Und die Information, dass die "Qualität leidet, wenn (De-Feedback) drastischer eingreifen muss" hast Du aus eigenem Einsatz des Systems?
In meiner Wirklichkeit kann man oft Typ und Position von Lautsprechern oder die Auswahl von Mikrofonen gar nicht beeinflussen. ("Ach, der Kunde möchte Lavaliers vor der PA nutzen?")
Da kann man natürlich die PA auf den Raum tunen, aber der Rest ist "auf dem Platz". Und da geht es um jedes dB. Wenn dann plötzlich ein Tool das "Auspfeifen" komplett überflüssig macht und Dir locker 10 dB mehr GBF gibt, dann ist das für mich ein Game Changer. Spart Zeit und Nerven. Kunde staunt, Kunde zahlt.
Also, um auf diesen interessanten Thread zu antworten: Das hat meine Mixqualität von heute auf morgen verbessert, wenn man ohne Kompromisse auch in schwierigen Beschallungssituationen nur Geschmack-EQ braucht und nicht Feedback-Vermeidungs-EQ.
Austausch: Was meinen Live-Mix verbessert hat (Tools, Gadgets, Methoden, Techniken etc.) und was eher nicht?
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Eine Erkenntnis die meine Livemixe verbessert hat:
Psychoakustisch findet spektrale Maskierung stärker von "von unten nach oben" als "von oben nach unten" statt.
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Bez. DeFeedback: ich habe in etwa einmal im Jahr Probleme mit Feedback, welche sich in der Regel in 30 Sekunden lösen lassen. Keine Ahnung warum, ist aber so.
Für akustisch extreme Situationen ist so ein Plugin (ähnlich wie DeReverb) natürlich Gold wert!
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Hauptsache laut!

A propos: letztens hab ich einen FOH im RKH Wien betreut (Orchester Saal), dessen Band Trio aus Klarinette, Gesang/Gitarre, Gitarre/E Gitarre bestand. Italienischer Folk Pop. Beim Soundcheck hat der tatsächlich 95db Average und über 100 Spitze geschafft. WTF?! Wozu macht man das? Es ist mir unbegreiflich, das ganze würde 1000 mal besser klingen, wenn er 10db runter geht...
Beim Konzert bin ich ins Aufnahmestudio, das hab ich mir nicht gegeben.
ich hatte mal vor jahren eien Blues band aus dem nrw vor mir, die waren mit 115db von den bühne gekommen
in meiner pa waren dann nur mehr die kick und der gesang drin - grausam 
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Ich glaube, dass ein Teil der Kollegen meine Aussage weiter missversteht:
UNTERHALB des ersten Feedbacks gibt es in einem System aus Lautsprechern und offenen Mikrofonen bereits einen Bereich, in dem ZUSÄTZLICH zu den Unzulänglichkeiten des Raums und der Lautsprecher die Sprachverständlichkeit abnimmt und musikalische Darbietungen nicht mehr gut klingen. Don Davis hat das mal treffend als RESONATING ROOM beschrieben.
Um unterhalb des Resonating Rooms zu bleiben, leisten nur die “Schmerzmittel” (Danke für diese schöne Beschreibung
) die funktionell eine Reduktion von NOM bewirken, einen echten aber kleinen Beitrag. Der Rest sind weiter Beschallungsbasics. Wenn sich der Mixer in seinem Tun relativ frei bewegen kann, hat er es vor allem dem Umstand, dass andere Leute ihren Job gut gemacht haben (Hersteller, Systemer …) oder sich selbst (Positionierung von Quellen Mikrofonierung, Laufzeiten, Lautstärke, EQ …) zu verdanken.Das nicht Wahrnehmen, davon, dass man sich in besagtem Resonating Room befindet, ist das, was ich bemängele, und da sind die Schmerzmittel manchmal eher ein Hindernis für die Wahrnehmung.

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Damit sollte man fast nicht mehr über EQ, Charakteristiken oder Lautsprecherpositionen nachdenken müssen.
Ernsthaft?
PSE) => Vocal Rider => (Dugan) => De-Feedback.
„VocalRider“ - pre Dugan? Postfade? Pro Kanal?
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In meiner Wirklichkeit kann man oft Typ und Position von Lautsprechern oder die Auswahl von Mikrofonen gar nicht beeinflussen. ("Ach, der Kunde möchte Lavaliers vor der PA nutzen?")
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wenn irgendwelche laien die vorgaben hinsichtlich positionierung der lautsprecher machen, dann muss es natürlich erlaubt sein, zu notfallmaßnahmen zu greifen.
was ich meinte ist ja die andere situation:
wenn man selber einfluss auf die positionierung und ausrichtung der LS nehmen kann, dann kann man damit sehr viel mehr erreichen als mit elektronischen hilfsmitteln. -
Ernsthaft?
„VocalRider“ - pre Dugan? Postfade? Pro Kanal?
Ernsthaft: Plötzlich sind Dinge möglich, bei denen man früher schon vorab große Bauchschmerzen gehabt hätte und man bei jedem neuen Redner/Akteur erneut gehofft hat, das er nicht flüstert...
Vocal Chain: Da hat ja jeder seine Vorlieben. Wenn es nicht mehr auf jedes dB GBF ankommt, dann ist so ein Vocal Rider nochmal ein Sahnehäubchen auf die Sprachverständlichkeit. Füttert dann nachliegende Inserts immer optimal. Dugan immer Postfade. Und dann De-Feedback zB -
Zur Info: Ich habe De-Feedback letztens mal ausgiebig im Lager getestet und mit anderem verglichen, was ich sonst schon so benutzt habe:
Ja, es ist erstaunlich, was man damit herausholen kann - vor allem ist es erstaunlich wie einfach man zum Ergebnis kommt.
Letzten Endes bin ich aber (bei exakt gleicher Mikrofon-/Lautsprecherpositionierung und -auswahl) zu einem vergleichbaren Ergebnis gekommen.
Es ist also nicht so, dass das man eine höhere Lautstärke/weniger Feedback bekommt, der Weg dahin ist nur viel einfacher.
Insofern halte ich es für ausgemachten Nonsens den Positionen der elektroakustischen Wandlung oder der richtigen Gainstruktur/Processingkette ihre Relevanz abzusprechen. Ein Kollege ist mit Vocalrider preDugan halt schon mächtig auf die Schnurre geflogen. Postfade wiederum regelt der womöglich genau in die entgegengesetzte Richtung als ich das gerade möchte.
Diese ganzen Tools sind toll, aber sie sind halt nicht intelligent. Sie erkennen keine Inhalte, nur Pegel.
Und ja, auch ich finde (viel zu oft) unveränderbare, suboptimale Zustände vor.
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