müssen hören - und zwar das exakt gleiche. Da geht es um Synchronität und so weiter - brauch ich dir ja nicht zu erzählen, ist dein Verein und dein Sport. Also: sorg dafür, dass an den Plätzen der Jury kleine, kompakte und ausfallsichere Lautsprecher stehen. Kein Juror vergibt Punkte für die geile Auflösung bei 16,5 KHz und die fantastische Tiefenstaffelung bei den Holzbläsern. Die wollen eine Musik hören und bewerten, ob und wie akkurat das Thema von den Sportlern umgesetzt wird. Diese Lautsprecher sind auf einer Leitung, luxuriös wäre, wenn diese Lautsprecher kleine Pegelsteller haben, damit sich jeder Nutzer seine Wunschlautstärke machen kann. Nix mit Delay oder so einen Quatsch, das Signal muss mit dem, was die Akteure hören (über und unter Wasser) synchron sein.
    Also: kümmere dich erst mal darum, dass im Becken, über dem Becken und an den Plätzen der Jury alles tiptop ist. Dafür brauchst du nichts, was mehr als 8 Zoll hat.

    Wenn dir dann noch fad ist - stell ein paar Lautsprecher fürs Volk auf. Erwarte keine Wunder, denn solche Locations klingen nicht mal gut, wenn sie gesteckt voll sind. Mach nicht so laut - denn sonst hören die Punktrichter wieder nur Murks und vergiss den Bass. Sowas verwirrt nur und wird im Hallenbad überbewertet. Sollte es eine Siegerehrung geben: versuch um Gottes Willen, die Namen gut rüberzubringen.

    Petri Heil!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • waldschrad99
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    • 3. Mai 2016 um 15:55
    • #9

    Der Themanstarter erwähnte eingangs: "Unterwasser-Beschallung haben wir im Griff"

    Hömma Sky, Du weißt daß die Ausbreitungsgeschwindigkeit für Schall unter Wasser merklich anders ist - als im Hörbereich der Punktrichter und wenn die Schwimmer Ihre Ohr'n über Wasser haben.
    Den unterschiedlichen Abstand der Schwimmer zur Unterwasser-Schallquelle vernachlässige ich mal.
    99 % Ironie:
    Das wird mutmaßlich nix mit Synchron-Schwimmen nach Musik :grin:
    Delay zwischen Luft- und Unterwasserschall-Quelle?

    ... ~ wieder abtauch und wech ~ ...

  • DJ-JAJA
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    • 3. Mai 2016 um 18:51
    • #10

    Boxenrudel auf das Sprungbrett (Beton...nicht wirklich auf das Wippbrett).

    Je mehr Punkte im Raum, die Schall abgeben, desto weniger wird das funktionieren.

    Besser wäre ein Kluster in der Mitte der Halle.

    @Sky
    Letztendlich tun wir doch die meisten Dinge für den hormonellen Haushalt :lol:
    Durftest Du wenigstens ran, oder warst Du nur der "tolle Kumpel".
    Wenn Letzteres, hättest Du Dir nicht so viel Mühe mit dem Ton geben dürfen!...Ach ja...das waren Zeiten! :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

    Einmal editiert, zuletzt von DJ-JAJA (3. Mai 2016 um 19:48)

  • SySven
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    • 3. Mai 2016 um 19:17
    • #11

    Vielen Dank für euer Feedback.
    Die Veranstaltung ist am 22.5. - ich werde mal noch eine weitere Stunde mehr einplanen und die Lautsprecher etwas herumtragen um einen bestmöglichen Standort zu finden. Werde dann berichten ;)

    Eine Frage noch:
    Warum die Lautsprecher ("Boxenrudel") in die Mitte der Schmalseite und nicht in die Mitte der Längsseite?
    Dort müssten sie ja weniger lange Strecken beschallen (und könnten damit tendenziell leiser sein)

  • DJ-JAJA
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    • 3. Mai 2016 um 19:47
    • #12

    Warum nicht mittig übers Becken...? :wink:

    Idee ist eher gewesen , von oben nach unten schallen zu lassen. :idea:
    Und...weil ich denke das da mit weniger Lautstärke bei allen was ankommen wird.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
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    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • HenrySalayne
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    • 3. Mai 2016 um 23:56
    • #13

    Lass die Finger von Beschallungsanlagen in Schimmbädern, wenn du keine Ahnung hast, was du überhaupt machen darfst. Aktivanlagen in der Nähe des Beckens? Bist du noch ganz bei Sinnen?
    Selbst normale Endstufen erzeugen Spannungen die für Schwimmbäder zu hoch sind. Vom Fehlerfall mit evtl. Netzspannung auf dem Kabel (durch bspw. Wasser!) gar nicht erst zu reden.

    Ich würde dir daher empfehlen dich erst einmal zu informieren, was du verwenden darfst. Die Bezeichnung "Kinderspielzeug" wäre dann wahrscheinlich angebracht. Vielleicht ist auch ein Akkulautsprecher noch ok.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • treibsand
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    • 4. Mai 2016 um 16:03
    • #14
    Zitat von "skyworker"

    Ich hab an dem WE viel gelernt.

    Ich hoffe nicht nur über Elektrik, Physik & Akustik, sondern auch über Biologie... :oops:

    Zitat von "SySven"

    Eine Frage noch:
    Warum die Lautsprecher ("Boxenrudel") in die Mitte der Schmalseite und nicht in die Mitte der Längsseite?
    Dort müssten sie ja weniger lange Strecken beschallen (und könnten damit tendenziell leiser sein)

    Längsseite heisst, auf beiden Seiten. Zumindest, wenn die Zuschauer gleichmäßig beschallt werden sollen. Dadurch hast du viel mehr Schallquellen und viel wenigerDämpfung insgesamt.

    Zitat von "HenrySalayne"

    Lass die Finger von Beschallungsanlagen in Schimmbädern, wenn du keine Ahnung hast, was du überhaupt machen darfst. Aktivanlagen in der Nähe des Beckens?


    Alles ein lösbares Problem. Wenn man weiß, was man tut. Eine Aktivbox direkt an den Beckenrand zu stellen wäre allerdings eine deutlich krude Idee...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • FF
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    • 4. Mai 2016 um 20:25
    • #15

    Da müssen Profis ran: http://www.mikrocontroller.net/attachment/30198/pic05030.jpg

  • Plan9
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    • 10. Mai 2016 um 10:28
    • #16

    Ein Paar Ideen zu Hallenbad.
    In Hallenbädern ist meines wissens nach maximal 24 Volt erlaubt.
    Auch ist es in Hallenbädern feucht. Die Verstärker dort aufzubauen
    ist keine Gute Idee. Auch werden die Boxen leiden.
    Sicher gibt es Vorschriften was man mit Strom in einen Hallenbad darf und nicht. Ich würde mich
    da erst mal Informieren bevor du auch nur ein kabel da verlegst.
    Und die Akustik in den Hallenbädern die ich kenne ist schlimmer als in den Krichen die ich kenne.

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