Hi,
könnt ihr mir ein paar tips geben wie ich ein chello abnehmen muss.
soll für life sein und möglichs lowbuget - mittelklasse.
habe da noch keine erfahrung.
danke
Lex
Chello abnehmen? welches mic wo anbringen???
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Hab mal bei ner Produktion von uns ein Chello mit nem NT3 von Rode abgenommen(Sollte aber auch mit nem C1000, o.ä. gehen).
Hab damals das Mic einfach schräg von vorn,oben auf den Steg(dieses Ding wo die Seiten drüber laufen) gerichtet. Klang ganz passabel.
Am EQ nur wenig machen, evtl etwas mit den Höhen spielen. Und die Tiefen auch nicht vernachlässigen. -
Ich würd' den Cellisten höflich vom gigantischen Vorteil eines Clipmikros überzeugen! Weniger Feedbackanfälligkeit, weniger Löcher im Frequenzgang, gleichbleibender Abstand zur Schallquelle... Wir haben auf einer Produktion alle Streicher mit angeclippten Pro35 von AudioTechnica abgenommen. Das funktioniert wirklich gut und kostet auch nicht viel Geld. C1000 ist live bei sowas echt schwierig zu handhaben, weil's zu schnell piepst. Grad bei Geigen ist man schnell mit Feedbacks dabei, noch bevor der Nutzsignalpegel da ist. Meine Empfehlung also auf jeden Fall: Clipmikro.
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Zitat von "starstage"
Ich würd' den Cellisten höflich vom gigantischen Vorteil eines Clipmikros überzeugen! Weniger Feedbackanfälligkeit, weniger Löcher im Frequenzgang, gleichbleibender Abstand zur Schallquelle...
Stimme dir da ganz allgemein zu, was die Clipmics angeht, aber wieso sollten da weniger Löcher im F-gang sein? Da eine Geige relativ ungleichmäßig abstrahlt (vielleicht hat ja jemand ne Grafik zur Hand?), müsste man um sowas ausgewogen abzunehmen wohl eher mit mehreren Mics etwas entfernt arbeiten.Natürlich ist dies live unmöglich und die Vorteile eines Clips überwiegen ganz deutlich.
Gruß
Peer -
Zwei Celli lassen sich sehr elegant mit einer Großmembran Acht abnehmen. Einfach dazwischen stellen. Ist Nix für Rock n´Roll, klingt aber! Dito bei Kontrabass. Schöner geht nicht.
Wenn Du ein gewisses retorisches Talent mitbringst würde ich Dir auf RnR Bühnen zu nem Transducer- Mic raten (zumieten). Aufs Cello kleben und gut ist.Allerdings ist "kleben" genau der Knackpunkt bei der Angelegenheit.
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ich hab bisher auch nur bei cellos (eigentlich celli oder naja egal :-? )
oder anderen streichern nur clipmics gesehn. aber da muss man aufpassen, manche bringen ihr eigenes mitman kann dabei glück haben oder au net, weil manchemal sind es so dinger die es für ca 3,95 DM beim supermarkt um die ecke in der multimedia-abteilung gab. das schlimme dabei iss, die meisten kann man nicht so einfach überzeugen, dass das mitgebrachte mic schlecht iss.spreche da aus eigenen erfahrungen...
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hallo lex2003,
ziemlich gut klingen (und nicht exorbitant teuer sind) auch: beyer m160 (baendchen, niedrige empfindlichkeit, nicht rotationssymmetrische, gut zum cello passende richtcharakteristik), sennheiser md441 (bollert untenrum ein bisschen, ist riesig gross, klingt aber okay oder beyer m88, klingt auch okay, hat nen kontrollierteren bassbereich und ist kleiner..... ausrichtung zwischen saiten und f-loch. was bei diesen drei leider weitgehend auf der strecke bleibt (am wenigsten beim m160), sind anstreich- und saitengeraeusche (zumindest wenn es um akustische musik geht, bei der das cello als solches erkennbar bleiben soll). guenstige condensers waeren z.b. 451 von akg (klingt seeeeeeeeehr brilliant) oder mbc660/440 von mbho (angenehm brilliant). richtig prima sind mkhs von sennheiser, c414b-uls von akg oder tlm 103 von neumann, die kosten aber schon halbwegs geld. clipmikros hab ich selbst noch nicht ausprobiert, ich kann aber gut verstehen, wenn sich jemand an sein 12000,- euro cello nix dranklemmen lassen will - und schon garnicht an den steg...... das mag fuer popgeschichten und rock´n´roll cellistinnen aber okay sein!
gruss,
kalaus -
so, da muss ich doch auch mal was dazusagen

zum AKG C1000, solange der Cellist einigermaßenruhighält dann geht das sehr gut, eins reicht da auch, zumindest im low-Budget-Bereich. Beim Kontrabass hatte ich ein c1000 unterm Bogen (bassist hat still gehalten ;)), ging ebenfalls sehr gut. Beim Cello würd ich am besten eins auf ein F-Loch von oben und auf das andere von unten, damit dürfte es am wenigsten Probleme geben (oder meinetwegen auch höherwertigere Mikros, Celli hatte ich bis jetzt nur mit C1000)
Klipmikro ist imho auch das beste, aber um mal was zur Problematik zu sagen, da ich auch Geige spiele (seitdem ich 5 bin ;)) wenn da irgendein gestresster Verleiher bei einem Gig ankommen würde um da irgendwas zu dranzuklemmen, oder noch schlimmer anzukleben, dann würde ich dem was husten. a) die Instrumente sind extremst empfindlich b) sehr teuer und eigentlich das wichtigste c) sie sind das "beste Stück" eines Musikers, und wenn dem etwas zustößt dann tut das mehr weh als wenn man sich mal geschnitten hat oder so. Das muß man verstehen, auch wenn man es nicht nachvollziehen kann. Wenn Clipmikro, dann dem Musiker in aller Ruhe erklären wie das zu befestigen und abmontieren ist und ihn das Ganze dann selber machen lassen, das ist meiner Ansicht nach die Einzige Möglichkeit.
Und zur Sache mit den Billigmikros, ich hatte mal in einer Harfe ein Billig-Metall-Mikro (20 DM bei Saturn, ist mein TB-Mic ;)) "eingeklemmt", und ich hab danach meinen Ohren nicht getraut, im Mix (mit Orchester) klang das echt gut.
Gruß, GEcko
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hmm da hast du wohl glück gehabt, bei mir wars leider so, dass es geklungen hat, wie in eine (PAR)kanne gek***t!!...
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ok, ich hatte zwar noch zwei Overhead für den Raumklang, aber das kanns dann auch nicht gewesen sein. Weiß nicht worans bei dir gelegen hat, vielleicht zu nah dran? (oder ganz einfach ein grottenschlechtes Instrument
)hattest du es auf Niere oder Hyperniere?
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des iss jetzt die frage.... es iss schon lange her, meíner meinung konnte man da nichts einstellen. des ding hatte einen miniklinkenstecker mit immerhin einem adapter auf xlr...
aber was ich sicher weiss ist, dass es nicht zu nah dran war.
aber vielleicht war der klang auch was geigentypisches... :lol: -
moment, was meinst du jetzt? cello, Geige oder was?
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jo des war ne geige... ich meinte voher auch streicher im allgemeinen
ich denk halt, dass des bei anderen streich instrumenten ähnlich sein würde -
ne, absolut nicht.
Eine Geige nimmt man am besten - je nach Musikstil - am besten mit einem Tonabnehmer oder mit einem Mikrofon über dem rechten F-Loch ab.
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hmm :-? das würde dann erklären, warum des zum davonrennen geklungen hat.... die hat nämlich des micro direkt über die saiten gebogen!!! die hats halt selber gemacht, bei empfindlichen streichinstrumenten kann ich des verstehen..., ich selber bin halt blechbläser (und auch angehender techniker sag ich jetzt mal...), an dem instrument kann man durch n micro anbringen nix kaputt machen...

najo, nun isses halt schon vorbei (schon lange...).
aber nächstes mal werde ich wohl die person dann anleiten wie die ihr micro da anzubringen hat!!! (wenn überhaupt mal wieder... *g*) -
... auf den Steg gerichtet - Tischständer oder BD-Ständer. Für Bigband & Pop. Sonst unbedingt spezielle Tonabnehmer (Apocalyptica).
Im Studio seitlich schräg von links, wo der Arm die Schallöffnungen nicht abdeckt.
Gruß
Stefan
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Hallo,
ich habe gerade eine Musicalproduktion gemacht, wo von Seiten der Produktionsleitung ein Deal mit Behringer bestand(ich weiß, jetzt geht das Geschreie und Gestöhne bei vielen Audiofetischisten wieder los). Ist nicht alles Mist von denen! Ich hatte über 20 Leute Orchester und habe unter anderem 12 Stück B2 Großmembranen von Behringer eingesetzt, unter anderem auch für Streicher und habe da nur positive Erfahrungen gemacht! Guter linearer Klang, sehr naturgetreue Wiedergabe, kaum schrauben an den Klangreglern. Durch die verstellbare Charakteristik war es auch möglich mit ner Acht zwei Streicher auf einmal abzunehmen, würde ich aber nur in Ausnahmefällen wegen zu großem Übersprechen machen. Und die Mikros sind wirklich preiswert.......bei einem preis von um die 160,-- Euro sollte sich ein versuch lohnen!!
Außerdem habe ich die gleichen Mikros noch für allerhand Holzbläser, sowie Flügel und Percussion eingesetzt und es alles bestens. Die Gesangsmikros (wireless) kamen von Sennheiser, von denen war auch ein Supportteam da, und selbst die haben neidlos anerkannt das die Teile klingen!Gruß, Thorsten
......by the way zum thema behringer: es war auch ein ddx Digitalpult und der neue masterprozessor im einsatz, und wenn man nicht vom namensschild geblendet war, war alles gut. hab lieber mit dem pult gearbeitet, als mit dem 01v
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Die unschaedlichste Version die ich kenne ist ein MKE2 Lavalier Mike von Sennheiser mit nem Gummiband am Steg anbringen. Wenn man ne lange Tour macht kann man auch noch das Kabel durch die Dornloecher fuehren. Mit nem Bisschen EQ geht das wirklich dufte.
Das beschaedigt nix und sieht halt auch gut aus. Wenn man dann noch nen bisschen limitiert damit die Spitzen nicht so laut sind kling das richtig schoen.