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Limiter an der DBX

  • qmlv
  • 10. Juni 2021 um 00:04
  • qmlv
    Beiträge
    6
    • 10. Juni 2021 um 00:04
    • #1

    Servus,

    als allererstes Mal, ich bin eigentlich der Mann fürs Licht aber aus gegebenen Anlass muss ich mich jetzt auch um Audio kümmern. Ich habe so einen ähnlichen Beitrag schonmal in einem anderen Forum geschrieben, habe da aber leider nur eher wenig hilfreiche und dumme Antworten bekommen. Ich bin wie gesagt ein kompletter Neuling also seid bitte nett mit mir. :saint:

    Um was gehts?

    1. Habe ich eine grundsätzliche Frage zu meinem Setup

    2. Habe ich eine Frage bezüglich Limitern


    1.

    Im Moment sieht mein Setup wie folgt aus: 2x EV EKX 12 als Tops an einer TSA 4-700 und einem EV ELX 118 (ein zweiter ist in Planung) an einer TSA 4-1300. Das ganze noch durch eine DBX Driverack PA2. Direkt aus dem DJ-Pult ohne Mixer etc. dazwischen.

    Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass bei Belastung über die 400W RMS auf Dauer die Spule, der Größe geschuldet, gerne mal warm wird und es dann riecht. Wenn ich jetzt sage, ich feier meine 5+ Stunden mit Vollgas auf der 4-1300, rauchen mir die Subs dann nach ner Zeit ab?

    Wenn ja, was kann ich ändern?


    Nun zum 2. Thema

    Noch mal am Anfang, ich habe leider keine Ahnung von dem Spaß, Vorwarnung, falls für euch selbstverständliche Fragen kommen.

    Erst waren alle Lautsprecher an der 4-700, weil diese aber mit dem Sub relativ schnell an ihrem Limit war, wurde die neue 4-1300 gekauft.

    Jetzt habe ich bei relativ lauter Party Lautstärke, die Endstufe auf 1/4 gedreht damit sie nicht in den Clip kommt. Läuft dann aber mal ein lauteres Lied mit eventuell mehr Bass, würde sie in den Clip schlagen. (Der Bass dröhnt bei dem 1/4 schon mehr als Ordentlich)

    Jetzt wäre doch die Antwort für dieses Problem ein Limiter, oder?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, maximal aufgedrehte Endstufe = maximale Verstärkung.

    Wie schaffe ich es jetzt genau, dass ich meine 4-1300 für die Subs immer voll aufdrehen kann, alles immer perfekt im Rahmen spielt, aber wenn eben genau mal das lautere Lied läuft, die Frequenzweiche abriegelt und die Endstufe nicht in den Clip kommt. Also ich meinen Abend durchspielen kann, ohne mir Gedanken um kaputte Hardware machen muss. Die Anleitung der Frequenzweiche zeigt das Einstellen der Limiter nur mit Rauschen.

    Ist sowas sinnvoll für Subs?

    Auf meinen letzten Post hat mir ein netter User dann eine Website geschickt zum Berechnen des Limiters.

    Hier die Website

    Wo bekomme ich aber diese ganzen Daten als unwissender her? Ausgangsspannung, Eingangsempfindlichkeit etc. Die meisten hatte ich aber eben nicht alle.

    Es wäre genial, wenn mir jemand darauf Antworten könnte. So dumm und einfach erklären wie nur möglich hehe

    Ich komme heute nicht mehr dazu, aber wenn es weiter hilft kann ich die Tage nochmal Bilder von der Konfiguration in der Frequenzweiche reinstellen.

    Ich bin dankbar für jede Hilfe. :)

    Schönen Abend

    qmlv

  • guma 10. Juni 2021 um 08:29

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Online
    MatzeRockt
    Profi
    Reaktionen
    310
    Beiträge
    2.370
    • 11. Juni 2021 um 14:48
    • #2

    Hallo,

    zu der 1. Frage - ja, die Leistung über eine längere Zeit sollte bei dem Sub nicht über 400W liegen sonst stirbt die Schwingspule einen thermischen Tod. Ein Limiter kann dafür sorgen, dass kurzfristig mal mehr Leistung auf den Sub gegeben wird, längerfristig aber die Leistung im Rahmen bleibt - mal grob gesagt.

    Zu deiner 2. Frage. Die Daten stehen im Manual der Endstufe. Bei eingestellten 1,4V Eingangsempfindlichkeit der Endstufe und 400W an 8Ohm muss laut dem Jobst-Rechner -19,7dBu an der DBX als Limiterwert eingestellt werden. Das gilt dann für einen voll aufgedrehten Gain-Knopf an der Endstufe.

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • qmlv
    Beiträge
    6
    • 11. Juni 2021 um 23:58
    • #3

    Hallo, danke für die Antwort erstmal.

    Heißt das kurz gesagt, dass die neue Endstufe eigentlich überflüssig war? Und wenn ich jetzt als Limiter die -19,7dBu einstelle muss ich mir keine Sorgen mehr machen? Unabhängig von anderen Werten

    Viele Grüße

  • marce
    Reaktionen
    1.528
    Beiträge
    2.229
    • 12. Juni 2021 um 00:35
    • #4
    Zitat von qmlv

    Und wenn ich jetzt als Limiter die -19,7dBu einstelle muss ich mir keine Sorgen mehr machen? Unabhängig von anderen Werten

    Nein.

    ... es gibt immer noch genügend Möglichkeiten am Limiter vorbei / trotz Limiter.

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 12. Juni 2021 um 13:08
    • #5

    Bitte zwischen Peak Limiter und RMS Limiter unterscheiden. Letzterer verhindert recht zuverlässig, falls richtig berechnet/eingestellt, den thermischen Tod.

    Der Peak Limiter verhindert mechanische defekte oder volles überfahren.

    Das Driverack hat soweit ich weiß keinen RMS Limiter an Board.

    Kuckst du auch hier

    Kompressor als RMS-Limiter DriveRack PA2

    Und damit die Gebetsmühle auch bedient wird...

    Die Potis an einer Endstufe reduzieren nicht deren Leistung sondern schwächen das Eingangssignal ab. Damit steuert die Stufe später durch, gibt aber dennoch ihre max. Leistung ab. Stichwort Verstärkungsfaktor.

    Im Allgemeinen vertragen Basschassis kurzfristig, je nach Qualitätsstufe, mehr oder weniger Peakleistung. Wenn man auf ein 400 W Chassis mal kurzfristig 500 oder 600 W Peak loslässt und dann genügend Zeit lässt zum Kühlen, dann geht das schon. Auf Dauer ist es dennoch nicht gut.

    Die größere Stufe macht es nicht wirklich lauter (für die doppelte Lautstärke braucht es die zehnfache Ampleistung), allerdings wird es ein wenig dynamischer und spritziger klingen. So ganz verkehrt war es also nicht und mit dem Peaklimiter halt deutlich die Leistung begrenzen, sonst riechts.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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