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Frontplatten / Rackblenden Beschriftung - DIE Lösung.

  • julian-k
  • 28. August 2026 um 02:53
  • julian-k
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    • 28. August 2026 um 02:53
    • #1

    Früher und auch heute wird in Großserie gerne per Siebdruck oder moderner per UV Direktdruck bedruckt.

    Ich könnte zwar Siebdrucken, aber die Lust dazu fehlt mir bei so filigranem Zeug dann doch deutlich, UV Direktdruck ist viel zu teuer im Heimbedarf.

    Gerade ist mir jedoch eine Methode eingefallen die für mein aktuelles Rackblendenprojekt wie Faust auf Auge passt:

    UV DTF Transfer! (Fachlich nicht ganz korrekt auch Rub-On Aufkleber genannt.

    Spoiler anzeigen

    Mein bevorzugter Anbieter im Textilbereich, die DTF Transfers habe ich noch nicht getestet.

    https://www.dtf-king.de/UV-DTF-Transfer/

    Der Druck wird auf eine Transferfolie gedruckt und kann als Meterware bei diversen Anbietern im Netz bestellt werden. Zum Übertragen muss man den Druck dann nur mit Handkraft oder einem Roller aufpressen, die Folie abziehen, fertig. Schriften und Linien sollten mindestens 0,4mm breit sein.

    1m bei den üblichen 56cm Breite kostet dabei um die 15-18€. A3 und A4 für den kleineren Bedarf sind auch häufig erhältlich.

    Der Druck kann sowohl rein weiß, als auch in CMYK VOLLFARBE erfolgen! Also Firmenlogo gleich mit dabei.

    Der Druck ist nicht unbedingt Spülmaschinenfest, hält aber auf Tassen und Gebrauchsgegenständen durchaus lange aus und sollte daher für den täglichen Bedarf in unserem Umfeld sicherlich mehr als geeignet sein.

    ich werde (vermutlich irgendwann) berichten.

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    Einmal editiert, zuletzt von julian-k (28. August 2026 um 03:12)

  • julian-k 28. August 2026 um 02:53

    Hat den Titel des Themas von „Frontplatten / Rackblenden Beschriftung“ zu „Frontplatten / Rackblenden Beschriftung - DIE Lösung.“ geändert.
  • Lampenschubser
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    • 28. August 2026 um 08:09
    • #2

    Sehr interessant. Ich drucke immer selbstklebende Etiketten. Alternativ Tourlabels mit Edding oder Dymo.

    Aber gerade für Patchfelder ist das denke ich die wesentlich bessere Lösung

  • zegi
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    • 28. August 2026 um 08:59
    • #3

    Evtl. wäre sowas auch mit einem Laser machbar. Braucht vielleicht eine Lehre, damit es präzise wird. Hält dann vermutlich länger als ein Kleber.

    Der Ton macht die Musik.

  • skyper
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    • 28. August 2026 um 10:20
    • #4

    Laser kommt auf den Lasertyp, das Material und die Beschichtung an ob das funktioniert.

    Eisen/Stahl rostet irgendwann wenn man es blank macht,

    Farbumschlag im Pulver klappt nicht immer, runterzeilen pr CO2 ist je nach Layout sehr zeitintensiv, und wenn Du mehrfach drüber musst ist erforderlich dass der Laser wirklich Wiederholgenau arbeitet.

    Bei anderen Systemen sollte das galvo-feld halbwegs mit dem Layout abgeglichen werden, sonst sieht man die Übergänge. (Ähnlich einer hard-edge Projektion, das wird eigentlich nie zu 100% perfekt)

    CO2 funzt eigentlich nur bei eloxiertem Alu ordentlich, für Pulver und KTL ist ein Faserlaser deutlich besser.

    Beim lasern ist außerdem eine Herausforderung dass das Pulver nicht immer gleich dick aufgetragen ist, und man erst hinterher sieht ob das Material Kratzerfrei war. Und Korrekturen kannste auch vergessen.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • secluded
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    • 28. August 2026 um 11:19
    • #5

    Ganz elegant wäre es natürlich mit Drucker/Plotter. Einmal die komplette Front auf 'ner Folie beducken und die Bohrungen / Buchsen ausschneiden, dann am Stück aufziehen 8) Könnte man zu den Beschriftungen auch gleich noch Firmenlogo oder 'n Muster / Bild mit aufbringen.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • julian-k
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    • 28. August 2026 um 11:29
    • #6
    Zitat von zegi

    Evtl. wäre sowas auch mit einem Laser machbar. Braucht vielleicht eine Lehre, damit es präzise wird. Hält dann vermutlich länger als ein Kleber.

    Der Laser steht aber auch nicht im Lager und kostet in der Anschaffung ebenfalls mehrere tausend Euro. Alles weitere hat skyper ausgeführt. Ich habe zum Glück einen CO2 Laser mit Europaletten großem Arbeitsbereich 😁

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  • julian-k
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    • 18. Oktober 2026 um 13:09
    • #7

    Die Chinesen haben einen Großteil der Standbeschriftung in DTF Transfer gemacht.

    Das sieht so viel besser aus als flache Folierung. Und es ist extrem robust. Hat bisher sogar hervorragend auf der Warnweste gehalten 🙃 Auf dem einen Bild erkennt man den 3D Look ganz gut am Abstand zur Platte / dem Schatten. Auch die sehr filigranen Punkte haben gut funktioniert und man konnte sie kaum abknibbeln. Also für Frontplatten und Patchpanel im DIY definitiv geeignet.

    Bilder

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