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Hardware für Software-Encoding x264 mit OBS

  • Chris Bangala
  • 11. April 2021 um 14:19
  • niggles
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    • 12. April 2021 um 16:49
    • #21
    Zitat von cen-music

    Das sehe ich anders. Unsere Matrox Monarch bspw. tun tadellos bei guter Bildqualität. Die angesprochenen Specs 1080p, 50 fps, 8 Mbps sind da kein Thema. Audio wird idealerweise bereits vorab in den Produktionsmischer eingespielt und dann tut das prima. Das ist meines Erachtens nach die angesprochene Mittelklasse.

    Ebenfalls nicht nachvollziehen kann ich das Bashing ggü. dem so titulierten "Plastikgezumpel". Ich habe mittlerweile zig Streams erlebt, bei denen genau so ein VidiU oder LiveU o.Ä. zum Einsatz kam. Und da war es auch mal was wärmer ;) Und die Dinger haben inkl. Bonding immer gespielt. Da hat man vergleichsweise viel häufiger mal einen traurigen Kollegen gesehen, dessen Macbook grad nicht hochfahren wollte.

    Na ja, wenn ein Macbook oder Mac Mini nicht mehr hochfahren will stimmt aber noch was anderes gröber nicht. So ein bisschen Vorbereitung und Materialpflege (FW-Updates!) braucht auch ein HW-Encoding-System...

    LiveU macht mMn derzeit die Systeme mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, leider können die kleinen Encoder von denen kein HEVC oder SRT, die Verfügbarkeit ist gerade recht unberechenbar und die Server von denen gerne mal überlastet.

    Teradek VidiuX, Kiloview, Cerevo LiveShell und die kleinen, lüfterlosen BMD Mischer haben alle massive thermische Probleme. Wenn ich ein Gerät mit Plastikgehäuse im Betrieb nicht mehr anfassen kann und das Ding sich nach ein paar Stunden auch einfach mal aufhängt wird die Elektronik das weder auf Dauer mit machen noch bis zum endgültigen Ausfall zuverlässiger werden. Die Bonding-Server von Teradek gehen ausserdem auch mal ohne Vorwarnung offline wenn sich bei AWS jemand verklickt...

    Dann lieber eine PC-Lösung mit ordentlich dimensionierter Kühlung. Die kann zudem im Gegensatz zu z.B. den erwähnten Matrox-Systemen auch andere Codecs als das inzwischen reichlich in die Jahre gekommene H.264.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • steffenr
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    • 12. April 2021 um 18:42
    • #22
    Zitat von toadie

    16GB ? - Windows, ein paar Browser Fenster, Winamp und schon sind 14 GB belegt.
    wenn der Speicher am Ende ist wird auf der Festplatte ausgelagert, für Video reicht die Performance einer HDD nicht, da muss schon eine SSD ran.

    also sorry das ist unqualifiziert und verallgemeinert
    das hilft hier nicht weiter

    ein aktueller Minirechner kann auch schon H264 encoden, die meisten Grafikkarten können das auch noch etwas beschleunigen
    wenn das alles ist was der Rechner machen soll dann tut es ein preiswerter Wald- und Wiesen Rechner...

  • Chris Bangala
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    • 14. April 2021 um 11:36
    • #23

    Hallo zusammen,

    danke für die zahlreichen Antworten und Tipps. Da wir reines Software-Encoding betreiben möchten und wir damit auch super Ergebnisse bisher erreicht haben, haben wir uns mehr auf die Leistung der CPU fokussiert als auf die der GPU.

    Wir haben uns ein entsprechendes Setup zusammengestellt. Teilweise ist noch alte Hardware vorhanden die sich prima für einen "mobilen" Desktop-PC eignet.

    CPU: AMD Ryzen 7 3700X CPU

    Mainboard: MSI MAG B550 Tomahawk Mainboard

    RAM: 16GB Crucial Ballistix DDR4-3200 Dual Kit

    Speicher: 250GB WD Blue SN550 NVMe M2 + 500GB SSD aus Altbestand

    GPU: 1GB XFX Radeon HD 6870, ebenfalls aus Altbestand für reine Anzeige

    Viele Grüße

  • Online
    HenrySalayne
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    • 14. April 2021 um 11:57
    • #24
    Zitat von Chris Bangala

    CPU: AMD Ryzen 7 3700X CPU

    Obacht, unter Last soll diese CPU "nur" 65 Watt aufnehmen der 3800X für ein paar Euro mehr hat eine "Standard"-TDP von 105 Watt. Das macht vermutlich keinen großen Unterschied (die meisten Mainboards machen sowieso was sie wollen), sollte man aber bei der Konfiguration insbesondere mit Blick auf Dauerleistung und Kühlung berücksichtigen. Mit den vorgesehenen Einstellungen ist der 3700X unter Last mit 40 Watt weniger deutlich langsamer.

    Zitat von Chris Bangala

    Speicher: 250GB WD Blue SN550 NVMe M2 + 500GB SSD aus Altbestand

    Ein M.2-Laufwerk mit 250 GB kannst du dir direkt sparen. Da ist der Leistungsgewinn gegenüber einer SATA-SSD minimal und das ist eine unnötige Stückelung.

    Zitat von Chris Bangala

    GPU: 1GB XFX Radeon HD 6870, ebenfalls aus Altbestand für reine Anzeige

    Das Ding ist 10 Jahre alt. Treiber? Stabilität? Mit der alten 6000er-Serie hatte ich bei Windows 10 einige Probleme mit den Treibern. Das würde ich persönlich kommerziell nicht einsetzen wollen.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Circumbendibus
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    • 14. April 2021 um 13:02
    • #25
    Zitat von HenrySalayne

    Obacht, unter Last soll diese CPU "nur" 65 Watt aufnehmen der 3800X für ein paar Euro mehr hat eine "Standard"-TDP von 105 Watt. Das macht vermutlich keinen großen Unterschied (die meisten Mainboards machen sowieso was sie wollen), sollte man aber bei der Konfiguration insbesondere mit Blick auf Dauerleistung und Kühlung berücksichtigen. Mit den vorgesehenen Einstellungen ist der 3700X unter Last mit 40 Watt weniger deutlich langsamer.


    Sorry aber das ist mMn so nicht ganz richtig.

    Genauso wie bei Lautsprechern bedeutet doppelte elektrische Leistung nicht doppelt so schnell (laut).

    CPUs skalieren von der Leistung her auch nicht linear mit dem Takt nach oben, irgendwann stellen sich andere Flaschenhälse ein. Genauso steigt die Leistungsaufnahme auch ab gewissen grenzen exponentiell an für etwas mehr takt.


    Allerdings hast du recht mit der Tatsache, dass der 3800x gerade mal 9-10€ (gerade bei Geizhals geguckt) mehr kostet und deshalb vermutlich sogar für unsere Anwendung das bessere P/L Verhältnis hat.

    Unten verlinkt ist noch ein Vergleich wo die aktuellen Ryzen CPUs getestet wurden und auch die 3000er dabei sind. Interessant ist hie der HandBrake benchmark, hier wird auch in Software encodiert.

    https://www.computerbase.de/2020-11/amd-ry…ticoreszenarien


    Von der Grafikkarte kann man halten was man will, so lange sie stabil läuft sehe ich keinen Änderungsbedarf, das solltet ihr allerdings vorher wirklich testen! :)


    Ich Plädieren im Übrigen immer noch für Hardware encoding auf der Nvidia GPU.

    Dann geht im Übrigen auch ein deutlich langsamerer Prozessor.

  • Online
    HenrySalayne
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    • 14. April 2021 um 14:05
    • #26
    Zitat von Circumbendibus

    Sorry aber das ist mMn so nicht ganz richtig.

    Genauso wie bei Lautsprechern bedeutet doppelte elektrische Leistung nicht doppelt so schnell (laut).

    CPUs skalieren von der Leistung her auch nicht linear mit dem Takt nach oben, irgendwann stellen sich andere Flaschenhälse ein. Genauso steigt die Leistungsaufnahme auch ab gewissen grenzen exponentiell an für etwas mehr takt.

    Ich glaube, ich habe mich da missverständlich ausgedrückt. Theoretisch sollte der 3700X mit einer auf 65 W limitierten TDP deutlich langsamer sein, während der 3800X mit 105 W deutlich mehr Dampf hat. In der Realität gibt es aber bis auf wenige Watt keinen Unterschied zwischen den beiden Dingern. Die liegen beide so bei 80W unter Volllast. Das liegt einerseits am etwas schwammigen TDP-Begriff und insbesondere der Interpretation des Mainboards. Wenn man da jetzt ein "hartes" Limit vorgibt, klafft die Schere auseinander.

    Wie Computerbase testet, ist unklar. Aber das die "Systemleistung" mit einem 3800X 50 W über einem 3700X liegt, obwohl beide im Benchmark auf nahezu gleiche Rechenleistung kommen, ergibt keinen Sinn.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Chris Bangala
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    • 14. April 2021 um 16:25
    • #27

    Da mein aktuelles Netzteil nur 400W Leistung hat, bin ich mir unsicher ob es für den 3800X ausreichend ist?! Also müsste man ggf. ein leistungsfähigeres Netzteil kaufen...

  • Marian Humann
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    • 14. April 2021 um 17:05
    • #28
    Zitat von Chris Bangala

    Da mein aktuelles Netzteil nur 400W Leistung hat, bin ich mir unsicher ob es für den 3800X ausreichend ist?! Also müsste man ggf. ein leistungsfähigeres Netzteil kaufen...

    Wenn es ein ordentliches Netzteil ist könnte es gehen, solange die Grafikkarte nicht mit 3D Last belastet wird. Es ist aber generell nicht empfehlenswert im PC Selbstbau ein x-Jahre altes Netzteil zu verwenden.
    Ich habe daheim einen R7 3800X und eine RX5700. Meine CPU zieht zwar theoretisch 40W im Durchschnitt mehr als der 3700X, meine Grafikkarte dafür 100W weniger als die 6850. Das ganze läuft stabil an einem anständigen 550W Netzteil.
    Aber nicht vergessen, die 6850 kann alleine schon fast 300W ziehen

    edit: Korrektur, die Leistungsaufnahmewerte, die ich für die 6850 gefunden habe sind Gesamt-System Leistungsaufnahmen. Damit ist es weniger kritisch. Darauf anlegen würde ich es trotzdem nicht. Ordentliche 500W Netzteile von Be Quiet oder Seasonic kosten ja auch nicht die Welt

  • Chris Bangala
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    • 14. April 2021 um 17:51
    • #29

    Das Netztei ist jetzt nicht so alt (3 Jahre) be quiet Pure Power 10 400W BN272. Damit werde ich es erstmal probieren. Vielen Dank

  • Online
    HenrySalayne
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    • 14. April 2021 um 17:57
    • #30

    Problematisch sind bei modernen Komponenten die Transienten, die gerne mal beim x-fachen der normalen Leistung liegen und dann die Überstrom- bzw. Unterspannungsschutzschaltung auslösen. Probiere mal mit prime95 ob das stabil läuft, schlimmer können reale Anwendungen nicht sein.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

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