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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Warum Selbstbau nicht wirklich billig ist!

  • DJ-JAJA
  • 8. Oktober 2003 um 11:17
  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 11. Oktober 2003 um 00:55
    • #41

    Im Hifibereich greife ich bei hochwertigen Chassis nur auf gemessene Weichen und Frequenzgänge zurück. Meißtens ist das von Visaton und die haben einen derart guten Service, dass oft schnell eine Testbox aufgebaut wird.

    Im PA-Bereich wird grundsätzlich alles aktiv gefahren. Gemessen wird also erst, wenn die anlage steht. Die ungefähren Frequenzgänge der einzelnen Wege habe ich im Kopf um unsinnige Equalizereinstellungen von vornerein auszuschließen.

    Dann ganz simpel mit Behringer ECM8000 und Ultracurve. Man muss die Grenzen kennen, das ist klar. Einem 12" braucht man keine 5kHz aufdrücken, einem 1" keine 1kHz. Sind die Chassis und die Gehäusekonstruktion aber gut ausgelegt kommt man meiner Meinung nach mit Terzrauschen sehr weit. Die Klangqualität reicht für den durchschnittlichen Veranstaltungsbesucher absolut aus.

    MfG, farad

    PS: Sound-Klinik, ich weiß dass du wohl sehr hochwertige Beschallungsanlagen designst und ohne Zweifel wesentlich professioneller arbeitest als ich. Aber: Es gibt auch noch was zwischen dir und Eminence. Das übersehen manche gerne.

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 11. Oktober 2003 um 01:43
    • #42

    uiuiui... da packt aber einer nen ziemlich heisses eisen an.... aber interessant ist immer wieder der unterschied zwischen betriebswirt und techniker.... der eine will supergut und dem isses dann nich so wichtig viel zu verdienen und der andere andersherum... man sollte da nen kompromiß finden wie so oft im leben....

    http://www.ae-rental.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 11. Oktober 2003 um 08:23
    • #43

    Farad

    Du nimmst also bei Passivboxen bewährte Kombinationen mit fertigen Weichen (z.B. von Visaton), damit nichts schief gehen kann.

    Bei - aktiv gefahrener - PA steuerst Du also die "nackten" Chassis (d.h. ohne Vorentzerrung) über einen Controller an und equalized alles mit rosa Rauschen (und einem Messmikro von Behringer).

    Falls dem so ist, wirst Du Deine PA so nicht auf den Direktschall, sondern auf Direktschall PLUS Raumeinflüsse "hinbiegen" - eine etwas heikle Sache, weil der Klangeindruck von Instrumenten und Stimmen wesentlich vom Direktschall geprägt wird. Ein hochwertiger Konzertflügel klingt in jeder Umgebung "gut" - nur der Raumeindruck (z.B. Größe) ändert sich.

    Ich weiß nicht, ob Du die unterschiedlichen akustischen Zentren der einzelnen LS berücksichtigst (das muß man mit einem Messplatz einmal ermitteln und dann die Delayzeiten beim Controller oder bei der Aktivweiche richtig einstellen) - mit Rosa- (Zufalls-) rauschen geht das leider nicht.
    Wenn Du das nicht machst, kannst Du Dir bei den Trennfrequenzen richtig was "einfangen" (... und Interferenzeinbrüche lassen sich in der Summe nicht ausregeln ...)

    Viele Grüsse sendet

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 11. Oktober 2003 um 10:57
    • #44

    Perfecte industriequalitrööt.......
    http://www.alphaproject-dynacord.de
    HK R-serie
    KF B5...
    KME Fidelity Series..

    Nachbausicher:
    Div EAW-MPA1-Adamson Top-bedingt nachbausicher....das ganze Line array zeugs


    Ein glück das ich nur Bastelboxen habe :lol:


    Desch-Audio Line Array...
    2x15" Rflüx ca 4600,-
    Top mit 2x12" und 2xSA für 9600,-
    Boo Ey....Viva Neuer Markt...Viva BWL....Viva Pisa :D

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 11. Oktober 2003 um 11:07
    • #45

    @Soundklinik

    es wird nicht immer auf perfekt linearen Frequenzgang getrimmt. Der ist meiner Meinung nach auch garnicht notwendig. Es muss gut klingen und Spaß machen für die Besucher. Es hat keinen Sinn die 4kHz auf Teufel komm raus bei 0dB zu lassen, wenn sich alle die Ohren zuhalten. Und wenns noch so linear wäre. Natürlich messe ich beim rosa Rauschen die Raumeinflüsse mit, das ist schon klar. Es ist auch nur ein grober Anhaltspunkt. Baut man die Analage einmal draußen auf, weiß man auch ungefähr, wie sie ohne Raum klingt. Den Boden hat man sowieso immer.

    Die Boxen messe ich einmal ohne Raumeinfluss (auf einsfünfzig auf der Wiese nach obenstrahlend) und dann hat man schon ausreichend genaue Frequenzgänge. Die 31 Meßpunkte reichen einem in aller Regel.

    Gibts beim einmessen am Veranstaltungsort böse Interferenzen muss man eben noch etwas mit der Phase und der Laufzeit spielen, in aller Regel klingt das nach einiger Zeit garnichtmehr schlecht.

    Und wie gesagt, wenn "wir Techniker" sagen, dass es ok klingt, dann isses ohnehin schon weit jenseits von dem, was den normalen Besucher juckt.

  • DJ-JAJA
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    16
    Beiträge
    4.137
    • 11. Oktober 2003 um 13:54
    • #46

    Farad
    so ganz verstehe ich ja Deine Argumentation nicht.

    Zitat

    3. Dieser Irrsinn mit den Stunden die man sich selbst rechnet ist schon sehr dämlich. Wenn du, DJ-Jaja dir immer 10€ in den Sparstrumpf steckst, weil du ne Stunde vor dem Fernseher hockst ist das deine Sache. Betriebswirte können das sehen wie sie wollen. Wenn es mir aber egal ist, wie ich meinen Samstagmittag verbringe, dann kann ich auch n paar Bretter zusammensetzen.

    Lass mich Dir mal eine einfache Frage stellen:
    Wann hast Du das letzte mal Butter selbst gemacht?

    Hier bei mir im Schwarzwald gibt es ein Tradition, dass man die Milch beim Bauern holt und dann das selber macht. Da weiß man schliesslich genau was man hat! :D

    Du lügst Dir schlicht was in die Tasche, wenn Du so was nicht beachtest. Im Grunde ist ja laut Forrest-Gump derjenige dumm der Dummes tut.
    Ich finde es schon dumm, wenn man sich ne Tätigkeit nicht bezahlen lässt.
    Aber wenn Du das so gerne machst, dann darfst Du gerne mal am Wochenende für mich etwas arbeiten. Ich zahl Dir sogar was dafür :-)) So etwa ein Euro? Das ist ja schon vielvielviel mehr, als Du ja eigentlich willst.

    Warum wird hier sofort alles relativiert, mit der Begründung "Nojo ein Betriebswirt halt".
    Jungs, ich bin schon etwas länger auf der Weide. Wer sagt denn, dass Betriebswirt die einzige Ausbildung ist, die ich habe....aber egal.

    Hier im Forum wird permanent an "bezahlbaren" Boxen aus Industriefertigung rumkritisiert. Ich habe diesen Thread vor allem darum ausgelöst, weil es seine Berechtigung hat, dass man für manches Produkt eben Preis XY verlangt. Ein Produkt, dass man in seiner Fertigung nicht mag, braucht man ja nicht zu kaufen. Angebot und Nachfrage, funktionieren ja schon lange :)
    Wenn man nun also was Gleichwertiges (oder Höherwertiges) bauen will, kommt man gar nicht, oder nicht allzu deutlich unter den Preis der Industriefertigung.

    Niemand hier würde sich so eine Überlegung bei KFZs oder Sonstwas bauen.
    Dieser Baumarktselbermachenirrglaube, wird zwar oftmals im TV (RTLII RTL PRO/--Heimwerkersoaps etc) immer wieder gebetet, aber die Beten ja auch wie toll das Obsoleteste aller Systeme gewesen sein soll (DDR).
    Also permanente Wiederholung macht es nicht richtig, weil es schlicht und einfach Falsch ist.
    Da wird dann fleissig in die Ikeaküche gesägt. Eigentlich siehts scheisse aus, aber man weiß ja was man hat....har..har.
    Wenn man eine Küche einbauen ließe wär es (Zeit wieder reingerechnet) nicht oder nur wenig teurer und dafür wären aber die Gewährleistungsansprüche für die Krummen Türen und den versägten Spülenausschnitt ganz nützlich!
    Genau diese Einstellung führt aber meiner Meinung nach auch zu einer Bremsung der Wirtschaft.
    Statt sich die Arbeit bezahlen zu lassen und mit dem Geld jemanden zu bezahlen, der das dann Gewerblich tut. Wird alles schön klein klein selbst gemurkst und sich dann gewundert, wenn der Schreiner um die Ecke pleite geht.

    Ich bleibe bei meiner Aussage. Ordentlich gebaute Boxen, sind nicht oder nur marginal preiswerter als Industrieprodukte.
    Billig sind Selbstbauten bestimmt oftmals, das bedeutet aber, dass die Qualität außer acht gelassen wurde.

    Ich weise auf den Unterschied, zwischen "Preiswert" und "Billig" hin.

    Es heisst hier im Forum ja noch immer "PA-Forum" und alle verteufeln den Koreabilligmurks, warum werden bei selbstbauten, dann aber auf einmal andere Maßstäbe angelegt.
    Bisher habe ich kein brauchbares Argument gelesen.

    Soundklinik und tthorsten sprechen davon, dass man viel Erfahrung braucht. Wer sich dieses Know-how nicht bezahlen lässt tut ganz im Sinne vom Forrest Gumb was echt Dummes! :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 11. Oktober 2003 um 15:13
    • #47

    du willst nicht kapieren was ich schreibe, oder?

    Das Holz für unseren Selbstbau kommt vom Schreiner. Wenn ich es ihn bauen lasse muss ich ihm in der Stunde knappe 50€ Freundschaftspreis zahlen. Er muss nämlich seine große Hütte feuern, seine Frau verhalten, seine Maschinen bezahlen und ganz nebenbei noch Vatter Staat die Hälfte geben.

    Ob ich ein Murkser bin das lass mal meine Sorge sein. Mit TV und sonstigen hier vollkommen sinnlosen Argumenten hat das alles nichts zu tun. Auch ich wiederhole mich nochmal:

    Entscheidend ist das, was am Ende weniger auf dem Konto ist. Selbst wenn ich mir selbst 15€ in der Stunde zahle (was vollkommener Humbug ist. Ja, ich kanns gern abheben und nachher wieder einzahlen, wenns dich glücklich macht) zahle ich für meine eigene Arbeitszeit keine Steuern, und zum ne Box bauen braucht man nunmal keine Standfräse. Die Kosten fallen auch weg.

    Jetzt nehmen wir doch meine Anlage als Beispiel. Die hat Anschaffungspreis knappe 9000€ gekostet. EFFEKTIV, GELD VOM KONTO WEG.

    Die besteht aus 8 15" Basshörnern und 4 Horngeladenen 10"/2" Topteilen. Dazu Amping, pro Box etwa 700 Watt.

    Wie das Zeug aussieht ist meine Sache. Ich muss es verleihen, ich muss damit arbeiten. Beim Selbstbau kann man DA sparen, wo man will. Ich habs am Gehäuse getan. Fertig.

    So, jetzt gehst du bitte zu Meister Google und suchst mal, ob du eine Anlage mit 8 Basshörnern und 4 Topteilen zu diesem Preis findest. NEU bitte, von einem Hersteller deiner Wahl.

    Zu nem Hörtest wäre ich gern bereit, wenns nicht allzuweit weg ist.


    Bevor du wieder die hälfte Zitierst und den Rest weglässt lies dir meine zwei Postings bitte nochmal durch. Entweder du willsts nicht verstehen und du bist zu dämlich. (was ich dir ausdrücklich nicht unterstelle!)

    Zitat

    Bisher habe ich kein brauchbares Argument gelesen.

    Ich schätze mal, die Anlage die auftreibst wird incl Amping und Controller (was bei mir alles mit eingerechnet ist) knappe 35t€ kosten.

    Wenn für dich 26t€ aufm Konto kein Argument sind, dann weiß ich auch nichtmehr.


    farad

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 11. Oktober 2003 um 15:35
    • #48

    Ach DAJA mein BWL,r

    Industrieprudkte kaufen bedeutet mittlerweise oft folgendes:

    Eine alteingesessende Anerkannte Firma wird von Investmetcompanys aus USA zum Auschlachten des guten Namens gekauft.
    Das ZeugZ wird dann billigst irgendwo in Billiglohnländern zusammengeschustert und für horrendes Geld als MARKENPRODUKT verkauft.
    Die Firmen die so geplündert werden sind mittlerweile bestimmt 50% aller bekannten NAMEN,und der gute Kunde wird mit vereinten Kräften von "Testzeitschriften" BWL,er Rummel....div. Award,s.....und sonstigen gleichgeschalteten kram zum Kauf des Markenproduktes "made in China/Vietnam/usw" animiert.

    Alleine wenn ich die Verkaufspreise von Line Array sehe,das ist Volksverdummung Pur!
    2Holzboxen=1xMB E200......

    Total drollig diese Spanplattenfraction........das ganze funktioniert natürlich nur im Verkauf mit Ottoversand-Like "Zahlpause"...."Günstige Raten"...usw...

    Viva Pisa-Viva InsolvenZZ

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 11. Oktober 2003 um 15:42
    • #49
    Zitat von "Farad"


    Zu nem Hörtest wäre ich gern bereit, wenns nicht allzuweit weg ist.

    ... paß auf, daß Du Dich mit dem Hörtest nicht zu weit aus dem Fenster lehnst.
    Ich habe schon sehr oft Selbstbauanlagen, die nach Meinung des Selbstbauers "super toll" waren gemessen und gehört.
    Bei Hörvergleichen gegen - ich sag mal - etwas besser abgestimmten Systemen kamen denen dann jedesmal die Tränen ...

    Und allein Deine Bemerkung in einem früheren Posting, daß sich Leute bei einer linearen Box bei 4 kHz die Ohren zuhalten, läßt mich sehr zweifeln, ob Du mit Deinem Equipment wirklich aussagekräftige "Messungen" hinbekommst.

    Mir ist in den letzten 15 Jahren kein einziger Fall begegnet, wo ohne richtiges Messequipment "entwickelte" Anlagen die z.T. hohen Ansprüche der Erbauer auch nur ansatzweise erfüllen konnten ... obwohl jeder natürlich die Meinung vertrat, er hätte es ganz toll hinbekommen.
    Aus diesem Grund sind auch Veranstalter sehr vorsichtig, wenn in deren Vorgaben steht "kein Selbstbau".

    Es gibt auch (professionelle ...) Verleihfirmen, die - wenn sie denn doch aus irgendwelchen Gründen eigenes Material bauen wollen - auf die "Dienste" erfahrener Akustikentwickler zurückgreifen, um nicht auf die Nase zu fallen.

    Auch wenn Du es mir womöglich ja nicht glauben willst: Mit rosa Rauschen bekommst Du Lautsprechersysteme, die nicht halbwegs vorentzerrt und vor allem laufzeitkorrigiert sind NICHT vernünftig zum "klingen".

    Viele Grüsse sendet

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (11. Oktober 2003 um 16:48)

  • DJ-JAJA
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    • 11. Oktober 2003 um 16:47
    • #50

    offensichtlich werden hier nicht wirkliche Fakten dikutiert.
    An einer Idiologie kann und will ich nix ändern.

    Farad,
    Ich schätze da kommt nicht viel neues von Dir. Und von Ausbeutung zur reden und dann selbst dem Schreiner nur 50 Euro zu zahlen ist zwar Geschäftstüchtig, aber auch scheinheilig.

    Ich habe in keinem Punkt gesagt, dass Selbstbau keinen Sinn macht, nur werden die investitionen dafür falsch gesehen.

    Egal, Du kapierst es nicht und ich werde Dir nicht die Grundlagen ordentlicher Kalkulationen vordröseln. Schau eben nur auf dein Konto.
    Da ist dann zwar weniger weg, als beim Kauf einer Industriefertigung, aber die Frage nach der Omortisation, Break even, wiederverkaufswert etc. zählen halt auch dazu.

    Also spar Dir einen ÜBERZEUGUNGSVERSUCH, aber rede auch nicht an den Tatsachen vorbei.

    Zu glauben die Standfräse wäre nur für ein paar Boxen angeschafft worden, zeigt Deinen nicht ganz offenen Blick.


    Wellenfront
    Nicht schon wieder das Wort Pisa in nem Thread :evil:
    Egal, Dein Beispiel mit dem Lineaaray, spiegelt nur die Marktwirtschaft wieder, die Du nicht ändern wirst.
    Die Nachfrage bestimmt den Preis. Nur weil Dir das Geld fehlt, bedeutet es nicht, dass man es nicht zu so einem Preis verkaufen kann.
    Ne Designerbrille ist auch kein 10 Euro wert und kann für das 100fache Verkauft werden. :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
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  • Farad
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    1.071
    • 11. Oktober 2003 um 17:34
    • #51

    Gut, mein letzter Beitrag:

    Sound-Klinik

    Mir ist nicht ganz klar, was du mir erzählen willst. Ich weiß bereits, dass man mit ordentlichen Messungen Lautsprecher besser entwickeln kann als ohne. Ich bezweifle auch überhaupt garnicht, dass es bessere Anlagen gibt als meine. Was ich aber bezweifle ist, dass es sie für 9000€ gibt.

    DJ-JAJA
    jetzt reichts. Ich möchte bitte aufs Satzzeichen genau ein Zitat unter meinen Namen in dem das Wort "Ausbeutung" fällt.

    Wir haben ausdrücklich von Stundenlohn geredet. 50€ Stundenlohn beim Zuschnitt eines Hilfsarbeiters beim Schreiner finde ich ganz davon abgseehen nicht zuwenig.

    Zitat

    ist dann zwar weniger weg, als beim Kauf einer Industriefertigung

    Richtig. Eine Anlage dies Größenordnung kostet hier ca 600-800€ pro Abend. Ich muss die Anlage also etwas mehr als 10 mal verleihen, um den Anschaffungspreis wieder reinzukriegen. Der Rest ist mir egal. Ab dem 11mal bringt sie nur noch Geld. ( Sound-Klinik, wie sie dabei klingt ist mir eigentlich ziemlich egal, solange sie die Kohle bringt)


    Zitat

    Zu glauben die Standfräse wäre nur für ein paar Boxen angeschafft worden, zeigt Deinen nicht ganz offenen Blick.

    Mit diesem Satz zeigst du eindeutig, dass du nicht fähig bist die Posts anderer Leute ordentlich zu lesen. Ich schrieb um 13:13Uhr:

    Zitat

    (der Schreiner) muss nämlich seine große Hütte feuern, seine Frau verhalten, seine Maschinen bezahlen und ganz nebenbei noch Vatter Staat die Hälfte geben. (...)und zum ne Box bauen braucht man nunmal keine Standfräse

    Na? Geblickt? Richtig, zum Boxenbauen braucht man keine Standfräse. Aebr der Schreiner hat sie nunmal. Er wird sie einsetzen und irgendwie muss er die Kosten für seine Werkstatt auch reinkriegen. Na? Wie macht er das Mr. OberBWL? Tja, da wird er die Kosten wohl auf die Auftraggeber umlegen müssen...

    Es hat keinen Sinn da weiterzudiskutieren. Du willst mir irgendwas von Betriebswirtschaft erzählen und hast offenslichtlich nicht kapiert worum es geht: Um Geld!

    Erzähl mir ruhig was von wiederverkaufswert. Nein, ich muss die Anlage garnicht wiederverkaufen. Von mir aus kann sie aufm Sperrmüll landen, wenn sie ihren vierfachen Materialpreis reingearbeitet hat.

    farad

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 11. Oktober 2003 um 17:45
    • #52
    Zitat von "Farad"

    Sound-Klinik

    Mir ist nicht ganz klar, was du mir erzählen willst. Ich weiß bereits, dass man mit ordentlichen Messungen Lautsprecher besser entwickeln kann als ohne. Ich bezweifle auch überhaupt garnicht, dass es bessere Anlagen gibt als meine. Was ich aber bezweifle ist, dass es sie für 9000€ gibt.

    farad

    Da Du mich wohl nicht verstanden hast ...

    Ich sehe erst mal keine Problem darin, daß jemand die Gehäuse selbst fertigt oder fertigen läßt - ob nun betriebswirtschalftlich sinnvoll ... oder nicht ...

    Mir geht es um die Abstimmung - sowohl von der Gehäuseseite (Bass !) als auch bei der Trennung, Laufzeitkorrektur und Entzerrung.

    Mit einem Analyzer und rosa Rauschen ist sowas einfach nicht machbar.
    Und wenn das Potential der eingesetzten LS in einer halbherzig "entwickelten" Soundanlage nicht richtig genutzt werden kann, dann sind auch EUR 9000,- noch zuviel.

    Viele Grüsse sendet

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 11. Oktober 2003 um 18:26
    • #53

    Köstlich DJDADA

    In der branche geht es fast Überall den Bach runter,Firmen die auf den Wahnsinn reinfallen sterben wie die Fliegen.....gerade gestern erfahren das es in einer Norddeutschen Firma Unregelmäßigkeiten gibt,haben auch vor kurzen son Amerikanisches Array geleast/FinanZiert.
    BWL gibbts bei Procon,bei Media-AG bei Vega,bei...usw usw.
    Muss ja ganz dolle sein dieses BWL@the MAX.
    Ist ja ein echtes Vorbild für uns alle,diese BWL@the Max Firmen,da muss man ja einfach mitmachen. :lol:

    "Lieber weniger Kunden als ne Leasingfirma und ne subberdolle PA im Nacken"
    Ist ja kaum zum Aushalten des es in dieser tollen Welt einfach keine Kunden geben will die mir meine Subbertollen Testsieger@the Max BWL Investitionen und die dazugehörigen zinsen zu dem von meinem BWL,er errechneten Kosten mieten wollen........ja soetwas aber auch.
    Dumm,aber Börse leer-neuer Markt leer......game over.

    Würde mich echt mal interessieren obs noch eine größere Eventfirma/Vertrieb in Germany gibbt die nich kurz vorm gr. Knall steht.....


    Gruzz

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 11. Oktober 2003 um 19:29
    • #54

    Hallo Kollegen,

    es ist schade, dass der sonst hier vorherschende (kollegiale)-Ton abhanden gekommen ist...
    Ich denke, wer zuerst am Ziel ist hat gewonnen! Ziel? na finanzielle Unabhängigkeit von allen und jedem. Das Ziel heiligt die Mittel, jedenfalls für mich.
    Wenn jemand mit Selbstbaumat. amtliche Gewinne erziehlt ist er ein sehr guter Verkäufer und meist ein erfolgreicher Geschäftsmann, da kann der BWL-er behaupten was er will. Wenn die BWL immer stimmen würde, wären alle, die Sie beherschen, reiche Männer...sind sie aber nicht!!!!!
    Es ist leichter über Geld zu schreiben, als welches zu machen.
    Für mich ist klar: so wenig Einsatz wie nötig, so viel Erlöß wie möglich.
    So, nun könnt Ihr mich verprügeln.

    Gruß Andreas

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 11. Oktober 2003 um 19:38
    • #55

    Wellenfront

    nur als Hinweis, den "Neuen Markt" gibt es nicht mehr und die Börse ist nicht kaputt. Wer in diesem Jahr nicht wenigstens 100% Gewinn erwirtschaftet (gemacht hat), sollte sich nen anderen Spielplatz suchen.
    Und bezüglich der "großen, nicht gut laufenden Kompany"...PROCON Papiere z.B. haben in den letzten Monaten sagenhaft zugelegt.
    Aber prinzipiell gebe ich dir 100% recht.

    Gruß Andreas

  • John
    Beiträge
    579
    • 11. Oktober 2003 um 19:44
    • #56

    Tjo, der grösste Vorteil der Slebstbauten ist das mann weis was mann hat.
    Die Qualität hängt ja dann vom eigenem Können und dan persönlichen Ansprüchen ab.

    Eine Firma bekommt zwar durch masseneinkäufe die Materialpreise schön runter aber die Arbeitsplätze müssen gesichert sein drum zahlt der Kunde sicherlich etwas mehr als beim Eigenbau. Auch verkauft ne Firma nicht jedena Tag ihre Produkte. Der Preis muss von vornherrein Zukunftssicher sein. Auch der Händler muss leben.

    Leute rechnet doch mal genau nach.

    Beim Selbstbau zahlt mann nur das Materiall.

    Bei nem Produkt dem Chefe der Firma seinen Benz.

    MfG John

    Easy ride easy GO!

  • DJ-JAJA
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    • 11. Oktober 2003 um 19:46
    • #57

    Farad,
    Du hast Recht, tut mir leid, ich hatte wirklich nicht genau gelesen. Das Billiglohnpostig kam nicht von Dir, also entschuldige bitte meine in Deine Richtung unangebrachten Worte.

    Ich will das ganze mal wieder runterkochen, denn es artet aus.
    Ich denke niemand liegt ganz falsch und niemand von uns hat ganz recht.

    Ich bitte daher von persönlichen Angriffen abzusehen, denn ich stelle hier schließlich auch bei niemandem die Kompetenz in Frage.

    schallereignissortierer
    ich finde Du liegst gar nicht so weit weg.
    Du maximierst doch ganz klar.!!! Gegebens Budget-->Maximum Ertrag. Ist doch völlig in Ordnung.
    Die Frage die hier etwas unsachlich behandelt wurde ist, doch einfach nur, auf welche Weise das gegebene Budget eingesetzt wird, um das Ziel zu erreichen.

    Einige hier denken, dass das besser geht wenn man selbst was baut. Und Ich denke, dass das sein kann, aber nicht unbedingt, weil man evtl. nicht über alle Informationen verfügt.

    Anstatt sich hier auf mich einzuschiessen und mich unsachlich zu attackieren, hätte ich erwartet, dass ein echtes Argument kommt, warum meine Aussage falsch sein soll.

    Bisher habe ich nur vom Soundklinik sachliche Aussagen dazu gelesen.

    Aber es scheint ja ein emotional beladenes Thema zu sein.

    Wellenfront
    Bitte in nem anderen Ton! :-?
    Aber vielleicht gibt es ja einfach zu viele Firmen für den Markt, so dass zwangsläufig eine Bereinigung stattfinden muss.
    Ich weiß aus guter Quelle dass gerade wegen den "Höhenflügen" einiger Techniker Firmen sich ganz gewaltig übernommen haben.
    Im übrigen geht es momentan -Weltweit- der gesamten Konsümgüterindustrie schlecht. PArties und Konzerte sind nicht lebensnotwendig, wenn ich auch nur ungern auf eines verzichten möchte :)

    @all
    Ich versteh nicht ganz warum dieser Thread so aufgeblasen ist. Nie sagte ich "Selbstbau machen nur Dummies etc.", schliesslich habe ja auch ich selbst gebaut.
    Für Leute die sich aber überlegen was zu bauen ist es doch wichtig möglichst viel Info zu haben um überschauen zu können, ob man so ein Kapitalrisiko überhaupt eingehen will. Oder ob man nicht evtl. doch was fertiges kauft.
    Aus welchem Grund wollt ihr, dass ich die Klappe halte?
    Befürchtet jemand, dass deshalb weniger selbst gebaut wird, oder was?
    Wenn jemand sagt, dieser oder jener Faktor ist falsch, dann kan man das erörtern.
    Aber so...?

    Frauen denken analog; Männer digital!
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    Einmal editiert, zuletzt von DJ-JAJA (11. Oktober 2003 um 19:51)

  • Wellenfront
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    2.083
    • 11. Oktober 2003 um 19:50
    • #58

    Hi
    Bei dem Umsatz/Freefload von Procon kann mann mit einem Hausfrauengehalt den Kurs um 10% nach oben drücken..


    Muss los....Moneten machen bis später*gg*

    gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • SRAM
    Profi
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    • 11. Oktober 2003 um 20:01
    • #59

    @ DJ-JAJA,

    da Du ja den betriebswirtschaftlichen Aspekt der Sache betonst, würde mich mal interessieren, welche Verzinsung Du auf das von Dir eingesetzte Kapital erwirtschaftest (pi X Daumen). Insbesondere würde mich intessieren, welcher %-Satz Deiner Geräte Du geleast hast.

    "Selbstbau" kann gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein sehr lohnendes Geschaft sein, wenn mann anderweitig nicht ausgelastet ist.

    Ein Verwandter von mir hat als selbständiger Fliesenlegermeister immer dann, wenn das Geschäft mal nicht lief, seine Beschäftigten nicht in Kurzarbeit oder auf Schlechtwettergeld geschickt oder gar entlassen, sondern auf EIGENE Rechnung einfach Häuser gebaut.

    Ergebnis:
    - zufriedene, motivierte Mitarbeiter
    - immer volle Auslastung (quasi :wink: )
    - in den wohlverdienten Ruhestand mit 55

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 11. Oktober 2003 um 20:03
    • #60

    @JAJA
    ich verstehe deine Argumentation völlig, prinzipiell hast du recht, da gibt es nichts zu rütteln. Der Selbstbau an Sich ist BWL-technischer Unsinn!
    Aber, was spricht gegen den Nachbau? Wenn ich einen DIREKTOR- Bass für 30% Kosten 1:1 nachbaue? Gerechnet, getestet und probiert hat doch GAE schon. Und glaube mir, wenn ich sonen Käfig nachbaue, ist es ohne Elektronenrastermikroskop nicht möglich, den Nachbau rauszufinden.


    Wellenfront
    naja zur Zeit wären etwa 3 Mill€ nötig um PROCON mehrheitlich zu übernehmen. Da ich heute schon nen Bier trinken war, habe ich nichtmehr das nötige Kleingeld in der Tasche.

    Gruß Andreas

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