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Mikrofone von der Decke abhängen

  • Marian Humann
  • 13. Dezember 2018 um 18:07
  • Marian Humann
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    • 13. Dezember 2018 um 18:07
    • #1

    Servus,

    Wir haben öfters mal Chöre und Theatergruppen im Haus, bei denen Mikrofone auf Stativen stören würden. Aktuell hänge ich dafür Sennheiser Schwanenhalse von der Decke ab an einfachen Mikrofonkabeln, einfach weil das Material da ist. Das ist aber ziemlich unflexibel und dauert sehr lang, bis ich alles verkabelt habe (ablängen, Zugstange fahren, dann doch wieder 10cm zu hoch oder zu tief, Chor hat auf einmal große Hüte auf, Chor steht plötzlich auf der anderen Seite der Bühne anders als bei der Vorbesprechung ausgemacht - also das übliche)

    Meine Idee wäre, eine Art Winde an der Decke zu installieren. Idealerweise so etwas wie eine Staubsaugerkabelwinde, dass ich mit der Arristange mir das Kabel von der Decke holen kann und mein Mikrofon dranhänge, dann das ganze auf Position einraste, eben wie ein Staubsaugerkabel.

    Hat jemand eine spezielle Idee, wie man das lösen kann ohne Bastelei, gibt es da was "von der Stange"?

    Uuund, welche Mikrofone würdet ihr dafür verwenden?

  • pfeiffe
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    • 13. Dezember 2018 um 18:14
    • #2

    Moin,

    von Axel Joost / Optogate gibts das MicLift System.

    http://www.optogate.com/lift_v3_uk.html

    Leider sind die Infos dazu recht spärlich. Wie weit der Motor die Mics runterfahren kann ist zum Beispiel nicht herauszufinden. Sollte aber im Prinzip genau das sein was Du suchst.

  • Marian Humann
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    • 13. Dezember 2018 um 19:16
    • #3

    Ich dachte eher an ein mechanisches System denn an ein elektrisches :)

  • wora
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    • 14. Dezember 2018 um 11:29
    • #4

    wenn die eigentliche position auf der bühne nicht vorhersehbar ist oder die größe der chöre über den abend variiert, habe ich ganz gute erfahrungen mit einer mikrofonierung gemacht, die einfach den ganzen bühnenraum systematisch abdeckt. also so, dass ich den ganzen platz mit mikrofonen erreiche. das bedeutet natürlich, dass ich mehr mikros abhängen muss als ich wirklich benötige.

    für einen 240er chor hatte ich da z.b. 8 Schoepse im einsatz. zuvor waren aber erstmal ein paar deutlch kleinere chöre da, hier habe ich dann einfach nur die mikros aktiviert, die in frage kamen.

    ich hatte also nicht speziell mikrofone für die verschiedenen stimmen, sondern habe das ereignis als ganzes gesehen. das ging als kompromiss wirklich gut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 14. Dezember 2018 um 11:36
    • #5
    Zitat von wora

    ich hatte also nicht speziell mikrofone für die verschiedenen stimmen, sondern habe das ereignis als ganzes gesehen. das ging als kompromiss wirklich gut.

    Ein Chor sollte ja auch als in sich homogen klingende Einheit gesehen werden. Ein Chor der unverstärkt unausgewogen klingt, den kriegt man auch mit aller Technik nicht 100%ig hingebogen.

  • wora
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    • 14. Dezember 2018 um 11:57
    • #6

    jepp. man kann das aber auch so sehen: für die verschiedenen stimmlagen benötigt man unterschiedliche eq einstellungen. wenn man die mikrofone also nach stimmlagen sortiert, kann man noch ein bisschen mehr herauskitzeln. gerade für die bässe kann das vorteilhaft sein.

    aber wie gesagt: wenn es nicht 100% ig vorhersehbar ist, muss man mit kompromissen leben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • zegi
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    • 14. Dezember 2018 um 12:01
    • #7

    Und dann gibt es nicht wenige Chöre, wo die Stimmen nicht ausgewogen sind. Da kann man einzelne Stimmen positiv betonen, so dass der Chor verstärkt besser klingt als natur.

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 14. Dezember 2018 um 17:19
    • #8

    das geht aber eben nur, wenn die chöre auch mitspielen und sich an die vorab getroffenen vereinbarungen halten.

    ansonsten gilt: das ergebnis klingt, wie der chor klingt.8)


    ach so, ja: um eine zugstange während der show wieder auf eine vorher eingerichtete höhe zu fahren, hab ich mir folgenden trick einfallen lassen:

    am ende der zugstange, ausserhalb des sichtbaren bereiches des publikums und im sichtbaren bereich an der zugsteuerung, hänge ich ein mikrokabel ab. sobald das ende den boden berührt, bin ich wieder exakt auf der richtigen höhe ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • maccaldres
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    • 14. Dezember 2018 um 17:59
    • #9

    wenn es nur um die höhe der mikrofone geht:

    umlenkrollen

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Marian Humann
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    • 14. Dezember 2018 um 20:46
    • #10
    Zitat von maccaldres

    wenn es nur um die höhe der mikrofone geht:

    umlenkrollen

    Das ist in der Tat die einfachste und sinnvollste Variante, darauf bin ich garnicht gekommen... Muss ich nurnoch unauffällig Gewichte an die XLR weibchen bekommen, um die Kabel auch ohne Mikrofon dran nach unten zu bekommen.

    Die anderen Varianten scheitern leider am nicht vorhandenen Bühnenhaus, jeder Teil unserer Zugstangen ist für das Publikum sichtbar

  • floger
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    • 14. Dezember 2018 um 21:11
    • #11
    Zitat von Marian Humann

    Muss ich nurnoch unauffällig Gewichte an die XLR weibchen bekommen, um die Kabel auch ohne Mikrofon dran nach unten zu bekommen.

    Mach dir doch einfach XLR Männchen mit gewicht drin. Die kannst du dann einfach anstatt des Mikros einstecken.

  • wora
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    • 15. Dezember 2018 um 00:02
    • #12

    genau, dann ist die alte spielzeug-bleigießerei doch noch für was sinnvolles gut ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • maccaldres
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    • 15. Dezember 2018 um 10:34
    • #13

    ja und nicht die plastikumlenkrollen ausm baumarkt, die haben zu viel reibung und keine anständige befestigungsmöglichkeit.

    lieber anständige seilrollen vom bühnenausstatter

    Meister für Veranstaltungstechnik

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