Lesen, verstehen.
Ach bitte. "Denken - schreiben" wäre mal ein Konzept. ![]()
Lesen, verstehen.
Ach bitte. "Denken - schreiben" wäre mal ein Konzept. ![]()
Es geht ja in dem Zeitungsartikel, so wie ich das verstanden habe, im wesentlichen um die schlechten Arbeitsbedingungen der hands. Darauf habe ich mich bezogen.
Das wir sicher ein Drogenproblem in der Branche insgesamt haben, steht außer frage.
Ich spende kein Geld medienwirksam an Organisationen die gutes damit erreichen wollen. Ich bemühe mich Leuten die sich durch unter anderem Drogenmissbrauch abgeschlossen haben, eine Perspektive zu geben. Da sind dann leider auch Leute dabei, mit denen nur noch sehr begrenzt was zu machen ist.
Mein Intention in einer ausführlichen Variante
Das wir sicher ein Drogenproblem in der Branche insgesamt haben, steht außer frage.
Alter...
Ich kann dir gerne ein paar Kontakte vermitteln und du kannst dich direkt aus erster Hand informieren
Tommes kann da ja auch was zu beisteuern an Infos zu den tekkis wie er ja schrieb.
Wir leben hier nicht auf einer Insel der glückseligen, die von allen globalen Problemen der Gesellschaft unberührt bleiben.
Ich bin fast sicher das hier kaum jemanden gibt der damit nicht schon konfrontiert wurde auf die eine oder andere Weise.
Das wir sicher ein Drogenproblem in der Branche insgesamt haben, steht außer frage.
Bitte? Das stelle ich aber ganz deutlich in Frage.
Wenn Du Dir auf Deine Baustellen selber Rehabilitationspatienten einbuchst, kann die Branche doch nichts dafür. Und nur weil jemand jemanden kennt, der ein Problem hat, ist das aber ganz bestimmt kein Branchenproblem!
Vor 20-30 Jahren hätte ich Dir evtl noch zugestimmt, das stand gerne auch mal ne Kiste Bier zum Auf- und Abbau auf der Bühne. Das gibts aber schon lange nicht mehr und das ist gut und richtig so. Wenn jemand auf der Baustelle nicht nüchtern sein sollte - egal wovon - wird er/sie vom Crewchef nach Hause geschickt.
Auch hier: Die Gegenwart gefällt mir besser, als die Vergangenheit. 🙂
Vor einigen Jahrzehnten stand auch auf jeder anderen Baustelle ein Kasten Bier und auch in der Fabrik gab es in der Pause eine Flasche Bier. So zumindest die Erzählungen von Personen, die einiges älter sind als ich. Ich bin auch froh, dass ich erst nach dieser Zeit ins Berufsleben eingestiegen bin.
Okay, definieren wir mal was wir unter Sucht verstehen, dass ändert rapide die Sicht. Reden wir über den Konsum generell verbotener Substanzen? Dann wäre der Anteil auf Produktionen sehr gering und vielleicht wie in anderen Branchen. Oder drehen wir uns um die gängigen, irgendwie tolerierten Volksdrogen? Also Alkohol (während des Jobs sehr ausgestorben, Abends gerade bei Touren naja..), Tabak & Co.? (Da müssen schon wieder ganz schön viele regelmäßig vor die Tür... Vom Hand bis zum TL) und was ist mit Mediensucht (äh ja, da scrollen ganz schön viele FOHler nebenbei)?
Und nun leben wir in der Branche auch nich zwischen den Welten der Bürotiger und der Werk-/Baustellen, da unterscheidet sich das ja auch etwas und damit die Sicht.
Den Bogen zurück schlägt dann, dass die Süchte alles auch mit Arbeitsbedingung und Umfeld zu tun haben.. Da hat sich viel verändert und das ist bestimmt gut - aber im Prinzip bieten einige Grundlagen des Jobs (gewisser Zeitdruck, erwartete Perfektion, Sicherheitsverantwortung, Kommunikationprobleme, wechselnde Arbeitszeiten, Abwesenheit von Zuhause, sozialem Umfeld, usw.) schon latente Risiken für Suchtanfälligkeiten / Kompensationen im weitesten Sinn.
Und machen nicht auch gute, entspannte mit kompetenten Menschen und begeistertem Publikum perfekt durchgefüherte VAs süchtig?! Oder bin ich da gerade ins utopische, vernebelte Träume abgedriftet.. ![]()