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XLR Probleme trotz Goldbeschichtung

  • timoterror
  • 21. Dezember 2017 um 10:41
  • timoterror
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    • 21. Dezember 2017 um 10:41
    • #1

    Hallo zusammen

    erst mal wünsche ich Euch ein frohes Fest und einen Guten Rutsch in 2018, Wohlbefinden und natürlich gute Geschäfte :-).

    Ich hab seit einiger Zeit Probleme mit den syncronen Ausgängen eines Effektgerätes per XLR. Die Pins am Gerät sind vergoldet und haben (sichtbar) keine Patina. Das Abgehende Kabel ist neu und Die Stecker sind die neuen, schwarzen von Neutrik mit Goldbeschichtung. Kabel ist fertig mit Steckern von Thomann bezogen worden. Die Lötverbindungen (bin Elektroniker) sehen auch OK aus. Trotzdem gibt's immer wieder Zischgeräusche oder kleines Ploppen welche stärker werden bzw. weggehen wenn man am Stecker wackelt. Mehrfaches Ein / Aus stecken hab ich auch schon gemacht. Ein anderes Monacor Kabel mit deren billig Steckern (auch vergoldet) war etwas besser aber immer noch nicht total Problemlos :cursing: -> langsam hab ich keine Idee mehr. An den Pins vom Ausgang kann man schlecht was falsch machen. Vorschlag ?

    1.Never hook up a speaker when the amplifier is on and being driven by a signal.

  • floger
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    • 21. Dezember 2017 um 11:57
    • #2
    Zitat von timoterror

    syncronen Ausgängen

    Du meinst symmetrisch, oder?

    Eventuell die Lötverbindungen auf der Platine?

    Bist du sicher, dass das wackeln am Stecker tatsächlich einen Einfluss hat? Zischen und Poppen kann auch von einem leckenden Elko kommen.

  • chris216
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    • 21. Dezember 2017 um 12:20
    • #3

    Vielleicht sinds die Lötstellen, mit denen der XLR auf der FX Leiterplatte eingelötet ist - die wackeln ja auch mit, wenn du am Stecker wackelst.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • timoterror
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    • 21. Dezember 2017 um 12:33
    • #4

    Sorry meinte natürlich symmetrisch ;) - hatte ich auch schon dran gedacht X/ -> also ausbauen und Verbindungen mal nachlöten ... :rolleyes: *nerv*

    1.Never hook up a speaker when the amplifier is on and being driven by a signal.

  • audiobo
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    • 21. Dezember 2017 um 13:35
    • #5

    Neutrikbuchsen oder Copys? Evtl. auch zu dünne Kontaktstifte.

  • hell&dunkel
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    • 21. Dezember 2017 um 14:02
    • #6

    Ist eine Brücke zwischen Schirm und XLR-Gehäuse? Wenn ja: Raus damit.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • wora
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    • 21. Dezember 2017 um 14:42
    • #7

    ich würde auch sagen, dass die bisherige fehlerbeschreibung eher auf kalte löstellen im gerät hindeutet.

    mit den vergoldeten kontakten hat das eher nix zu tun, denn bei diesen steckern sollte es eigentlich nicht zu korrosionseffekten kommen. das ist auch der einzige vorteil der vergoldeten kontakte, ansonsten braucht man sowas nicht wirklich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • timoterror
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    • 21. Dezember 2017 um 17:16
    • #8

    Keine Gehäusebrücke im Weibchen -> hatte ich auch direkt kontrolliert, hmmm das andere Ende der Leitung ,Männchen, habe ich noch nicht überprüft - werde das auch noch checken. Die Einbau Stecker am Gerät sind bestimmt keine Neutrik (Ohringer) :D Das könnte ja glatt den Gerätewert übersteigen 8o

    1.Never hook up a speaker when the amplifier is on and being driven by a signal.

  • timoterror
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    • 21. Dezember 2017 um 17:24
    • #9

    Das mit der Goldbeschichtung wusste ich schon denn

    im Korrosionsschutz liegt der Vorteil der vergoldeten Kontakte.

    Gold hat bekanntermaßen einen schlechteren Leitwert als Silber und Kupfer. Dafür sind die Kontaktflächen immer sauber, was im Dauereinsatz den Übergangswiderstand mit goldbeschichteten Kontakten tatsächlich geringer halten kann als den oxidierter Kupferkontakte.

    Das weichere Gold kann die Kontaktflächen beim Einstecken leicht abreiben, was die Kontaktflächen dann wieder reinigt.

    Goldbeschichtete Kontakte können also in Umgebungen mit höherer Schmutzbelastung oder Feuchtigkeit einen Vorteil haben.

    1.Never hook up a speaker when the amplifier is on and being driven by a signal.

  • e-on
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    • 22. Dezember 2017 um 00:05
    • #10
    Zitat von timoterror

    Zischgeräusche oder kleines Ploppen welche stärker werden bzw. weggehen wenn man am Stecker wackelt.

    sag doch gleich das es ein Behringsda ist. Da sind solche Geräusche vollkommen normal und da ist es auch bekannt wo das Zischen herkommt. Es sind die Quetschungen oder Stecker der Flachbandkabel. Das XLR Steckerwackeln überträgt sich auf das ganze Gerät. Wenn du Glück hast, sinds tatsächlich nur die XLR lötungen.

    :?:

  • Jürgen Klingel
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    • 22. Dezember 2017 um 00:51
    • #11

    Wie jetzt? Nur weil "OHR-Gerät", heißt es, dass die FlaBaKa's das Problem sind (okay, da war doch mal was beim Ultradrive...)?

    Konsequent wäre, Leiterplatte mit geschultem Auge nach kalten Lötstellen absuchen und bei offenem Deckel und angeschlossenem Gerät mal an den Komponenten und Kabeln wackeln.

    Da wird sich schon was Konkretes finden...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • e-on
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    • 23. Dezember 2017 um 01:32
    • #12

    Mit geschultem Auge kommste bei SMD nicht weiter, da muss nochn fettes Brennglas dazwischen.

    :?:

  • floger
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    • 23. Dezember 2017 um 15:03
    • #13
    Zitat von e-on

    Mit geschultem Auge kommste bei SMD nicht weiter, da muss nochn fettes Brennglas dazwischen.

    Kommt auf die Baugröße und das Auge an.

    Beim Nachlöten dann aber bitte nicht bei 600°C mit der Nadel rumstochern, sondern mit 330°C und der 4mm Meißelspitze, kurz und schmerzlos. (Ja auch bei SMD!) Auch ist das 1mm dicke Lötzinn zu empfehlen. Das dünne hat zu wenig Flussmittel.

  • chris216
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    • 23. Dezember 2017 um 20:42
    • #14

    Flussmittel kann man auch extern zuführen. Dicke, frisch gereinigte Spitze, viel Flussmittel, wenig Zinn.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Dezember 2017 um 23:36
    • #15

    Da nimmst einen "Flux-Pen" zum punktuellen dosieren des Flussmittels und das 0,5er Zinn (kann dann auch ohne Flussmittel-Seele sein). So klappt das...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • e-on
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    • 23. Dezember 2017 um 23:59
    • #16
    Zitat von floger

    Kommt auf die Baugröße und das Auge an.

    Kalte Lötstellen kann man mit Haarrissen vergleichen. Kann schon sein das das jemand mit dem Auge sieht. Gibt ja auch Leute die hören bis 20khz und Blinde die sich wie eine Fledermaus orietieren :D

    :?:

  • Jürgen Klingel
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    • 24. Dezember 2017 um 14:01
    • #17

    ...also, selbst zu Zeiten, als die "Alterssichtigkeit" noch nicht nervte...nahm ich beim Fehlersuchen in der Fertigung gerne den Lupen-Augenkneifer mit Tischleuchte, oder gleich das Stereo-Lichtmikroskop zu Hilfe (bei feinen Strukturen setzten sich auch gerne mal feinste Zinnperlen vom Wellen-Löten an Stellen, wo sie nix verloren hatten).

    Insofern: Viel Licht hilft beim Suchen viel :thumbup:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tobias kammerer
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    • 24. Dezember 2017 um 18:23
    • #18

    Das Thema mit dem Flachbandkabel ist wirklich gar nicht so aus der Luft gegriffen,

    das zieht sich als Alterserscheinung wie ein goldener Faden durch einige Behringer Geräte. Zumindest kann man da mal nachsehen. Flachbandkabel mehrfach an- und abstecken hilft.

    Soll kein Bashing sondern nur eine Hilfe sein. Bin ja selbst sehr Behringer leidgeprüft und kann mich trotzdem von so manchem Gerät nicht trennen oder habe es durch neue ersetzt.

    Grüße

    Tobias

  • e-on
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    • 24. Dezember 2017 um 23:47
    • #19
    Zitat von tobias kammerer

    Flachbandkabel mehrfach an- und abstecken hilft.

    Das Problem ist nicht diese Kontaktverbindung. Das Problem ist die Schneidklemmtechnik in den Steckerleisten. Also die Billigstecker abschneiden und vernünftige draufquetschen.

    :?:

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